1938 – Indem die demokratisch gewählte deutsche Regierung Martin Luthers Geburtstag (10. November) zur Reichskristallnacht machte, konnte sie sich sicher sein, mit diesem „Hineinfeiern“ alle deutschen Lutheraner hinter sich zu einen, die gesamte Evangelische Kirche. Und heute noch feiern diese deutschen evangelischen Christen, sogar Menschen bei denen man Verstand und Geist vermutet hätte, diesen einen der größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte wieder. Heute gar mit Frohsinn und Glücksgefühlen, hat „man“ doch in christlicher Bruderliebe und mit nachhaltigem Erfolg dem „Ausführer“ des lutherischen Geistes, die Synagogen niederzubrennen („damit Gott sehe, das wir Christen seien“ → Luthers Reichskristallnacht wird 70), die Idee der Judenverbrennung und Endlösung angehängt, diesen „Sündenbock“ dann an Luthers statt nach Asasel in die Wüste geschickt, und kann jetzt entschuldigten Gemütes – „man“ hat ja nichts davon gewusst – dem krönenden Abschluss der → Lutherdekade entgegenfiebern. So schreibt „man“ bedenkenlos vom „Beginn einer Bewegung, die weltweit Spuren hinterließ„, und vergisst vorsätzlich, dass diese Spuren nichts als Auslöschung, Blut und Leid waren, eben Luthers Reichchskristallnacht, die „man“ wieder und wieder geistlich erneuert, indem man Luther feiert, damit Gott sehe, „das wir Christen seien“.

Wer ist „man“, dass sie / er stolz erhobenen Hauptes in diesem Gefängnis der höllischsten Lügen verweilt, anstelle sich die Wahrheit, Aufrichtigkeit, Liebe und … ja, den ewigen und einzigen Gott wieder zu ersehnen, Erlösung: Jom Kippur?

Standen die Chancen auf Versöhnung mit dem ewigen und einzigen Gott und seinem Volk für deutsche Lutheraner je besser als jetzt, wo ein amerikanischer Präsident, der noch im August drohte, Israel fallen zu lassen, falls es sich nicht bei der Türkei entschuldigte, eine 180 Grad-Wende – einen kompletten Lebens-Wandel – vollzieht, der UNESCO-Mittel streicht, aus Treue zu Israel, und Deutschland, fast gegen den Rest der Welt, mit ihm?
Standen die Chancen auf Versöhnung mit dem ewigen und einzigen Gott und seinem Volk für deutsche Katholiken je besser als jetzt, wo ein deutscher Papst die Gefolgschaft seiner Schäfchen verliert, weil er den Nazi-Papst selig sprechen will?

Die zum Holocaust „schweigende Haltung“ des Papstes Pius XII (1939-1959) verkörperte auf geradezu klassische Weise die vor Unheil gegen Juden Augen verschließende Politik der Kirche, die nach dem Willen des heutigen, deutschen Papstes, der seinerseits im →Karfreitagsgebet Juden wieder öffentlich als verblendet, verstockt und perfide bezeichnen lässt, dadurch nachträglich geehrt werden soll, indem er den Holocaust-Papst selig sprechen will, als wäre dieser durch sein Verbrechen zum Heiligen geworden. Indes 1956 noch hat Pius XII. bewiesen, dass sein „Weggucken“ (Nichtwissen) pure Absicht war, als er sich nämlich beim ersten offiziellen Besuch des Staates Israel weigerte, in „diesem Land“ auch nur zu übernachten, da die Wiedererrichtung des Staates Israel dem kirchlichen Dogma widerspricht, dass die Juden bis zur Wiederkunft ihres kirchlichen Christus gefälligst in der Verstreuung über die Diaspora der Welt zu verbleiben haben.

Noch im letzten Jahr musste die Vorsitzende der Synagogengemeinde Bonn, Frau Dr. Margaret Traub, an Luthers Geburtstag, dem Kristallnachtstag 10. November im Synagogen Denkmal Bonn stehend, den neuen „Antisemitismus getarnt als Israelkritik“ beklagen, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass sich – vom Geist des größten Deutschen Verbrechers ausgehend – der Luterische Weltbund brandaktuell am 24. Juli 2010 in der Person von Munib Younan einen neuen Präsidenten gewählt hatte, der, wie nahezu ausnahmslos alle Mitglieder der Lutherischen Kirchen weltweit, eine biblische Zukunft Israels vollkommen ablehnt – „die Geister, die (Deutsclands Luther) rief“…
… doch ein Jahr später schon gibt es neue Hoffnung, für jeden Deutschen, sich dem ewigen und einzigen Gott nach 500 Jahren Entfremdung wieder anzunähern, einfach nur, indem „man“ sich von den Lügen Luthers und der Kirche lossagt und Israel, der Verheißung des Ewigen, gelobt sei er, wieder zuwendet – unglaublich, oder?

In trauerndem Gedenken,
Eric Martienssen

(für das – vielleicht auch bald mit Ihnen – wachsende Team von God’s Sabbath International)

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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