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Schalom, lieber Herr Martienssen !

Gestern bin ich in Jerusalem meiner eigenen Kindheit begegnet.

In einem Aufzug war die Reklame mit dem Thomaner-Chor und Gewandhaus-Orchester מלייפציג (aus Leipzig) zu sehen für eine Kirchenmusik-Veranstaltung mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach am 6. Dez. im Binjanej HaUmah („Volkshaus“) gegenüber dem Tachanat Merkasit, der Zentral-Bus-Station in Jerusalem.

Die Öffnungszeit entspricht der Stunde zur Vorbereitung zum Zünden für das erste Chanukka-Licht, dem Beginn des Chanukka-Festes in Israel nach dem Sonnenuntergang, dem Beginn des 25. Kislev 5776, der Weihenacht des Tempels in Jerusalem am Ende der Makkabäerkriege.

Auf Grund der Reinigung und Wiederherstellung der Heiligkeit nach der Schändung durch Griechenland und den Hellenismus und als Folge von 3 1/2 Jahren der Unterbrechung des Tempeldienstes in einem Krieg, mit dem der Holocaust 2000 Jahre später viel gemeinsam hatte, geschah das Lichtwunder auf der Menora, dem „goldenen Lichterbaum“ im Tempel, einem Symbol für den Etz HaChajim, den Baum des Lebens im Paradies.

Für ganz Israel wurde sichtbar, wie ihr Erlöser, der Schöpfer von Himmel und Erde, ihren Gottesdienst wieder angenommen hatte, und Seine Gegenwart wieder in ihre Mitte zurückgekehrt war.

Erkannt habe ich die Thomaner auf dem Foto zuerst an ihrer traditionellen Kleidung bei solchen Anlässen. Das war gleichzeitig mein erster Eindruck vom Goethe-Institut in Jerusalem, einer Einrichtung für deutsche Kultur und Sprache, wie sie auch in anderen Ländern der Welt zu finden ist.

Natürlich habe ich mich dort erst einmal unbeliebt gemacht, indem ich nach dem Bewusstsein fragte, dass genau ein Jahr später der 25. Kislev 5777 mit dem 25. Dezember 2016 zusammenfällt, also die heilige Stunde Israels mit dem später durch die griechische Religion erfundenen christlichen Antifest gegen den Gott Israels, in dem man dem Gräuel fröhnt, Gott zu einem Mensch und einen Mensch zu Gott zu machen.

Dass das Wunder auf dem goldenen Lichterbaum Israels, symbolisiert durch die Chanukkia, mit dem Weihnachtsbaum der christlichen Ersatztheologie versucht wurde
[Hinweis der GSI-Redaktion auf Jehonatan Kiebitz‘ Chanukka-Artikel vor zwei Jahren: Anfang der Ersatztheologie im Paradies],
weltweit in Vergessenheit zu bringen, konnte ich nicht mehr aussprechen. Vielleicht hätte das bei Goethe noch mehr Gehör gefunden als im Goethe-Institut in Jerusalem.

Israel: rette deine Juden vor dem deutschen Lutherhochfest am 31.10.2017 – Stopp endlich die Lutherdekade von Springer, Merkel, Steinmeier, Göring und Gauck!

Israel: rette deine Juden vor dem deutschen Lutherhochfest am 31.10.2017 – Stopp endlich die Lutherdekade von Springer, Merkel, Steinmeier, Göring und Gauck!

* * Anmerkungen der GSI-Redaktion * *
„Wir müssen das Übel an der Wurzel ausreißen“, sagte Francois Hollande eben in einer gemeinsamen Syrien-Pressekonferenz mit Russlands Putin.
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Kann es beim Wurzel Ausreißen denn doppelte Standards geben? Muss dann der Staat Israel nicht auch – gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland – lange bevor er ein Boykott Israels Siedlerprodukte unter Abgesang wirkungslos verhallender Proteste hinnimmt nicht zualler erst bei den Veranstaltern der Lutherdekade ultimativ den sofortigen Stopp jedweder Ehrerweisung gegenüber dem wohl größten Antisemiten der Weltgeschichte Martin Luther fordern? Hat man denn immer noch nicht genug von „Deutschlands Religiosität“ nachdem man mit der Reichskristallnacht in Luthers Geburtstag hinein feierte? Welcher Jude hat denn nur ein einziges mal verantwortungsbewusst nach dem Verbleib der millionenfach von der Regierung Deutschlands damals zur Volksverhetzung aufgelegten Luthertraktate wie „Von den Juden und ihren Lügen“ gefragt, die in der Alliiertenzeit von Luther-USA „einfach abhanden“ gekommen sind? Wann wollen die Juden denn damit beginnen, die Lutherdekade zu verbieten, die doch gar keinen anderen Sinn hat, als die Deutschen auf die Nachfolge Luthers, des nach Umfrage „größten Deutschen der Geschichte“ einzuschwören?
* * * * * * * * * * * * klick dazu Artikel: Jud Sorgefrei: Kristallnacht Zwei * * * * * * * * * * * * *
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o. Current Themes: Open Letter to Luther Germany denying Israelis – VAYISHLACH * * *

Als Leipzig nach dem 2. Weltkrieg in Trümmern lag, gab es auch keine Schulräume mehr. Wenn eine Schule wieder eingerichtet werden konnte, war das die Erleichterung für überfüllte Klassen. So war ich in der zweiten Klasse in die Lessing-Schule gekommen. Nach einigen Monaten folgte ich einem Aufruf, einen viel weiteren Schulweg auf mich zu nehmen, in die Thomas-Grundschule.

Die lag in derselben Straße dem Thomas-Alumnat direkt gegenüber, dem Wohnheim für die Sängerknaben des Leipziger Thomanerchores, und ich kam in eine Klasse mit 17 Thomanern. Man wollte mich auch dort unterbringen, denn ich konnte dem entsprechend singen, aber ich lehnte ab, da ich nach West-Berlin wollte, in der DDR ein Politikum, das ich nicht verraten durfte. Dort war ich später bis zum Abitur im Britischen Sektor Tenor im Jugendchor der Hochschule für Musik.

In Leipzig war ich nicht nur die überfüllten Klassen los, sondern hatte in jedem Jahr auch einige Male das Erlebnis, das gleich 17 Klassenkameraden für Wochen oder Tage gemeinsam fehlten. Wenn die Thomaner z.B. in Südamerika waren, konnte das für die Klasse schön sein, aber danach waren alle gefragt den Thomanern zu helfen, wenn sie zu viel Versäumtes nachholen mussten. Die Schule forderte ja auch ihr Recht ein.

Diesen Chor überragte damals sein Leiter, der DDR-Nationalpreisträger Prof. Dr. Günther Ramin.
Der Chor war gleichzeitig, und ist es heute sicherlich auch noch, der Kirchenchor der Leipziger Thomaskirche, der Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, und hat daher seinen Namen und seinen Auftrag. Jetzt kommt er also nach Jerusalem, aber zu welchen Zeitpunkt im Jüdischen Jahr?
Diese Frage hätte Bach sicher nicht einmal gekannt.

Was es bedeutet, wenn ein jüdisches Fest und ein christliches Fest zusammenfallen, kennt man aus Zitaten der antisemitischen Kirchenväter, die ihr System vorsätzlich so eigerichtet hatten, dass das nicht vorkommen dürfte, „um nicht länger judaisieren zu müssen“. So wie sie selber vom Judentum und damit dem Wort Gottes weitgehend keine Ahnung hatten, wollten sie auch mit dem Volk Gottes nichts zu tun haben, sondern glaubten es ersetzen zu können oder zu müssen.

In diesem Jahr ist die eigentlich bedeutsame Terminkonjunktion noch nicht erreicht. Im nächsten Jahr dürfen die Thomaner zu „Weihnachten“ auch in der Thomaskirche sicherlich nicht fehlen. Aber zu Chanukka ein Weihnachtskonzert in Jerusalem anzubieten? Will man das Original des Gottes Israels wiederum demonstrativ ersetzen oder sogar angreifen? Zum Glück wissen die Thomaner, die Knaben des Chores, davon noch nichts. Ob sie in Israel aber etwas unterscheiden lernen, auch wo ihr vorgeschriebener Glaube es ihnen verbietet?

Das Leipziger Gewandhaus-Orchester ist dabei auch ein Aushängeschild Deutschlands. Wer die Musik als Kunst sucht könnte mit diesem Orchester und diesem Chor sicher auf seine Kosten kommen. Bei 200 NIS Eintritt (ca. 50 Euro) ist das keinesfalls ein Benefiz-Konzert zur Unterstützung Israels.

Den meisten Besuchern wird dabei zustatten kommen, dass sie den Text in deutscher Sprache nicht kennen und dadurch die unter der Kunst verkappten Missionsabsichten gegen Israel nicht einmal merken.

CHANUKKA SAMEACH !
Ihr Jehonatan Kiebitz

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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