Woher kommt es, dass in scheinbar „gute“ Vorhaben und Projekte der Geist des Todes doch immer wieder Einzug halten kann? Liegt es im Falle des am Sonntag stattfindenden Israel-Kongresses 2010 „nur“ an Frankfurt – jenes Frankfurt am Main, dessen vermeintlich geistreichstes Kind die Welt statt mit Gottes Geist mit Goethe Instituten „segnet“, trotz dass Goethe daselbst seinen Zauberlehrling schon erkennen ließ:

    Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los?

Der Veranstaltungssaal des israelkongress.de trägt den bezeichnenden Namen „Titus-Forum“. Ein Menetekel müsste dieser Name sein für seine Exzellenz, den Botschafter von Israel, Yoram Ben-Zeev, wie auch für die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, doch das Gegenteil ist der Fall, sodass die Beiden arglos die Rednerliste dieser christlichen Triumphposse namens „Israel-Kongress 2010“ anführen. Wer könnte ihnen einen Vorwurf machen, wissen sie doch nichts von den Missions-Schreiben eines gewissen Paulus und dass es eben der Geist jenes Titus war, der die Christen stets dazu berechtigte und anfeuerte, besonders Deutsche – in der Reichskristallnacht allen voran die Lutheraner * –, Juden und ihre Synagogen zu verbrennen, statt Israel zu segnen:

Auszug aus dem Neuen Testament, ’Brief des Paulus an Titus’:
(Kapitel 1, Vers 10) „Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen.“
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*) (Martin Luther) „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke … solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.”

Wer dem orangefarbenen Link auf →Martin Luther in Wikipedia folgt, erfährt, dass dieser im Prinzip gar nichts dafür konnte, zum Judenfeind geworden zu sein, denn wie die zu erwartenden christlichen Gruppen auf dem Israel-Kongress (zumindest jene, die in ihren Gebetskreisen für die „Bekehrung der Juden“ zu ihrem Christus beten), so war auch deren geistlicher Brandstifter, Martin Luther selbst, in seinen ersten Büchern davon überzeugt, dass die Juden Gottes Volk sind. Erst als diese „Teufel“ sich partout nicht bekehren wollten, entbrannte bei ihm der Wahn, die Christenheit „zu ehren Gottes“ zur Verbrennung derer Synagogen aufwiegeln zu müssen. Es dauerte dann zwar noch vierhundert Jahre, bis dieser vernichtende Aufwiegelungsruf Luthers durch seine Deutschen (er ist immerhin der meist verehrteste Deutsche) in der Pogromnacht 1938 umgesetzt wurde, mit der Hitler absichtlich in Luthers Geburtstag (10. November) „hineinfeiern“ ließ, doch muss es heute unbedingt wieder einen Israel-Kongress geben, wo arglose, geistlich labile, liberale Juden (wie vor 1933, dem Höhepunkt der Assimilation) den vermeintlich Israelfreundlichen Christen, denen es unterm Strich nur um Mission geht, Hoffnungen machen, dass sie bald ihr dubioses Ziel erreichen?

Abgrenzung ist gefragt! Hier geht ausnahmsweise einmal das Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit seinem „Gesprächskreis Juden und Christen“ und dessen klaren „Nein zur Judenmission – Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen“ (→Christlich-Jüdische Annäherungen) einen geradezu biblischen Weg. Denn in der jetzigen Zeit, genau heute, wo es den Deutschen „völlig überraschend“ auffällt, dass das Auswärtige Amt im Dritten Reich eine „verbrecherische Organisation“ war, die, der Überraschung ungeachtet, jedoch bis zum heutigen Tag ebenso skrupellos seine Gräueltaten vor deren Entlarvung schützte (an der Spitze der Vorzeigeprotestant Richard von Weizäcker →Radiointerview Mosche Zimmermann), da sollte es jedem einzelnen deutschen Bürger bewusst werden, dass es zwei Jahrtausende lang von den Römern (an deren heutiger Spitze der deutsche Papst steht mit seiner →verblendeten Judenmission) ins „absolute Gegenteil“ verkehrt worden ist, was in Seinen Geist rückumzukehren der Ewige, gelobt sei Er, jedoch den Juden ins Stammbuch geschrieben hat, nämlich dass diese den Heiden (Nichtjuden) Sein Licht bringen sollen.

(Jesaja 42,5-8) So spricht Gott, der Ewige, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen:
Ich, der Ewige, habe dich [Israel] gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Ich, Adonai, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.

Letztgenannten Anbetern, nämlich der Kirche – nicht einmal im Neuen Testament gibt es einen Dreieinigen Gott (Zitat Jesus: „Du sollst Gott, Adonai, anbeten und NUR ihm ALLEINE dienen“) – war und ist dieser ewige Ratschluss des Einzigen Gottes unannehmbar, warum die völlige Verkehrung Seines Wortes ins Gegenteil nur zu folgerichtig erscheint. Und zwar in allen Bereichen – ob in der Innenpolitik Deutschlands, wo man sich heute auf die drohende Islamisierung und die Gefahr von Islamisten kapriziert, um vergessen zu machen, dass die mit Abstand grausamste und mörderischste Organisation durch die Geschichte der Welt hindurch das Christentum ist, die verlogenste obendrein („damit Gott sehe, das wir Christen seien“). Aber, Verkehrung ins Gegenteil schließlich auch in der heutigen „Hohen Diplomatie“, wie uns der DIG-Vize (Deutsch-Israelische Gesellschaft), Herr Bundesminister Dirk Niebel, in diesem Mai nach dem Flottillen-Angriff auf Israel vor Augen führte. Denn nur eine Woche nach der Groß-Demo für Israels Recht auf Gerechtigkeit und Selbstverteidigung in Köln – die DIG war einer der Hauptredner für Israel dort – reiste Niebel vor die Tore von Gaza, einzig mit dem Ziel, um von Israel vor einer Einreise dort gehindert zu werden, damit er danach der Weltöffentlichkeit die kriminelle Israelpolitik beweisen könne, perverser und verlogener geht es nicht– GSI berichtete ausführlich auch darüber (→DIG Deutschland mit Niebel und Gysi vor Gaza gegen Israel und Gott) Neulich sagte ein anderer Politiker treffend: „Bei solchen Freunden braucht Israel keine Feinde mehr“ – es scheint, als habe er recht, denn die DIG steht auch wieder an allererster Stelle der Veranstalter dieses Israel-Kongresses, zu dem erstmals sich auch jüdische Organisationen haben becircen lassen – wie vor 1933 auch schon!

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, es geht hier nicht um Kirchenschelte, sondern um deren Geist, und um Gottes o.g. Verheißung, dass Er die Augen dieser Blinden öffnen und deren Gefangene aus ihren Gefängnissen führen will – bedenke aber, christlicher Freund Israels, Freiheit tut weh, gerade weil sie etwas sehr Verbindliches hat (an die Stelle der Kirche würde der Ewige und Einzige Gott Israels treten, der Gott des →Ersten Gebotes). Es ist dies ein Anspruch, den Gott einzig den Juden auf diesem Israel-Kongress zu erfüllen aufträgt. Welch Geistes Kind bist du? Nur wenn die Antwort auf diese Frage Gottes an Frau Knobloch und Botschafter Ben-Zeev eindeutig mit „ja, wir stehen eindeutig zu Deinem Wort für Israel“ beantwortet wird, sollten diese Beiden auch dort für Israel reden, ansonsten sie zu Israels Fluch werden. Leittragender wären bei dieser verpatzten Gelegenheit allerdings nicht nur Israel und die Juden in aller Welt – eben weil Vernichtung („damit Gott sehe, das wir Christen seien“) zumeist von Deutschland ausgeht – sondern auch die Christen, die so nicht in ihre Verheißung kommen und vielleicht weitere 2000 Jahre in ihren römischen Lügengefängnissen, bar jeder Gottesbeziehung, verweilen müssen. Jetzt ist Verheißung eingefordert, gerade von den liberalen Juden, denn gläubige werden – baruch HaSchem – in Frankfurt nicht erscheinen.

Eine unendlich große Verantwortung, die dort auf Juden wie den Christen im Titus-Forum wartet. Reset auf Null: denn Titus war auch jener römische Kaiser, der den von seinem Vater begonnenen Bau des Kolosseums vollendete, die Wiege „unsrer Christlich-Römischen Kultur finanziert aus den Kriegen und Plünderungen Israels und Gottes Tempel in Jerusalem. Die Frage stellt sich, ob die Zeit schon reif ist, dass die deutschen Christen, deren Papst bis auf den heutigen Tag zum Zeichen seiner Macht über die Wahrheit des Gottes Israels alljährlich am Karfreitag zum Kolosseum pilgert, nach zweitausend Jahren die Worte Israels hören und zum Gott Israels zurückkehren? Zu deren Ermutigung sollte beitragen, dass sie damit das Werk des Teufels „Kirche“ wegschließen und aus dem Geist der Christen verbannen, welcher nicht nur zig Millionen Israeliten sondern auch zig Millionen Ismaeliten im Namen des von der Kirche verordneten Götzen das Leben kostete. Paulus selbst hatte – s. ganz oben – den Titus gegen Israel aufgehetzt, ihnen „das Maul zu stopfen“ . . . doch er, Paulus, kam dann selbst durch Titus’ Rom zu Tode! Der Ewige aber, gelobt sei Er, Er will, dass Israel das Licht zu den Heiden bringt, sodass die aus ihren Gefängnissen befreit werden und wahrhaftig aufblühen und leben! Mache dich auf, werde licht!

    (Die Bücher Luthers mit Juden vernichtendem Inhalt, der vorher ausnahmslos jedem Deutschen bekannt war, wurden von unserer Regierung [bereits der der Bundesrepublik Deutschland] übrigens deshalb nach dem Krieg verbrannt, damit die Deutschen nicht an ihre vierhundert Jahre lang von der Kirche aufgebaute Schuld erinnert würden – doch nur die Wahrheit macht einsichtig, befreit und lebendig!)

„Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Ewige, und seine Herrlichkeit erscheint über dir“ (Jesaja 60)

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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