cat-right

Kolosseums-Kultur Rom vs Gottes Tempel Jerusalem

Von Eric Martienssen

Rom, die Römer und ihr vom Zerfall bedrohtes Kolosseum: „Wir wollten das wichtigste Symbol der westlichen Kultur in Flammen setzen, und dass wieder neu über die Wurzeln westlicher Identität diskutiert wird.“ – Bitte, gerne! Lassen wir Fakten sprechen: Nachdem sie den Juden Jesus gekreuzigt hatten, zerstörten die Römer auch den Tempel seines Gottes in Jerusalem. Zwei Jahre später bauten sie – ebenfalls zur Zerstörung jüdischer Werte – das Kolosseum – die erste Grundlage der kommenden Kirche Roms: christlich-abendländische Gladiatorenkämpfe und Judenvernichtung innerhalb nur 40 Jahren des ersten Jahrhunderts! Welche Kultur?

Kolosseum vs. Gottes Tempel

Kolosseum vs. Gottes Tempel
Anklicken

Immer mehr und immer häufiger entgleist das Zweite Deutsche Fernsehen in seiner „Berichterstattung“ in ambivalent antijüdische Propaganda und somit altbewährte deutsche Verdrehungen ins Gegenteil. Wann ist der Zeitpunkt geeigneter, als zu Jom Kippur, dem von Gott in der Bibel kompromisslos festgelegten Fest, das kein Christ hält? Da wird aus dem mit sprichwörtlicher „Asche“ des göttlichen Tempels – nämlich aus den Jüdischen Kriegen Roms – finanzierte römische Bollwerk gegen den biblischen Gott, dem Kolosseum, urplötzlich die Wurzel westlicher Identität, also mit voller Absicht der Bock zum Gärtner, die Juden sind verbrannt, es leben die Deutschen! „Es zeigt sich, wie wichtig es ist, umzudenken – so ein reinigendes Feuer hilft da vielleicht“, darf sich da der Technische Direktor des Kolosseums sein mediales Spektakel vollmundig wieder begründen, denn die Juden sind schließlich zuerst von den Römern verbrannt worden. „Eines der Gesetze untersagte den Juden sogar die Verbreitung ihrer Religion, damals hörte das Judentum auf, eine Missionsreligion zu sein. Nicht nur, dass das Judentum keine Proselyten werben durfte, ein Gesetz aus dem Jahr 315 verbot sogar den Übertritt zum Judentum durch Androhung und Ausführung des Verbrennungstodes“ (Zitat Marita Sara Meyer, Absatz I. Die Etablierung des Christentums führt zum ersten Schisma), es lebe das heilige römische Reich, die christliche Kirche!

Dem hat eigentlich, makaberer Weise, nur der deutsche Reformator Martin Luther noch etwas drauf zu setzen, möchte man meinen, von wegen: „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke … solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien”. Die Luther-Bücher solcher Inhalte, die bis zum dritten Reich jedes deutsche Kind kannte, hat „man“ in Deutschland nach dem Krieg einfach aus dem Markt genommen, damit die deutschen Christen wieder „aufleben“ können. (Versuchen Sie als primär-recherchierender Redakteur einmal, z.B. das Buch „Von den Jüden und ihren Lügen“ einzusehen und sei’s nur in der x-ten Auflage!)

Aber halt, da gibt es noch eine Krönung, womit wir wieder beim Kolosseum wären, nämlich die jährliche Christenzeremonie „päpstlicher Kreuzweg zum Kolosseum“. Zur Erinnerung: „Kreuzzüge“, so nennen sich die Kriege, in denen gute Christen die bösen Semiten, Juden und Ismaeliten, zum Gott der Römer, Päpste und der ihnen gedankenlos verfallenen Christenheit bekehren wollten. Doch diese armen Teufel ließen sich nicht bekehren und so musste „man“ sie leider zu Abermillionen erschlagen und verbrennen, unwertes Leben. Es lebe das Christentum und seine feurigen Medien zugunsten der westlichen „Kultur“, der →Römischen Heiligen, eben der „Wurzeln westlicher Identität“. Anstelle dass „man“ sich in Sack und Asche schämte, so rühmte „man“ sich mit einer großen Ausstellung auch vor drei Jahren schon wieder seiner „christlichen Wurzel“, Konstantin (lt. „Paulinus“ Wochenzeitung im Bistum Trier, Sonderausgabe 2. Juni 2007: „Erinnerung an die Wurzeln – Mit Konstantin wurde das Christliche Abendland gegründet / Trier erinnert an den großen Kaiser“). Verkehrte Welt – von wem verkehrt?

Die Kirche hat diesen Weg gewählt, um zu vertuschen, dass ihre Heiligen genau das Gegenteil von dem sagen, was Gott aller Menschheit in Seinen Heiligen Schriften sagte und am gestrigen Jom Kippur Tag, dem Umkehr- und Versöhnungsfest, jedem gläubigen Menschen wieder ins Buch seines persönlichen Lebens, seiner Identität (→Daniel Cohn-Bendit), geschrieben wurde. Doch ist es in der heutigen, sich modern gebildet glaubenden gerade aber eben leider noch nicht aufgeklärten Zeit nicht genau Ihr Job, liebes ZDF, die Wahrheit zu „berichten“, statt frisches Öl in römische Feuer zu gießen? Ist es nicht Ihr Job, liebe Medien, vielleicht das Kolosseum seiner „natürlichen Bestimmung“ zu überlassen und den Menschen wieder Wasser zu schreiben, das wahrhaftige Leben? – Vorschlag: Der Dritte Tempel in Jerusalem kann die 23 Millionen zur mutwilligen Erhaltung des Kolosseums benotigten Euros als →Grundstein (Jes. 28) sehr gut gebrauchen.

Auf der mit dem Jom Kippur-Lied „Avinu Malkenu“ (Unser Vater, Unser König) abschließenden, göttliche Werte wieder befragenden CD „Higher Ground“, ermutigt Barbra Streisand im Duett mit Celine Dion gemeinsam dazu, Gott – vielleicht auch zu Seiner Ermunterung – etwas zu sagen, zum Beispiel:

    Sag Ihm, sag Ihm, dass die Sonne und der Mond in Seiner Ordnung aufgehen.
    Strecke dich nach Ihm aus und flüstere Ihm zärtliche Worte so weich und süß …

    [Tell Him, tell Him that the sun and moon rise in His eyes.
    Reach out to Him and whisper tender words so soft and sweet…]

Zärtliche Worte sind wohl nicht gerade das, was guten Journalismus ausmacht, aber lassen Sie sich fragen, wie Sie sich denn Ihrem Mann / Ihrer Frau wieder annähern, wenn in der Vergangenheit etwas total in die Hose gegangen ist? Willkommen zurück in der Wirklichkeit . . .

Bild © Diliff / Creative Commons / Retuched by God’s Sabbath International


Stichworte zum Thema: , , , ,

2 Kommentare to “Kolosseums-Kultur Rom vs Gottes Tempel Jerusalem”

  1. gisela dietrich sagt:

    Danke für die “historische Aufklärung”!
    Sehr interessant, was schon alles in Vergessenheit geriet!
    G. Dietrich

  2. […] (66 – 70 u.Z.) Juden wurden als Gefangene, als Sklaven massenweise verschleppt; der →Zweite Tempel wurde zerstört, eine allgemeine Not tat das Übrige, so zerstreuten sich die Juden über das römische Reich und […]