1. Moses 25,19 – 28,9; Prophetenlesung: 1. Samuel 20,18-42
Kommentar von Eric Martienssen

rp_Frank-Rothert-Toldot-Linsengericht-retouched-300x169.jpg25,19: „We’eleh Toldot Jizchak ben-Awraham …“ – „Dies sind die Nachkommen [Geschlechter/Zeugungen] Isaaks, Sohn des Abraham…“ Bereits der erste Satz unseres aktuellen Tora-Wochenabschnitts bringt die innere Gefühlssuppe aller Geschlechter der Welt – mit Ausnahme der hebräischen – zum Überkochen: Was ist denn mit dem „anderen“ Sohn Abrahams, Ismael? Sind dessen Geschlechter bis zum heutigen Islam von der Bibel (=1. Moses – 2. Chroniken) etwa ausgeschlossen und somit auch die der palästinensischen Intifada-Attentäter am Tempelberg Gottes in Jerusalem aus Fatah, Hamas sowie die Geschlechter der ideologischen Unterstützer eines Palästinenserstaates wie Deutschland, USA, EU, UNO und auch – vom Westen ungewollt – des IS, dem ein Islamischer Staat Palästina ethnisch natürlich herzlich willkommen wäre? Wie leicht sitzt man mit seinen selbst erwählten „Wertegemeinschaften“ im falschen Boot! Gegen Gott! Inmitten eines an Möglichkeiten vermeintlich Wasser reichen Sees, bei genauerer Betrachtung jedoch gefüllt mit völlig „anderen“ Werten, als den Werten Gottes! Dem Boot aller „anderen“ restlichen Geschlechter der ganzen Welt, die den Gott nicht wie Abraham und Isaak als ein einiges, ewiges Wesen (he: echad) anbeten und die der Gott deshalb auch aus der Zielführenden Betrachtung Seiner Weisung (he: tora) schlicht herauslässt? Wie z. B. bei den selbstherrlichen Zielen der Luthersöhne Deutschland und USA, die in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts den einen einigen, ewigen Gott erneut einer falschen Wahl Seines Volkes bezichtigten und ihre Bevölkerung entsprechend vor dem „Jüdischen Bolschewismus“ warnten, einer erstmals gleichzeitigen Staatshetze gegen alles, was Luther vierhundert Jahre zuvor zur Ausmerzung angeordnet hatte. Die antisemitische UND antikommunistische Hetze, die den Ersten und Zweiten Weltkrieg Deutschlands befeuerte und alleine nur im Zweiten 25 Millionen Russen und 6 Millionen Juden, barbarisch von Deutschen geschlachtet und verbrannt das Leben kostete, erfährt dieser Tage eine merkelinisch-obama’sche Renaissance. Und zwar in der Ukraine UND in Israel!

Doch vom Präzedenzfall für das bewusst Gott verlassene Treiben des deutschen und amerikanischen Volkes gegen die beiden Völker, die Gott als einzige auf der Welt heutzutage Gehorsam zollen – das eine durch Synagogen-Gottesdienste, das andere durch Wahrung Seiner Gesetze wie rigoroses Verbot von Homosexualität – lesen wir mittelbar in unserer aktuellen Parascha. Die Gottesverachtung wird deutlich daran, dass Esau (Esav/Essaw) unwürdiger Weise sein Erstgeburtsrecht verkauft … für einen Teller Linsengericht! Es hat also einen triftigen Grund, dass Gott diese Episode durch Seinen Propheten Maleachi (1) derart drastisch quotiert: „Jakob habe ich geliebt. Esau aber habe ich gehasst … man wird Edom [=Nachkommen Esaus] nennen „Gebiet der Gottlosigkeit“ und „Das Volk, das der Ewige bis in Ewigkeit verwünscht hat“. – Ist nicht augenfällig, dass eine einzige Person in Deutschland, Tochter eines Lutherpfarrers (O-Ton Luther: „Brennt ihre Synagogen nieder!“), wieder genügt, um mit einem einzigen Wort wie „Siedlungspolitik“ ihre Schergen hierzulande zur Weißglut und in Jerusalem, mit Waffen und Äxten befrachtet, zur Synagogenstürmung zu bewegen? Ein weiteres Wort von ihr, „Völkerrechtsbruch“, ist der Volksverhetzung ganz Deutschlands, sogar vermeintlich denkender Eliten, dienlich. Beide Wörter zusammen ergeben die Zutaten für die Wiederaufnahme des deutschen Kampfes gegen die „Jüdischen Bolschewiken“ (kirchlich entsprechende Volksverhetzung klick Artikel → Reichskristallnacht Luthers), die die willigen deutschen Bürger schon in den 1. und 2. Weltkrieg führten. Was noch 2009 für den → SPIEGEL „Absurde Vorstellung“ war, dass Deutschland alle seine zur Wiedervereinigung gegebenen Versprechen brechen würde und jetzt von allen Guten Geistern verlassen umgehrt Russland des Wortbruchs bezichtigt, lässt Ähnlichkeiten wie zum lang geplanten „Russland-Überfall 41“ erkennen. Sind die Deutschen in ihrem Weltherrschaftswahn gar wie die Palästinenser in ihrem selbstgemachten Krieg gegen Gott tatsächlich „das Volk, das der Ewige bis in Ewigkeit verwünscht hat“? Es wäre allerhöchste Zeit vor dem von Merkel kaltblütig in der Ukraine selbst gemachten totalen Krieg, dass sich das Volk jetzt von Merkel hier, Obama dort, trennen und die Gemeinschaft mit Gott und den Jüdischen Bolschewiken suchen würde, die sie jetzt, vermeintlich als aufrechte Lutheraner vor der Weltmachtübernahme stehend, in ihrer UNO und Australiens G20-Gipfel auf die Isolationsbank setzen: Israel in Person Benjamin Netanjahus und die Russische Föderation in Person Wladimir Putins. Denn immer seltener sind verantwortungsvolle Politikerstimmen wie die von Matthias Platzeck geworden, der als ehemaliger Ministerpräsident, Bundesvorsitzender der SPD und heutiger Präsident des Deutsch-Russischen Forums im aktuellen, mit → „Der Dschihad-Kult“ titulierten SPIEGEL den Westen mit sensiblen Augenmaß auffordert, mehr Verständnis für Russlands Präsident Wladimir Putin zu zeigen und die russische Annexion der Krim nachträglich zu legalisieren. „Wir müssen also eine Lösung finden, bei der Putin nicht als Verlierer vom Feld geht.“ Auch sollte man wissen, dass der von Arabern mit dem Ehrentitel „Vater des Dschihad“ (Abu Dschihad) gewürdigte Mann, der deutsche Bankerssohn Max von Oppenheim war, der für Kaiser Wilhelm II. im Ersten Weltkrieg dazu in den Mittleren Osten geschickt wurde, um Araber und Engländer gegeneinander aufzuhetzen, sodass den Deutschen – wenn beide Heere sich vernichtet hatten – die Macht über das Osmanische Reich, besonders aber Israel und dessen Gott und Tempelberg zufiele.

Den allerersten Präzedenzfall für dieses Gottesbewusste Verhalten Matthias Platzecks hingegen hat der Ewige, gelobt sei Er, in den Nachkommen des guthin ersten Menschen, he: adam, angelegt, im Brudermord Kains an Abel. Entsprechend diesem darf sich jeder Mensch frei entscheiden, bis heute! Nur gestattet sich der eine Gott dem Mörder mit auf dessen weiteren Lebensweg zu geben, dass seine Nachfahren verflucht seien, weil Kain seine schlechte Gesinnung, seinen Geist, nicht beherrschen konnte (4,7: „Meinst du nichts Gutes, so lauert die Sünde vor der Tür, und dich begehret sie; du aber herrsche über sie“)!

Reden wir über den Geist/Seele eines Menschen, so wird dessen Ziel hinterfragt:
Ist sein Ziel der eine Gott, Gottes Macht, oder ist sein Ziel sein eigenes Ich, selbstverwirklichende Macht? Reden wir über den Geist von Nationen, ist das nicht anders. Jedenfalls dann, wenn ein Volk durch souveräne Wahlen seine Regierung bestimmt. Reden wir über Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika, so folgen deren Regierungen entsprechend Eigenzeugnis Martin Luthers Weltsicht. Das hat einen verheerenden Grund, den man wissen und sich durch „Wirtschaftswunder“ und „The American Dream“ – beidenfalls vorrangig durch die Automobil-Industrie realisiert – nicht blenden lassen sollte, s. WIKIPEDIA „Jüdischer Bolschewismus“:

    „Der amerikanische Autounternehmer Henry Ford verbreitete in seiner 1920 bis 1924 erschienenen Artikelserie The International Jew die Verschwörungstheorien der → Protokolle der Weisen von Zion, auf die er sich explizit berief. Außerdem behauptete er, der russische Bolschewismus und seine Ableger in den amerikanischen Gewerkschaften seien in ihrem Wesenskern jüdisch.“ … „Parallel zur Hetze gegen den Bolschewismus zeigten sich in der Weimarer Republik Bestrebungen, die nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Nationalstaaten Polen und die Tschechoslowakei in ihrem Existenzrecht in Frage zu stellen und an einer seit dem 19. Jahrhundert propagierten angeblich natürlichen deutschen Expansionsrichtung nach Osteuropa festzuhalten“ … „In Mein Kampf verband Hitler Judenhass und Feindschaft gegen die Sowjetunion.“ …: „Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen.“ … „Als Ziele des Nationalsozialismus nannte Hitler zum einen, diese jüdische Weltverschwörung zu stoppen, zum anderen für das deutsche Volk Lebensraum im Osten zu erobern.“

Aktuell glaubten die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Hussein Obama für eine westliche Weltmacht verhetzten deutschen und amerikanischen Bürger wieder, diese Jüdischen Bolschewiken erfolgreich auf die Strafbank der UNO-Weltgemeinschaft und Weltwirtschaftsgipfel gesetzt und so der Überrollung der westlichen Wertegemeinschaft – im Gegensatz zu göttlichen Werten – preis gegeben zu haben. Dann bahnte sich in Israel ein kaum beachtetes Fiasko für die westlichen Gottheiten an. Ausgerechnet im Kernland des christlichen Glaubens, der in Wirklichkeit rein gar nichts mit dem Gott Israels, sondern ausschließlich mit der Kultur Roms zutun hat und im Koran wird Jerusalem und der Tempelberg mit keiner einzigen Silbe erwähnt. In Israel also soll das mittlerweile zur Weltsprache avancierte Bolschewiken-Russisch als 3. Staatssprache anerkannt werden, da heute fast 900.000 Menschen dort leben, die vor allem nach 1990 aus der früheren UdSSR einwanderten. Sie stellen somit die größte „geschlossene ethnische Gruppe“ des Landes dar. Und was hatten Deutsche nicht schon alles zur eigenen Weltmachtergreifung getan, zuletzt auch vereint mit Amerika. Als Moslem dem Islam verpflichtet, berücksichtigte Obama vorrangig natürlich, dass nichts die westliche Gesellschaft derart nachhaltig zerstören können würde, wie die Entfesselung der schwulen Homosexualität. Um dem Islam, seiner nie abgelegten Geburtsreligion, vermeintlich den Weg zur Weltherrschaft zu ebnen hatte er als Erstes im Präsidentenamt überhaupt auch ein entsprechendes Antidiskriminierungsgesetz erlassen. So unterschiedlich und einfallsreich können Interessen ausfallen, wenn das Ziel der einzelnen Menschen, ihrer Ethnien, Nachkommenschaften – schlicht ihrer Geisteshaltungen – nicht der Gott Israels, also Jakobs ist.

Im Schacharit leSchabbat wird in den Synagogen gen Schluss das Lied zur Ehre Gottes gesungen, Vorbeter: „Seine Pracht ruht auf mir und ich bin stolz auf IHN. Er ist mir nahe, wenn ich IHN rufe.“ Gemeinde: „Er ist weiß und rot (=gütig und streng), Sein Gewand ist rot, als hätte Er die Kelter getreten, da Er von Edom kam.“ Vorbeter: „Er zeigt dem Bescheidenen den Tefilin-Knoten, so war das Bild vor seinen (Moses) Augen … von Anfang an war Dein Wort Wahrheit; Du rufst von jeher die Generationen. Wende Dich Deinem Volk zu, das Dich sucht.“

Und hier noch kurz ein bemerkenswerter Beitrag aus der Weisung (Torah, 5.Mo23,8):
„Verabscheue den Edomiter nicht, denn er ist dein Bruder“ im Gegensatz zu einem Christen, mit dem das Judentum in gar keiner Weise verwandt ist. Ein solches Verwandtschaftsverhältnis ist eine blanke und kranke Erfindung des von Gott und allen guten Geistern verlassenen Roms, um im aufs Schändlichste missbrauchten Namen Gottes die Herrschaft über alle Völker der Erde zu erlangen. Sogar Gottes Tempel auf dem Tempelberg hatten die Römer unter der geistlichen Führung des heute noch regierenden Pontifex geplündert und zerstört, um mit der Beute sowie der Versklavung von mehr als 30.000 Juden den Bau des „wichtigsten Symbols der westlichen Kultur“ zu finanzieren, s. → Kolosseums-Kultur Roms versus Gottes Tempel in Jerusalem. Wer hat in Anbetracht solcher vom Westen als „politisch korrekt“ attestierter Lügen noch Fragen, wie die Muslime terroristisch einen Anspruch auf einen Berg in Israel erbomben können, der im Koran nicht einmal erwähnt ist? Im Führungskader der PLO zeichnete für das Massaker bei der Olympiade München 1972 der damals noch nicht so bekannte Terroristenstratege Abu Mazen alias Mahmud Abbas verantwortlich. Heute heißt ihn die Lutheranertochter („Brennt ihre Synagogen nieder“) Angela Merkel als Staatsgast der Bundesrepublik Deutschland herzlich willkommen. Derweil Lutherpfarrer Joachim Gauck als Bundespräsident – aus einer Kirche heraus! – die demokratische gewählte und legitimierte Partei, die LINKE, unter dem Jubel der halben Nation verunglimpfend in Frage stellt, nur weil diese, meistens durch Gregor Gysi, Putins Forderung nach Sicherheit für Russland unterstützt. Vorfahren und deren ggf. falsche Entschlüsse hat jeder Mensch auf seinen Lebensweg mitbekommen. Was der liebe Gott, gelobt sei Er, uns in der Parascha „Nachkommen“ vielleicht nahe bringen kann, ist Sein wunderbar erfüllender Gedanke, dass Er jedem Menschen auch die eigene Entscheidung darüber in die Hand gegeben hat, IHN oder sich selbst – also Satan, wie wir letzte Woche zu „Chaje Sarah“ schrieben – als Ziel des Lebens zu wählen, und ausgemachte Satansbräute in die Wüste zu schicken! Wie sagte doch Mosche Rabenu (unser Lehrer Moses) am Schluss seines Lebens (5.Mo.30): “Siehe, ich habe dir heute vorgestellt das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück, Segen und Fluch. Wähle das Leben!”

Schabbat Schalom

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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