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PINCHAS – Geist Gottes oder der UNO

Selbsttest: Wer bei aktuellen Nachrichten entsprechend UN-Bericht, dass der Gaza nahezu unbewohnbar sei, ad hoc Aggressionen gegen Israel im Geist entwickelt, ist krank. Woran erkrankt? Am vermeintlich „heiligen Geist“! Dieser wirkt seelisch als tiefe „antisemitische Grundeinstellung“ fast unauslöschbar selbst dann noch fort, wenn man lange schon aus der Kirche ausgetreten ist oder sich als agnostischer Atheist wähnt. Sogar im Kopfe eines obersten Verfassungsrichters verhindert er die Rezeption „tatsächlicher“ Nachrichteninhalte. Es sei denn, man verbrennt – jeder ganz bewusst und „für sich“ – all die in seinem Eigentum befindlichen, fälschlich (Fake News N°1) „heilig“ genannten Neuen Testamente, reißt sie zumindest aus seiner Konfirmandenbibel heraus? – Unser aktueller Tora-Wochenabschnitt über den Priester (Kohen) Pinchas vermag jedoch andere Alternativen aufzuzeigen, um sein Leben „für wahr“ und vielleicht auch „für ewig“ (zurück) zu gewinnen. Denn Pinchas war der einzige Mensch, dem der Ewige in der Hebräischen Bibel „seinen Bund des Friedens“ gewährte. (25,12-13) „Weltzeit-Priestertum dafür, dass er für seinen Gott geeifert hat und so Sühnung erwirkte für die Kinder Israels!“ Versprechen wie „heiliger Geist“ oder „ewiges Leben“ sind blanke Dichtungen Roms im Neuen Testament, um sich – im seelischen Streben nach diesen gefakten Scheinwerten – alle nichtjüdischen Menschen geistlich und politisch auf Weltzeit durch selbsterfundene Götter gefügig zu machen. Bis heute scheint dieser Plan Roms inklusive jungfräulich empfangener Flüchtlingskinder wunderbar aufzugehen. Doch hören wir im Gegensatz dazu doch einfach mitten in die Parascha und Gottes guten Plan für ein gelingendes Leben für jeden hinein.

Parascha „Pinchas“: 4. Moses 25,10 – 30,1 || Jeremia 1,1 – 2,3
Kommentar von Eric Martienssen

    „Da sprach Moses zu Gott wie folgt: So bestelle Gott, Gott der Geister in allem Fleisch, einen Mann über die Gemeinde, welcher vor ihnen ausgehe und welcher vor ihnen eingehe, und der sie ausführe [wie er, Moses, sie aus Ägypten führte] und der sie einführe [ins Ewige Land], dass nicht die Gemeinde Gottes wie Schafe sei, die keinen Hirten haben.“ (27,15-17)

In den beiden letzten Tora-Wochenabschnitten lasen wir noch von den Israel aufgezwungenen Kriegen gegen die es vernichten und verfluchen wollenden Völker, vor denen die Kinder Israels lange Zeit durch weiträumige Umgehungen geflüchtet waren. In der heutigen Parascha steht Moses (der Name „Moses“ verkörpert auch „alle Gesetze Gottes“, die kompletten Fünf Bücher Moses) kurz vor seinem Tod und bittet Gott, den Gott aller Geister, statt um den eigenen Einzug ins Leben, leben im Ewigen Land, nur noch darum, einen Hirten, wie er selber es war, für die Gemeinde zu bestellen. ◄PARADIGMENWECHSEL► Wer mag da noch ziellos grübeln, wie Rom auf den brillanten Einfall eines „Hirten“ in Form des Jesukindes und das vermeintlich „ewige Leben“ kam, das alleine dieser „Christus“ nicht nur den Priestern und Propheten wie Pinhas und Moses sondern jedem „an ihn glaubenden“ Menschen „umsonst“ (Offenbarung/Apokalypse 21,6) schenken würde, statt den Gesetzen Gottes gehorsam zu sein?

Jetzt wird es Zeit, über den von Moses, dem größten Propheten der Bibel, benannten
Gott der Geister in allem Fleisch,
also allen Menschen zu sprechen. Kurz vor dieser Prophetie für jeden Menschen, wenn es denn eine war, hat in unserem Tora-Wochenabschnitt eine Volkszählung statt gefunden. (26,1-2) „ER sprach zu Moses und zu Elasar Sohn Aarons des Priesters, sprach: Erhebt die Hauptzahl aller Gemeinschaft der Söhne Jisraels.“ Von Nichtjuden also keine Rede? Erschließt sich aber hier nicht schon dem ein oder anderen die Tiefe dieser Parascha – vielleicht gar von vorn bis hinten als eine einzige Prophetie an alle Menschheit? Zumindest dann, wenn auch schon die erste Prophetie, wenn es denn eine war, unserer Parascha ein Denkband (Denkzettel: „Schema Israel“) für jeden Menschen zur ◄Ausrichtung► seines Lebens in allen Völkern für alle Zeit dargestellt haben sollte, indem Gott den Grundriss des Lebens am guten Beispiel „Pinchas“ skizzierte: „seinen Bund des Friedens; Weltzeit-Priestertum dafür, dass er für seinen Gott geeifert hat und so Sühnung erwirkte für die Kinder Israels!“ → Daraus abgeleitet heißt das nicht, dass jeder Mensch den „Bund des Friedens“ erhalten kann, wenn er nur

„auf Weltzeit priestert“ (Dienst tut im Tempel Gottes) und „im Eifer Gottes für Israel“ einsteht?

Kann es nicht sein, dass um genau von dieser Pinchas-Prophetie „für alle Menschen“ wegzuführen, sprich: ewiges Priestertum für Gott und sein Volk (Israel = jeder soll „von der Geisteseinstellung her“ Israeli werden, will er denn in der Ewigkeit Gottes sein), sich die Kirche Roms eigene Hirten inkl. Gott Jesu – den die Juden lt. Kirchenaustrittsgemeinde LogoDichtung des Neuen Testaments ermordet haben und deshalb Gottes und aller Menschen Feind sein sollen – erfunden hat, mit einem Oberhirten in Rom statt im Himmel, damit die Christenschafe statt in Gottes Gesetzen und Prophetien in griechisch-römischen Gesetzen und politischen Weltherrschaftsmatrices wandeln mögen, was irgendwann in einem Sodom und Gemorra der Perversionen und Gegenwehr der im Gegensatz zum lutherisch-deutschen „Gottesstaat“ in islamistischen „Gottesstaaten“ lebenden Menschen allen Fleisches mit entsprechenden Terroraktionen enden musste? Ergo sind es doch Israelis – in Gottes Geist eifernde, Kirchen- und Dialogausgetretene wie auch bewusste Antichristen, die im Verheißenen Land ebenso eifrig gebraucht werden wie im Pfarrerstochter Merkel verführten Lutherstaat Deutschland, der sich zudem dadurch als „Gottesstaat“ gegen Gott von Christus Gnaden auszeichnet, indem auch der Bundespräsident ein eifernder lutherischer Ex-Kirchentagspräsident und sogar die Oppositionsführerin im deutschen Bundestag eine eifernde Ex-Kirchensynodenpräsidentin im Bundestagswahlkampf 2017 ist, derweil der ebenfalls eifernde lutherische Rache-Engel Gabriel als Bundesaußenminister vom abgrundtiefen Geiste her die ganze Weltgemeinschaft – UNO wie NATO – gegen Israel verhetzt. Apropos, ist es grundlegend nicht der – baruch HaSchem – von Laizismus und Israeltreue geprägte Führungsstil Donald Trumps, der, „America first“, Steinmeiers und Merkels von hanseatisch-altlutheranischen SPRINGERstiefeln christlich gleichgeschalteten Deutschlandpresse einen derart heftigen Strich durch ihre Weltherrschaftsträume macht, dass diese sich an jedem neuen Tag derart Volks verhetzend über den immernoch, nach Wladimir Putin, mächtigsten Menschen der Welt (dann Merkel, Xi Jinping und besagter Pontifex des christlichen Imperiums – Quelle: Forbes Magazine) echauffieren? Wann lernen Deutsche endlich einmal Lesen, Respekt vor Wahrheit und Gott, statt, wie heute wieder, in all ihren Medien Russland für den Ukraine-Regime Change mit Krieg und Toten verantwortlich zu machen, obwohl Barack Obama diesen – der initialen Bitte Merkels zur Vergeltung, weil Janukowytsch den verbrecherischen Assoziierungsvertrag mit der Europäischen Union ablehnte – begangen zu haben am 01.02.2015 vor CNN-Kameras längst zugab. Die Deutschen scheinen – wieder – ihre Lügen- und Propagandapresse von Herzen zu lieben.

Die gesamte geistliche Hetzjagd gegen den ewigen und exklusiv jüdischen Geist Gottes (es ist eine Erscheinungsform von Schizophrenie, als Christ an die römisch inszenierten Gottheiten vom ganzen Geiste her „glauben“ doch gleichzeitig kontradiktorisch „für Gott eifern“ und „für die Kinder Israels“ eintreten zu können) hatte seinen Ursprung in den Jahren vor Chanukka (164 v. d. Z.), als die römischen Besatzer unter der Führung des Pontifex (das war damals eine echte „Besatzung“ Israels im Gegensatz zu der von UNO zu Volksverhetzungszwecken gefakten von heute) das Judentum zunächst geistlich und dann auch physisch vernichten wollten. – Da das Judentum jedoch eine Erfindung des Ewigen, gesegnet sei ER, war, stand dem Pontifex (←dieses Amt gibt es im Widerspruch zu den postfaktisch geglaubten Fake News der Kirche bereits seit hunderten von Jahren vor der Zeitwende) damals wie heute noch in seinem abgrundtiefen Gottes- und Judenhass nur zu klar vor Augen (weshalb der Papst den Israel auslöschen wollenden Palästinenserchef Abbas lt. DER SPIEGEL auch als „Friedensengel“ bezeichnet und DIE WELT, postfaktisch daran unschuldig sich stellend, „Die Katar-Krise als Brandbeschleuniger in Gaza“ sieht), dass nur die gesamte Auslöschung Gottes Tempels in Jerusalem mit nachheriger Vernichtung und Vertreibung der Juden in alle Welt den für „seinen Gott eifernden“ Pinchas-Geist der „Kinder Israels“ nachhaltig auch vor dem von diesem Gott geplanten Übergriff auf den Geist „allen Fleisches“ der Welt auszumerzen in der Lage sein würde. Der Holocaust war also vielmehr schon ein „pontifikales Hochamt“ in den Jahrhunderten um die Zeitwende als später vom Geiste des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis hin zu → Luthers Geburtstagsfest: Reichskristallnacht zu Weltherrschaftszwecken adaptiertes „Morden im Namen eines römisch erschaffenen Gottes“.

Und auch „danach“ fuhr dieser römische Geist hierzulande gleich in Gestalt des ersten Bundespräsidenten und ersten Bundeskanzlers wieder ungehindert fort. Hatte Theodor Heuss doch persönlich auch im Reichstag schon dem Ermächtigungsgesetz der Nazis zugestimmt und Konrad Adenauer sich über Jahre hinweg in Erwehrung gegen alle Bedrängungen der Alliierten preußisch-hart und katholisch-unerbittlich geweigert, die Juden auch nur um Verzeihung für die von seinem Preußen-Geist, immerhin war er Präsident des preußischen Staatsrats, ausgegangenen Holocaust-Verbrechen zu bitten. Von Gottes Rechtsgesetze – dem Geist nach – in ihr völliges Gegenteil verkehrender christlich-deutscher Juresprudenz ganz abgesehen. Wem fällt in diesem Volk der Dichter und Denker denn überhaupt auf, wenn sein oberster Verfassungsrichter einem Juden, namentlich Daniel Cohn-Bendit, vor kurzem noch kaltschnäuzig die Laudatio verweigert, als diesem die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland verliehen werden sollte? Wir berichteten im Artikel: Andreas Voßkuhle – Lutherdekade vor Bundesverfassungsgericht? Um die Umkehrung exakt dieses (zweifellos und unerbittlich politisch korrekten) römisch-weltherrschaftlichen Geistes in den Geist des Herrn der Welt geht es hier. Und wenn Christen in den exklusiv jüdischen Propheten kiebitzen, stoßen sie dabei häufig auf die zwar ebenso absolut-exklusiv jüdische doch zweifellos entsprechend dem „Geist“ unser Parascha auch allem Fleisch Gottes in Aussicht gestellte Prophetie Jesajas (56,6-7):

»Alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen; ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn MEIN Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden.«

Den von diesem und keinem anderen Geist – schon gar nicht dem gottlos heiligem Geist Roms – Gott ereifernden Menschen wie Pinchas, denen wendet sich der Ewige kraft seines Geistes gar durch eine tätige Berufung wie der Pinchas zu. Oder wie der des zunächst unsicheren Jeremias in unserer Haftara (2,2-3):

„So spricht der Ewige: Ich denke noch an die Zuneigung deiner Jugendzeit, an deine bräutliche Liebe, als du MIR nachgezogen bist in die Wüste, in unbesätes Land, Israel…“

Und für die IHM Nachgezogenen „aus allem Fleisch“ werden dann auch die gleichen Rechtsgesetze gelten, wie die für den Einheimischen Israeli, und alle Seine Feste, von denen in den letzten drei Leseabschnitten der am kommenden Schabbat „Pinchas“ zur Tora Aufgerufenen geschrieben steht. Welch eine Freude, welch ein Fest, auf Weltzeit und in ewigen Himmeln.
Schabbat Schalom.


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1 Kommentar to “PINCHAS – Geist Gottes oder der UNO”

  1. […] Leser dieser Rubrik, dass nicht nur unser aktueller Tora-Wochenabschnitt sich unmittelbar dem → der letzten Woche anschließt, in dessen Kommentierung wir dem vermeintlich „ewigen Leben“ lt. Neuem Testament die […]