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Schabbat TASRIA HaChodesch und MEZORA – Fehlgeburt: Heiliger Geist

29.03. 3. Moses 12,1 – 13,59; 2.Mo.12,1-20 | | Hesekiel 45,16 – 46,18
05.04. 3. Moses 14,1 – 15,33 | | 2. Könige 7,3-20

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Kommentar von Eric Martienssen:

Im letzten Wochenabschnitt lasen wir davon, dass Aron und seinen Söhnen vom Ewigen, gelobt sei Er, verboten war, Wein zu trinken und anderes berauschendes Getränk, wenn sie in die Stiftshütte gehen, „auf dass ihr nicht sterbet“, dass dies ein ewiges Gesetz sei, „damit ihr unterscheidet zwischen dem, was heilig und nicht heilig (unheilig), zwischen dem was unrein und was rein ist, und den Kindern Israel alle diese Gesetze lehret“. Und wenn wir hier ausnahmsweise einen Gemeinschaftskommentar für die Paraschat HaSchawua TASRIA

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte der Parascha Tasria (Wenn sie gebiert…) Schabbat HaChodesch (…dieser Monat) nach dem jüdischenHawdala-Kalender
< Lehre über Aussatz und leibliche Unreinheit - nicht sterben, wenn Gottes Wohnung unter ihnen / 1. Monat (Nissan): Pessach in Mizrajim | | Nissan: Pessach im Tempel in Jeruschalajim > Psalm 106

und für die erst eine Woche darauf folgende Wochenlesung MEZORA abgeben,

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte des Hawdala-Kalenders zur Parascha Mezora (Aussätzige…)
< Priesterdienst bei Aussatz, Ausfluß und anderen Unreinheiten | | Das belagerte Schomron gerettet nach dem Wort des Propheten und der Botschaft von Aussätzigen >
Psalm 120

dann sehen wir, wie sich Vorschriften der Reinigung nach der Geburt, alsdann jedoch den Vorschriften über den Aussatz widmen, also das „Sterben“ im Sterben der Haut der Kinder Israels, wenn sie die Gesetze des Ewigen nicht beobachteten. Denn die Tatsache, dass die vom Aussatz Betroffenen nicht zum Arzt, sondern zum Priester gehen sollen, zeigt uns, dass es sich eher weniger um eine infektiöse Hautkrankheit handeln könnte, als vielmehr um einen infektiösen Ungehorsam, der, wenn er nicht durch entsprechende Strafen ausgerottet (sterben) würde, um sich greifen und das ganze → Volk Gottes befallen könnte, eben wenn wir den Ungehorsam gegen Gott, diese üble Krankheit, nicht aus unserer Mitte (auch unseren heutigen Gemeinden!) verbannen; an oberster Stelle steht dabei das Hervorbringen / die Geburt / das Gebären unreiner Gedanken, eines falschen Geistes, gar heilige Geistes der christlich-muslimischen Glaubensgemeinschaften → vgl. PESSACH-Erlösungsartikel 5774 von Jehonatan Kiebitz. Ebenso schlimm: Üble Nachrede. Denn Rabbi Schmuel ben Nachmani sagte im Namen Rabbi Jonathans: „Wegen sieben Vergehen kommen Aussatzplagen – wegen Übler Nachrede (Laschon Hara), Blutvergießen, falschem Schwur, Unzucht, Hochmut, Raub und Missgunst“ (Arachin 16a).

    Jeder Aussätzige aber … bis über die Lippen soll er sich verhüllen … solange die Plage an ihm ist, soll er abgesondert bleiben, außerhalb des Lagers ist sein Sitz (13,45-46).

Zum besseren Verständnis:
Die leibliche, die körperliche Unreinheit, ist zumeist der Aus-Druck, der nach aus-sen tretende Hinweis darauf, dass inner-lich etwas nicht stimmt. Und bevor eine unreine Ein-Stellung zum Aus-Tritt kommt und womöglich aus-gesetz-t werden muss, ist es besser, sie vorher schon zu vernichten, bevor sie Gottes Wohnung, die sich in-mitten Seines Volkes befindet, befällt und womöglich nachher sogar Sein ganzes Volk zerstört:

    Und ihr sollt die Söhne Israel warnen vor ihrer Unreinheit, damit sie nicht in ihrer Unreinheit sterben, indem sie Meine Wohnung, die in ihrer Mitte ist, unrein machen.(15,31)

Auch hier sehen wir das Volk Gottes heutzutage klarer denn je unterschieden von allen Völkern der Welt. Beispielsweise vom Christentum, das sich mit dem Neuen Testament einen Neuen Gott mit Karfreitags- und Osterbotschaft gesetzt hat, der mit dem Ewigen des Ersten Gebotes, besonders ausgeprägt in den Lutherischen Kirchen, nichts mehr zutun hat → vgl. PESSACH Pressemitteilung 2012 zum neuen Erstes Gebot der Lutherdekaden-Botschafterin Margot Käßmann. Diese selbstherrliche, wenn überhaupt mal nüchterne Abänderung der Zehn Gebote durch die Evangelische Kirche Deutschlands EKD, wird von dieser übrigens gewissenlos entgegen dem ausdrücklichen Befehl des Rabbiners von Nazareth vollstreckt, den die Kirchen Jesus Christus nennen. Der nämlich hatte ultimativ dazu aufgerufen: „Du sollst den Ewigen, deinen Gott, anbeten und NUR Ihm alleine dienen“ (Lk 4,8). Völlig absurd also und gegen den Geist aller Gebote Gottes verstoßend, den Rabbiner von Nazareth selbst zum Gott zu erheben, wie es die von allen guten Geistern verlassene Kirche ihren Schafen einredet! Und deshalb auch die allergrößte von Gott selbst vorgenommene Unterscheidung zwischen dem Volk, das heilig ist (wie ebenfalls letzte Woche gelesen in 11,45: Denn ICH bin der Ewige, der euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, um euer Gott zu sein: So sollt ihr heilig sein, denn ICH bin heilig), und dem Volk in Gottes Aussätzigenlager, dem was unheilig ist, dem Dreieinigen Gott der Kirche nachrennt. Die überdimensionalen Kirchtürme schreien im Grunde genommen das, was die Seele des einzelnen Christen im tiefsten Innern weiß, über die ganze Stadt hinaus: Ich bin aussätzig – nicht zu Gottes Volk gehörig. Und um so schriller auch die Kirchglocken bei gleichzeitiger Verurteilung von Minarett und Muezzin.

Beide, Kirche und Moschee, finden wir im Abschnitt Mezora, wo es unter anderem (von den Himmeln aus betrachtet) auch um den Aussatz von Gebäuden geht:

    Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ICH euch zum Besitze gebe, und ich den Ausschlag des Aussatzes über ein Haus in dem Lande eures Besitzes verhänge, so komme der, dem das Haus gehört [die Kirche und der einzelne Christ] zum Priester und berichte ihm: Es scheint mir, als ob ein Schaden am Hause sei.
    Vgl. dazu auch Frage → Christi oder Mohammeds Himmelfahrts-Spott gegen Gott?

Beide, Neues Testament und Koran, verkehren das Wort Gottes so substantiell ins Gegenteil, dass beide Religionen, Christentum und Islam, unter dem Licht der Tora betrachtet, alle sieben Vergehen wie selbstverständlich in sich vereinigen:
Üble Nachrede (Laschon Hara: Gottesmörder),
Blutvergießen (vom Holocaust I 70 n.d.Z. bis zum Holocaust IV der mit → Martin Luthers Reichskristallnacht begann),
falschem Schwur (in Deutschland und sogar in den USA wird der Amtseid der Präsidenten mit der Hand auf eine Lüge geschworen),
Unzucht (die katholischen Priester und Ordensleute missbrauchen Kinder sexuell, die ehemalige Ratsvorsitzende Bischöfin Käßmann fährt sturzbesoffen Auto, und wird daraufhin zum Vorbild an Aufrichtigkeit erhoben),
Hochmut (der Papst erhebt sich und sein Christenvolk selbst zum „jüngeren Bruder“ der Söhne Israel, obwohl er es doch war, der diesen das Existenzrecht als Volk Gottes nahm, um sich selbst nun als Heiligkeit anreden und sein eigenes Volk als Volk Gottes bezeichnen zu lassen),
Raub (der Pontifex hat mit seinem römischen Heer den Tempel Gottes in Jerusalem geplündert und sich von dem Geld das Kolosseum gebaut → s. 12-min. Film-Dokumentation im Kommentar zur Katholisch-Päpstlichen Plünderung von Gottes Tempel in Jerusalem)
und Missgunst (seit der Rückkehr der Juden in ihr Land, 1948, versuchen die Kirchen ihnen – „theologisch“ erlogen und neuerdings vom Kirchenstaat Merkels und Gaucks begünstigt – das Land mit Lügen über die Siedlungspolitik streitig zu machen).

Es ist also am einzelnen Christen und Muslimen gelegen, zum Rabbiner zu kommen und sich selber und dem Rabbi einzugestehen, dass man krank ist, aber gerne gesund wäre. Auf diesen Schritt hat → der Ewige schon immer voller Sehnsucht nach Dir gewartet.

Schabbat Schalom


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