| Hören wir ► Rabbiner Raphael Evers“ 2 Minuten über Weltfrieden – Judentum zu,
erleben wir innerlich vielleicht eben die „Erlösung“ mit, mit der unser Freund und Autor Jehonatan Kiebitz aus Ramat Bet Shemesh unseren aktuellen Propheten-Abschnitt aus Jesaja in seinem Hawdala-Kalender 5780 zusammenfasst. Nämlich als „Gottes Werk: Erlösung Israels und vieler Kinder der Nationen, die den Ewigen suchen. ER tröstet Zion – gleich Eden seine Wüste.“ Es ist aber leider so, dass viele Menschen und Nationen die Erlösung Israels unter allen Umständen verhindern wollen. Rabbiner Jonathan Sacks brachte deren Tun 2016 in einer Rede vor dem EU-Parlament mit einem Satz auf den Punkt: „Antizionismus ist der Antisemitismus unserer Zeit!“ Doch kaum einer der Israel-Verhinderer ahnt, dass er mit diesem römisch-lutherisch oft „heilig“ genannten „Geist“ seine eigene Erlösung verhindert. Gilt es für das Judentum und jeden einzelnen Juden also umso mehr, durch eigenes Tun den Weltfrieden zu fördern? Zum Lohne (Ekew) für das Tun des WORTES: Erlösung?

Paraschat „Ekew“ 5. Moses 7,12 – 11,25 || Jesaja 49,14 – 51,3
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns – gegen Rom

    (7,12) „Und zum Lohne dafür, dass ihr diese Vorschriften höret und sie sorgfältig ausübt“:

  • Er wird dich lieben und dich segnen und dich mehren: Er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes
  • gesegnet wirst du sein vor allen Völkern…
  • und der Ewige wird jede Krankheit von dir abwenden; und keine der bösen Seuchen Ägyptens, die du kennst, wird er auf dich legen, sondern er wird sie auf alle deine Hasser bringen…

„Der Ewige will Dein Herz erkennen – 40 Jahre Wüste. Du sollst erkennen, wovon der Mensch lebt – nicht von Brot allein, von Gottes WORT! Manna. Segen und Früchte des Landes – beim Essen den Ewigen nicht vergessen, sonst hochmütig und vernichtet wie Völker zuvor.“ Mit diesen Worten fasst Jehonatan Kiebitz übrigens den Tora-Wochenabschnitt „Ekew“ zusammen und verweist auf den diesem zugeordneten Psalm 75.

Nicht von ungefähr erscheinen in seiner Kiebitz.Edition[ät]gmail.com nämlich auch die „Verknüpfungspunkte – Warum gerade dieser Psalm?“ von Prof. Dr. Yizhak Ahren. Unter der Überschrift „Wegweisende Wunder“ heißt es darin zum Psalm 75 wörtlich:

«Gottes Eingreifen in das natürliche Geschehen wird manchmal in der Form eines Wunders sichtbar. Im Wochenabschnitt Ekew finden wir mehrere Beispiele. Über den bevorstehenden Kampf mit den Völkern Kanaans heißt es: „Wenn du in deinem Herzen sprechen wirst: Diese Völker sind mir zu zahlreich, wie werde ich sie vertreiben können? Fürchte dich nicht vor ihnen; Gedenke daran, was der Ewige, dein Gott, Pharao und ganz Ägypten angetan hat. An die großen Versuchungen, die deine Augen gesehen, an die Zeichen und Wunder, an die starke Hand und den ausgestreckten Arm, womit der Ewige, dein Gott, dich herausgeführt hat; so wird der Ewige, dein Gott, allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest“ (Dewarim 7,17 – 19). Über die Wunderspeisungen in der Wüste erfahren wir: „Er ließ dich darben, ließ dich hungern, und speiste dich dann mit dem Man, das du nicht gekannt und deinen Väter nicht gekannt, um dich erfahren zu lassen, das nicht auf dem Brot allein der Mensch das Leben zu fristen vermöge, sondern auf allem, was dem Munde Gottes entstammt, leben könne der Mensch“ (Dewarim 8,3; siehe auch Vers 16). In den ersten Versen von Kapitel 11 wird dargelegt, dass die persönliche Erfahrung der Wundertaten Gottes die Israeliten zu Liebe und Gehorsam führen soll.

 

„Wir danken Dir, Gott, wird danken Dir, und noch ist uns Dein Name nahe; erzählt haben ihn Deine Wunder“ (Psalm 75, Vers 2). Rabbiner Hirsch erklärt: „Deine Wunder haben bewirkt, was sie sollten: sie haben durch geschichtliche Ereignisse die Erkenntnis von deinem Sein, Wollen und Walten gebracht, sie haben deinen Namen erzählt.“

 

Über die Gottestaten, von denen die Tora berichtet, schreibt Rabbiner Hirsch: „Sie bilden für alle Zeit den Granitboden unseres Seins, Wollens und Wirkens vor Gott, wiederholen sich aber nicht. Was sie lehren sollten, sollen wir für Kind und Kindeskinder gelernt haben“ (Kommentar zu Psalm 90,16). Von entscheidender Bedeutung ist es, die erfahrene Offenbarung weiterzugeben. Daher bemerkt der Psalmist: „Ich aber will es für immer verkünden, will singen dem Gott Jakows“ (Vers 10).»

Bezüglich des Wortes Gottes geht es immer um Verkündigung der Unterscheidung von den Göttern der Völker, ihren Neuen Testamenten u.s.w. Es geht um Zugewandtheit, Liebe. Nicht um piep, piep, piep – wir haben uns alle lieb! Jeder isst soviel er kann – nur nicht seinen Nebenmann. Doch auch diese Liebe geht durch den Magen, wie der Volksmund sagt. Doch in Unterscheidung (Hawdala) zu heidnischen Religionen dankt der religiöse Jude entsprechend des Gesetzes unseres Tora-Wochenabschnitts erst nach dem Essen (8,10): „Und du sollst essen und du sollst dich sättigen und du sollst den Ewigen, deinen Gott preisen…“

Schabbat Schalom

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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