| Wie schon im Anfang des Tora-Wochenabschnitts der letzten Woche, stoßen wir auch im Anfang unserer aktuellen Parascha auf das WORT, das jedem Juden gegeben ist und jedem, der sich dem einen Gott ihrer Gesetze angeschlossen hat. Am deutlichsten wird dieses gegebene WORT in der Mitte unseres Abschnitts betont. Nämlich an der Stelle, an welcher auch der erste Absatz des „Schema Israel“ Gebets zu finden ist, wo es heißt: „Und es sollen diese WORTE, die ich dir HEUTE gebiete, an deinem Herzen sein.“ Diesem an 613 Gesetze gebundenen WORT des Ewigen
| zusammengefasst in Zehn Geboten, klick → 365 Ver- 248 Gebote im Einzelnen
steht HEUTE am eklatantesten der jedes Vertrauen vernichtende WORTBRUCH von UN-Generalsekretär Guterres und (noch) EU-Kommissionspräsident Juncker entgegen. Diese sind die beiden einzigen noch amtierenden Weltpolitiker, die schon beim NATO-Gipfel in Madrid 1997 das den Russen als Bedingung für die deutsche Widervereinigung gegebene WORT brachen. Das 1990 geheuchelte NATO-WORT war, „die NATO-Streitkräfte nicht hinter den Grenzen der BRD zu stationieren“. Jeder Intelligenz begabte Leser weiß selbst, wie dieser WORTBRUCH die gesamten Ost-West-Beziehungen samt Atomwaffenabkommen HEUTE und in Zukunft sprengte. Es steht mit Gewissheit zu befürchten, dass auch die auf Juncker folgende deutsche – natürlich deutsche – EU-Kommissionspräsidentin die Welt vernichtenden Wortbrüche fortsetzt. Den Weltgemeinschaften der WORTBRÜCHE sei HEUTE also das auf Ewig gegebene WORT des Ewigen gegenüber gestellt. Denn, wie gesehen, einmal das WORT Gottes grundsätzlich durch das Neue Testament Roms und seine Götzen gebrochen, tut sich die Religion des sogenannten „Westens“ bis HEUTE schwer, jemals wieder irgendeinem gegebenen WORT treu zu bleiben. Politik? Schließlich hat der Ewige sein Wort doch auch nur Israel gegeben?

Schabbat Wa’Etchanan (und ich flehte) / Nachamu ami (tröstet mein Volk!): 5. Mose 3,23 – 7,11 || Jesaja 40,1-26
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns

    „Jetzt aber, Israel, höre auf die Gesetze und auf die Rechtsgeheiße, die ich euch lehre zu tun, damit ihr lebet, kommet und das Land ererbet, das ER der Gott eurer Väter euch gibt. Füget nichts an die WORTE, die ich euch gebiete, und streicht nichts davon, seine, eures Gottes Gebote, zu wahren, die ich euch [heute] gebiete!“ (5.Mo.4,1-2)

Offensichtlich will die Lehre (Tora) absolut gar NICHT, dass wir an ihren Geboten herumbasteln. Sei es, ihnen etwas hinzu komponieren oder sogar, wie es die Christen (mit verbrecherischem Vorsatz) Sinn entwertent schon im Ersten der Zehn Gebote tun, etwas weg streichen! Wir erinnern uns, dass deren katholische wie lutherische Katechismen und Pfarrer dort sagen: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.“ Bei denen fehlen sowohl die [störende] Einzigkeit Gottes, „ICH bin [der, exakt nur der] dein Gott, der ICH dich führte aus dem Land Ägypten“, wie auch die Rettung „aus dem Sklavenhaus“, und natürlich auch die Identität seines Volkes, da nur das SEIN Volk ist, das sich von IHM, dem Einen, aus Ägypten [auch HEUTE noch] retten lässt | vergleiche Zehn Gebote in unserem Tor-Wochenabschnitt ab Kapitel 5, Vers 6.

Jedes einzelne der Gebote der Lehre – ob man sie nun einzeln in 613 aufdröselt oder in Zehn Geboten zusammenfasst – hat exakt so seinen Wert für das Gelingen eines jeden Menschen Leben. Unser Tora-Wochenabschnitt will uns eine stete Erinnerung sein, die Tora nicht zu ändern und die Gesetze zu halten, Punkt. Zumal in ihm die zentralsten Glaubensinhalte des Volkes Israel wie die Zehn Gebote und das Schema Israel enthalten sind. Rom hat, um seine Geschäftsidee mit dem Glauben seiner Schäfchen bis HEUTE erfolgreich sichern zu können, seine alle Gesetze der Tora entwertende „Hinzufügung“ Neues Testament dann grauenhafter Weise auch mit der Drohung enden lassen: „Wenn jemand etwas zu dem [Neuen Testament] hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind … dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist, das Recht, in der heiligen Stadt [Jerusalem] zu wohnen und vom Baum des [Ewigen] Lebens zu essen“.

So von Ängsten gepeinigt ist es fast nachvollziehbar, dass kein Christkind bis HEUTE mehr aufmuckt, der Politik einer Synodenpräsidentin Göring-Eckardt (Bündnis90/Die Grünen), einer Lutherpfarrerstochter Merkel (CDU) oder eines Kirchentagspräsidenten Steinmeier (SPD) Füße küssenden Glauben schenkt, geschweige denn sich dem Gott Israels und seinen Gesetzen zuwendet.

Rabbi Schlomo Hakohen von Radimsk weist der in unserem heutigen Wochenabschnitt Wa’etchanan von Mosche benutzten Wendung „in dem Lande“ (Ba’arez) nicht nur eine typisch chassidische Deutung zu, sondern auch eine hoch aktuelle politische Deutung. HEUTE, gerade recht in Zeiten des von der EU geförderten antiisralischen Iran-Atomabkommens, welches die Aggressionen aus dem Gazastreifen durch Hamas und Hisbollah und anderer palästinensisch-christlicher Aushöhlungsversuche Israels finanziert, möchte man Rabbi Schlomo Hakohen von Radimsk beipflichten? Gleichwohl er es so zutreffend sieht: Wenn es sich um irdische, materielle Belange handelt (Ba’arez), wo die Gesetze der Tora baruch haShem (gelobt derName) gültig sind. Es gibt keinen Bereich menschlichen Lebens, in welchem die göttlichen Vorschriften, Satzungen und Rechte nicht Gültigkeit hätten. Im Prinzip sollte das Judentum, wenn es sich nicht ständig von den Völkern und deren Ba’alim verführen ließe, die Trennung in „profan“ und „heilig“ gar nicht kennen, da jeder Aspekt des tagtäglichen Lebens geheiligt sein will, wörtlich (4,5-6):

    „Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie es mir der Ewige, mein Gott, befohlen hat, auf dass ihr also in dem Lande tun sollt, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen. So beachtet und übt sie aus, denn darin besteht eure Weisheit und Einsicht in den Augen der Völker; wenn sie all diese Satzungen hören, so werden sie sagen: fürwahr, ein weises und verständiges Volk ist diese große Nation.“

Sind „heutige“ Gesetze Ergebnis einer unaufhaltsamen Eigendynamik gegen Gott, gar „Fluch der bösen Tat“? Wann wohl will Deutschland anfangen, Israel zu trösten, statt es mit dem Iran und Palästinensern vereint noch weiter zu vernichten? Zur Tröstung gibt der kommende Schabbat Gelegenheit, denn er trägt entsprechend der Haftara aus Jesaja 40 auch den Namen „Nachamu“[ami]: „Tröste, tröste mein Volk!“

Stichpunkte der Parascha Wa’etchanan nach dem jüdischen Hawdala-Kalender von Jehonatan Kiebitz (gerne jetzt bestellen für 5780 bei: kiebitz.edition[ät]gmail.com):
» Wiederholung des Bundes und Bundes-Gesetzes. Gottes Weg mit Israel; Erlösung aus Mizrajim – Erlösung aus allen Völkern zur Erkenntnis des Ewigen || Trost in Offenbarung der Herrlichkeit Gottes « Psalm 90

Statt Trost braucht Lutherpfarrerstochter Angela Merkel HEUTE in ihrer Springer-Presse lediglich weise und verständig auszusprechen, „kein Verständnis für die Siedlungspolitik Israels“ zu haben, und jeder Deutsche fühlt sich zum antisemitisch-lutherischen Kampf gegen ganz Israel und alle Juden berufen, Dschihadist, also heiliger Krieger für das geliebte Lutherdeutschland zu sein. Hat man in der Welt „vorsätzlich“ vergessen, dass die heutige Palästinensermisere eine Erfindung Deutschlands war und nach wie vor ist? Ausgelöst durch einen Deutschen Reichsglauben à la Kaiser Wilhelm II. mit seiner Luther geweihten „Erlöserkirche“ gegen den Gott Israels und Juden in Jerusalem, später dann Hitlers Großmufti von Jerusalem al-Husseini und seine arabische „Armee des heiligen Krieges“ zur Befreiung Palästinas?
| DER SPIEGEL 1951 → Dynamit auf Beinen

Gibt es etwas Perverseres, als – wie im Falle Lutherpfarrerstochter Merkel und Klosterschüler Juncker – vorsätzliche Verständnislosigkeit? Erinnern wir uns: am Anfang dieser scheinbar unaufhaltsamen Kette gottloser deutscher Verbrechen „heute“ stand der deutsche Wortbruch mit „NATO-Sicherheitsgarantie“ gegenüber den Russen, um sich durch die Scheinzusage „keine NATO-Osterweiterung“ zu betreiben, heimtückisch die Wiedervereinigung zu erschleichen. NATO-Generalsekretär Wörner am 19. Mai 1990 wörtlich:

    „Schon der Fakt, dass wir bereit sind, die NATO-Streitkräfte nicht hinter den Grenzen der BRD zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.“
    | Quelle → Offizielle NATO-Website

Wieder einmal, zum dritten Mal innerhalb von nur 100 Jahren, scheint die christlich-lutherische Todesspirale der Menschen gegen Gott eine deutsche zu sein. Doch (5.Mo.6,6):

    „Es seien diese Reden, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen.“ Ihr habt alle meine Rechtsverordnungen gehört! „So sollst du nun wissen“, lässt der Umscharte unsere Parascha enden, (7,9-11) „dass der Ewige, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die IHN lieben und seine Gebote halten, und vergilt ins Angesicht denen, die IHN hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die IHN hassen. So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust“…

..und lebst! Schabbat Schalom.

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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