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Nach dem Tode: TRAUER – Jom HaShoa

Der Hawdala-Kalender aus der Kiebitz Edition in Ramat Beit Schemesch fasst die Lesung des u.g. Tora-Wochenabschnitts „Acharej Mot“ („Nach dem Tode“… der beiden Söhne Aharons) mit folgenden Worten zusammen: « Aharons Dienst am Jom Kippur. Blut = Seele. Nicht nach den Gesetzen der Völker – nach Gottes Gesetzen leben ». Diese Zusammenfassung unseres Freundes und GSI-Autors Jehonatan Kiebitz hintereinander gelesen, kann einbinden in allertiefste Trauer, wenn einem gar die eigenen Kinder vom Leibe gerissen wurden, und des Menschen, jedes Menschen, Versöhnungsdienst mit dem Ewigen, besonders dann, wenn es um das eigene Blut geht, die Seele, die tiefste Trauer in den Gesetzen Gottes sich wieder zum Leben zu kehren vermag.

Acharej Mot Lesung: 3. Buch Moses 16,1 – 18, 30 | | 1. Samuel 20,18-42
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns

    „Hütet Meine Gesetze und Meine Rechtsverordnungen, die der Mensch [Ha’adam] zu erfüllen hat, damit er durch sie lebe, ICH bin Gott. (18,5)

ICH bin Gott, Schöpfer allen Lebens, auch jenes nach dem Tod, dem eigenen und der Kinder? Aus der Verwendung des Wortes „Ha’adam“, der Mensch, zieht der Midrasch (ein deutender Text zum Tanach im Rabbinischen Judentum) „Torat Kohanim“ eine bedeutsame Schlussforderung: „Selbst ein Nichtjude, der das göttliche Gesetz erfüllt, steht dem Hohepriester gleich; denn es heißt: welche der Mensch erfüllt, damit er lebe.“
(Aus eigener Erfahrung) Es heißt dort nicht, dass er vergisst:
Niemand, der auf einem Mal von einigen oder allen Menschen, die er jemals liebte, für immer Abschied nehmen musste, wird je vergessen!

Wann könnte uns das je mehr vor Augen stehen, als dann, wenn an diesem Donnerstag, dem 27. Nissan, dem Jom HaShoa, um 10 Uhr in ganz Israel für 2 Minuten die Sirenen schreien! Das haben die Deutschen bewirkt, deren von Lutherpfarrerstochter Angela Merkel in einem zehnjährigen Fest aber unbekehrbar noch bis 2018 gefeierter Martin Luther das ganze Volk bis auf den heutigen Tag verhetzt: „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke … solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien”.

„Damit Gott sehe, dass wir Christen seien“ … so kaputt etwa alle Deutschen? Nein, nur diejenigen, die Martin Luther oder das Neue Testament ehren, wie z.B. Kirchentagspräsident a.D. Steinmeier oder die Lutherpfarrerstochter Merkel, die innerhalb des Reformationsjubiläums von Luther etliche Schirmherrschaften wie für die Wanderausstellung „Leben nach Luther“ statt Leben nach „Meinen Gesetzen“ vollstreckte, um am 500. Reformationstag selbst zusammen mit Obama in Deutschland den doch wohl größten Volksverhetzer gegen Gott und sein Volk Israel nach Einführung des Neuen Testamentes zu feiern! In letztem haben wir uns einige bsonders Juden- und Israel verhetzende Stellen bereits in den vergangenen Schabbat-Kommentaren angeschaut:
| → Pessach in Ostern verklärt | → Feiges Zentralratsgebaren vs CDU-SPD

In einer Tora-Lesung vor Pessach (Schmini) wandte sich Gott ultimativ an jeden Juden, an jeden Christen und an jeden Deutschen mit der Forderung: „Ihr sollt unterscheiden, was heilig und unheilig, was unrein und rein ist!“ (Lev. 10,10) Würden die Deutschen sich nach der von Ihnen initiierten Shoa innerlich geändert haben, gäbe es kein einziges Neues Testament, keine einzige Erinnerung an Luther, keine einzige Fernseh-, Hörfunk- oder Kirchensendung mehr in Deutschland, keinen einzigen Beitrag mehr darüber in Medien aller Art und auch kein einziges Judensau-Bildnis mehr, oder? Alles wäre bekehrt – umgekehrt zum Heil. Shoa ist das hebräische Wort für Unheil, Holocaust ist griechisch und steht für vollständig Verbranntes, Brandopfer – Feuer.

Kein Mensch kam Gott gleich nahe wie der Hohepriester, als er am Jom Kippur, am heiligsten Tag des Jüdischen Jahres, das Allerheiligste im Tempel betreten durfte – Aharon, nachdem er das göttliche Gesetz in Trauer zum Leben zu erfüllen gelernt hatte. Indem die Tora, die göttliche Lehre, allen Menschen offensteht, haben alle die Möglichkeit, selbst bei nichtexistierendem Tempelheiligtum, Gott nahezukommen. Wer sich in ehrlicher Absicht nähert, dem stehen die Tore der Tora offen.

Es liegt in jedes Menschen eigener Hand, Heiliges vernichten, oder Heiliges annehmen zu wollen. Denn Heilung liegt vermutlich in der Fähigkeit, Heiliges von Unheiligem überhaupt erstmal unterscheiden zu wollen, um es dann unterscheiden lernen zu können – Jedes einzelnen Menschen Herz entscheidet!

„Gedenke!“ und dann Schabbat Schalom.


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