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FAQ 6 UrBilder – Schöpfung Gottes, mein Leben

(Die Schöpfung in 1Mo.1,26 nach Buber) „Gott sprach: Machen
wir den Menschen in unserem Bild nach unserem Gleichnis!“

FAQ 6 UrBilder – Schöpfung Gottes, mein Leben

FAQ 6 UrBilder – Schöpfung Gottes, mein Leben

In vielen Stämmen Schwarzafrikas gilt es bis zum heutigen Tag als unhöflich, seinem Gegenüber in die Augen zu sehen: Man könne durch sie in die Seele blicken! …aber, haben nicht auch Sie Angst davor? Wenn Sie sehr mutig sind, dann treten Sie doch jetzt einmal vor einen Spiegel. Streicheln Sie sich sanft über Ihre Wangen – langsam, zärtlich, ganz bewusst – dann über die Ohrläppchen, den Mund und dann die Nase … und flüstern Sie Ihm „danke“. Spüren Sie es? Niemals hat es einen Menschen auf der Welt gegeben, der nach seinem ersten persönlichen Schöpfer-Erleben mehreren Göttern gedankt hat, immer nur EINEM. Egal ob – auch wenn sich der aktuelle Dalai Lama selbst schon als Gott fühlt – im tibetanischen Bergland, dem entlegensten Zipfel Indiens, im subsaharischen Afrika, bei den Hindus, Moslems, Christen, Buddhisten oder Juden (die diesen Einen doch schon seit dreitausend Jahren als Alleinigen Gott angenommen haben), dem einzelnen Menschen ist es im tiefsten Innern nicht vorstellbar, mehrere Schöpfer zu haben. Wenn Sie persönlich jetzt vor dem Spiegel stehen und immer noch mutig, gar mutiger als je zuvor, dann schauen Sie Ihrem Gegenüber einmal in die Augen … sehen Sie sich, und Ihn? Doch auch der begnadete jüdische Religionsphilosoph und „Bruder“ des Jesus von Nazareth Buber (→ VERTRAUEN UND DIALOG) hatte es erst heute vor knapp 60 Jahren vermocht, dieses unfassbare UrBild – diesen Anblick wie du angeblickt wirst – in Worte zu fassen, denen Sie sich vielleicht jetzt, nach diesem Erlebnis, auch anschließen wollen (?): „Es kann kein Du geben ohne ein Ich, denn ohne ein Ich kann es kein Gegenübertreten geben, keine Begegnung.“ Begegnen Sie Ihrem Leben. Sie haben nur eines. Auch haben / hatten Sie zu Ihrer Hochzeit doch nur eine Braut / einen Bräutigam, oder? Wer Israel vergisst, vergisst die Liebe, die erste und einzige.

Ich hatte Sie vergessen! Auf meinen Tod hatte ich mich mehrere Monate vorbereitet, meine (damals noch nicht zum Leben / Judentum bekehrt) kirchlichen Ämter, darunter ein eigener monatlicher Gottesdienst, selber nieder gelegt, mein Amt als Pressesprecher einer christlichen Geschäftsleute-Vereinigung war mir prophetischerweise hingegen in der Woche zuvor schon wegen „Verrats an der christlichen Drei-Götter-Anbetung“ gekündigt worden, den engsten Freunden hatte ich eine Lebwohl-Mail geschickt, Benachrichtigungslisten hinterlegt, und war bereit, zu sterben. Hinzu, selbstredend, kam die amtlich ärztliche Diagnose: Herzversagen – unüberbrückbarer Stau von Widersprüchen zwischen dem Einen Gott, meinem Schöpfer, und den Göttern der Kirche! Ich wollte, nach den Kämpfen gegen die Baalsanbeter unter meinem Wacholderstrauch (→ 1.Könige 19,5) sitzend, auch nur noch nach Hause, zu Dem, von Dem ich gekommen war … und ein letztes Mal ein Fest mit meinen jüdischen Freunden der Synagogen-Gemeinde Bonn feiern, Israels 60. Geburtstag! Höllisch warm im überfüllten Großraumwagon des Zuges dorthin, Hochsommer im Mai, verkehrte Welt! Ein letzter Aufschrei: Hilfe! Ohnmacht! Aus! Man fand mich dort, anschließend OP! – Gegen den koronaren „Stau von Widersprüchen“ gab’s Bypässe … und gegen die Vorbehalte gegenüber den Kirchengöttern eine liebende, stets lächelnde Ordensschwester aus Indien. Sie zischte quirlig zwischen den Beatmungsgeräten, Tod und Leben, hin und her und die Flure entlang. Ein echter Sonneproppen, fast Lichtgestalt, auf geistlicher Ebene verliebten wir uns sofort in einander, maßloses Vertrauen! Als ich später wieder gehen konnte, hatte sie alle Schwestern ihres Ordens aus den umliegenden Krankenhäusern in die helle, wunderbar schöne Penthouse-Kapelle unserer Klinik zum Gebet eingeladen – und mich! Ein fröhliches Gebet, ein Lobpreis Gottes, vollmächtig und mit sieben lieblichen, engelhaften Zungen bis vor die himmlischen Pforten getragen, so schien es, bis ihr Gebet die glühend durch die Seitenfenster gleißende Sonne jäh zerschnitt, blutend, zerstörend, vernichtend: „Bringe das verblendete, verstockte und perfide Volk Israel zur Erkenntnis deines lieben Sohnes, unseres Gottes Jesus Christus“! …

…Nur um die Öffentlichkeit zu befriedigen – sie hinters Licht zu führen, sozusagen als Bild für die Götter – hatten sich also die Katholiken der kurz zuvor erlassenen antisemitischen „Karfreitagsfürbitte“ des „deutschen Papstes“ versagt. In den Orden wurde dieses päpstliche Gebet hingegen gnadenlos weiter vollstreckt und weiterverbreitet, wie im Mittelalter, quasi unbewaffnete oder mit den Waffen der Gegenwart durchgeführte Kreuzzüge anno 2008. Ich erkannte: Die Kirche wird nicht zu Gottes ewigem Bild zurückkehren. Wenn, dann muss der Einzelne zum Einzigen, von Bild zu Bild, zurückkehren – ein neues Herz, ein neues Leben! Im Prinzip ist dieses grauenhafte Bild des gegenwärtigen, beziehungsweise des vom frühen Mittelalter bis zum heutigen Tage andauernden Geisteszustandes der Kirche eine wirkliche Chance für jeden Christen. Denn das Licht erkennt man am besten in der stockfinsteren Nacht. – Jetzt, in der kontrastreichsten Gegenüberstellung und die bislang aufgedeckten kirchlichen Missbrauchsfälle vor Augen, kann man sich auch am besten entscheiden, was man wirklich will, ewige Wahrheit oder unendliche Lügen, hellen Tag oder finstere Nacht, Leben oder Tod. Jeder Mensch darf sich nach seiner Schöpfung unter für alle Menschen gleichen Bedingungen selber entscheiden, für oder gegen den Ewigen. Sehen Sie diese Chance ganz positiv, Moses jedenfalls rät (5Mo.30,19): „Wähle das Leben!“

Wie Sie erkennen mögen, kommt es nicht von ungefähr, dass ich diesen Artikel ausgerechnet an meinem Geburtstag schreibe. Ebenso persönlich, jedenfalls wünsche ich es Ihnen, wird mutmaßlich auch Ihre Entscheidung fürs Leben bei Rückkehr zur Ersten Liebe, der Liebe, die Ihnen das Leben im Ansehen HaSchems schenkte, ausfallen – wenn Sie es selber wollen! Und – so Gott will – wird auch Sie die Hilfe eines Juden auf diesem Weg begleiten (gerne vermittelt Ihnen God’s Sabbath International jüdische Supervisoren) wie diese mir zuteil geworden war durch jenen Anruf (s. FAQ 3) aus Israel: „Fliehen Sie aus der Kirche“.
Denn nur Juden (s. Jesus v.N.) erhielten und erhalten den Auftrag:
Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht
denen, die zur Schlachtbank wanken. Sprichst du: »Siehe,
wir haben’s nicht gewusst!«, fürwahr, der die Herzen prüft,
merkt es, und der auf deine Seele Acht hat, weiß es und
vergilt dem Menschen nach seinem TUN. (Sprichw. 24)

Dieses TUN ist nicht zuletzt deshalb DIE →Schlüsselfrage im Judentum, weil die Juden (s. FAQ 5) als einziges Volk der Welt, so wie es bis heute ist, einen Bund mit dem Gott der Schöpfung, dem Schöpfungsgott, auf der Grundlage Seiner Weisungen (hebr. Tora) eingegangen sind. Also ist es auch das Normalste der Welt, dass sie jeden Menschen zu erretten alleinig bevollmächtigt sind, den man zum Tode schleppt, wie das – s. Papst ►Nonnen-Beispiel – alle Kirchen mit ihren Schäfchen tun – q.e.d. siehe unten*. Natürlich ist es ein lieblicher Anblick, keine Frage, mit welcher Freude und Hingabe Ordensschwestern ihren Dienst am Menschen verrichten, aber kein Jude kann sich vor dem Schöpfer (seinem „Gegenüber“ wie es Buber in seinem Bild ausdrückt) aus dieser Alleinverantwortung herausreden, von wegen er hätte von deren schlimmen Absichten und Marienbildern nichts gewusst. Auch davon nichts, dass Priester und auch evangelische Pfarrer und vor Allem Pfarrerinnen am Ende der Tage nichts anderes zum Ziel hatten, als die Menschen durch ihren „Liebesdienst“ zu Christus anstatt zum Ewigen der sie schuf zu schleppen.

Die jüdische Errettungs-Alleinvollmacht ist also – um im Bild zu bleiben – das komplette Gegenteil von dem, was „Mission“ bei Christen ist. Noch dazu, wo Letztere unverhohlen gegen den Geist Jesu von Nazareth selber gerichtet ist, denn dessen „Missionsbefehl“ an alle Juden – und ausschließlich an Juden! – lautete, „allen Menschen weiterzusagen, was ich euch gelehrt habe“. Und das, was er sie gelehrt hatte, war die Tora, pur! Keine Gebot auch nur „einen Deut“ anders oder hinzugefügt, als vom Gott der Schöpfung (das ist der aus Ihrem Spiegelbild) am Berg Sinai zur rabbinisch-priesterlichen Weitergabe ausgehändigt. Alle Hinzufügungen (wie das Anhängen des „Christus“ an den Namen Jesu) machte die Kirche, um sich selbst zu heiligen, weil der Schöpfer es niemals tat noch jemals tun wird. Denn Er „wacht über Seinem Wort, dass Er es [selber] tut“ (s.Jeremia 1,12). Bis zum heutigen Tag haben jedoch nur Juden Sein Wort angenommen, ergo können auch nur Juden das Wort – und somit das Leben – weitergeben, so wie es z. B. Jesus TAT, ohne dass allerdings Nichtjuden – von Einzelfällen abgesehen – jemals davon Gebrauch machen wollten.

* Wie sich doch die Christusse in der Nachahmung des Schöpfers ähneln: Dialog Teil 3
(Forts. des Christl.-Jüd.-Musl. Dialogs aus FAQ 5 erw. um Buddhismus)
„Wenn sie mich sehen und an das Gute im Menschen glauben, erkennen sie sich selbst“

Zitat Dalai Lama ↑ In unserer letzten ’Frage an Gott FAQ’ hatten wir am Beispiel der sie einigenden Himmelfahrten, der Mohammeds und der von Christus, die dringende Notwenigkeit postuliert, jede Religion allein stehend, als nichts mit der jeweils anderen zutun Habende, zu betrachten, will denn Dialog überhaupt eine Chance haben, zu gelingen. Letztlich geht es auch um messerscharfe Unterscheidung, derweil die meisten Religionen (mit wohltuender Ausnahme des Judentums, s. Dialog Teil 1 und 2 in FAQ 5) das alleinige Rezept fürs Ewige Leben zu haben beanspruchen erscheint es von fundamentaler Wichtigkeit, sich für die Richtige zu entscheiden. Heute wollen wir dieses Unterscheidungspostulat durch Hinzunahme der zwei in unserem Dialog noch fehlenden Weltreligionen bekräftigen, den Hinduismus (Hindū Dharma)und den Buddhismus. Ersterer ist der bis zum heutigen Tag unbefriedigende (von den Hindus jedoch hingenommene) Versuch einer Zusammenfassung unendlich vieler, teilweise extrem unterschiedlicher Dorfgottheiten unter einheitliche Sitten und Gesetze, so dass man im Hinduismus dieser Tage zumindest miteinander beten kann, zu welchem Gott oder Bild spielt keine trennende Rolle. Das Gesetz von Ursache und Wirkung erzeugt im Laufe eines Hindulebens mehr gutes oder mehr schlechtes Karma, das die zukünftige Reinkarnationen und die Erlösung beeinflusst. Auch im später (etwa 500 v. Zw.) ebenfalls in Indien durch Siddhartha Gautama – dem historischen Buddha – hervorgebrachten Buddismus erzeugt das Karma eine bestimmte Folge von Wiedergeburten, dem Samsara, bis man durch vollständige Askese und Einhalten des Mittelwegs keine Wiedergeburt (und Leid) mehr ertragen muss, sozusagen ausbricht aus dem Kreislauf von Leid und Wiedergeburt und in das vollkommene Nichts, das Nirwana, eingeht. In diesem Jenseits gibt es keine Himmel oder greifbare Seligkeit. Entsprechend Jesu im FAQ 5 muss dies also der „Ort der Qual“ sein, die Hölle, die völlige Gottverlassenheit, in die in jenem Gleichnis des Jesus von Nazareth Alle eingehen, die die Gesetzte und Propheten des Ewigen missachten oder gar ihn selbst, Jesus also, anbeten, einen anderen Gott und nicht den Einzigen Schöpfungsgott (→Gottes Errettungsplan für Christen). Es ist ein ebenso bezeichnendes wie selbstredendes Bild, dass die katholischen und evangelischen Kirche Deutschlands sich ausgerechnet den prominentesten Vertreter dieser Lehre vom Absoluten Nichts, den Dalai Lama, im Jahr 2003 auf ihren ersten Ökumenischen Kirchentag als Starredner einluden. Er wurde frenetisch gefeiert, ein Bild für die Buddhas, eben ein Guru, ein neuer Messias der absoluten Gottverlassenheit*. Man darf – man muss – an dieser Stelle nachdenklich werden, wenn man das Nachdenken nicht schon vollkommen verlernt hat durch Anbetung des Kirchengottes, dessen Bilder und Mutter, der „Mutter Gottes“ usw.
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* Auch der Re-Import des Nazi-Geistes Heinrich Harrers / Himmlers durch den Dalai Lama, wieder mitten hinein in die beiden „ökumenisch vereinten“ Deutschen Kirchen, sowie später auch wieder in deutsche Regierungsbänke, muss nachdenklich machen, denn auch Angela Merkel hat Gott verlassener Weise den Priester des Absoluten Nichts empfangen. – „Die Geister, die ich rief“: Heinrich Harrer war 1933 bereits der SA beigetreten, bald auch der NSDAP. 1938 wurde er Sportinstruktor der SS; seine Vermählung mit Lotte Wegener hatte sich Heinrich Himmler, der ja ein Familienmensch war, „persönlich gewünscht“. Harrer gelang 1946 eine „Expedition“ in den Tibet, für dessen Regierung er Übersetzer, Fotograf, Lehrer und später Berater und Freund des heutigen, zum vierzehnten Mal reinkarnierten Dalai Lama wurde. Wegen des tibetisch-chinesischen Konflikts 1950/51 (2007 von Merkel wieder von deutscher Seite angeheizt) floh er nach Indien, wohin 1959 auch der Dalai Lama ging. Er, der Nirwanist, lässt sich, wie der Papst, natürlich auch mit „Eure Heiligkeit“ ansprechen (was auch Bundespräsident Host Köhler tat, selbstredend DIE GEISTER,DIE ICH ANSPRACH). Letztgenannte Heiligkei ist derweil im Begriffe, den Nazi-Geist durch Heiligsprechung des Papst Pius XII.- des Papstes der beim Holocaust einfach wegguckte – kirchlich wieder salonfähig zu machen.

Die Verführung, andere Gottesbilder als den Schöpfergott aus den Geboten eins bis drei anzubeten – den man im Judentum oft aus Demut nur mit DerName (HaSchem) benennt, um sich kein Bild zu machen – ist seit jeher für alle Völker groß, weshalb man auch von Urbildern, den Archetypen, spricht, denn diese Bilder sind in jedem Menschen seit der Arche und erscheinen zum Teil als nicht steuerbar. Viele werden unwissentlich tradiert. Die Juden haben die Weisung (Tora) auch erst annehmen können, „nachdem“ sie sich selbst über das von ihnen gebaute „Goldene Kalb“ entsetzten.
Andere Religionen müssen erst noch in den Zustand kommen, wo sie HaSchem erkennen, sich über ihre Götzenbilder selbst entsetzen, den Gott anbeten, der sie aus deren Knechtschaft herausführt, um dann dessen Gebote, als seien sie damals selbst mit am Berg Sinai (s. FAQ 5) dabei gewesen, anzunehmen.
Übrigens lassen sich die 7 Menschengebote (Zweite Bundestafel) in fast allen großen Religionen, oft fast wörtlich, nachweisen, während jedoch – man muss es immer wieder betonen – nur das Judentum den Gott der Ersten Bundestafel annimmt und anbetet und das Christentum sich den Ewigen de jure vereinnahmt doch de facto ablehnt, in dem es nicht an Pessach und allen Schabbaten gemeinsam mit dem jüdischen Volk aus Ägypten auszieht und sich Bilder von Gott macht – da ihr Gott ja ein Mensch geworden war kann man sich schließlich Gemälde machen und diese anbeten – und darüber hinaus den heiligen Tag des Ewigen ostentativ entehrt. Über die Jahrhunderte nach Kaiser Konstantin wurden durch den Verlust des Ewigen immer mehr und immer krassere Paradigmenwechsel, also Wechsel der VorBilder, vollzogen. Zuletzt durch die Umstände des Rücktritts der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann. Da wurde das Bild der Verantwortungslosigkeit des Führens eines Kraftfahrzeugs unter erheblichem Alkoholeinfluss, wodurch unendlich viele Verkehrstote Deutschlands zu beklagen sind, sowie das Bild der Verlogenheit im Bischofsamt (vor Gott!) – ein Jahr zuvor noch hatte Käßmann in einem SPIEGEL-Interview den Verzicht auf Alkohol während der Fastenzeit geheuchelt – ins Positive verkehrt, indem ihr absolut zwingender Rücktritt nach Lüge, Heuchelei und Straftat als „vorbildlich“ gerühmt wurde. Die Ur-Lüge der sich heute stolz brüstenden Verlogenheit des Protestantismus à la Käßmann war jedoch schon durch den das evangelische Christentum begründeten Vorbilder-Wechsel vor 500 Jahren vollzogen worden, von wegen des gegenüber dem Katholozismus besseren, weil „gnadenhaften“ Christentums mit bekannten Auswüchsen. Nur so genannte bzw. sich selbst so bezeichnende „wiedergeborene“ deutsche Christen blenden bis heute erfolgreich aus, dass es der Reformator Martin Luther selbst war, der in seinen Büchern zur nachher von Göbbels, Schleicher und Hitler nach seinem VorBild durchgeführten Judenvernichtung und der Reichskristallnacht aufrief:

„“Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich. Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.“

So traf sich das katholische dann mit dem neuen, dem evangelischen Bild vom Menschen, indem nunmehr beide durch eigene Macht die geliebten Kinder Gottes wurden und damit gänzlich die von Gott sich selbst erwählte Braut Israel – und damit alle UrBilder von wahrer Liebe – ablösten. (Bezüglich Gottes geliebter Braut mehr in FAQ 7): So wurden die Juden nun von beiden Kirchen zur Judensau stilisiert.

Wikiepedia „Judensau“: Die Tiermetapher Judensau bezeichnet ein im Hochmittelalter entstandenes häufiges Bildmotiv der antijudaistischen christlichen Kunst und späteren antisemitischen Karikatur. Dabei zielt das Schweinemotiv auf eine Demütigung der Juden, da das Hausschwein im Judentum als besonders unrein (hebr. tame) gilt und mit einem religiösen Nahrungstabu belegt ist.
Judensau-Spottbilder sind seit dem frühen 13. Jahrhundert belegt. Sie sind auf Steinreliefs und Skulpturen an etwa 30 Kirchen und anderen Gebäuden vor allem in Deutschland bis heute zu sehen. Daneben begegnet man dem Bildmotiv seit dem 15. Jahrhundert in der Art einer aggressiven Typenkarikatur in Flugschriften und anderen Medien. Spätestens 1918 tauchte der Begriff auch als öffentliches Schimpfwort gegen Juden auf. Die Nationalsozialisten griffen es auf und verwendeten es auch in der Abwandlung „Saujude“ als Hetzparole zur Verleumdung, Demütigung und Bedrohung.
Wer den Ausdruck heute gegenüber Menschen benutzt oder öffentlich über sie äußert, macht sich in Deutschland (§ 185 Strafgesetzbuch), Österreich (§ 115 österreichisches Strafgesetzbuch) und der Schweiz wegen Beleidigung strafbar. In besonders schweren Fällen kommt in Deutschland auch eine Strafe wegen Volksverhetzung (§ 130) in Betracht (weiterlesen…)
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Martin Luther und seine bis vor 1945 absolut jedem Deutschen bekannten Judenvernichtung- und –Verbrennungsanweisungsbücher wurden von Staatswegen nach dem Holocaust aus den Bibliotheken entfernt, damit die Deutschen nicht mehr daran erinnert wurden, dass die Judenauslöschung eine kirchliche Idee war / ist und Christen überhaupt wieder weiterleben konnten. Stattdessen lebt jedoch deren Luthergeist weiter – ein bis heute ins Gegenteil verkehrtes Bild, aus dem Tätervolk wurde das Opfervolk gemacht, und vielfach sehen die Deutschen sich selber so.

Doch heute ist in Deutschland, jedenfalls in Köln, auch der Straftatbestand der Volksverhetzung schon wieder zur Farce verkommen, so sie sich denn nur gegen Israel und Juden richtet und sich alt-tradierter Bilder bedient, wie das Hetzplakat von Walter Herrmann an seiner „Kölner Klagemauer“ (→Artikel „Ritualmord“ in der „Zukunft“ vom Zentralrat der Juden in Deutschland):
„Das Werk bildet einen am Tisch sitzenden Mann ab, der mit Gabel und Messer ein totes, ausgeblutetes palästinensisches Kind zerstückelt. Neben dem Teller steht ein mit Blut gefülltes Glas; den Brustlatz des Kindesmörders schmückt ein blauer Davidstern.“ – Die Klage auf Volksverhetzung wurde in Köln abgewiesen.

Viel erschreckender – wenn das überhaupt noch geht – ist allerdings das sich einem bietende Bild, wenn man einen x-beliebigen durchaus gebildeten Deutschen auf die Mutter der Begründungen des Holocausts gestern oder des Dschihads der Hisbollah (arab: Partei Gottes) und Hamas von heute anspricht. Dann nämlich erfährt man von jenem Deutschen heute wieder: Nichts! Null! Niente! Nada! In Deutschland gab es niemals Aufklärung über die Bilder, mit denen man den Holocaust erst möglich machte und heute – durch die UNO forciert – gegen Israel wieder möglich macht. Die Rede ist vom Bild der satirisch unterstellten Verschwörung der Juden zur Erlangung der Weltherrschaft in der Komödie →Die Protokolle der Weisen von Zion. Trotz oder gerade wegen des Verbots dieser Schrift durch alle maßgeblichen Verfassungsgerichte Europas schon damals, 1934 – 38, nahmen die Deutschen (spätestens seit der Kölner Klagemauer kann man nicht mehr verharmlosend von Nazi-Deutschland sprechen) diese Gefahr ernst und baute zu deren Abwendung das Großdeutsche Reich samt Endlösungsmeschanerie auf, Papst Pius XII. in Rom schwieg dazu, da es schließlich absolut – ebenfalls bis heute – der katholischen Sicht der „Gottesmörder Israel“ entspricht, derweil dieses Welt-verzehrende Judenbild, auch von Europa und damit der Bundesregierung finanziert, jeder jugendliche Palästinenser in der Grundschule verabreicht bekommt. Aber, was man nicht weiß … gehen Sie auf die Straße und fragen mal: Was sagen Ihnen die Protokolle der Weisen von Zion? Doch auch in Schweden machte vor einem Jahr ein Journalist mit dem Bild des Menschenblut (bzw. Organe) ausnehmenden Juden Furore. Der Staat Schweden wurde von Israel aufgerufen, diesem alle UrBilder der Kirche wieder beflügelnden Unsinn ein Ende zu setzen und wenigstens sich als Parlamentarische Monarchie von diesem Bild zu distanzieren. Mit dem gleichen Ergebnis, wie jetzt in Köln, Abweisung. – Es ist wichtig und richtig, dass Juden heutzutage aus möglichst vielen Nationen die Juden in Ungarn dahingehend beraten, das Land zu verlassen, weil man dort schon wieder so weit ist, und morgen die ganze Welt? Man betrachte sich nur die Bilder der deutschen „Friedensaktivisten“ an Bord des Schiffes, mit dem sie im Namen des Friedens die militärische Blockade um Gaza „durchbrechen“ wollten. Baruch HaSchem (Gott sei Dank) ist dazu einem Kommentator der ARD noch der treffende Satz eingefallen: „Wir haben uns wie im Krieg gefühlt, sagte eine der heute zurückgekehrten Bundestagsabgeordneten der LINKEN, So geht es den Menschen in Israel jeden Tag!“ (s. auch aktuellen Parascha-Kommentar >>).

Um im Bild zu bleiben, natürlich muss es bis ins Mark der Bundesrepublik Deutschland erschüttern, wenn Bundestagsabgeordnete heute wieder nunmehr aber zur Unterwanderung der Verteidigungsfähigkeit Israels durch Unterstützung der Kräfte, die Israelis dieser Tage vernichten wollen zu Felde bzw. zur See ziehen, das Land, welches erst als letzter möglicher Zufluchtsort für die wenigen von Deutschen nicht ausgelöschten Juden geblieben war, doch solange es noch Journalisten wie jenen Reinhard Borgmann in Deutschland gibt, die für die ARD, ohne Mundverbot, solche Wahrheiten aussprechen dürfen, solange gibt es auch Hoffnung dafür, dass die Deutschen – mit Ausnahme von solchen Spinnern wie auf dem Schiff diese Woche – als Gesamtbevölkerung nicht wieder im Namen Gottes zu den Verbrechern werden, die sie waren, die Schlimmsten der Menschheitsgeschichte nämlich, Geist Luthers. Dass die Deutschen nichts mehr von den schlimmsten Bildern des Judenhasses wissen wollen und Gerichte Hirn-tot daneben stehend zusehen ist eine fehlerhafte Entwicklung bei Regierungen, die der gleichen Mentalität entsprechen, die Hitler möglich machte, insofern Anlass höchster Besorgnis, weil sie sich bis zum heutigen Tag nicht ändern. Dass aber die deutschen Christen, insbesondere die sich Wiedergeboren nennenden, heute nichts mehr von Wahrheit und ihrem Schöpfer, dem Gott Israels, wissen wollen, kann ein gutes Zeichen dafür sein, dass sie kurz davor stehen, sich über sich selbst zu entsetzen und vielleicht …
…Wenn sie es dann dereinst ernst meinen mit dem Glauben an den Einen Gott, ihren Schöpfer, sind sie auch unter den Juden freundlich und warm willkommen geheißen. So drückte es die „Zukunft“ wunderbar aus in ihrer Ausgabe zum diesjährigen Schawuot-Fest: „Wenngleich das Judentum keine missionierende Religion ist, so verschließt es den ehrlich Beitrittswilligen, die sich die von Ruth postulierten Prinzipien zu Eigen machen, nicht die Tür.“ Ein herrliches und hoffnungsvolles Bild, oder? Wahrheit ist Liebe. Wer Israel vergisst, vergisst die Liebe (→achtseitiger Auszug aus „Wimpernschlag der Morgenröte“).

Schabbat Schalom
Ihr Eric Martienssen
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Bild: © stock.xchng (SXC)


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