Der Hawdala-Kalender aus dem Hause Kiebitz.Edition (gmail.com) fasst die Parascha und Haftara dieses Tezaweh-Schabbats mit der Zusatzbezeichnung „Sachor“ („Gedenke“was Amalek [z.B. Deutschland] getan hat) vor „Purim“ („Lose“) zusammen mit den Worten »Berufung der Cohanim – Sühne für Israel / Amalek auslöschen unter dem Himmel || Schaul verschonte Amalek – dafür nicht mehr König«. Mit anderen Worten: Die Sühnung der gottlosen Verbrechen, die Amalek Israel angetan hat, diese Sühnung bis zur totalen Auslöschung Amaleks ist nicht nur im Zusammenhang mit der Parascha des Schabbats „Tezaweh“ („verpflichte“) gelesen von weltzeitlicher Dauer, für immer, wie unser Wochenabschnitt gleich am Anfang sagt. Ausgerechnet der Bundespräsident Deutschlands, der den Israel vernichten wollenden Ajatollahs just zum 40. Jubiläum ihrer Revolution in Persien ein Glückwunsch-Telegramm schickte, schreckte scheinheiliger Weise beim Gedenken der 75 Jahre Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz in Yad Vashem nicht davor zurück, zu heucheln: Wozu Auschwitz verpflichtet! Nicht nur bei den Deutschen hat sich nichts geändert, sondern auch bei den Juden sollte sich diesbezüglich nichts geändert haben: Gedenke, was Amalek dir antat beim Auszug aus Ägypten, an Purim im Irak /Iran der damaligen Zeit, der Zerstörung und Plünderung des Zweiten Tempel Gottes in Jerusalem durch die Kirche – über den christlichen Holocaust bis hin zur Nötigung Israels durch die Völker, doch bitteschön seiner eigenen Auslöschung durch palästinensichen Terror völkerrechtlich verbindlich vor Luthers NATO, UNO und EU der Lutherpfarrerstochter und ausgewiesenen Abbas-Freundin Angela Merkel zuzustimmen. Wer vergisst zu gedenken, vergisst auch so leicht wie die Völker, dass die NATO nominell noch als Beistandspakt gegen eine erneute deutsche Aggression vorgesehen war.

TEZAWEH: 2. Moses 27,20 – 30,10; 5. Moses 25,17-19 || 1. Samuel 15,2-34
PURIM 14.3.20: Megillat Esther; 2. Moses 17,8-16

    „Du sollst verpflichten die Söhne Jisraels, sie sollen dir lauteres, gestoßenes Öl von Oliven zur Erhellung bringen, ein stetes Licht … (21) im Zelt der Begegnung … (22) als Weltzeit-Satzung für ihre Geschlechter von den Söhnen Jisraels.“

Das Zelt Gottes (Stiftshütte/Mischkan), der Tempel in Jerusalem, da die Juden Gott in der Weise unsrer heutigen Parascha Sündopfer bringen sollten, ist nicht mehr da. Geplündert auch all seine Schätze, mit denen sich die Kirche den Bau ihres größten Bollwerks gegen Gott finanzierte – das Kolosseum in Rom! Doch hat der Pontifex Roms den ewigen Gott und die Juden wirklich all ihrer Schätze des Tempels beraubt? Denn könnten aus dem absoluten Gegensatz des unlauteren Handelns der Kirche gegenüber der von Gott für das Licht geforderten Lauterkeit nicht vielmehr erhellende Erkenntnisse erwachsen?

Als Erstes vielleicht die „israelische Mission“. Denn das Licht der goldenen Menora symbolisiert das lautere Licht von Gott in dieser Welt. Und durch die aktive Beobachtung des Menoralichtes machen wir Gottes Leuchten zu unserem guten Licht. Auf diese Weise sind Juden in der Lage, Gottes Licht allen Menschen zu verbreiten, damit zu des Ewigen „zum Fest gesetzten Zeitpunkt“ die Prophetien in den bislang nur von Israel gefeierten Festen auch den Nichtjuden zum Fest auf dem Tempelberg werden können? Denn dort (Jesaja 25,6-12):

    „auf diesem Berg hat er verheißen, die Hülle zu verschlingen, die das Gesicht aller Nichtjuden verhüllt, und die Decke, die über alle Nationen gedeckt ist … abwischen wird mein Herr, Er, von alljedem Antlitz die Träne, und die Schmach seines Volkes wird Er abtun von allem Erdland … ruhen wird seine Hand auf diesem Berg, doch eingepresst wird Moab an seinem Platz, wie ein Strohbund in das Wasser des Düngerpfuhls eingepresst wird … Und das Bollwerk …Er streicht es nieder zur Erde bis in den Staub …(60,1-2) Erhebe dich [Jisrael], werde licht, denn dein Licht ist gekommen, sein Ehrenschein, über dir ist er erstrahlt. Denn siehe, Finsternis bedeckt noch die Erde, Dunkelheit die Nationen, aber über dir strahlt Er auf, sein Ehrenschein lässt über dir sich sehn.“

Als zweite erhellende Erkenntnis aus unserer Parascha könnte uns gereichen, dass wir Aaron und jeden Mann aus seinem Geschlecht (Cohen) salben sollen,

    „so sei ihnen Priesterschaft und Einsetzung auf Weltzeit“.

Das schließt aus, Priester Roms und Lutherdeutschlands zu segnen, die zwangsläufig Zig-Millionen Menschen umbringen mussten und heute noch müssen – indem sie beispielsweise ihre Missbrauchsopfer zum Schweigen bringen oder mit Totengeistern wie Merkel und Obama vereint Lutherdekaden gegen Gott feiern, damit ihre dunklen Verbrechen, wenn nicht von Gott, dann doch wenigstens von ihren treudummen Schäfchen weiter für ehrenhaft und gut gehalten werden.

    Kurzkommentar von Jehonatan Kiebitz (Kiebitz.EditionÄTgmail.com)zum Schabbat Sachor:
    … er ist immer der Schabbat vor Purim und läutet bereits den Hintergrund des Geschehens von Purim ein, wie ebenfalls der Ta´anit Ester, der Fastentag vor Purim. Der Judenfeind in Persien war der Amalekiter Haman. Ein Holocaust über alle Juden des Persischen Imperiums war von Haman voll durchorganisiert worden. Das Wunder der Rettung der Juden statt deren Vernichtung wird seit dem jedes Jahr durch das Purim-Fest gefeiert, und dabei auf lustige und volkstümliche Weise an das historische Geschehen gedacht. „Gedenke, was dir Amalek unterwegs getan, als ihr aus Ägypten gezogen seid…“ Das ist eins von den 613 Geboten der Tora! …
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Drittens, und jetzt kommen wir zum Filetstück der Kirchenlügen, ist unser Augenmerk auf das Opfervieh zu richten, auf das wir unsere Sünden legen sollen, damit wenigsten wir uns unserer Sünden im Angesicht des Ewigen bewusst bleiben. Diese bewusste Reue von Sünden ist im Christentum ersetzt worden durch ein Menschenopfer. Nicht irgendeines Menschen, sondern es musste ausgerechnet ein Rabbiner sein, den der Pontifex, ihr Papst, grausam hinrichten ließ, um die Schuld an dessen Tod dann auch noch den Juden anzudichten. Kein Jux. Kein Karneval.
| NS-DOK Interview zum Thema → HakenKreuz Karneval und Kirche.

Und dieser ungeheure Blödsinn wird auch noch „geglaubt“, aber auch von Juden mitgemacht, die kein Rückgrad haben. Juden indes sollten sich daran erfreuen, dass sie an gar nichts glauben müssen – und zwar deshalb, weil sie einen Vater haben! Man kann jedes Kind fragen, ob es an seinen Vater glaubt. Es wird uns sagen: Was für ein Blödsinn, ich glaube doch nicht an meinen Vater, da drüben der Mann, das IST mein Vater!

Du bist heilig und Dein Name ist heilig, und Heilige rühmen Dich jeden Tag bis in alle Ewigkeit. Gelobt seiest Du, Ewiger, der heilige Gott.

Du hast den Schabbat angeordnet, seine Opfergaben gewünscht:
Am Schabbat zwei makellose einjährige Schafe und zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl gemischt als Speiseopfer und Weinopfer. Dies ist das Feueropfer für Schabbat, an jedem Schabbat neben den täglichen Feuer- und Weinopfern.
Die den Schabbat einhalten und ihn Wonne nennen, werden sich an Deiner Herrschaft freuen. Das Volk, das den siebten Tag heiligt, wird von Deiner Güte gesättigt und erfreut sein. Du hast am siebten Tag Freude und heiligst ihn, Du hast ihn den schönsten Tag genannt, eine Erinnerung an das Schöpfungswerk.

Und Israel ist es, nicht den Völkern, dem gen Ende der Parascha versichert wird (29,44-46):

    „ICH heilige das Zelt der Begegnung, die Opferstatt, Aaron und seine Söhne heilige ICH, dass sie Mir priestern. Einwohnen will ICH in der Mitte der Söhne Jisraels, ICH will ihnen Gott sein, erkennen sollen sie, dass ICH ihr Gott bin, der ICH sie führte aus dem Land Ägypten, um einzuwohnen, ICH, in ihrer Mitte, ICH ihr Gott.“

Schabbat Schalom und mit dem Beitrag von Jehonatan Kiebitz auch zum Sachor Purim Sameach und Karneval Ade,
Ihr Eric Martienssen

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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