Der Name unseres Tora-Wochenabschnitts „Schoftim“, RICHTER, ist gleichzeitig Programm für den ganzen, gerade mal ein paar wenige Tage alten Monat „Elul“. In diesem richtet der Jude „und der Fremdling, der bei euch weilt, oder der unter euch lebt“, sein Herz auf den Umkehrtag Jom Kippur aus. Dem geht zehn Tage zuvor aber noch das zweitägige Fest Rosch Haschana voraus, der Große Gerichtstag Gottes nicht nur über die Juden, sondern über alle Völker und Menschen. Alle Gedanken sind im Monat Elul, dem „Monat des Erbarmens“ (chodesch harachamim) getragen von der Hoffnung auf Vergebung. Derweil Irans Präsident Rohani für diese RICHTER-Woche einen weiteren Teilausstieg aus dem Atomvertrag ankündigt und auf Finanzhilfen in Milliardenhöhe aus Merkel-Deutschlands EU besteht. Die Islamische Republik Iran steht ebenso als Garant für die Auslöschung Israels, wie die Palästinensiche Befreiungsorganisation PLO unter des ihr seit 2004 vorsitzenden Präsidenten Mahmmud Abbas, den die Kanlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel letzte Woche noch ausdrücklich „ganz herzlich“ zu einem bilateralen Gespräch in Berlin empfangen hat. Wir können uns wahrscheinlich schnell darüber einig werden, dass der Rohani, Abbas und Merkel herzlich verbindende Geist die allerschärfste Form des Antisemitismus repräsentiert. Gleichzeitig aber auch den ihrer Völker? Zumindest stellt der Heilige Geist eines jeden Christen auf der Welt den allergrößten Gegensatz zum Geist Gottes dar. Unsre Parascha fordert ultimativ dazu auf, vollkommen zwischen dem Geist des Lebens und dem Geist des Todes zu unterscheiden; „lerne nicht zu tun gleich den Gräuel jener Völker. Es soll unter dir keiner gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer führt, Wahrsager oder Wolkendeuter, Verwünscher oder Zauberer, und kein Geisterbanner, keiner, der Balgredner und Beschwörer befragt, und keiner, der sich an die Toten wendet. Denn ein Gräuel des Ewigen ist jeder, der dies tut.“ (18,9-11) „Der Weissager, der böswillig handelt, in meinem Namen ein Wort zu reden [wie die Kirche, Kirchentagspräsidenten, Pfarrer, Lutherpfarrerstöchter, Mohammedaner und Ayatollahs], das zu reden ich ihm nicht befohlen, oder der im Namen anderer Götter [Roms, Berlins und Brüssels] redet, jener Weissager soll sterben.“ (18,20)

Paraschat „Schoftim“ (Richter): 5. Mose 16,18 – 21,9 || Jesaja 51,12 – 52,12
(sowie jeden Morgen im Monat Elul und bis Roschana Raba: Psalm 27)
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns

Richter und Amtmänner sollst du dir in allen deinen Ortschaften, die dir der Ewige, dein Gott, für jeden deiner Stämme gibt, einsetzen, damit sie dem Volk Recht sprechen. Du darfst das Recht [meine Rechtsgeheiße] nicht beugen, nicht auf die Person sehen und keine Bestechung annehmen. Denn das Geschenk macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Worte von Gerechten. Gerechtigkeit, Gerechtigkeit sollst du anstreben, damit du am Leben bleibst und das Land in Besitz nimmst, das der Ewige, dein Gott, dir gibt. Du sollst dir neben dem Altar des Ewigen, deines Gottes, den du dir errichtest, keinen Kultbaum, [Kreuz] allerart Holz, aufrichten. Dies hasst der Ewige, dein Gott (16,18-22)

Ein Richter richtet wie auch ein Amtsmann seines Amtes waltet. Er muss unterscheiden zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, sogar Tod oder Leben. Das ist der Tenor Gottes Ratschlusses für die „Seinen“ – andere erheben sich andere Götter und entsprechend gottlose Gesetze. Das Eine ist das Gegenteil von dem Anderen, nicht dasselbe. Beispiel: Schon vor dreieinhalb Jahren haben sich die USA Kraft eines Interviews ihres damaligen Präsidenten Obama vor Millionenpublikum auf CNN (01.02.2015) dazu bekannt, dass sie – also nicht Putin – es waren, die die Ukraine überfallen haben, um „Putin mit dem Deal zum Machttransfer in der Ukraine auf dem falschen Fuß zu erwischen“. Drei Wochen drauf kommentierten wir damals schon wie folgt:

    „Kein Wunder, dass sich die propagandistische Kriegsführung Merkels und Obamas gegen Russland und Israel gleicht wie eineiige Zwillinge. Man verabredet und verbrüdert sich mit den Putschisten / Terroristen, wie USA’s Victoria Nuland „Fuck the EU“, Jazenjuk, Poroschenko oder mit Mahmud Abbas, und beschuldigt Israel / Russland der palästinensisch-ukrainischen Verbrechen, die man selber begangen hat, lässt sich diese von der hauseigenen NATO, UNO und EU dann gleich – sachlich falsch – als Völkerrechts- oder Menschenrechtsbruch attestieren und schickt alsdann NATO-Militärs als friedliche Blauhelm- [Weißhelme in Syrien ebenso gesetzlos] oder OSZE-Beobachter gleich hinterher …
    | ► Obama wörtlich und → unser Kommentar

Einer Lüge müssen immer weitere, noch erlogenere, aber glaubhaftere Lügen folgen – eine Kette des Bösen? „Du sollst das Böse aus deiner Mitte ausrotten“, sagt unser Gesetz (17,7). Seit Obamas Ukraine-Überfallgeständnis hat die von Merkel jeden Tag neu mit verbrecherischsten Fake News domestizierte Europäische Union – heute vereint mit der CIA umso scheinheiliger gegen US-Präsident Trumps Fake News-Pressezerschlagungen operierend – ihre falschen Sanktionen gegen Russland mehrfach verschärft. Über was will sie dann ständig mit Putin reden? Etwa darüber, welche kriegstreiberischen Fake News gegen Russland sie noch in die Welt setzen will, sollte Putin in seinen Presseerklärungen auch nur ein Wörtchen der Wahrheit verlautbaren, dass Merkel die Gründe für die Russland-Sanktionen (wie die gegen Israel) an den Haaren (des Neuen Testaments) herbei gelogen hat? Die Wahrheit darf im heutigen Deutschland wieder nicht ans Licht kommen. Im Zweifel werden Putins Pressemitteilungen in ihrem medial gleichgeschalteten Europa nirgends erscheinen.

Russland ist seit dem Zweiten Weltkrig in den Köpfen der Deutschen doch das „Reich des Bösen“. Die Deutschen „glauben“ lieber weiterhin den Lügen und postfaktisch irreführenden Fake News ihrer Luther-Führerin, als der erwiesenen doch unbequemen Wahrheit Glauben zu schenken, und erhöhen stattdessen die Sanktionen gegen Russland wegen der vermeintlichen Krim-Annexion umso drastischer! Wen soll DER Richter jetzt richten? Sogar die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ konnte über soviel sachliche Ungerechtigkeit wie in Deutschland unter dieser Bundesregierung in einem rechtswissenschaftlich fundierten Beitrag des Mitglieds des deutschen Ethikrates, Strafrechts und Rechtsphilosophie-Professors Reinhard Merkel nur noch kopfschüttelnd eine letzte Unterscheidung versuchen mit der verzweifelten Feststellung, das ist:
| → Kühle Ironie der [deutschen] Geschichte!

Würde DER Richter mit seinem Schuldspruch trotzdem noch zögern? Und wenn DER Richter außerdem noch Wirtschaftszeitschriften läse, würde er aus der WirtschaftsWoche nicht sogar erfahren, dass auch „der Krieg in Syrien eben nicht, wie in den meisten Medien behauptet, ein religiöser Krieg ist zwischen fanatisierten Sunniten und Schiiten, dem der zivilisierte Westen machtlos gegenübersteht“? Denn »es geht in erster Linie um Rohstoffe, vor allen Dingen um Erdgas. Die Flüchtlinge sind so gesehen ein „Kollateralschaden“ dieses Rohstoffkrieges.«
| → Waffen für Nahost, Flüchtlinge für Deutschland

Wer das einmal verstanden hat, kommt einer Lösung des Syrien-Konflikts und der Flüchtlingskrise vielleicht ein Stück näher. „Wer Europa aus dem Nahen Osten mit Erdgas beliefern will, kommt an Syrien nicht vorbei.“ Unser aller Richter würde wahrscheinlich – Gut von Böse unterscheidend – fragen: War es nicht Europa unter der gegen Russland hetzenden Sanktions-Treiberei der Bundesregierung Merkels, der Lutherpfarrerstochter, sekundiert vom ehemaligen Kirchentagspräsidenten und Außenminister Steinmeier, das kein Erdgas mehr von Putin haben wollte und deshalb wohl zum einzigen Initiator des Syrienkrieges wurde, da einziger Nutznießer? Würde er angesichts hunderttausender Toter – und wieder Deutschland, wieder Luther – nicht spätestens dann entscheiden und die Deutschen würden seinen Schuldspruch wieder erst erkennen, wenn ganz Deutschland wieder in Trümmern liegt? Über den obersten Verfassungsrichter Deutschlands gegen Gott und sein Volk hatten wir schließlich auch schon berichten müssen
| → Andreas Voßkuhle (Bundesverfassungsgerichts-Präsident – Kommt latenter Judenhass zum offenen Ausbruch?

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte zur Parascha Schoftim lt. jüdischem „Hawdala-Kalender“ von Jehonatan Kiebitz:
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< Richterrecht: Schwere Sachen ins Heiligtum. Königsrecht: Tora schreiben, lesen, regieren. Leviten-, Priester- und Prophetenrecht: Erziehung zu Dienern des Ewigen. Vernichtung Götzendienst; Freistätte. Zeugenrecht. Kriegsrecht. || Gottes Recht an Seinem Volk Israel: Gerichtszeit zu Ende – jetzt Israels Quälern. Gott ist König – nach Zion zurückgekehrt, Sein Volk getröstet, Jerusalem erlöst, Israel zieht heim > Psalm 17

Schabbat Schalom,
und jetzt schon beste Wünsche für
einen guten Eintrag (ins Buch des Lebens)

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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