Dass man andere büßen lassen will für die eigene Schuld, ist eines der ältesten Narrative der Welt. Neu ist, namentlich durch das Neue Testament, einen Menschen und heute sogar eigene Mutmaßungen zum Gott zu erheben, durch Rom „als ständiges Hochopfer“ zur Sühne unserer Sünden kreuzigen zu lassen, dem überfallenen Israel die Schuld am römisch inszenierten Gottesmord unterzuschieben, dann das Völker mordend kreuzigende Besatzervolk – 40 Jahre später wird dieses auch des „alten Gottes“ Tempel in Jerusalem plündern und vernichten – zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu erklären, und dem neuen Staat Israel zu unterstellen, dass dessen Siedlungspolitik im eigenen Lande „geltendem Völkerrecht widerspricht“. Wäre es dem einzelnen Juden in Deutschland und Europa nicht besonders im „Sachor“ vor Purim, an dem sich Israel seines Gttes, seiner Geschichte und seiner Feinde „erinnern“ soll anzuraten, das auch nach dem Holocaust wieder zum antisemitischen Kirchen-, Christen- und Gottesstaat mutierten Deutschland so zu erkennen, wie es unter seinen politisch korrekten Masken wirklich ist? Schon Margret Thatcher hatte vor einem Europa unter einem Wiedervereinigten Deutschland gewarnt. Der Ewige tut es mit ewigen Worten: „Gedenke was dir Amalek antat, als ihr auszogt aus Ägypten, als er über deinen Weg kam und die Schwachen rücklings überfiel, … wenn dein Gott dir Ruhe gewährt vor all deinen Feinden umher in dem Land, das ER dein Gott dir als Eigentum gibt, es zu ererben, wegwische das Gedenken Amaleks ringsunter dem Himmel, vergiß nicht!“. (5.M.25,17-19) Da sich Deutschland seines „Überfalls 1941“, trotz Nichtangriffspakt mit Stalin „rücklings“ auf die Sowjetunion wegen Fehlens herzlicher Reue nie mehr erinnerte, kam es in Umdeutung der Geschichte ins Gegenteil dazu, Russland nun für den Überfall der Ukraine und auf Syrien sühnen zu lassen! Waren wie Hitlers Überfall 1941 denn beide nicht von Merkel initiiert? Umkehrung der Fakten, das ist gelebtes Neues Testament! Zeit für Juden, sich endlich in Politik und Gemeinde zu erinnern, „rechtschaffen“ zu hinterfragen und Merkels bzw. Steinmeiers Fake News zu opfern?

Schabbat „WaJikra“, „Sachor“ vor Purim:
3. Moses 1,1 – 5,26; 5.M.25,17-19 || 1.Sam.15,2-34 || Psalm 50
| Kommentar von Eric Martienssen (Über uns)

    „Er ruft dem Himmel droben der Erde, um sein Volk zu richten: »Versammelt meine Frommen mir die meinen Bund geschlossen über dem Opfer!« Und der Himmel meldet seinen Wahrspruch, da Gott selber Richter ist: / Empor! / »Höre, mein Volk, ich will reden, Israel, wider dich will ich zeugen, ich, Gott, dein Gott. Nicht ob der Schlachtopfer will ich dich mahnen und deine Hochopfer sind stets vor mir“| sagt der unserem Tora-Wochenabschnitt zugeordnete Psalm 50,4-8.

Alle „Lehre“ (Tora) hat der Ewige – wie sich erweisen sollte: wohlweißlich! – den Seinen gegeben. Nicht den „andern“, den Deutschen! Prof. Dr. Yizhak Ahren weist in seinem in der Johakiso-Edition von Jehonatan Kiebitz erschienenen Buch „Verknüpfungspunkte – Warum gerade dieser Psalm?“ unmissverständlich auf die Ablehnung hin, „der Ewige sei am Fleisch der Tiere interessiert: »Esse ich das Fleisch der Masttiere oder trinke ich der Böcke Blut?« (Vers 13). Wer opfert, der darf nicht eine verkehrte Auffassung von Korbanot haben – sonst ist sein Opfer sinnlos. Der Psalmist erklärt, nur solche Korbanot seien erwünscht, die man als Zeichen des Dankes bringt: »Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde« (Vers 14). »Dank« (hebr.: Toda) meint: Dank-Opfer (siehe Wajikra, Kap. 7, 12-15).“

Die Seele der westlichen Christen nimmt unter dem archetypisch eingehämmerten Druck der römisch-lutherischen Kirchen und der christlich verdrehenden Politik ihrer Staaten kaum Notiz von solchen „Seelen-, Dank und (Auf-)Opferungs-Angelegenheiten“ der Juden und auch nicht der, der Ostkirchen. Nicht nur, um perfider Weise „mit Nichtwissen widerlegen zu können“, sondern einfach auch oft deshalb, weil sie bei Berührung mit unangenehmen Wahrheiten der zum Alten Testament verunglimpften und delegitimierten „Tora“ verzweifeln, mitunter vom Glauben in ein tiefes seelisches Selbsterkenntnisloch fallen würden. Auch nicht, weil sie ihr ganzes Sein in Frage stellen müssten und NULL Anerkennung aus ihrem Umfeld mehr zu erwarten hätten. Nein, keine Beschuldigung, keine Sühnung, nur schlicht keine Ahnung.

Dr. Hauke Ritz drückt es im folgenden Interview so aus: „Ich glaube, was bei der Dämonisierung Russlands, so will ich es einmal nennen, mit hineinspielt, ist, dass Russland eine unglaublich komplexe Identität hat. Also wenn wir zum Beispiel an Frankreich denken oder an Italien denken, dann haben wir ein ziemlich klares Bild vor Augen, was Frankreich ist, was Italien ist, was England ist. Sogar was die USA sind ist noch relativ leicht zu fassen, während niemand weiß, was Russland eigentlich ist. Und es gibt ein berühmtes Zitat von Winston Churchill, der soll einmal gesagt haben: «Russia is a riddle wrapped in a mystery inside an enigma.» Also Russland ist ein Rätsel eingehüllt in einem Mysterium innerhalb eines Geheimnisses. Es gibt nur eine andere Kultur, die eine ähnlich komplexe Identität hat wie Russland, und das ist das Judentum. Das Judentum, diese zweitausend Jahre alte Kultur, die aus der Antike kommt, die das von Gott auserwählte Volk ist, da konnte sich auch nie jemand wirklich einen Reim drauf machen. Und wenn Völker diese komplexe Identität haben, dann ziehen sie leicht Hass auf sich. Und das ist sowohl im Falle des Judentums passiert und das passiert jetzt scheinbar auch im Falle Russlands. Russland ist deshalb extrem leicht angreifbar. Es ist sozusagen viel leichter, ein negatives Image von Russland zu kreieren, als zum Beispiel ein negatives Image von Frankreich…“
| hier ► Interview: Die ewige Stigmatisierung Russlands

Gedenke, denn das Ende ist Nah–les:
Bisher waren es Gottes Volk und Russland nach Adolf Hitlers und Heinrich Himmlers Doktrin gegen den „jüdischen Bolschewismus“ diskreditierende Lutherpfarrerstöchter, wie Angela Merkel, und Kirchentagspräsidenten, wie Franz-Walter Steinmeier, die in einer konzertierten Aktion – im Dritten Reich hieß diese „Unternehmen Barbarossa“ heute „große Koalition aus CDU und SPD“ – die jede menschliche Rechtschaffenheit in ihrem Volke zugunsten Luthers religionsfanatischer und vor allem antisemitischer Weltherrschaft im Glanze ihres römisch gemachten Messias in der Welt wieder salonfähig machen wollten. Nicht zuletzt war das Dritte Reich schließlich doch nach dem Ersten Reich, dem Reich Gottes, dem Zweiten Reich, dem Reich des Sohnes, immer noch: das Reich des Heiligen Geistes! Ein Dank des Mitmachens der Europäischen Union unter der mittlerweile wieder gegen fast alle Alliierten plus Israel Krieg führenden Führerin Merkel nach wie vor weltmachtspolitischer Anspruch im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation Nachfolgestaat, ein in der Seele des Deutschen Dank Kirche wieder abrufbarer prophetischer Traum? Eine Vision, die im Dritten Reich leider nicht hat verwirklicht werden können? Die Triebfeder der Judenverfolgung im Dritten Reich, Reinhard Heydrich, meinte sogar: »Als Nationalsozialist bin ich Zionist«! Im 4. Deutschen Reich ruft Steinmeier, der vor Zweijahresfrist noch am Grabe des Chefterroristen zur Vernichtung Israels, Jassir Arafat, einen Kranz niedergelegt hatte, mit gleicher die Fakten ins Gegenteil verkehrenden Chuzpe wie Heydrich gerade zur Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ zum „Kampf gegen Antisemitismus“ auf, und die Juden klatschen ihm auch noch Beifall. Wie lässt sich abrundtiefer aber politisch korrekt eine klar antisemitisch-antiisraelische Gesinnung ausdrücken, wenn nicht so? SPD-Chefin Nahles gibt sogar an, dass „SPD und Fatah gleiche Werte und Ziele“ miteinander teilen.
| ► Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem | WBC

Heute gehört uns Europa, morgen die ganze Welt?
Im Koalitionsvertrag der heutigen Deutschen, nicht der Nazis von damals, wird Israel wieder mit freihändig von CDU und SPD erfundenen Widersprüchen von wegen „geltendes Völkerrecht verletzt“ realpolitisch und in Volksverhetzungsabsicht verurteilt. Juden klatschen zum Wiederaufleben Amaleks Deutschland. Lebt der von Deutschland gesteuerte Europäische Gemeinschaftsgedanke mittlerweile denn nicht von Sanktionen gegen Russland und Israel, und nur aufgrund spekulativ zugeschobener Schuld? Sollten wir nicht alle rechtzeitig lernen, umzudenken, lernen alle Dinge – besonders Schuld und Sühne – wieder vom Anfang her zu denken? Beispielsweise von 1929, der Vertreibung der Juden aus Hebron, dem Sitz der jüdischen Könige, die in Palästina zusätzlich Fahrt aufnahm, als der Großmufti von Jerusalem Mohammad Amin al-Husseini Hitlers geistlicher Vernichtungsführer des jüdischen Volkes wurde, ebenfalls deutsche Schuld. Nie gesühnt.
| ZDF ► Der Heilige Krieg – [Deutscher] Dschihad für den Kaiser?

Statt Opferung christlich-primitiven Antisemitismus‘ Widerlegen mit Nichtwissen: Das waren doch keine Deutschen, das war Hitler-Deutschland, die bösen Nazis, Nationalsozialisten. Und was sind Bundespräsident Steinmeiers und des Pfarrers sonntäglich von der Kanzel im Namen des neuen Gottes des Neuen Testaments gepredigte Volksverhetzungen gegen Israel? Oder Merkels Amtseid: „Gerechtigkeit gegen Jedermann, so wahr mir Gott helfe?“ Was für einen Gott hat sich Rom da ausgedacht, wider dem Ewigen, der in unserer Parascha trotz allem jedem Menschen die Rückkehr anbietet: „Und wenn eine Seele dadurch sündigt, dass sie etwas nicht anzeigt, obwohl sie die Beschwörung [Eid auf falsche Götter] vernommen hat und Zeuge ist, weil sie es gesehen oder erfahren hat, und so Schuld auf sich bringt … wenn er nun durch etwas Derartiges Schuld auf sich gebracht hat, so bekenne er, woran er sich versündigt hat und bringe dem Ewigen sein Schuldopfer dar für seine Sünde, die er begangen hat … zur Sühnung.“ (aus 5,1-6)

Schabbat Schalom, Erinnerlichendes Estherfasten am Mittwoch 20.3. und ein Fröhliches Purim-Fest
| klick auch AKTUELLES → Der Urheber der unmaskierten Menschheit

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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