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Noach – Luther und Deutsche Kristallnacht

Tora-Lesung:1. Mose 6,9 – 11,32 || Propheten-Lesung: Jesaja 54,1 – 55,5
Kommentar von Eric Martienssen.

Stichpunkte der Parascha NOACH im Hawdala-Kalender von Jehonatan Kiebitz: „Sintflut. Bund unter Regenbogen. Name Babel. Turm – Spitze im Himmel || Gottes Bund mit Israel – wie Bund mit Noach.“

Israel Yaoz setzte unter den → BeReschit Kommentar der letzten Woche durch Einbeziehung Elias, der keine Eltern, keine Kinder, keine Geschwister, keine Großfamilie und keine Stammeszugehörigkeit gehabt haben soll, ein besonders beachtenswürdiges Postskriptum. Ein anderer Leser, Leserin um genau zu sein, betonte am Telefon, dass die beiden ersten Wochenabschnitte der Tora – weil „Grund legend“ für das Leben aller Menschen, nicht nur das der Juden – doch zusammen gehörten! Einen Grund, möchten wir von der GSI-Redaktion anmerken, den viele Menschen jedoch verwarfen. Und, bis zum heutigen Tag teils vorsätzlich zur Auslöschung Gottes und Israels, nach wie vor verwerfen! Denn hat sich der Menschen „Dichten und Trachten“, also deren Geist gegen Gott, Seine Erde, Sein Land oder Sein Volk, denn seit damals irgendwie zum Guten hin verändert? Könnte man das Treiben damals, aber auch das „Brand“ aktuelle vor Luthers Pogromnacht bzw. Reichskristallnacht („man feierte in Luthers Geburtstag“) und ein Jahr vor Luthers 500-jährigem Reformationsfest, nicht ganz einfach in etwa zutreffend wie folgt zusammenfassen:

    Im Anfang schuf der Ewige Himmel und Erde. Doch der Geist der Menschen auf der Erde war böse. So schickte Gott eine Sintflut. Sie löschte alle Menschen aus. Außer die der Familie Noah (Noach). Auf deren drei männlichen Sprösslingen wollte Gott eine neue Menschheit begründen. Doch auch der Geist deren Nachkommen fiel von Gottes Geist ab. Gleichwohl sprachen diese „neuen Menschen“ – mit Ausnahme der Juden – ihren eigenen, menschlichen Geist später umso demonstrativer: „heilig“ */**/***. . .

*) Wer ihren neuen Gott, den Christus, anbetet, sei eine neue Schöpfung, wörtlich: „eine neue Kreatur“, lehrt der bis auf den heutigen Tag insbesondere die Deutschen, aber auch die ganze UNO und UNESCO erfolgreich gegen HaShem und Israel verhetzende Apostel Paulus in eben jenem Neuen Testament (2.Kor.5,17), welches den Christenvölkern auch „Wunder und mancherlei mächtige Taten durch Austeilen des »heiligen Geistes« verspricht“ (Hebr.2,4). Dieses vermeintlich göttlichen Geistes gewiss waren die ersten, seit der Konstantinischen Wende ab 313 u. Z. also mit „theologischer Legitimation“ ausgestatteten und vom deutschen Trier (Konstantins Residenz) ausgehenden „heiligen Kriege“ zur mächtigen Expansion des christlichen Glaubens einfach nur „Folge richtig“! Nachher aber auch die vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation geführten Welteroberungs-Feldzüge? Fest steht: Der Geist der Herrenrasse, der heilige Geist jenes das Volk Israel ersetzen wollenden „auserwählten Geschlechts, des königlichen Priestertums, des heiligen Volkes, des Volks des Eigentums“ (1.Petr.2,9), war der Flasche entwichen! Denn schon bald erschallte, ebenso konsequent, der heilige Kriegsruf des Heiligen Vaters zur Judenvernichtung und Einnahme des Tempelbergs in Jerusalem: „Gott will es!“

**) Auch der aktuelle „heilige Vater“, Papst Franziskus, nennt den PLO-Chef Mahmud Abbas inbrünstig einen „Friedensengel“ [DER SPIEGEL], ebenso wie der deutsche Bundespräsident Gauck, als gelernter Lutherpfarrer wissentlich Judenverleumdend, die deutschen Katholiken als „Gottesvolk“ bezeichnet [DIE WELT]. Folglich einleuchtend ist auch die christliche Teilhabe der Kirchen und ihrer „Gläubigen“ an Jerusalem bei gleichzeitiger Unterstützung des Dschihad- und Palästinenserterrors [ARD Kontraste: „Deutsche Steuergelder für Terroristen?“], die de facto jedoch nichts weiter darstellt, als eine neutestamentlich zur Landnahme befohlene Apocalypse Now! … derweil die irrtümlich politisch korrekte Welt der vermeintlichen Gnostiker, selbstgefälligen Ausgetretenen und intellektuell verbrämten Säkularisierten diese neoliberal Weltmacht ergreifende Kircheninszenierung gegen die aus Rom, Rhöndorf und Berlin zu „Besatzern Palästinas“ stilisierten Israelis oft ebenso deutsch Fahnen treu wie vorsätzlich ahnungslos den christlichen Weltherrschafts-Hokuspokus mitfeiert.

***) Die heiligen Kreuzzüge nahmen – von der Judenvernichtenden Sache her ebenfalls selbstverständlich – ihren Anfang in den Judengassen der SCHUM-Städte Speyer, Worms und Mainz. Zur heilig-deutschen „Königsdisziplin“ der Herzen wurde die deutsch-religiös motivierte Ausmerzung der Juden jedoch erst durch Martin Luther. Den Volksverhetzenden Reformator also, den Lutherpfarrerstochter Merkel, sie weiß es von Kindesbeinen an nicht anders, mit ihrem weltweit glühend propagierten „Hineinfeiern“ in dessen 500jähriges Reformationsjubiläum 2017, im Endjahr der Lutherdekade also, politisch aktiv zum geliebten Volkshelden und somit zur Galionsfigur der gottlosesten „Kultur“ der Welt macht. Mit Zig-Millionen vom deutschen Bundestag begeistert gebilligter Steuergelder subventioniert sowie von Alt-Lutheranerin Friede Springer in ihrer WELT und BILD Pressewirksam flankiert, kann eigentlich nichts schiefgehen. Außer dass in Form des Ergebnisses ihrer verlogenen Angriffskriege in der Ukraine und Syrien, nämlich den durch hinterlistig christlich-westlich organisierte Arabischen Frühlinge ausgelösten Flüchtlingsfluten (unter ihnen die Schläfer der IS-Milizen), plötzlich jemand in Deutschland die Wahrheit ausplaudert, wenn auch nur in Form einer brillant einleuchtenden ZDF-Comedy (klick den Link ganz unten) die Deutschen endlich aufwachen. Aufhören ihre christlich verbrämten Mantras nachzubeten, Putins Russland Abbitte leisten wollen, bevor es, zum dritten Mal durch Deutsche, in der ganzen Welt wieder kracht. Spätestens beim dritten Mal wird die Welt nämlich ohne jeden Zweifel erkennen, dass es, wie König Salomon es prophezeite, „ein Geschlecht gibt, rein in den eigenen Augen, und ist doch von seinem Kot nicht gewaschen! Ein Geschlecht – wie überheben sich seine Augen und seine Wimpern sind hochgetragen! Ein Geschlecht – Schwerter sind seine Zähne, Messer seine Gebisse, die Elenden wegzufressen von der Erde, die Bedürftigen von der Menschheit! (Mischle / Sprüche Schlomos 30,12-14).“ Die Sintflut und die (von Merkels Kriegen wissentlich ausgelöste) Flüchtlingsflut haben eines gemeinsam: Reinigung. Es wird sich hinterher niemand mehr an Deutschland und Deutsche erinnern!

    . . . Spätestens vom Zeitpunkt der eigenen Heiligung an waren die Menschen, an Gottes statt, es wieder, die schufen. Wie kurz nach der Sintflut schon den Turm zu Babel, dessen Bau laut Bibel und Koran der König Nimrod aus Nimrud befehligt hatte? Das Weltkulturerbe Nimruds mit all seinen Götzenbildern lag nach einem Angriff der IS-Milizen nun in Schutt und Asche. Ebenso wie zuvor schon das World Trade Center in New York.

Und bald schon Berlin? Ein machthungriger Kohen, genauer: Joseph ben Mathitjahu ha Kohen, alias Flavius Josephus, schrieb – mutmaßlich! historisch jedoch belegbar! – das Neue Testament, und gab in der Offenbarungsgeschichte/Apokalypse einen Ausblick in die frei erfundene Endzeit, in der die Christenheit sowohl über das physische wie auch über das himmlische, das ewige Jerusalem herrschen wird.
Ein demütiger Kohen unserer Zeit hingegen betrachtete 1978 bereits, also 23 Jahre vor 9/11 und 37 Jahre vor der Flüchtlingseinwanderung ins „Tätervolk Lutherdeutschland“, all das, was die Christenheit den Muslimen, dem Islam, über eintausendvierhundert Jahre lang in Demütigungsabsicht angetan hatte, und schrieb das Lied über die Revanche durch den IS, noch lange bevor es den ersten Terroristen des Islamischen Staats gab. Es war Leonard Cohen, der den Song „First We Take Manhattan, Then We Take Berlin“ aus der Sicht eines Dschihadisten schrieb, eines Gotteskriegers des Islams. Solche gab es nämlich 1978 schon ebenso, wie es den US-amerikanischen Neoliberalismus zur Erlangung des christlichen Weltimperiums gab. Letztlich gilt bis auf den heutigen Tag im Islam auch nur ein einziger Mann als der „Vater des Dschihad“ (Abu Dschihad). Natürlich ein Deutscher. Max von Oppenheim. Den hatte Kaiser Wilhelm II. (Zitat: „Die Presse, Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muss. I believe the best would be gas“) nach Palästina gesandt, einen vernichtenden Keil in die Menschheit zu treiben, dass die deutschen Christen als einzige Gewinner übrigblieben. So kam es zu dem Cohen-Song 1978. Erst danach erfolgte die Islamische Revolution in Persien, der dann so umbenannten Islamischen Republik Iran, sowie zu der völlig überflüssigen Einlassung der Amerikaner in Afghanistan, indem diese gemeinsam mit Saudi-Arabien die so genannten Mudschaheddin („diejenigen, die den Heiligen Krieg betreiben“/Ableitung von „Dschihad“, Heiliger Krieg – „Gott mit uns“ stand von Preussen bis ins Dritte Reich [Reich des Heiligen Geistes] auch auf allen Koppelschlössern der deutschen Soldaten) ausbildeten und für den Kampf gegen die Sowjetunion bezahlten (die sich übrigens damals in Afghanistan exterritorial auch nur des in die Sowjetunion weiter einzufallen drohenden Islams erwehren musste). Wie wir alle wissen, ging innerhalb dieser Dschihad-Truppen ein gewisser Osama Bin Laden auf, der später die Al-Qaida gründete, aus der wiederum, vereint mit den Terror-Truppen des von den Amerikanern vermeintlich befreiten Irak, die Terroristen des IS entstanden…

. . . und jetzt besteht die Politik Luthers Angy darin, durch bodenlos verlogene Hetze gegen Russland von der übers Mittelmeer flüchtenden islamistischen Sintflut abzulenken, aus dem einst reichsten Land Afrikas hinüberschwappend, das Luther-Amerika mit Merkels gewissenlos schweigender Zustimmung in die Steinzeit zurück bombte, Libyen. Heute geistliche Zentrale des Islamischen Staats, IS. Doch die Deutschen sind treue Christenmenschen. Die nehmen ihr die Millionen Flüchtlinge schon ab, nehmen sie an. Einfach liebe Menschen, deren Bundestagsabgeordnete auch die Panzer- und Bombenlieferungen an Saudi Arabien anstandslos durchwinken, mit Hilfe derer die sunnitisch-wahabitischen Saudis den schiitischen Jemen derzeit in die Vernichtung bombt. Das werden die nächsten Sintflut-Millionen sein, die in den deutschen Türen stehen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit, um die „Judenschweine“ an den Kirchen Deutschlands, besonders der Schlosskirche in Wittenberg, zu restaurieren, damit sie jeden Besucher aus der gesamten Welt an Luthers 500sten Reformationsfest im Oktober 2017 mit jüdischem Charme anlächeln und zu verstehen geben: „Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten, und haben uns verfolgt, gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind!“ (NT, 1.Tess.2,15)

Deutschland muss 180° umdenken. Jetzt! Viele der mit lutherisch Weltzerstörendem Impetus weg gelächelten Baustellen der Merkel-Politik erscheinen ob ihrer abgründigen Tiefe heute bereits als niemals wieder in den Griff zu bekommen. Vielleicht jedoch die eine entscheidende? „Die Anstalt“ des ZDF, eine derart bissig-ironische und brillant recherierte Satire-Show, dass ihr offensichtlich sogar Merkels durch diesbezügliche Angriffe auf Russland und die Türkei zynisch von sich ablenkende Gleichschaltungs-Kavallerie nichts anhaben kann, weil es sich einfach um von Intellekt und Zivilcourage erfüllte Comedians handelt, legt weitere Baustellen rein deutscher Befindlichkeiten offen. Hier einige Zitate aus der aktuellen Sendung, einer gespielten Gerichtsverhandlung – Richter: „Mein Kollege meint, Deutschland sei unschuldig, weil die Vorbereitung eines Angriffskrieges nach § 80 Strafgesetzbuch nicht zweifelsfrei erwiesen werden konnte.“ Staatsanwalt: „Moment, Moment, was ist denn mit der Beteiligung am Syrien-Einsatz?“ Richter: „Die zählt nicht.“ Staatsanwalt (entsetzt): „Was?“ – Richter: „Nein, Zitat: nach dem eindeutigen Wortlaut des § 80 Strafgesetzbuch ist nur die Vorbereitung von einem Angriffskrieg und nicht der Angriffskrieg oder die Beteiligung daran strafbar.“ Staatsanwalt: „Entschuldigen Sie bitte, aber wer schreibt denn so einen Unfug?“ – Richter: „Der Generalbundesanwalt. Damit hat er die Klage gegen Gerhard Schröder abgewiesen. Damals ging es um die Beteiligung des Bundesnachrichtendienstes im Irakkrieg.“ Staatsanwalt: „Aber damit kann sich Deutschland ja an jedem Angriffskrieg beteiligen?“ Richter: „Ja, solange er von anderen vorbereitet wurde.“ . . . Aber hören, sehen und speichern sie selbst als Beweis für später ab – „Die Anstalt“ vom 1. November 2016 (Allerheiligen Gedenktag!) Video-Laufzeit 55 min ► klick hier…
. . . für dann, wenn Deutschlands alleinig verursachende Schuld ein drittes Mal einwandfrei erwiesen sein wird, doch alle – mal wieder – meinen, Deutschland sei doch ein so kultiviertes Land, dass man die Machthungrigen Nazi- oder Luther-Richter guten Gewissens auch in der kommenden Staatsform wieder einsetzen kann. Aber halt, welche kommende Staatsform – welche Kultur?

Der Prophet der Wochenlesung „Noach“ rät abschließend: „Ja, kommet, kaufet ohne Geld und ohne Kaufpreis Wein und Milch! Warum wäget ihr Geld dar für das, was nicht Brot ist, und euren Erwerb für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset das Gute, und eure Seele labe sich an Fettem! Neiget euer Ohr und kommet zu mir; höret, und eure Seele wird leben.“ (aus Jesaja 55)
Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “Noach – Luther und Deutsche Kristallnacht”

  1. […] Deutschland zur Abwendung ihres seit nunmehr 1.600 Jahren selbst gewählten Schicksals (vgl → Konstantins Trier im NOACH Kommentar der letzten Woche) tun könnten, wäre, dass sie unverzüglich ein […]