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Kirche, Käßmann, Trunkenheit vs König, Königinnen und Fasten – Purim 2010

Von Eric Martienssen

Der Text auf unserer diesjährigen Purim-Grusskarte lautet (Esther 9, 27): „für Juden und alle, die sich zu ihnen halten würden“ (Download hier). Morgen, am Donnerstag 25. Februar 2010, ist das Estherfasten, von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Sonnenuntergang … für Juden und alle, die sich zu ihnen halten würden? Eine Prophetie, die bis ins Heute hineinwirkt, wie sich beweisen sollte. Denn wenn wahre Königinnen „Fasten“ sagen, ist auch wahres Fasten gemeint, sonst heißt es Untergang:

4,16 „So geh hin und versammle alle Juden, die in Susa sind, und fastet für mich … Auch ich und meine Dienerinnen wollen so fasten. Und dann will ich zum König hineingehen entgegen dem Gesetz. Komme ich um, so komme ich um.“

Der Titel Bischöfin oder Bischof ist eine über die Juden und ihr „Altes Testament“ sich erhebende Anmaßung der Christenheit. Diese gab sich auch eigene Gesetze und Regeln, wie zum Beispiel Fastnacht und danach Fastenzeit bis zu ihrem sich selbst gezeugten Osterfest. Was macht Bischöfin Margot Käßmann? Sie säuft was das Zeug hält. Das ist jedoch noch nicht einmal das Schlimmste. Sie setzt sich in ihrer Trunkenheit auch noch hinter das Steuer ihres Dienstwagens und bringt unschuldige Menschen damit fahrlässig in Lebensgefahr.

Dies ist ein aussagekräftiges Bild, oder? Just als Margot Käßmanns katholischer Amtskollege, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Robert Zollitsch, die Bundesregierung mit juristischer Spitzfindigkeit angreift, zu einer Zeit, wo es für ihn hieße, in Sack und Asche zu gehen. Sehr richtig, wer, wie katholische Priester und Bischöfe, Kinder und Jugendliche schändet und missbraucht, der tötet deren Leben. Das Leben von Menschen. Nicht nur ein aussagekräftiges, sondern EIN unaussprechlich schreckliches Bild. Gibt es einen Unterschied zwischen den beiden Kirchen, wo Martin Luther zusätzlich noch dazu aufgerufen hatte, die Synagogen zu verbrennen und die Juden gleich mit, „damit Gott sehe, dass wir Christen seien? Ja, Gott sieht es:

“So hängte man Haman an den Galgen, den er für Mordechai aufgerichtet hatte. Da legte sich des Königs Zorn.

Die Wendung zugunsten der Juden

8,1 An dem Tage schenkte der König Ahasveros der Königin Ester das Haus Hamans, des Judenfeindes.“

Wir lernen aus dieser Geschichte gerade in der heutigen Zeit, wo ja nun auch ein deutscher Papst zur Judenmission aufruft (als sei Tötung der Juden wie in kirchlichen Kreuzzügen etwas anderes als die Tötung ihrer Religion) dass das Kreuz ganz im Anfang, der „Erziehung“ zu Christenmenschen liegt, der „Entziehung“ nämlich von biblischen* Werten (*= hebräische Bibel, Sprüche 30:

„Alle Worte Gottes sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen. Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst.“ )

Tja, so stehen sie nun da, die Herren und Frauen Bischöfe (deren Weg schon in der Erziehung vorgezeichnet war). Am Schlimmsten aber, deren Opfer. Nur, weil man sich auf Teufel komm raus nicht zu den Juden, Sein Heiliges Volk, halten wollte. Und das fing mit der Entheiligung des Göttlichen Sabbats an, dem Brechen Seines Dritten Gebotes, dem von Gott, gelobt sei Er, festgesetzten Zeitpunkt für die Begegnung mit Ihm (Moed). Der Schabbat ist eigentlich eine Sie, die Königin, und bis heute im Englischen SHE. Wie die Königin Esther.

Lasst auch uns morgen wie Königinnen und Könige erstrahlen: im Fasten! Wie sagte der jüdische Theologe Abraham Heschel in DER SCHABBAT einmal so zum Verlieben wunderschön:

„Diese Enthaltung singt Lieder für jene, die wissen, wie man im Palast einer Königin weilt.“

Chag Purim Sameach


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1 Kommentar to “Kirche, Käßmann, Trunkenheit vs König, Königinnen und Fasten – Purim 2010”

  1. […] aus der Gemeinde Ninive, nachdem sich sogar der Vorstand in Sack und Asche gehüllt hat (eine Margot Käßmann oder ein Papst sind wohl kaum mehr umkehrbar) jetzt aber diese Gnade zuteil werden ließ, das […]