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Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Informations- und Gedenkstätte für die Nürnberger Prozesse

Kulturstaatsminister Bernd Neuman beabsichtigt, sich in Höhe von 2,1 Mio. Euro an der Finanzierung der Informations- und Gedenkstätte für die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse zu beteiligen. Weitere Mittel werden vom Land Bayern und der Stadt Nürnberg bereitgestellt.
Es ist geplant, in den Räumen über dem historischen Sitzungssaal 600 des Justizgebäudes, der noch heute für Schwurgerichtsprozesse genutzt wird, eine Informations- und Gedenkstätte mit dem Namen „Memorium Nürnberger Prozesse“ einzurichten.

Auch nach über 60 Jahren besteht ein großes Interesse an Ort und Hergang der Kriegverbrecherprozesse in Nürnberg. Dabei handelte es sich um Verfahren vor dem Internationalen bzw. US-Militärgerichtshof gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie fanden von November 1945 bis Oktober 1948 in Nürnberg statt.

Das Thema „Nürnberger Prozesse“ wird bereits im Rahmen der vom Bund geförderten Dauerausstellungen des „Deutschen Historischen Museums“ sowie des „Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ behandelt.

Ebenfalls wurde die Sonderausstellung „Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess“, in der Stiftung „Topographie des Terrors“ in Berlin gefördert. In den Jahren 1999 bis 2002 hat sich der Bund zudem an der Errichtung des Dokumentationszentrums „Reichsparteitagsgelände“ in Nürnberg beteiligt.

Quelle: PM © REGIERUNGonline



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