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„Schemini – am Achten (Tag)“ 3. Mose 9,1 – 11,47; 2. Samuel 6,1-7,17

15. Woche
Schabbat-Lesung und Commentar
„Schemini – am Achten (Tag)“ 3. Mose 9,1 – 11,47; 2. Samuel 6,1-7,17
von Michael Schneider

In unserer Parascha geht es um zwei Hauptthemen: Zunächst über die Einweihung des Mishkans (der Stifthütte), das Heiligtum, die begleitet wird mit Opferdarbringungen und Reinigungen der Priester. Im Laufe der „Feierlichkeiten“ lesen wir von dem Tod der Söhne Aarons, Nadav und Avihu, als sie „fremdes Feuer“ vor dem HERRN brachten.

Der zweite Teil der Parascha spricht von den verbotenen Gerichten (11,1-28), so sind u.a. Schweine streng verboten. Auch der Prophet Jesaja schreibt in seiner Endzeitprophetie im letzten Kapitel (66) von den unreinen Tieren: „Die sich weihen und die sich reinigen für die Gärten (in denen Götzendienst stattfand), dem einen nach, der in der Mitte ist, die Schweinefleisch und Abscheuliches und Springmäuse essen: allesamt werden sie ein Ende nehmen, spricht der HERR.“ (Vers 17)
Da ich mir sicher bin, dass Jeschua und seine Jünger kein unreines Fleisch (z.B. Schwein) aßen, möchte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass es bestimmt kein Zufall war, dass Jesus die bösen Geister gerade in eine Schweineherde trieb.

In unserem Wochenabschnitt können wir das Prinzip der Kontraste erkennen: heilig und unheilig, rein und unrein, und von dem Versühnten und dem „Unversühnten“.
Dann am Ende kommt der göttliche Befehl, der genau genommen unsere Wahl ist: „Seid heilig, denn Ich bin heilig!“

In unserem Prophetenabschnitt lesen wir am Schluss von König Davids Beschluss, ein Haus des HERRN zu errichten: „Was soll ich in einer Villa aus Zedern wohnen und Gottes Bundeslade im Zelt?“ Dies sollen auch wir uns fragen, wieviel Platz geben wir Gott in unserem Leben? Lohnt es sich, dann bekommen wir sicher dieselbe Antwort wie vom Propheten Nathan: „All was in deinem Herzen ist, geh und mach es, denn der HERR ist mit dir!“
Dasselbe gilt für uns auch.

Schabbat Schalom!



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