Heute, inmitten des Tora-Wochenabschnitts „Ki Tissa“ sowie einer der – wenn Corona denn eine solche sein sollte – größten Naturkatastrophen seit der Welt vernichtenden Sintflut der biblischen Erzählung, sollten wir uns der ethischen Klarheit halber auch die größten von Menschen gegen Gottes Regeln gemachten Katastrophen vergegenwärtigen. Denn auf den Tag genau vor 1.700 Jahren, am 3. März 321, erklärte der Pontifex Roms namens Konstantin den Sonnentag statt Gottes Sabbat zum Ruhetag. Ein den Gott Israels vernichtender Dreiklang? Denn schon die heute „Papst“ gerufenen Amtsvorgänger dieses Pontifex Maximus Roms hatten den Tempel Gottes in Jerusalem auslöschen lassen und einen nunmehr anzubetenden Neugott namens Jesus Christus samt einer völlig neuen Weltethik namens Neues Testament kreiert. Dessen dreieiniges Credo: „Glaube, Hoffnung, Liebe“ statt der „drei Bundeszeichen“ des Judentums, Anbetung des Einen Gottes Israels, Beschneidung und Schabbat. Selbst Agnostiker alarmierender Weise fällt der siebzehnhundertste Jahrestag der Zerstörung des göttlichen Sabbats durch die Kirche Roms – später durch Luther in dessen Buch „Wider die Sabbather an einen guten Freund“ (1538, 400 Jahre später brannten die Synagogen Deutschlands) – exakt in die Ki Tissa-Woche, in dem der göttliche Auftrag an Israel ergeht, den Sabbat als „ewigen“ Ruhetag zu achten, als Bund auf Weltzeit!

Paraschat KI TISSA: 2. Moses 30,11 – 34,35 | Rote Kuh (PARAH): 4.M.19 || Hesekiel 36,16-38
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns – gegen Rom

    „ER sprach zu Mosche, sprach: Und du, rede zu den Söhnen Israels, sprich: Jedoch meine Wochenfeier [Schabbat] wahrt! Denn ein Zeichen ist sie zwischen MIR und euch in eure Geschlechter, zu erkennen, dass ICH es bin der euch heiligt (31,12-13) – Weltzeit-Bund (16)…“

Die Schabbatfeier ist nicht nur das dritte Zeichen des Judentums. Die beiden ersten Zeichen sind zu allererst die Anbetung des einen, sich in der Tora genauestens mit eindeutigen Gesetzen ausweisenden und – die Seinen – aus der Sklaverei anderer Götter errettenden Gottes, gefolgt von dem sichtbaren Zeichen der Beschneidung alles Männlichen.

Wobei der Schabbat auch die jüdischen Frauen dieser Männer Gottes mit in den exklusiven heiligen Bund Gottes einbezieht. Wiederum auf einzigartige und nur wirklich von Frauen liebenswert heiligende Weise realisierbar, weshalb der Schabbat selber in vielen Sprachen der Welt auch weiblich ist – die Schabbat („she“ im Englischen z.B.)

Nur durch diese drei Zeichen ausgezeichneten Menschen wird in Gottes Wort – darauf hat er, und fälschungssicher nur er, sein Wort gegeben – auf Weltzeit auch die „Erhebung“ (כי תשא, „wenn du erhebst“) in Gottes Ewigkeit im Abschlusssatz der Hebräischen Bibel versprochen, wo es heißt (2. Chronik 36,23):

„Alle Königtümer der Erde hat mir er, der Gott des Himmels, gegeben, und er ist es, der mir zuordnete, ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen. – wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER sein Gott ist bei ihm, er ziehe hinauf!“ … ins Ewige Leben – Jerusalem
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Im völligen Widerspruch also zum Abschluss der Christenbibel, des vermeintlich Neuen Testaments, in dem die Kirche Roms und Luthers allen Menschen mit Unterstützung der lieben Islamischen Republik Iran (Persien) – ultimativ aber Jehuda / Israel – mit Vernichtung droht (Apokalypse 22,19): „wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. „ Albern?

In der kabbalistischen und chassidischen Literatur finden wir oft den Gedanken, dass der Mensch sich in drei Dimensionen bewegt, die durch drei Begriffe charakterisiert werden:

  • „Nefesch“, die Seele, seine geistige Dimension,
  • „Schana“, das Jahr, die Dimension der Zeit, und
  • „Olam“, die Welt, der Raum, in dem wir leben.
  • Die Seele: Bereits in den voran gegangenen Tora-Wochenabschnitten war vom Mischkan, dem „Zelt der Begegnung“ (mit Gott) in der Wüste die Rede, der späteren Wohnung Gottes inmitten seines Volkes, des Tempel Gottes in Jerusalem, das seelische Heiligtum überhaupt. Es wurde im Jahre 70 u. Z. vom römischen Kriegsherrn Vespasian vorsätzlich zerstört, um die Seelen der künftigen Christenheit vom Babyalter an für sich und seine Sonntagsgötzen zu vereinnahmen, und sich – selber gelernter Priester der Götter Roms – als wahrer Pontifex Roms für ewige Weltherrschaft zu empfehlen.

    Und in diesem gottlosen Irrglauben verharren die Nationen bis zum heutigen Tag. Freiwillig und mit einem Hallelujah auf den Lippen. Allen voran die Lutherpfarrerstochter Merkel, die sich von der Wiege an eben auch nicht hat vom Antisemitismus ihres leiblichen Vaters und dessen geistlichem Vater (Luther: „Brennt ihre Synagogen nieder, dem Herrn zu ehren, dass Gott sehe, dass wir Christen sind“) hat lossagen können. Armes Seelchen – Verbrechen wird es aber dadurch, dass das deutsche Volk ihr folgt, wie das europäische Volk der von Kinderseele an Lutherkirchlichen Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin der Europäischen Union der Werte.

    Doch der ewige Wert ruht auf dem ewigen Heiligtum der ewigen Stadt – Jerusalem. Das sei betont, weil Rom vernichtender Weise auch seiner Stadt den Beinamen ewige Stadt gab nach dem Motto: Hast du das Heiligtum Gottes erst zerstört, lebt’s sich gänzlich ungeniert? Doch bedenke, der Ewige macht den ewigen Unterschied: So wie der Mischkan / Tempel das Heiligtum in der räumlichen Dimension darstellt, so verkörpert es der Schabbat in der Dimension der Zeit:

      „Und es sollen hüten die Kinder Israels den Schabbat, den Schabbat für ihre Nachkommen als ewigen Bund zu verwirklichen. Zwischen mir und den Kindern Israels ist er für ewig ein Zeichen, dass Gott sechs Tage den Himmel und die Erde geschaffen und mit dem siebten Tage zu schaffen aufgehört hatte, da er ruhte.“ (31,16-17)

    Diesen Weltzeitbund nach Kräften zu zerstören ist – so gesehen: natürlich / Naturgesetz – das
    seelische Hauptanliegen Roms, Luthers und deren Söhnen und Töchtern. Im Erzbistum Köln scheint dies schon für die Kinderseelen zu gelten. Doch wer sich erinnert: Es war schon ganz am Anfang eben jenes Luther-Werteduo Kanzlerin Merkel und damals Familienministerin Von der Leyen, das statt lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung die absolute Höchststrafe des christlichen Gottesstaates für die pfarrerlich-priesterlichen Überzeugungstriebtäter forderte: Den Runden Tisch!

    Als einen solchen sollte man leider – ganz nüchtern: in Ermangelung gesunder Fakten-Politik – auch die zweifelhaft werthaltigen Attitüden des christkindlich besetzten Deutschen Ethikrats in Corona-Zeiten begreifen. Ein ABC der Kirchenpropaganda. Angefangen, A beim Ethikrat Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik: „Ich bin von der Deutschen Bischofskonferenz vorgeschlagen und von der CDU/CSU-Fraktion nominiert worden“, und B wie evangelische Theologin und Ethik-Expertin Bahr, bis S wie … bitte? … Schuster, Josef, als Feigenblatt besagter Christenpolitik aus dem Zentralrat der Juden in Deutschland beigesteuert?

    Im Leseabschnitt des sechsten zur Tora aufgerufenen Juden in der Schabbatfeier wird geboten, dass die Seinen – erst recht nicht, wenn sie Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland sind – keinen Bund mit den Völkern der Länder schließen sollen, durch die sie ziehen, damit sie nicht verleitet werden, deren Göttern (und vermeintlich heiligen Geistern sowie Fake News) zu dienen.

      „Ihre Standmale [Kreuze, Christusse und Sabbat-Fakes] sollt ihr zertrümmern, ihre Pfahlbäume sollt ihr ausroden. Denn: du sollst dich einer andern Gottheit nicht neigen! Denn er, Eiferer, ist sein Name, eifernde Gottheit ist er.“ (2.M.34,13)

    Schabbat Schalom

    Eric Martienssen

    Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

    Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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