Aus der sogenannten „frohen Botschaft“, also dem Evangelium des Neuen Testaments Roms, hier das liebliche Jesuskind wörtlich bei seiner Zurechtweisung von Juden: „Euer Vater ist der Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit.“ (Johannes-Evangelium 8) Diesen Menschen als eben dieses Gottes Sohn zu bezeichnen ist absurd. Und wo sind Intelligenz begabte Menschen, die überhaupt noch kritisch hinterfragen, ob etwa Dialog wichtiger sein kann, als Fakten? Fakten wie beispielsweise, dass sich Rom nur durch millionenfach barbarische Niedermetzelungen von Juden die Jüdische Bibel blutig „annektieren“ konnte, um sie hernach als Altes Testament zu entwürdigen. Fakten lassen sich scheinbar mühelos – sogar von Menschen, bei denen man Denkvermögen annehmen würde – im Glauben überwinden: „Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen nennen: Emmanuel, was verdollmetscht heißt: Gott mit uns.“ (Matthäus-Evangelium 1) Faktisch wäre richtig, dass das Jesuskind somit seine eigene Mutter entjungfert hätte, doch ist vor diesem blutigen Annexions- und lieblichen Dialoghintergrund das Krippenmärchen von einer „christlich-jüdischen Kultur“ durch Lutherpfarrerstochter Angela Merkel nicht ebenso absurd und sogar in vollem Umfang justiziabel? Derweil sich die Verkehrung des Rechts aber nun mal auf christlichste Weise bewährt zu haben scheint, sollte man dieses Prinzip nicht auch in der diplomatischen Hochpolitik bis zur ad absurdum Führung völkerrechtlicher Begriffsdefinitionen weiterführen, musste sich Merkel gedacht haben. Und schon wieder ward der schon lange nicht mehr denken wollenden Menschheit ein neuer Heiland geboren. Diesmal mit einer von klein Angela wohl schon im Kinderbettchen verheißenen Krim-Annexion durch die Russen!
| FAZ → Kühle Ironie der [deutschen] Geschichte

Paraschat „WaJigasch“ (Und es trat vor) 1. Moses 44,18 – 47,27 || Hesekiel 37,15-28
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns – gegen Rom
[ Für Christen zum Vergleich auch | → Die Jüdische Weihnachtsgeschichte

    „Und Juda trat vor und sprach: Ach, mein Herr, möge doch dein Knecht Rede in meines Herrn Ohren reden dürfen, und nimmer entflamme dein Zorn wider deinen Knecht, – denn du bist gleich Pharao! Mein Herr hat seine Knechte gefragt, sprechend: Habt ihr noch Vater oder Bruder? (44,18-19)

Wenn man vor einem Herrn steht, der über Corona, Leben und Tod zu entscheiden hat, nicht nur deines eigenen, sondern sogar das deines ganzen Volkes, tut man schon gut daran, diesen Herrn bei seiner Entscheidungsfindung nicht zornig zu machen. Das leuchtet jedem Menschen ein. Man kennt diesen Herrn doch nicht einmal, wann man dessen „Reizschwelle“ überschreitet, den Bogen dadurch vielleicht final überspannt.

Und noch etwas steht bei Lesung unseres Tora-Wochenabschnitts ganz außer Frage: Die Dialogpartner gehörten zwei völlig unterschiedlichen Wertesystemen an! Als denkender und sich bildender Mensch könnte man heute erkannt haben, dass es sich bei Merkels Krim-Annexionsmärchen de facto um eine Sezession mit 82-prozentiger Zustimmung der dortigen Bevölkerung – wissenschaftlich vom deutschen Marktforschungsinstitut GfK gestützt – handelte, der ungebildete Deutsche jedoch noch unter dem Nazi-Himmelreich lebt, dessen Todfeind immer noch der „jüdische Bolschewismus“ darstellt.

Außer jeder Frage steht selbsterklärender Weise, dass sich das deutsche Christentum und seine politischen Schergen CDU/CSU, SPD, Grüne und christlich infizierte Teile der FDP zu allererst faktisch von der fixen Idee irgendwelcher Gemeinsamkeit mit dem Judentum trennen muss, um sich Wahrheiten – gar der unangenehmsten der Weltgeschichte überhaupt – Segen verheißend annähern zu können. Christlich-Jüdischer Dialog ist jedenfalls das genaue Gegenteil vom Segen durch absolute Trennung. Geradezu Wahrheit egalisierend, ein Fluch!

In unserer Geschichte ist der eine, der Herantretende Jehuda, völlig klar ein Jude. Ein Sohn Jakobs, dem und dessen Volk Gott der Vater der ganzen Welt einst den Namen „Israel“ gab. Der andere, der von einem Dolmetscher übersetzt Josef, ist offensichtlich nicht nur Araber, sondern zudem der mächtigste Mann der damaligen Welt. Was um Himmels Willen kann man da alles Verkehrtes sagen?

Diesen „seelischen Notstand“– schließlich weiß ein jeder um seine Fehler und Fehlbarkeit – nutzten später die Gottesstaaten der Kirche wie die Mekkas Mohammedaner-Islams zur Unterdrückung des Volkes durch Inthronisierung von Vermittlern, Dolmetschern, die in ihren Fake News namens Neues Testament beziehungsweise Koran vor Gott um Vergebung der Sünden des einzelnen „Gläubigen“ bitten, betteln und beten zu lassen. Wie erbärmlich ist das denn?

Nur das Judentum kennt keine „Vermittler“ zwischen Gott und dem Volk oder dem einzelnen religiösen Juden. Jeder einzelne Jude und das ganze Volk steht direkt unmittelbar vor Gott – also dem „Vater“ gegenüber – als verantwortlicher Sohn / verantwortliche Tochter Israels.
Evangelische wie katholische, geistlich wie sexuell missbrauchende Pfarrer, Ordensleute und ganz offensichtlich der „heilige Vater“, geben bis heute rotzfrech vor, als ehrwürdige „Väter“ vor dem Ewigen für die Menschen einzutreten und zu „vermitteln“.

Am perversesten aber, als Bundespräsident getarnt neutral, die Versuche von antisemitischen ehemaligen Luther-Pfarrern wie Gauck oder Kirchentagspräsidenten wie Steinmeier. Letzterer trieb es sogar so weit, nach Amtsantritt als erstes Reiseziel in ein Nichteuropäisches Land Israel zu wählen, um als Bundespräsident im Namen aller Deutschen am Grabe Jassir Arafats einen Kranz niederlegend im Nahostkonflikt „zu vermitteln“! Spätestens hier begann der Verwesungsprozess Deutschlands einzusetzen.

Haben die leider nur noch wenigen souverän denken könnenden Bürger im 21. Jahrhundert hierzulande nicht geradezu die Pflicht und Verantwortung vor dem Vater, wenn nicht durch Luther und Lutherpfarrerstochter Kanzlerin schon völlig vaterlos geworden, solche gottlosen „Geister“ wie sie, Steinmeier und Göring-Eckard (Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen, ehem. Präses der Synode der EKD) aus allen Ämtern eines so regierten Staates hinaus zu komplimentieren? Oder, wie es FDP-Chef Lindner in einem Interview mit der Jüdischen Allgemeinen ausdrückte: „Ich will keinen Gegensatz von Vernunft und Glaube.“

Man stelle sich vor, die Forschung würde Covid-SARS-CoV-19 und einen Grippevirus als dasselbe betrachten? Oder, positiv gefragt, hat der von Lutherpfarrerstochter Merkel ausgerufene und von Steuergeldern bezahlte Lutherstaat Deutschland es nicht durch Bundestagswahlen 2021 nicht verdient, „in Würde“ zu sterben? Zugunsten eines laizistischen Staates. Denn „Kirche und Staat hängen in Deutschland enger zusammen, als wir das im christlichen Abendland so glauben“, sagt
| ARD MARKT (17 min.) ► Für eine klare Trennung von Kirche und Staat.
| DER SPIEGEL → Staat stützt Kirchen mit [jährlich 64] Milliarden.

    „Josef sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Josef. Lebt MEIN Vater noch? Aber seine Brüder vermochten ihm nicht zu antworten, denn bestürzt waren sie vor seinem Antlitz. (45,3)

Niemals hat jemand seinen leiblichen Vater bestimmen können. So ist dieser – durchaus auch metaphorisch betrachtet – automatisch dem „Heiligen“ zugeordnet, des von Menschen nicht Verfügbaren! Durch Anerkenntnis des „Vaters“ aber gleichzeitig radikalster Abkehr von dessen geistlich kultivierten Antisemitismus, Israelfeindlichkeit, Antijudaismus, Christlichkeit, Lutherie, Weihnachten, dem jeden Geist tötenden Ostern und dem vermeintlich heiligen Geist von Pfingsten, kann man sich selbst auch als „heilig“ annehmen und die Welt zum Positivsten verändern.

    „Und die Heidenvölker [besonders Christentum und Islam] werden erkennen, dass ich der Ewige bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum für ewig in ihrer Mitte ist“, wie es im letzten Satz unseres Propheten-Abschnitts (Hes 37,28) heißt.

Schabbat Schalom

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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