Hinter Letzteren in dieser Überschrift, US-Präsident Donald Trump, darf ein Fragezeichen gesetzt werden. Auch wenn er mit der Anerkennung Jerusalems als ungeteilte Hauptstadt Israels zweifellos heilig Anmutendes tat und von seither von UNO und ihrer WHO, den Feinden Israels, dafür verachtet und verfolgt wird. Manche meinen, dass Ersterer, der Gott Israels, mit dem Corona-Virus der Welt einschließlich Israels eine Quittung für ihr gottloses Verhalten gegeben hat, andere sagen dass US-Präsident Trump dies durch Sperrung des Geldhahns gegenüber der Israelfeindlichen Weltgesundheitsorganisation tat. Zuletzt hatte auch der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) mit seiner unerträglichen Israelfeindschaft – sogar die Klagemauer des heiligen Tempels Gottes sollte nicht zu Israel gehören – Donald Trump bis zur Weißglut gereizt, sodass er auch dessen US-Geldhahn zudrehte. Wann endlich setzt Trump sein Wahlversprechen um, die USA auch aus der unheilig antiisraelisch unterwanderten NATO heraus zu führen? Muss hinter die Heiligkeit Israels aber nicht ebenso ein Fragezeichen gesetzt werden? Fragen über Fragen – wir alle sind doch nur Menschen? Den „Unterschied“ Israels zu allen anderen Menschen der Welt macht jedoch der wichtigste Punkt auf Erden aus: Die Anerkennung des Gottes „echad“, des Einzigen! Das willentliche Tun, „zu [unter]scheiden zwischen dem Geheiligten und dem Ungeheiligten, zwischen dem Unreinen und dem Reinen“, wie es in der Mitte unseres Tora-Wochenabschnitts heißt (10,10). Das, was Israel als „heilig“ anerkennt, eben diesen einzigen Gott und seine Weisung, die Tora – in völliger Unterscheidung zum Götzentum und der Kirche des Neuen Testaments – das wird Israel als Volk und Staat heilig machen, wie es die Abschlussworte unserer Parascha (11,44) verdeutlichen. Denn Heiligkeit ist, in der Tat, „einzig“ eine Sache der Gegenseitigkeit mit dem Gott!

Parascha „Sch’meni“ (am „achten“ Tag): 3. Moses 9,1 – 11,47 || 2. Samuel 6,1 – 7,14
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns – gegen Rom

    Denn ich bin euer Gott: heiligt euch und werdet heilig, denn heilig bin ich, bemakelt nicht eure Seelen an allem Gewimmel, das auf der Erde sich regt, denn ich bin es, der euch heraufführt aus dem Land Ägypten, euch Gott zu sein, werdet heilig, denn heilig bin ich. Dieses ist die Weisung über das Vieh, den Vogel, alles lebende Wesen, das im Wasser sich regt, und alles Wesen, das auf der Erde wimmelt, zu scheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen, zwischen dem essbaren Lebendigen und dem Lebendigen, das nicht gegessen werde. (11,44-47)

Juden sind nun mal die einzigen, die „einzig“ den Gott der Heiligen Schriften (vom 1. Buch Moses bis zum 2. Buch der Chroniken reichen) anerkennen. Punkt. Interessanter Weise finden wir in der deutschen Sprache sogar noch den Zusammenhang zwischen der Zahl Acht und der Achtung, der Anerkennung, wie sie sich im Eingangsvers unserer Tora-Wochenabschnittes verewigt findet:

    Und es war am achten Tag, da rief Moses den Aaron, dessen Söhne und die Ältesten von Israel. (9,1)

Wohin rief er sie? Zur Heiligung des Heiligtums! Laut Raschi war dies, nach sieben Tagen der Vorbereitung, der achte Tag, der Tag der Einweihung des Wüstenheiligtums. Dieser fiel auf den ersten Nissan. Samuel Raphael Hirsch bemerkt zu dieser Stelle: „Durch ein solches Zählen von sieben Tagen, wird ein bisheriger Zustand völlig abgeschlossen, und mit dem achten Tag beginnt ein neuer Anfang und zwar auf erhöhter Stufe, gleichsam die Oktave.“

Sollten wir uns nicht gerade jetzt, in Zeiten, wo sich die Vereinigten Staaten von Amerika drastisch von den Feinden Israels – besonders leider ganz vorne auch wieder mit dabei: Deutschland! – unterscheiden, den Unterschied wieder besonders vor Augen führen, den es zwischen den Tempel Gottes-Zerstörern, den Holocaust-Tätern, den Kirchen-Götzen ausmacht im völligen Unterschied zu denen, die durch den Auszug aus Ägypten dem Gott nachfolgten und zu neuem Leben errettet sind?

Und zwar jedes Jahr neu, wenn wir das Gesetz des Pessach halten, „der Einheimische wie der Fremdling, der unter euch wohnt?“ Mit der Fertigstellung des Wüstenheiligtums, des (mobilen) Tempels in der Wüste, begann ein neuer Zeitabschnitt in der Geschichte des jüdischen Volkes (wie heute durch die Anerkennung Jerusalems durch den US-amerikanischen Teil der Welt wieder).

Gott nahm gleichzeitig seinen Wohnsitz mitten in seinem Volke ein. Während die Zahl Sieben Natur und Welt symbolisiert (sieben Schöpfungstage) somit das Irdische und Vergängliche, weist die Acht darüber hinaus. Sie steht für das Ewige. Unvergängliche.

Wir finden die heiligende Wichtigkeit der Zahl Acht in drei weiteren Begriffen des Judentums.
1. der Mila, der Beschneidung, denn ein männliches Baby kommt in „natürlichem“, unbeschnittenen Zustand zur Welt und erst durch die Mila am achten Tag tritt ein Jude in den ewigen Bund Gottes mit seinem Volk Israel ein.
2. Schawuot, die Übergabe der Tora, fällt auf den letzten, den achten Tag infolge sieben mal sieben Tagen nach Pessach. Dieser achte Tag ist der Schritt in ein neues geistiges Zeitalter und verweist auf die Ewigkeit der Tora.
3. Schmini Azeret ist das „Schlussfest“ nach sieben Tagen Sukkot, dem Laubhüttenfest. Es ist das Symbol für die vierzigjährige Wüstenwanderung, dem Leben in Hütten.

Jehonatan Kiebitz schreibt in seinem Artikel
Gottes System oder Antisystem? Heilig oder unheilig:

| „Der Einzigkeit des Ewigen Israels hat die Israelitische Religion den Namen „Monotheismus“ zu verdanken. Diesen Punkt müssen die anderen Völker Israel geneidet haben. Um auch als „monotheistisch“ zu erscheinen, haben sie ihre Vielgötterei auf einen Götzen reduziert, dem sie nun mit höchster Empfindlichkeit die Heiligkeit beimessen, die sie damit dem Heiligen Israels, gelobt sei Er, verweigern. Dazu gehört auch das System, einen Menschen zu Gott zu machen.
Nun gibt es da eine Institution in der Welt, die sich selbst das Prädikat der Heiligkeit verliehen hat. Ihr „Oberhaupt“ lässt sich anreden mit „Seine Heiligkeit“. Da hat man Systeme der „Heiligkeit“ heraufbeschworen, die in krassestem Widerspruch stehen zum Heiligkeitsbegriff der Tora. Das betrifft wesentlich auch ein Antisystem gegen die im Gebot Gottes enthaltenen Heiligen Zeiten – gegen den Kalender der Heiligen Schrift.
Wenn ein Volk gegen Israel zum „Jihad“ (Heiligen Krieg) rüstet, was ist das für eine Heiligkeit? Wenn eine Institution das Heilige Gesetz Gottes mit der Begründung als Feindbild bekämpft, dass man nicht mehr unter dem Gesetz sondern stattdessen „unter der Gnade“ zu stehen hätte? Wenn diese Institution Kreuzzüge befehligte unter der Maßgabe, keinen Juden am Leben zu lassen?…

. . . dann ist das auf unheilig deutsch-christliche Weise betrachtet jedoch nur zu folgerichtig:
| → ARTE Propaganda Entlastet Hamas und dämonisiert Israel: „…Dieser Hass ist bei ARTE besonders offensichtlich, geht aber weit darüber hinaus und betrifft den gesamten staatlichen („öffentlich-rechtlichen“) Rundfunk in Deutschland…“

Wie die Bundesregierung unter Lutherpfarrerstochter Merkel, sie weiß es von Kindesbeinen an schließlich nicht besser, den Israelis schon drohte:
| ► Deutsch-Israelische Regierungskonsultationen: „sie könnten schon bald so isoliert sein, dass weder die USA noch die Europäer ihnen weiter helfen werden!“ Da meinte sie wohl, dass der antismitsch-palästinenserfreundliche Geist Obamas sich ewig weitergeben lassen würde, von Präsident zu Präsident?

Die Verkehrung des Heiligen mit dem Unheiligen? Sie ist so urrömisch wie urdeutsch! Eben Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation. Dessen rein deutsch-christliche Nachfolgeorganisation wollte das Heilige Volk völlig vergasen, weshalb u.a. das NATO-Bündnis bezeichnender Weise noch als Beistandspakt der Welt gegen eine erneute deutsche Aggression vorgesehen war. Diese war schließlich zweimal hintereinander vom unheiligen deutschen Geist ausgegangen. Ob der sich aber je geändert hat noch es je wird?
| ZDF ► Der Heilige Krieg – [Deutscher] Dschihad für den Kaiser?

Unterscheide [Du] zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen! Schabbat Schalom!

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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