Ist die in unserem Tora-Wochenabschnitt gestellte Frage nach dem „Vater“ Israel durch die oft schon als antisemitische Hetze seitens Kirchentagspräsident a.D. Steinmeier und Luthergeist-Mutti Merkel anmutende Politik Deutschlands nicht schon staatsverwesend beantwortet? Etwa, weil sie die übergeordnete Frage nach unserer aller Leben durch Vater und Mutter auf den Kopf stellen? Eben – völlig agnostisch betrachtet – die Frage nach „naturgesetzlicher“ Ordnung. Oder, wenn Sie so wollen, die völligem Laizismus als letzte Rettung für Deutschland fordernde Frage. Nie hat jemals ein Kind entscheiden können, wer seine leiblichen Eltern sind; so lautet das Naturgesetz! Ist die Frage nach dem Vater Israel somit aber nicht auch völlig losgelöst von der Frage nach Gott – eine geradezu atheistische Frage? Koran und Christenbibel – letztere jedoch nur durch millionenfach mörderische Aneignung der Heiligen Schriften des Judentums – bilden in sich ähnelnder Weise die Geschichte von „Josef“ (Islam: „Yusuf“) ab. Also eine rein jüdisch-ismaelitische Geschichte! In dieser stellt der ranghöchste Politiker im damals größten Staat der Welt, Ägypten, unter Tränen die nach zwanzig Jahren in der Diaspora ihm seelisch einzig wichtige Frage: „Lebt MEIN Vater noch?“ Die Identitätsfrage nach Herkunft allen menschlichen Lebens scheint somit auch als Lektüre zur Lösung unserer aktuellen, christlich-sozialdemokratischen Scheinwerte-, Migrations- und Flüchtlingsdiskussionen geeignet. Während die Regierung Merkel ihrem christlichen Erzvater Jakob (Israel) bei Resolutionen der Vereinten Nationen (UNO) regelmäßig und hoffnungslos die Unterstützung versagt und ihr Volk gegen Mütterchen Russland verhetzt, kommen klare Antworten, sowohl pro Israel wie auch pro Russland, in Deutschlands Demokratie einzig von der einzigen Alternative für Deutschland (AfD). Die Deutschland mit ihren Verschwörungstheorien, zumindest Mütterchen Russland betreffend, also wirklich im Kern spaltende Physikerin Angela Merkel, wird ausgerechnet von Rechtsphilosophen wie Prof. Dr. Reinhard Merkel widerlegt. Prof. Merkel hatte, damals noch Mitglied des Deutschen Ethikrates, fast zynisch auch 2014 schon das Krim-Annexionsmärchen der Kanzlerin samt ihren durch Vortäuschung erlogener Tatsachen und deutsch-gottesstaatlichen Fake News herbeigeführten EU-Russlandsanktionen entlarvt als
| → Kühle Ironie der [deutschen] Geschichte | FAZ.

Parascha „WaJigasch“ (Und es trat vor) 1. Moses 44,18 – 47,27 || Hesekiel 37,15-28
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns – gegen Rom

    „Und Jehuda trat vor und sprach: Ach, mein Herr, möge doch dein Knecht Rede in meines Herrn Ohren reden dürfen, und nimmer entflamme dein Zorn wider deinen Knecht, – denn du bist gleich Pharao! Mein Herr hat seine Knechte gefragt, sprechend: Habt ihr noch Vater oder Bruder? (44,18-19)

Wenn man vor einem Herrn steht, der über Leben und Tod zu entscheiden hat, nicht nur deines eigenen, sondern sogar“vermitt das deines ganzen Volkes, tut man schon gut daran, diesen Herrn bei seiner Entscheidungsfindung nicht zornig zu machen. Das leuchtet jedem Menschen ein. Man kennt diesen Herrn doch nicht einmal, wann man dessen „Reizschwelle“ überschreitet, den Bogen dadurch vielleicht final überspannt.

Und noch etwas steht in unserer Geschichte ganz außer Frage: Man gehört völlig unterschiedlichen Wertesystemen an! Der eine ist Sohn Jakobs, dem und dessen Volk Gott, der VATER der ganzen Welt, den Namen „Israel“ gab. Der andere ist offensichtlich nicht nur Araber, sondern zudem der mächtigste Mann der damaligen Welt. Was, um Himmels Willen, kann man da alles Verkehrtes sagen?

Zumal Jehuda, als er vor den unbekannten „Herrn“ trat, noch nicht wissen konnte, dass es sich bei diesem Staatspräsidenten des Pharao um seinen eigenen Bruder handelte, sie also ein- und denselben „Vater“ hatten, denn Josef hieß nicht Josef – er hatte einen ägyptischen Namen angenommen – und sie verständigten sich ausschließlich über einen „Dolmetscher“.
Ach wie schön wäre es doch, wenn ich einen wahren „Übersetzer“ meiner unbeholfenen irdischen Worte und Geist hätte. Der dem Herrn automatisch nur das übersetzt, was mein Herz, meine Seele und all mein Sein im tiefsten Innern wirklich meint, mag sich da der ein oder andere fragen.

Diesen „seelischen Notstand“– schließlich weiß ein jeder um seine Fehler und Fehlbarkeit – nutzten später die unterschiedlichen Imperien von Roms Christentum-Kirche bis Mekkas Mohammedaner-Islam zur Unterdrückung des Volkes durch Inthronisierung so genannter „Vermittler“, die in ihren Fake News namens Neues Testament beziehungsweise Koran vor Gott um Vergebung der Sünden des einzelnen „Gläubigen“ bitten, betteln und beten zu lassen. Wie erbärmlich ist das denn?

Matthäus-Evangelium 9,6: „Auf das ihr aber wisset, dass des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die Sünden zu vergeben (soll Jesus zu einem Gichtbrüchigen gesprochen haben): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!“
Sure 12 (Yusuf/Joseph), 97-99: Sie sprachen: «O unser Vater, bitte für uns um Verzeihung unserer Sünden; denn wir sind fürwahr Schuldige gewesen.» Er sprach: «Ich will Verzeihung für euch von meinem Herrn erbitten. Wahrlich Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.» Als sie vor Joseph traten, nahm er seine Eltern bei sich auf und sprach: «Ziehet ein in Ägypten in Frieden, wie es Allah gefällt.»

Nur das Judentum kennt keine „Vermittler“ zwischen Gott und dem Volk oder dem einzelnen religiösen Juden. Jeder einzelne und das ganze Volk steht direkt unmittelbar vor Gott – also dem „Vater“ gegenüber – als verantwortlicher Sohn / verantwortliche Tochter Israels. Während der vom Imperator und Pontifex Maximus Roms zum Messias erhobene Rabbiner von Nazareth am vom „heiligen Stuhl“ errichteten Kreuz für die Verbrechen jedes Christen des heute noch mit gott- und menschenverachtender Hinterlist regierenden Kirche gestorben sein soll.

Was dem noch andauernden kirchlich-staatlichen Terrorismus besonders in Deutschland Tür und Tor öffnete, der bekanntlich weit mehr Menschen das Leben kostete, als nur die beiden vom deutschen Christentum geführten Weltkriege, an deren Ende noch 95 % der deutschen Bevölkerung in der Kirche organisiert waren.

Evangelische wie katholische, geistlich wie sexuell missbrauchende Pfarrer, Ordensleute und ganz offensichtlich der „heilige Vater“, geben bis heute rotzfrech vor, als ehrwürdige „Väter“ vor dem Ewigen für die Menschen einzutreten und zu „vermitteln“. Am perversesten aber, als Bundespräsident getarnt neutral, die Versuche von antisemitischen ehemaligen Luther-Pfarrern wie Gauck oder Kirchentagspräsidenten wie Steinmeier. Letzterer trieb es sogar so weit, nach Amtsantritt als erstes Reiseziel in ein Nichteuropäisches Land Israel zu wählen, um als Bundespräsident im Namen aller Deutschen am Grabe Jassir Arafats im Nahostkonflikt „zu vermitteln“! Spätestens hier würde der Verwesungsprozess Deutschlands einsetzen.

Wenn, ja, wenn es – baruch haShem – nicht eine Alternative für Deutschland (AfD) gäbe. Die AfD benannte unter der Überschrift „Israel schützen, Jerusalem anerkennen“ am 16.12.2019 gleich die größten Länder der Welt als Partner der väterlichen, zumindest ursprünglichen Wahrheiten, die Deutschland mehrheitlich immer noch zu hassen scheint:

„Wir begrüßen, dass Brasilien Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen will. Sie folgen damit dem Beispiel der USA, Russlands, Australiens, Ungarns, Tschechiens und anderer Länder, die erkannt haben, dass der Weg zum Frieden im Nahen Osten nicht über Teilung und Konfrontation führt, sondern über das friedliche Zusammenleben. Araber müssen anerkennen, dass Israel nicht von der Landkarte verschwinden wird und mit den Israelis zusammenarbeiten – je schneller desto besser. Das ist der einzige Weg, der zum Frieden führt.

Die Bundesregierung muss mit ihrer bisherigen, Israel feindlichen Politik aufhören und stattdessen anfangen, Israel zu unterstützen. Wichtige erste Schritte hierbei wären: Jerusalem, Judäa und Samaria anerkennen, Hisbollah verbieten, die Finanzierung von UNRWA und israelfeindlicher NGOs beenden, Hamas-Aktivisten in Deutschland verhaften, und aufhören, in für das Land überlebenswichtigen Fragen gegen Israel in der UNO zu stimmen.
Die AfD-Fraktion stellt jetzt schon entsprechende Anträge im Bundestag. Wir werden solange Druck machen, bis Berlin uns folgt.“

Haben die verbliebenen aufgeklärten Bürger im 21. Jahrhundert hierzulande nicht geradezu die Pflicht und Verantwortung vor dem Vater, wenn nicht durch Luther und Lutherpfarrerstochter Kanzlerin schon völlig vaterlos geworden, solche Volks verratenden „heiligen Geister“ wie Merkel (CDU), Steinmeier (SPD) und Göring-Eckard (Bündnis90/Die Grünen) aus allen Ämtern eines so regierten Staates hinaus zu komplimentieren? Oder, positiv gefragt, hat der von Lutherpfarrerstochter Merkel ausgerufene und von Steuergeldern bezahlte Lutherstaat Deutschland es nicht durch Bundestagsneuwahlen, hoffentlich 2020 schon verdient, „in Würde“ zu sterben? Zugunsten eines laizistischen Staates. Denn „Kirche und Staat hängen in Deutschland enger zusammen, als wir das im christlichen Abendland so glauben“, sagt
| ARD MARKT ► Für eine klare Trennung von Kirche und Staat.
| DER SPIEGEL → Staat stützt Kirchen mit [jährlich 64] Milliarden.

    „Josef sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Josef. Lebt MEIN Vater noch? Aber seine Brüder vermochten ihm nicht zu antworten, denn bestürzt waren sie vor seinem Antlitz. (45,3)

Niemals hat jemand seinen leiblichen Vater bestimmen können. So ist dieser – durchaus auch metaphorisch betrachtet – automatisch dem „Heiligen“ zugeordnet, des von Menschen nicht Verfügbaren. Durch Akzeptanz des „Vaters“ kann man sich selbst auch als „heilig“ annehmen und die Welt zum Positivsten verändern.

    „Und die Heidenvölker [Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus] werden erkennen, dass ICH der Ewige bin, der Israel heiligt, wenn MEIN Heiligtum für ewig in ihrer Mitte ist“, wie es im letzten Satz unserer Prophetenlesung (Hes 37,28) heißt.

Schabbat Schalom
Titelbild Frank-Walter Steinmeier © photothek/Thomas Köhler

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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