Der griechische Philosoph Herakles sagt: „Unsterbliche sterblich, Sterbliche unsterblich: Sie leben gegenseitig ihren Tod und sterben ihr Leben“ – „Götter werden erst im Kontrast zu Menschen denkbar. Gerade im Gegensatz zeigt sich somit Einheit in Form der Zusammengehörigkeit des Verschiedenen.“ Könnte es dem entsprechend heute nicht endlich an der Zeit sein, Wahrheiten beim Namen zu nennen, in aller schöpferischen Einheit das Christentum als das Gegenteil vom Judentum zu betrachten? Licht und Finsternis. Beginnt doch im Gegensatz erst die Wahrnehmung des anderen? Etwa zur gleichen Zeit von Herakles statuierte Konfuzius in China: „Zu einem guten Ende gehört auch ein guter Beginn“. Hier ist er: der allererste Tora-Wochenabschnitt! Er trägt den Namen „Bereschit“, im Anfang. Dass es entsprechend Konfuzius mit der Kirche und jedem einzelnen Christen kein gutes Ende nehmen kann, wohnt demnach ihrem Anfang inne. Denn der war millionenfaches Morden und Zerstörung. Vor allem die Zerstörung der Wohnung Gottes, des Tempels in Jerusalem. Statt in Gesetzen Gottes, beherrscht Rom die vermeintliche Kultur des Westens im Glauben. Faktisch gibt es auf der ganzen Welt keine Gottes Schöpfung vernichtendere und Kinder missbräuchlichere Organisation als die christliche Kirche. Das dürfte niemand ernsthaft bestreiten wollen. Das Paradoxon schlechthin: Wie kann die Welt sie dann als Friedensmacht betrachten? Ist deren neutestamentarischer „Glaube“ denn nicht von Anfang an ein größtmögliche Verwirrung stiftender Gegenentwurf zu der am kommenden Schabbat in allen Synagogen der ganzen Welt gelesenen uralten Schöpfungsgeschichte? Was sollen christliche Werte denn überhaupt sein, wenn nicht immer neue Schöpfungen von Parallelwelten neben der einen Welt Gottes? Aber: Betrachte deren Anfang, so kannst du jede Sache sicher beurteilen!

Schabbat „Bereschit“ (Im Anfang): 1. Moses 1,1 – 6,8 || Jesaja 42,5 – 43,10
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns

    „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal [hebr: Tohuwabohu תהו ובהו] Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Antlitz der Wasser. Gott sprach: Licht werde! Licht ward. Gott sah das Licht: dass es gut ist. Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis.“ (1.Mo.1,1-4)

Diesen guten Beginn machte der Gott. Und der schied. Er machte als erstes den Unterschied! Zwischen Licht und Finsternis. Licht wird auf der ganzen Welt mit dem Guten verbunden; Finsternis mit dem Finsteren, dem Bösen. Da ging später der römische Pontifex hin, zerstörte und plünderte eben diesen Gottes heiligen Tempel in Jerusalem, um den Bürgern Roms vom Erlös seiner Beute das Kolosseum in Rom zu bauen → bis heute Symbol der „Kultur“ des christlichen Westens!
| vgl.→ Kolosseumskultur Roms vs. Gottes Tempel in Jerusalem.

Diese Schöpfung der Christenheit, Rom, ist also das voll Böse – der Gegensatz zur „guten Schöpfung“ Gottes:
„Wir sollen verstehen, dass die Zerstörung des Tempels in Jerusalem von den Römern als Zerstörung eines großen, historischen Kulturdenkmals gesehen wurde. Etwas, was sie verabscheuten … aber es war noch mehr als das. Denn damals glaubte man, dass jedes Volk an seinen Ursprungsort gebunden sei. Und der Tempel war der Ursprungsort der Juden. All das war innerhalb eines Augenblicks vorbei. Nach Josephus wurden einemillion-einhunderttausend Menschen getötet und fünfhundertfünfzigtausend gefangen genommen [ein riesiger Menschenhandel] ein hemmungsloses Abschlachten“, dokumentiert auf
| arte ► Vertreibung aus dem Heiligen Land | YouTube ► Der Jüdische Krieg.

„Im Licht der Menora“ titelte 2015 eine Ausstellung (▼ Foto Tafel 1) im Jüdischen Museum Frankfurt/M.Kolosseum finanziert mit Gottes Tempelschatz Symbole wie die „Menora“ sind seit der Zeit, als der Pontifex Roms den Tempel Gottes in Jerusalem anzündete und infolge eine Millionen Juden auslöschen ließ, die einzigen, die ihnen blieben. Und selbst diese wurden ihnen genommen, als der Pontifex Urban II. 1095 unter dem Motto „Gott will es“ zum Kreuzzug gegen Juden und Muslime aufrief, die Jerusalem und das blutig annektierte „Heilige Land der Christenheit“ vermeintlich „besetzt“ hielten.

Doch Milliarden Menschen will der Betrug „im Anfang“ ihrer christlich-pontifikalen Religion nicht auffallen? Frage: kann das sein? Kann die Antwort auf diese Frage nicht einfach die sein, dass dieser Pontifex seinen Völkern aus politisch-strategischen Gründen ein Neues Testament schreiben ließ, das er und sein vermeintlich heiliges Kirchenvolk bis heute als Wort Gottes verbreitet, statt, wie es richtig heißen müsste, Wort Roms? Denn wie auch die Wortschöpfung Neues Testament schon sagt, war der alte Gott damit gestorben, denn „siehe, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Ist jemand in Christus ist er eine neue Schöpfung“, so das NT. Die geistliche Verwirrung ist komplett – das komplette Tohuwabohu?

Nein! Nicht bei denkenden Menschen!
Seit den zweifelhaften „Neuanfängen“ á la Rom oder Luther können Menschen besonders hierzulande nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden. Was sie nicht daran hindert, mit ihrem Geist der Zerstörung alles Alten – aller Werte der Schöpfung Gottes – Politik zu machen. So erklärt sich auch das Drama des gemeinsam mit den deutschen Juden im Zentralrat und den meisten Synagogen die Regierungsfeinde als die Rechten Anprangerns, mögen die – zumindest was die eindeutige Haltung der einzigen Alternative für Deutschland AfD anbelangt – auch noch so Israel- und Russlandfreundlich sein. Es geht schlicht um die noch „christlichere“ Story! – Denn heißt es nicht sogar in der Schöpfungsgeschichte (1,26):

„Lasst UNS Menschen machen in UNSEREM Bild?“ :-)

Das lutherisch-römische Treiben findet im Zuspruch von einst denkenden Juden zu diesem irrenden und sich verwirrenden Treiben seinen vorläufigen Gipfel. Der erneuten Verirrung der Juden in Deutschland ging voran, dass durch die UNO-Kalenderreform per 1.1.1976 auch in Deutschland die Bibel (5 Bücher Mose + Propheten + Schriften) juristisch ausgehebelt und der von Beginn der Schöpfung – unserem aktuellen Tora-Wochenabschnitt – an auf Samstag festgelegte 7. Wochentag auf den konstantinischen Sonntag „verlegt“ wurde (DIN-Vorschrift 1355– Deutsches Institut für Normung). Deutsche Gründlichkeit beim Vernichten aller Spuren? Sogar wenn es die Spuren der eigenen Schöpfung sind? Aber: „Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht, und Gott ruhte am siebenten Tag von seinem ganzen Werke, das er gemacht. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn!“ (1. Moses 2,2-3)

Gehen wir noch einmal in die oben verlinkte Doku über den Jüdischen Krieg, finden wir sogar dort einen Hinweis darauf, wie der mutmaßlich einzige Schreiber des Neuen Testaments, der durch römischen Ruhm und Geld verpestete einstige „Kohen“ („Priester“ des tempeldienstlichen Stammes Levi) Josephus Flavius, seine Autorschaft des verwirrenden kirchlichen „Glaubensbuches“ verschleiert. Denn ebenso, wie heutige gottesstaatliche Regierungen die AfD als rechtsextreme Nazis beschimpft, damit sie selbst nicht in Verdacht kommen, durch ihre Kranzniederlegungen und Freundschaft zu Israel vernichten wollende PLO-Chefs wie Arafat und Abbas eine tausendfach größere Volksverhetzung zu betreiben als die AfD, so legt auch der zum Flavier gekrönte Josephus die Schuld für die Zerstörung Gottes Tempels auf einen kleinen, vom später in Josephus‘ Neuem Testament „heiligen Geist“ inspirierten Soldaten der Judenvernichtungsarmee Roms. Wörtlich: „So wie Josephus die Geschichte erzählt, wurde der Tempel zerstört, weil einer von Titus‘ Soldaten – von einem übernatürlichen Impuls bewegt – eine Fackel in den Tempel warf. So steht es wörtlich bei Josephus.“

Gott aber redet zu jedem einzelnen in unserer Parascha heute, so er noch redlich ist, das Gleiche, was er dem Mörder Kain damals geredet hat (1. Moses 4,7):
„Ist es nicht so, dass wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen – Du aber herrsche über sie!

Schabbat Schalom

Eric Martienssen

Seit meinem Kirchenaustritt 2009 spüren meine jüdisch-orthodoxen Freunde in Israel und ich in Artikeln und höchst politischen Schabbat-Kommentaren auf GSI (God's Sabbath Int.) den Fake News Roms nach.

Der damalige Pontifex zerstörte die Wohnung Gottes, den Tempel in Jerusalem - Fakt! War das Neue Testament und die Kirche nur eine Weltmacht strategische Geschäftsidee Roms? Was ist Politik heute? Viel Freude bei Ihrer Reise auf GSI.

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