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Sabbat

Hörbuch: Warum Schabbat schon am Freitag beginnt – Die Kinder-Uni
(nach einem Buch von Dr. Eli Bar-Chen / Heike Specht, gesprochen von Iris Berben)

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Buchempfehlung: Der Sabbat. Seine Bedeutung für den heutigen Menschen.
(Abraham J. Heschel, Jüdische Verlagsanstalt Berlin)
Buchauszüge s.>> : Schabbat – zu Hofe einer exklusiv jüdischen Königin

ll Info: Wie Schabbes beginnt

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ER ebnete den Weg für eine sich über Jahrhunderte vollziehende Restauration geistlicher Wahrheiten, die in letzter Konsequenz abermals zusammenführen werden, was zusammen gehört. Ein großer Teil des Aufsatzes beschäftigt sich daher mit der Vorstellung, dass der Sabbat zu einem Bindeglied zwischen Juden und Christen werden könnte … Da ich Gott unterstelle, dass ER weiß, was ER tut, gehe ich davon aus, dass beide Wege, der der Juden als auch der der Christen in Seinem Plan waren.

Warum Sein Sabbat auch mein „Schabbes“ wurde – Zeugnis und Lehre in neun Absätzen, von Marita Sara Meyer weiterlesen

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„Was hätte Jesus am Schabbat getan? Wäre Er zur Grillparty oder an den Strand gegangen? Oder hätte Er in einer Synagoge den Schabbat geheiligt und aus der Thora gelesen?“ Zitat von Michael Schneider aus dem nai – israel heute Jahrbuch 2006. Hier der Artikel in voller Länge ©2005 israelheute, Jerusalem

„SCHABBAT – FÜR EWIG HEILIG !“
von Michael Schneider, Jerusalem

Der Schabbat wurde von Gott „als letztes erschaffen, jedoch als erstes erdacht“.

In der Bibel findet die erste Erwähnung des Schabbat schon im zweiten Kapitel des ersten Buches statt:
„Und Gott vollendete am siebten Tag Sein Werk, das Er gemacht hatte; und Er ruhte am siebten Tag von all Seinem Werk, das Er gemacht hatte.Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Er von all Seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem Er es machte.“ (1.Mose 2,1-3).

Dies ist auch der erste Teil des Schabbat-Segens, der an einem festlich gedeckten Tisch am Abend gesprochen wird.

Schabbat = schawat = ruhen, von jeden Werken stoppen

VORBEREITUNG DES SCHABBAT

Am Freitag bereitet sich der gläubige Jude auf den großen und heiligen Tag vor – es ist der Rüsttag.

Am Rüsttag werden die letzten Arbeiten vor dem Schabbat erledigt: aufräumen, putzen, kochen etc. – denn am Schabbat ist jede Arbeit untersagt. Dieses Konzept des Rüsttages finden wir schon zur Zeit der 40-jährigen Wüstenwanderung der Kinder Israel nach dem Auszug aus Ägypten. Gott versorgte das Volk am Jom Schischi, dem 6. Tag, mit zwei Rationen himmlischen Mannabrotes (2. Mose 16,4-5+35 und Psalm 78, 24), so dass sie es am Schabbat nicht sammeln mussten.

Aus Gottes Perspektive ist „ein Tag wie tausend Jahre“. Dass wir uns gemäß jüdischer Zeitzählung im sechsten Millenium befinden, zeigt, dass wir vor Beginn des siebten bzw. schabbatlichen Tausendjährigen Reiches des wiederkommenden Messias stehen. (Wir haben das Jahr 5766, berücksichtigt man noch die „240 verlorengegangenen Jahre“ – siehe nai April 1999 – weiß man: Das Kommen des Messias ist nahe!). D.h. wir befinden uns in den Rüsttag-Jahren!

EHRFURCHT VOR HEILIGEN DINGEN
Um eines kann man religiöse Juden wirklich beneiden: ihre Ehrfurcht vor heiligen Dingen. Das zeigt sich u.a. darin, dass sie immer festlich gekleidet, z.B. mit einem weißen Hemd, die Synagoge besuchen. Sie gehen gutgekleidet in das Gotteshaus oder den „Klein-Tempel“ (mikdasch me’at) wie es in Hesekiel 11,16 heißt. Die Strecke zur Synagoge legen die Juden am Schabbat zu Fuß zurück, das Auto bleibt in der Garage.
Aus dieser Achtung vor heiligen Dingen können Christen viel lernen. Viele Christen kommen salopp angezogen in die Gottesdienste der Gemeinden, mit Shorts und T-Shirts oder gar mit unsauberen und eingerissenen Jeans! Man hat in vielen Gemeinden den Eindruck, als beträte man bei all dem Lärm und belanglosen Smalltalk einen Club. Oft wird die Bibel einfach unter den Stuhl auf den Boden gelegt, ein Boden, der von Straßenschuhen beschmutzt wurde. So etwas wird man in einer Synagoge niemals sehen. Diesen Respekt fand man früher auch in den Kirchen, doch er wird immer seltener. Heute bestimmen Respektlosigkeit und Missachtung das Bild.

Viele setzen dem entgegen: ‘Hauptsache das Innere stimmt!’ Gewiss: letztendlich kommt es auf das Herz an, denn Gott schaut ins Herz (Jesaja 66,2) – aber man sollte auch Folgendes nicht vergessen: Dein Äußeres ist ein Abbild deines Inneren! Wie wäre es, wenn man seiner geliebten Frau keine Rosen mehr schenkt, weil solche Dinge ja nur Äußerlichkeiten sind und eigentlich nur zählt, dass man sie von Herzen liebt! Äußerliche Dinge drücken etwas von unserer inneren Überzeugung aus. Wir pflegen in unserer Familie beispielsweise ganz bewußt Schabbat-Besonderheiten. An diesem Tag kommen Dinge auf den Tisch, die es an den Wochentagen nicht gibt.

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