
Eric C. Martienssen
Als er in letztgenannter Funktion herausfand, dass diese Aktiengesellschaft hinter seinem Rücken im Begriff war, hunderte von Aktionären um Hab und Gut zu betrügen, erstattete er Anzeige gegen seinen eigenen Aufsichtsrat, erhielt zahlreiche Morddrohungen durch dessen bereits weltweit miteinander verwobenen Syndikate, machte im Gegenzug jedoch – damals noch Atheist – die erste persönliche Erfahrung mit Elohim (Name des G-ttes Israels, hebräisch Plural zu „Eloah“, aramäisch „Elah“, arabisch „Allah“ = „Der G-tt“): ER war eifernd, auf die Probe stellend, aber gerecht und – vor allem – verlässlich!
Völlig entgegengesetzt zu den christlichen Kirchen, die ihm, alsbald sie seinen unangepassten Glauben gewahr wurden, gleich nach seiner Bekehrung per Gutachten seine drei Kinder nahmen. Das “Warum” zu verstehen, trat er wieder in die Kirche ein, um aber erst nach zwölf Jahren in teilweise sehr exponierten Ehrenämtern protestantischer, überkonfessioneller sowie vermeintlich israelfreundlicher Organisationen das Problem für deren vernichtende Grundeinstellung heraus zu finden. Das grundlegende Problem der Kirche war nämlich deren sich selbst erteiltes Recht auf „Widerlegung durch Nichtwissen“. Denn „leugnen“ konnte man, wenn man etwas nicht wusste. Mit vorsätzlichem Nichtwissen jedoch einen Tatbestand zu „widerlegen“, das war die g-tteslästerlichste Form von Realitätsflucht – „die protestantische Flucht vor dem historischen Jesus“, wie es der Rabbiner Abraham Geiger schon vor 150 Jahren ausgedrückt hatte.
Martienssen trat aus der Kirche aus, wandte sich dem orthodoxen Judentum zu und glaubt, dass sich die Zahl der Christen mehren wird, die (auch ohne Verfolgung durch Kirche und Geschwister erlitten zu haben) vom Allerhöchsten berufen sind, sich jenen anzuschließen, die sie einst verfolgten, Buße zu tun und Erkenntnis G-ttes zu erlangen. (Auszug aus Jesaja 25 und 56:) Denn “er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind …” und den …”Fremden, die sich dem Ewigen zugewandt haben, … seinen Namen zu lieben … allen, die den Schabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen … verspricht der Ewige, dein G-tt: ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln!”
Angelehnt an diesen Lebenslauf entsteht zur Zeit ein aktueller Reality-Roman, der in Form einer Liebesgeschichte (“ganz und gar nicht zufällig, der leidenschaftlichsten unter unsrer Sonne”) die Chancen für Weltfrieden im Erhalt “jüdischer Werte” und G-ttes Landes Israel sieht. Dessen Hauptgegener waren vor 2500 Jahren der Perser Haman, unlängst Saddam Hussein, und ist jetzt Mahmud Ahmadinedschad, in vielen Ansichten vereint mit Barack Hussein Obama (“…der, als gebürtiger Moslem, ‘natürlich’ die Zwei-Staaten-Lösung für ‘sein System’ durchboxen muss), denn Israel muss ausgelöscht werden, will denn Platz für die Wiederkehr des zwölften Imam frei werden. “Wer Israel vergisst, vergisst die Liebe” … und auch sonst alle Werte. Buchumfang voraussichtlich 280 Seiten.