Der in christlichen Kreisen oft diskutierten Frage, ob es erlaubt ist, im Rahmen eines Dialoges mit Juden zu missionieren, geht Israel Yaoz in einem zum Passahfest 2009 auf God’s Sabbath International (GSI) veröffentlichten Artikel nach.
Israel Yaoz wörtlich: „Das Wort »Dialog« bedeutet, dass eine Angelegenheit zwischen zwei gleichwertigen Partnern diskutiert wird; sobald eine Missionierung anfängt, sind es keine gleichwertigen Partner mehr.“ … „Als Reiseführer in Israel habe ich die Ehre, viele christliche Gruppen begleiten zu dürfen und kam zu dem Ergebnis, dass das Christentum sowie das Judentum ein und dieselbe Botschaft verkünden. 2000 Jahre lang haben Christen genauso wie Juden – aus welchen Gründen auch immer – die Unterschiede ihrer Anschauung hervorgehoben, und versuchten ihren Standpunkt zu »beweisen«, aber niemand unterstrich, was wir gemeinsam haben, und das ist wesentlich mehr, als das, was uns trennt.“ Gesamten Artikel lesen…
Artikel von Israel Yaoz in der Serie STAAT ISRAEL:
1: Die Jüdische Geschichte 2: Sehnsucht nach Erlösung
3: Jüdische Identität und Glaube 4: Verheißungen im Judentum
Artikel: Vergebung – Vergeltung
Artikel: Gerim – Bewusst zum Judentum Übergetretene
Artikel bezüglich: Kaddisch…
Artikel bezüglich: Schawuot und Lurianischer Kabbalah
Kommentar bezüglich Isaaks Bindung
Artikel: Die kölnische Beschneidung der Beschneidung
Kommentar: Neujahr
„Der Papst und die Juden“ – Was Christlich-Jüdischer Dialog nicht ist, machte uns der Papst, „unser Papst“, wie REPORT MAINZ am 10.3.2008 bedauerte, klar, indem er die so genannte „Karfreitagsfürbitte“ neu formulierte. Voller Entsetzen hatte der Rabbiner Professor Walter Homolka in der Sendung nur noch zu fragen gewagt: »Was sind denn 50, 60 Jahre Dialog wert? Was waren die Schuldbekenntnisse wert nach dem Holocaust, wenn uns so wenig Respekt entgegengebracht wird, diesen Dialog auf Augenhöhe, auf gleicher Augenhöhe zu führen?« – „Schon 2007 hatte der Papst erlaubt, dass die alte lateinische Messe wieder überall gelesen werden darf. Ein Zugeständnis an die Konservativen. Doch diese Messe enthielt eine brisante Stelle: In den Fürbitten war von »verblendeten Juden« in der »Finsternis« die Rede. Eine klare Aufforderung zu deren Missionierung.“
SWR-Auszug: Heftige Proteste gegen neues Karfreitagsgebet
Zum Thema »Dialog« hier der vom katholischen Vorsitzenden im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomittee der deutschen Katholiken, Professor Hanspeter Heinz, auf God’s Sabbath International im März 2008 veröffentlichte Artikel „Störung der christlich-jüdischen Beziehungen“. Ein sehr schönes, weil versöhnliches Zitat daraus: “Zum einen äußert die Kirche im Gebet von 1970 ihre Wertschätzung für die Würde Israels, Gottes erwähltem Volk, mit dem Gott einen Bund geschlossen hat, den er nie gekündigt hat noch je kündigen wird … Zum anderen sagt das Gebet, dass die Juden in der Treue zu Gottes Bund bereits auf dem Weg des Heils sind.”
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09.03.2009, Erklärung des Gesprächskreises “Juden und Christen” beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken: “Nein zur Judenmission – Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen”
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