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Aussatz Israel – Großer furchtbarer Schabbat

In dieser „Mezora“ (Aussätzige) Woche sprach Israels Botschafter Jeremy Issacharoff in einem Interview mit den STUTTGARTER NACHRICHTEN „von wachsendem Judenhass im Land, sein gewandeltes Bild von Deutschland und warum seine Regierung jeden Kontakt mit der AfD ablehnt“. Dabei müsste der Botschafter wissen, dass er, indem er im Namen des Staates Israel den „Aussatz“ über eine im Tätervolk demokratisch gewählte Partei verhängt – noch dazu die einzige Alternative für Deutschland – er reziprok auch Israel aussätzig erklärt. Er hat sich bezüglich der AfD zwar nur der Aussätzigenpolitik des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Bundestages und der Gleichschaltungs- sowie Fake News Propaganda der Bundesregierung angeschlossen. Doch heißt es nicht, Höre Israel: Hütet euch, dass ihr andern Göttern dienet, ihnen euch hinwerft? Netanjahu hat die Wahlen in erster Linie gewinnen können, weil er Politik macht! Sich der uferlos ausartenden medialen Volksverhetzungslinie Merkel-Deutschlands nicht beugt und sich deshalb bester Beziehungen sowohl zu Trumps USA, als auch zu Putins Russland erfreut. Letzteres nebst allen Fakten ausgrenzend hatte am Abend der Issacharoff Interview-Veröffentlichung auch das deutsche Leitmedium „ZDF heute journal“ durch seinen Star-Nachrichtenmoderator Dr. Claus Kleber mit den ur-deutschen Göttern dienenden Volksverhetzung aufgemacht: „zu Wasser und in der Luft sind heute amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete auf dem Weg nach Estland unterwegs, um die russischen Verbände zurück zu schlagen, die sich dort, ähnlich wie vor einigen Jahren auf der Krim, festgesetzt haben.“ . . . Und überhaupt, muss man gerade am Schabbat HaGadol, dem Großen und Fürchterlichen vor Pessach, in Deutschland nicht ängstlich fragen, ob nicht auch in diesem Jahr die Juden wieder das Blut christlicher Kinder in deren Mazzen eingebacken haben?

3. Moses 14,1 – 15,33 || Maleachi 3,4-24 [Mincha: Haggada Magid]
| Kommentar von Eric Martienssen | → Über uns

    Ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen Asche unter euren Füßen werden des Tages, den ich machen will, spricht der Ewige der Heerscharen. Gedenket der Weisung Moses meines Knechts, die ich ihm am Horeb für Israel allsamt entbot, Gesetze und Rechtsgeheiße. Wohlan, ich sende euch Elija den Künder, bevor MEIN Tag, der große und furchtbare kommt, dass er umkehren lasse der Väter Herz zu den Söhnen, der Söhne Herz zu ihren Vätern, – sonst komme ich und schlage das Land mit dem Bann. (Mal. 3,21-24)

Während Väter, denen die Kinder genommen wurden, den Tag der Herzen ihrer Söhne herbei sehnen, musste das ganz Israel und Gottes Tempel in Jerusalem auslöschende Rom, um diesen Tag des Ewigen zu verhindern, eine Gegengeschichte zur Hebräischen Bibel erfinden: das Neue Testament! Und genau diese Frage ist es, die Deutschland bis zum heutigen Tage umtreibt – das neutestamentlich, später von Kanzlern und heute nach Luther-Bibel (1.Petrus 2,9) von Kanzlerinnen zur gerechten Weltherrschaft indoktrinierte, erst vom Recht aussetzende, dann mit Fake News vernichtende Volk, „das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk“ werden zu lassen, „das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht!

Wie die Welt und besonders Juden samt Israels Botschafter in zwei Weltkriegen plus Holocaust mittlerweile begriffen haben müsste, verhält es sich in Wahrheit umgekehrt. Erst sind es die vernichtend bösen und völlig an den Haaren herbei gezogenen Lügen, wie vor und mit den Nürnberger Gesetzen oder von einer angeblichen Annexion der Krim durch Russland, die im deutschen Volk die „Umkehr“ in die Finsternis anzetteln. Dann folgt die Aussätzigkeit in Form von Gettoisierungen, der Rauswurf Russlands aus der G8, damit das Volk anhand dieser scharfen Maßnahmen auch herzlich erkennt, dass es sich wirklich um Rechts- und Gottlosigkeit Israels oder Russlands oder der AfD handelt. Muss man, statt vor der AfD, nicht vielmehr wieder vor der alle Fakten in Volksverhetzendes Kriegsgeschrei gegen den „jüdischen Bolschewismus“ umkehrende Propaganda Deutschlands warnen, Eure Exzellenz, Botschafter des Staates Israel?
| Interview → Diese Aussagen sind für jeden Juden sehr verletzend

Stattdessen lässt das Volk, vor dessen Göttern sich der Botschafter Israels anscheinend verneigt, am Tag der botschaftlichen Interview-Veröffentlichung in den STUTTGARTER NACHRICHTEN – 04.04.2019 – einen Krieg gegen die seit Generationen zu Monstern hochstilisierten „bösen“, in Berlin die unschuldigen, deutschen Frauen sogar missbraucht habenden Russen ausbrechen, nur um das Merkel’sche Krim-Annexionsmärchen politisch wahr mit vermeintlichen Fakten zu untermauern. Estland schreit, wir haben Angst vor den Russen! Und wenn ein junges Kind der Nato Angst hat (Wikipedia: „dieses Bündnis war nominell noch als Beistandspakt gegen eine erneute deutsche Aggression vorgesehen“), muss man die bösen Geister doch vertreiben. Ein Gebot der Menschlichkeit! Hier drängte sich ein Besorgnis-Upgrade typisch deutscher Volksverhetzungskunst auf: Krieg aus Angst vor Krieg. Der deutsche Christ glaubt jeden Mist! So schaffte man doch schon spielend die Nato-Osterweiterung, oder nicht? Brand aktuell zum 70. Geburtstag der NATO:
| ZDF heute journal ► Russischen Verbände zurückschlagen

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte der Parascha Mezora Schabbat HaGadolnach dem jüdischen „Hawdala-Kalender“ von Jehonatan Kiebitz: < Priesterdienst bei Aussatz, Ausfluss u.a. Unreinheiten || Der große und furchtbare Tag des Ewigen - alle Frevler wie brennend Stroh. Gottes Dienern Sonne der Gerechtigkeit > Ps 120

Erstrangig ist dem Christentum, und daraus besonders dem vermeintlich auserwählten Geschlecht, daran gelegen, den (Echad) Einzigen Gott jeden Tag aufs Neue gegen seine römischen Geister und dreieinigen Götzen auszutauschen. Deshalb verstieg sich „ZDF heute“ nach der Wahl Netanjahus – als sei Gesetz, Recht und Religiosität etwas Böses – in gleichzeitig die AfD entwertende Attribute, wie nur „mit Hilfe der kleinen rechten und streng religiösen Parteien“, „Königsmacher von Netanjahu ist mal wieder ein rechter Parteienblock von streng religiös bis ultra-nationalistisch“, „hatte leichtes Spiel im rechten Lager Stimmen zu holen, für seinen Machterhalt nimmt er auch radikale und anti-demokratische Parteien als Partner in Kauf.“

Im letzten Wochenabschnitt lasen wir vom – oft durch Üble Nachrede (Laschon Hara) selbst verschuldeten – Aussatz an Menschen und Kleidern als Zeichen göttlicher Mahnung und Strafe. Mit unserem aktuellen Wochenabschnitt stehen wir eine Woche vor Pessach,
| gratis Download → Bildpostkarte Pessach / Passah / Pesach.
Und, wie eine Fügung erscheinend, wo wir doch spätestens jetzt beginnen, das Haus oder die Wohnung von „Gesäuertem“ (Chametz) zu reinigen, erfahren wir an diesem Großen Sabbat (Schabbat HaGadol) mit dem Tora-Wochenabschnittsnamen „Mezora“ davon, dass auch ein Haus vom Aussatz betroffen sein kann (Nega HaBajit). Doch, wenn die Tora (Lehre) letzte Woche noch von der „Möglichkeit“ des Auftretens von Ausschlag an Mensch und Kleidung redete, wählt sie nunmehr einen Ausdruck, der das Zukünftige als „Gewissheit“ erscheinen lässt (14,33):

    Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ICH euch zum Besitze gebe, und ICH den Ausschlag des Aussatzes über ein Haus in dem Lande eures Besitzes verhänge, so komme der…

. . . die Tora geht also davon aus, dass dieser Ausschlag mit Sicherheit an bestimmten Häusern auftreten wird. Vielleicht gerade jetzt – scheinbar „zufällig“ vor Pessach – ein dringender Appell, uns und unsere Häuser besonders gründlich zu reinigen? Rabbi Richman erklärte letzte Woche in einem Tasria-Kommentar, den wir auf unserer englischen Website Gods-Sabbath.org veröffentlichten, dass die hebräischen Tora-Konzepte von „Tahara“ [rein] und „Tumah“ [unrein], unvollkommen als „spirituelle Reinheit“ und „spirituelle Unreinheit“ übersetzt, unglaublich schwer für uns sind, ausschließlich über den Verstand zu begreifen. Und das ist vielleicht deshalb so, weil die Konzepte und Realitäten, die sie ausdrücken, so viel größer sind als unser eigenes, individuelles Selbst.

Es ist – wie der „Auszug aus Ägypten, dem Haus der Dienstbarkeit“ des Ersten Gebots – an Pessach besonders angezeigt, jedes WORT der Tora äußerst persönlich zu nehmen, zu bedenken. Gedenke! Dann Freiheit. Nur dann! Dieses Gedenken veranlasste unsere Weisen zu einer Interpretation, warum der Ewige, gelobt sei Er, bestimmte Häuser der Ureinwohner nach Eroberung des Landes mit Aussatz kennzeichnete: Der Ureinwohner!

Schabbat HaGadol Schalom wePessach Sameach


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