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KI TISSA – AUFNAHME statt Wegnahme

Wer das Ende der Christenbibel (Off. 22) mit dem Ende der Hebräischen Bibel (2. Chr. 36) vergleicht, findet bei ersterer dort die einschüchternde Drohung „wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt“, während das himmlische Original seine Leserschaft mit der größten überhaupt nur denkbaren Ermutigung ins Leben entlässt, nämlich „wer irgend unter euch zu seinem Volk gehört, mit dem sei der Ewige, sein Gott, und er ziehe hinauf“. Dieser völlig gegensätzliche Lebens-Konzeptionsansatz zwischen Rom und Jerusalem beantwortet alleine schon die Frage, wer zu SEINEM VOLK gehört. Der Ewige setzt im vorliegenden Tora-Wochenabschnitt „Aufnahme“ den Seinen darüber hinaus jedoch zusätzlich „auf Weltzeit“ ein Zeichen, dass sie auch wirklich die Seinen sind: die Schabbatfeier – „Zeichen zwischen MIR und den Kindern Israels“. Und so ist es bis zum heutigen Tag Ziel der Kirchen- und christlichen Weltpolitik, besonders der deutschen gegen Israel und Russland, Fakten ins völlige Gegenteil zu verkehren … weil die Kinder Luthers und Hitlers doch lernpsychologisch entsprechend konditioniert sind.

2. Moses 30,11 – 34,35 || 1. Könige 18,1-39
| Kommentar von Eric Martienssen (Über uns)

    „ER sprach zu Mosche, sprach: Und du, rede zu den Söhnen Israels, sprich: Jedoch meine Wochenfeier [Schabbat] wahrt! Denn ein Zeichen ist sie zwischen MIR und euch in eure Geschlechter, zu erkennen, dass ICH es bin der euch heiligt (31,12-13) – Weltzeit-Bund (16)…“

Die Schabbatfeier ist das dritte Zeichen des Judentums. Die beiden ersten Zeichen sind 1. die Anbetung des einen, sich in der Tora genauestens mit eindeutigen Gesetzen ausweisenden und – die Seinen – aus der Sklaverei anderer Götter errettenden Gottes.

Bild: Bride © stock.xchng

2. Gefolgt von dem sichtbaren Zeichen der Beschneidung alles Männlichen. Doch der Schabbat bezieht die jüdischen Frauen dieser Männer Gottes mit in den exklusiven heiligen Bund Gottes ein. Wiederum auf einzigartige und nur wirklich von Frauen liebenswert heiligende Weise, weshalb der Schabbat selber in vielen Sprachen der Welt auch weiblich ist, die Schabbat („she“ im Englischen z.B.) Nur durch diese drei Zeichen ausgezeichneten Menschen wird in Gottes Wort – darauf hat Er, und fälschungssicher nur Er, sein Wort gegeben – auf Weltzeit auch die „Aufnahme“ (כי תשא, „wenn du aufnimmst“) in Gottes Ewigkeit im Abschlusssatz des Tanach, der Hebräischen Bibel, versprochen, wo es heißt (2. Chronik 36,23):

    „Alle Königtümer der Erde hat mir ER, der Gott des Himmels, gegeben, und er ist es, der mir zuordnete, ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen. – wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER sein Gott ist bei ihm, er ziehe hinauf!“ … ins Ewige Leben – Jerusalem
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    Im völligen Widerspruch dazu der Abschluss der Christenbibel, des vermeintlich Neuen Testaments, in dem die Kirche Roms und Luthers allen Menschen und besonders Jehuda mit Vernichtung droht (Apokalypse 22,19): „wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.“ Albern, oder?

Albern, aber ganz und gar nicht zum Lachen. Besonders nicht, nachdem die deutschen Superchristen mit der Reichskristallnacht in Luthers Geburtstag reinfeierten, um im Anschluss das gesamte Volk des von ihnen so gehassten Einen Gottes zu vergasen, und auch heute wieder erneuert im GroKo-Koalitionsvertrag zwischen der Christlich Demokratischen Union (CDU) und den Sozis des Kirchentagspräsidenten a.D. Steinmeier mit Gottesstaatlichen Fake News entgegen aller Fakten zu verewigen: „Der Status von Jerusalem wird genauso wie andere Status Themen erst im Zuge von Verhandlungen geklärt werden, um dauerhaft akzeptiert und haltbar zu sein. Die aktuelle Siedlungspolitik Israels widerspricht geltendem Völkerrecht und findet nicht unsere Unterstützung.“
| vgl. „Die GroKo und ihre Beziehung zu Israel“ – Gerd Buurmann in → Jüdische Rundschau

Bätschi? Dieses den Juden „Eine-lange-Nase-machen“ hat eine in der Seele des Deutschen schon tausende von Jahren Juden auslöschende, dennoch ungebrochen kurzsichtige Tradition. Nicht Ziel führend. Jedenfalls nicht, wenn des Menschen Ziel Gott, der Ewige, oder ewige Ruhe, gar Ewigkeit sein sollte, denn die Rechnung macht immer noch der Wirt, s.o. Es ist nur ein Glaube. Ein Irrglaube. Irregeführt von Rom, das nach der Ermordung des Juden Jesus – wenn es wenigstens den je gegeben haben sollte – schon mit Nero und dessen Besatzung Israels, um mit der Plünderung Gottes Landes und Gottes Tempel in Jerusalem dem Imperiumsruin zu entgehen, einen fehlleitenden Archetypus, ein ewiges Stereotyp des Niedergangs entgegen des Aufstiegs ins Ewige Jerusalem in der deutschen Seele eingegraben hat.

Des Deutschen Seele? Rom hat sich mit der Kirche, dem nachherigen Vatikanstaat, und dem von ihr angehäuften größten Finanzschatz der Welt und Neuen Testament, Weltherrschaft doch schließlich vorgemacht! Diesem Geschäftsmodell muss man doch Glauben schenken. „Glauben, Hoffnung, Liebe, diese Drei“, beschwört das Neue Testament seine erfolgreichen Götter und will damit die drei eindeutig identifizierenden Zeichen für das Volk Gottes übertrumpfen. Nach zwei Weltherrschaftsbomben hat der Deutsche nichts hinzu gelernt und glaubt nach dem Adolf auch der Angela wieder, wenn die diese drei neutestamentlichen „Gaben“ – sie nennt es kumulativ „christliches Menschbild“ (das Marken-Additiv „Deutscher Nation“ oder „Gott mit uns“ unterschlägt sie in ihrer bereits einverleibten Europäischen Union geflissentlich) – in Lutherdekaden zur Erhöhung des antisemitischsten Superdeutschen vermarktet. Die Deutschen wollen nicht zur Kenntnis nehmen, was jedem Marketing-Profi völlig klar ist: sie sind schlicht tausend Jahre zu spät eingestiegen. Wer nicht am Anfang dieses Irrglaubens, Hoffnung und Liebe mit dabei ist, der kriegt keine Schnitte mehr vom Kuchen, egal mit wie vielen Bomben, Gaskammern, palästinensischen Terroristen oder Zwei-Staaten-Lösung zur „Lösung der Judenfrage“ man auch kommt.

Allerdings können heute selbst ausstudierte Theologen, gar EKD-Ratspräsidentinnen, wenn sie Deutsche sind, nicht einmal mehr erkennen, was das Erste der Zehn Gebote, die Moses in unserem Wochenabschnitt eigentlich der gesamten Menschheit auf zwei Steintafeln vom Berg Gottes herunterschleppte, klirrend klar macht, nämlich dass um Gottes Volk zu sein, es des Auszugs aus Ägyptens bedarf:

    „ICH bin der Ewige, dein GOTT, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Sklaverei [der fremden Götter], geführt habe.“

Der Katholische Katechismus / Kleiner Katechismus Luthers kennt den rotesten aller Roten Fäden des verächtlich sogenannten Alten Testamentes, nämlich „Auszug aus Ägypten“, nicht einmal! Weshalb des Katechismus Erstes Gebot nur noch sagt: „Ich bin der Herr, dein Gott, Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.“ – So banal, wie fatal!

Ebenso bar aller Fakten geht „Mutti“ weiter gegen Russland, gegen Israel – Stichwort den „jüdischen Bolschewismus“ (wie cool ist das denn) – deren Spionage und UN-christlichkeit an. Die Deutschen glauben es ihr, weil sie auf Lügen-Glauben trainiert sind. Besonders in den Maidan-Lügen Jahrestagen (in Wirklichkeit nämlich ein westlicher Regime Change). Wer ihnen Glauben schenkt – und das sind fast alle Deutschen außer der AfD – der glaubt auch das Märchen von der Annexion der Krim durch Russland von 2014, obwohl es der FAZ-Artikel über „Die Krim und das Völkerrecht – Kühle Ironie der Geschichte“ direkt am 8. April 2014 widerlegte:

Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage. Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts) … Das ist nicht der einzige Grund, den regierungsamtlichen Vokativen von Berlin bis Washington zu misstrauen. Sezession, Referendum, Beitritt ist etwas anderes als Annexion. „Annexion“ heißt im Völkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es zugehört, durch einen anderen Staat. Annexionen verletzen das zwischenstaatliche Gewaltverbot, die Grundnorm der rechtlichen Weltordnung. Regelmäßig geschehen sie im Modus eines „bewaffneten Angriffs“, der schwersten Form zwischenstaatlicher Rechtsverletzungen. Dann lösen sie nach Artikel 51 der UN-Charta Befugnisse zur militärischen Notwehr des Angegriffenen und zur Nothilfe seitens dritter Staaten aus – Erlaubnisse zum Krieg auch ohne Billigung durch den Weltsicherheitsrat. Schon diese Überlegung sollte den freihändigen Umgang mit dem Prädikat „Annexion“ ein wenig disziplinieren.

„Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese Drei. Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.“ Dumme Schafe? Bätschi – hättst du mal besser in das Wort Gottes geschaut, auf ein Allgemeines Gut: Politik, statt auf die ultimativen Fake News des römischen Neuen Testamentes reinzufallen! Bedingungslos kapitulierend, zum dritten Mal in nur hundertfünf Jahren, statt ewiglich nach Gott zu fragen:

    „Denn woran soll denn erkannt werden, dass ich [Moses] Gnade gefunden habe vor deinen Augen, ich und dein Volk [Israel], als daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk ausgezeichnet werden vor jedem Volk, das auf dem Erdboden ist?“ (33,16)

Man sollte in Deutschland die richtigen Fragen zu stellen lernen – und Kosequenzen ziehen, z.B. Bundestagsneuwahlen! Der Ewige macht den Unterschied zu Israel. Im 6. Leseabschnitt gebietet er, dass die Seinen keinen Bund mit den Völkern der Länder schließen sollen, durch die sie ziehen, damit sie nicht verleitet werden, deren viel- und dreigeteilten Göttern und vermeintlich heiligen Geistern und Fake News zu dienen, denn „ihre Standmale [Kreuze, Christusse usw.] sollt ihr zertrümmern, ihre Pfahlbäume sollt ihr ausroden. Denn: du sollst dich einer andern Gottheit nicht neigen! Denn er, Eiferer, ist sein Name, eifernde Gottheit ist er.“
Schabbat Schalom


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