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BeSchalach: Als der Deutsche Israel ziehen ließ

Ohne sich je auf menschenwürdige „Werte“ von Herzen besonnen zu haben, musste das sich bis heute – leider keine Fake News – in seinem „lutherischen“ Abgrund gedemütigt fühlende deutsche Volk seine Juden nach dem Holocaust „ziehen lassen“. Deshalb hetzt die dann ohne innerlichen Neuanfang unter Aufsicht der Alliierten gegründete Bundesrepublik Deutschland dem ihrer Meinung nach zu Unrecht freigesetzten Gottesvolk – denn es hatte sich dem neutestamentlichen Götzen Roms und dessen gottlos neuen „Werten“ schließlich immer noch nicht unterworfen – bis heute nach. Und zwar egal in welchen politischen Gremien von der NATO, über die UNO bis zu der sich selbst zum eigenen Recht geschaffenen Europäischen Union Deutscher Nation EU, und egal mit welchen terroristischen Freunden Merkels, Steinmeiers und Nahles von Arafat bis Abbas und Iran. Im Grunde des versteinerten Luther-Herzens erschreckt erkennend: „Was haben wir da getan, dass wir Israel aus unserm Dienst ziehen ließen? … das Herz Pharaos verstockte, sodass er den Kindern Israels nachjagte…“ (aus 14,5-8) Einige meinen, man hätte den Deutschen Lutherkirchen verbieten und das Land auf die Größe Hessens dezimieren müssen, um erneute Auswüchse des Judenhasses wie Lutherdekaden Merkels CDU, Steinmeiers SPD, Göring-Eckardts GRÜNE und Springers WELT unmöglich zu machen – „Ertränken des ägyptischen Heeres“. Unser Tora-Wochenabschnitt gibt jedoch klarere Lösung für das lutherisch-deutsche /pharaonische / amalekitische Denken vor (17,13-14): „ICH will das Andenken Amaleks ganz und gar austilgen unter dem Himmel“. Schaut man darauf, wie der Innenminister Genscher (FDP) bei der Olympiade 1972 meinte, Israelis nicht schützen zu müssen und so der Auslöschung durch Arafats und Abbas Palästinensertruppen preis zu geben, wie dessen Kanzler Willi Brandt 1973 Golda Meirs Friedensbitte mit den Arabern unterschlug, um Israel im Jom Kippur-Krieg endlich vernichtet sehen zu können doch Bundespräsident Steinmeier es für nötig hielt am Grabe Arafats einen Kranz nieder zu legen, oder wenn man nur realisiert, wie Andrea Nahles bekundet, „die Fatah-Partei und die SPD haben die gleichen Werte und Ziele“, dann sollte die Austilgung des Andenkens Amaleks nur angemessen erscheinen. Man könnte unzählige klagende und intellektuell verkopfte Kommentare über speziell diesen Tora-Wochenabschnitt „BeSchalach“ schreiben. Doch vor allen herausragend und für die ganze nicht-lutherische wie auch nicht-römische Welt doch sicher nachvollziehbar bliebe auf ewig einzig das Lied und die Freude Israels, wenn die Verfolgung samt Verfolger endet, von der hier geschrieben steht, oder?

Parascha „BeSchalach“: 2. Moses 13,17 – 17,16 || Richter 4,4 – 5,31
| → Kommentar von Eric Martienssen

    „Damals sangen Mosche und die Söhne Israels IHM diesen Lobgesang, sie sprachen im Spruch: Singen will ich IHM, denn hoch stieg er, hoch, das Ross und seinen Reiter schleuderte er ins Meer. Mein Stolz und Saitenspiel ist oh ER, und ward meine Freiheit. Mein Schutzgott der, ich rühme ihn, meines Vaters Gott, ich erhebe ihn. ER ist ein Kriegsmann, Hie ER! sein Name. Gefährte und Heer Pharaos stürzte er in das Meer, seiner Drittkämpfer Lese, ins Schilfmeer tauchten sie.“ (15,1-4) „Miriam die Prophetin, Ahrons Schwester, nahm die Pauke in die Hand und alle Frauen zogen heraus, ihr nach, mit Pauken und im Tanz. Da entgegnete ihnen Miriam: singet zu Gott, denn hoch, hoch ist Er, Pferd und Reiter hat Er ins Meer geschleudert“. (15,20-21)

Auch wenn es jetzt beim bevorstehenden Wirtschaftsforum der Welt in Davos Januar 2019 noch so aussehen wird, als dass die Alliierten von 1945 – US-Präsident Trump, Russlands Präsident Putin, Frankreichs Präsident Macron haben eine Teilnahme ausgeschlossen und auch Theresa May dürfte andere von Deutschland geschlagene Wunden zu Lecken haben – schon wieder vor Deutschlands gleichgeschalteten Fake News-Presse und Merkels Welt zerstörenden Lügenpolitik aufgegeben haben, der deutsche Geist wird jämmerlich ertrinken, mit Ross und Reiter. Der ehemalige Großrabbiner des Commonwealth, Baron Prof. Dr. Jonathan Henry Sacks, brachte vor fünf Jahren einmal diesen denkwürdigen Satz hervor:

Rabbi Sacks Foto: coopermiall

Rabbi Sacks Foto: coopermiall

Die Tora ist Gottes Lied, und gemeinsam sind wir ihre Sänger
„Worte sind die Sprache der Vernunft. Musik ist die Sprache der Seele. Das Judentum ist eine Religion der Worte, und doch, wenn immer die Sprache des Judentums sich auf die geistliche Ebene erhebt, bricht sie in Gesang aus, als ob die Worte selbst Ausflucht suchten aus der Schwerkraft der endlichen Bedeutungen. Es liegt etwas in einer Melodie, die eine Wirklichkeit deutet, die außerhalb unserer Reichweite liegt … Wir lesen die Tora nicht, sondern wir singen die wöchentliche „Lesung“, jedes Wort mit seiner eigenen Kantabilität … Musik ist die „Landkarte“ des jüdischen Geistes, und jede geistliche Erfahrung hat ihre eigene, unverwechselbare, melodische Tonalität.“
| Klick → Die Tora als Gottes Lied
| Klick → Tora vom Himmel – Vergleich von Rabbi Sacks: Tanach vs Altes Testament

Und was ist mit dem „deutschen Geist“? Leider wahrscheinlich nur, wer selbst einmal Wistleblower war, wird Donald Trumps mit unbändiger Kraft wie Mosche gegen seine Gegner alltäglich geführten Kampf gegen das durch CIA, NSA und FBI über zig Jahre und teils Jahrhunderte geförderte Weltherrschafts-Establishment der lutherischen Christenheit zu würdigen wissen, als Trump z.B. vor einem Jahr vor dem Weltwirtschafts-Forum in Davos den Palästinensern mit dem Entzug ihrer Finanzhilfen drohte, wenn sie sich weiterhin weigerten, Friedensverhandlungen mit Israel aufzunehmen. Deutschland hätte – wie es die NATO, um „Deutschland künftig zu verhindern“, bei ihrer Gründung einst vorsah – nie wieder erstarken dürfen, „sodass es sich künftig nicht über die Völker erheben“ kann, geschweige denn Europa sogar per vermeintlich demokratischer, in Wirklichkeit gegen alle Fakten und Gott gerichteten Europawahl 2019 irreführen kann. Denn speziell der parteiübergreifend kontradiktorische Geist Deutschlands politischer Führung gegen Gottes Weltherrschaft – leider nur mit Ausnahme der Alternative für Deutschland, AfD – präsentiert sich gleich dreifach pharaonisch-amalekitisch. Nämlich a) im Heiligen Geist des Neuen Testaments, b) in Lehre und Deutsch Martin Luthers, und c) im Dritten Reich (per Definition: 1. Reich Gottes, 2. Reich des Sohnes, 3. Reich des heiligen Geistes). Kein Auszug möglich? Doch. Israel hat es vorgemacht, und singt.

Und Prof. Yizhak Ahren schreibt in seinem Buch „VERKNÜPFUNGSPUNKTE“ (Warum gerade dieser Psalm dieser Parascha zugeordnet ist; Verlag: Kiebitz.Edition[ät]gmail.com):
Psalm 66 – Gesang der Erlösten: Den Schabbat, an dem der Wochenabschnitt Beschalach vorgelesen wird, nennt man „Schabbat Schira“, Schabbat des Liedes. Gemeint ist das Lied am Schilfmeer, das die Israeliten nach ihrer wunderbaren Errettung gesungen haben … Auch in Vers 7 des Psalms können wir eine Andeutung auf die Worte im Wochenabschnitt Beschalach entdecken. Die Erlösten sprachen (und wir wiederholen diesen Tora-Vers morgens und abends [stehend] im Gebet): „Gott wird König sein immer und ewig!“ (Schemot 15, 18). Im Psalm steht: „Er herrscht in seiner Stärke ewiglich, seine Augen schauen auf die Völker. Die Ungehorsamen mögen sich nicht erheben!“ Die Ereignisse am Schilfmeer sind eine ewige Lehre, dass Gott das bedrängte Volk erlöst – und die Verfolger bestraft hat. – Erwähnenswert ist, dass unser Psalm ausdrücklich auch die nichtjüdische Welt auffordert, aus historischen Begebenheiten die richtigen Schlüsse zu ziehen: „Gehet hin und seht die Wirkung Gottes, wie furchtbar im Handeln Er ist über den Menschensöhnen“ (Vers 5). Rabbiner Hirsch schreibt in seinem Kommentar: „Gehet einmal hin, lautet daher der Aufruf an die Völker und ’seht‘ – in Israels Geschichte – die Wirkungen Gottes. In Israels Geschichte liegen sinnlich wahrnehmbare, nicht weg zu weisende Tatsachen da, die Gottes Wirken und Walten demonstrieren.

Schabbat Schalom.


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