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WAJIGASCH – Lebt VATER Staat noch

Ist die in unserem Tora-Wochenabschnitt gestellte Frage nach dem „Vater“ besonders durch den sich abzeichnenden Totalausfall der antisemitischen Kirchen-Mutti Merkel nicht auch die übergeordnete Frage nach unserer aller Leben? Die Frage nach Ordnung – völlig laizistisch? Nie hat jemals ein Kind entscheiden können, wer seine leiblichen Eltern sind – Naturgesetz, völlig altruistisch! Aber nicht auch völlig losgelöst von der Frage nach Gott – geradezu atheistisch? Koran und Christenbibel – letztere jedoch nur durch millionenfach mörderisch-verbrecherische Übernahme der Heiligen Schriften des Judentums – bilden in sich ähnelnder Weise die Geschichte von „Josef“ (Islam: „Yusuf“) ab. Also eine rein jüdisch-ismaelitische Geschichte! In dieser stellt der ranghöchste Politiker im damals größten Staat der Welt, Ägypten, unter Tränen die nach zwanzig Jahren in der Diaspora ihm seelisch einzig wichtige Frage: „Lebt MEIN Vater noch?“ Eine mitunter agnostische Identitätsfrage nach Herkunft allen Lebens … auch als Lektüre zur Lösung unserer aktuellen, christlich-sozialdemokratischen Scheinwerte-, Migrationspakt- und Flüchtlingsdiskussionen zu empfehlen? Während Merkel in Beantwortung des von der AfD erhobenen „EU-Spaltungsvorwurfs“ betont: „Als Physikerin geht es mir bei den Zahlen um die Wahrheit“, werden Angela Merkels doch wohl rein heilig-geistlichen Unverbindlichkeits-Beschwörungsformeln ausgerechnet vom Rechtsphilosophen Prof. Dr. Reinhard Merkel damit wiederlegt, dass der „Migrationspakt nicht unverbindlich“ sei. Prof. Merkel hatte, damals noch Mitglied des Deutschen Ethikrates, fast zynisch auch 2014 schon das Krim-Annexionsmärchen der Kanzlerin samt ihren durch Vortäuschung erlogener Tatsachen und deutsch-gottesstaatlichen Fake News herbeigeführten EU-Russlandsanktionen entlarvt als:
| → Kühle Ironie der [deutschen] Geschichte
| FAZ.

Parascha „WaJigasch“ (Und es trat vor) 1. Moses 44,18 – 47,27 || Hesekiel 37,15-28
| → Kommentar von Eric Martienssen.

    „Und Jehuda trat vor und sprach: Ach, mein Herr, möge doch dein Knecht Rede in meines Herrn Ohren reden dürfen, und nimmer entflamme dein Zorn wider deinen Knecht, – denn du bist gleich Pharao! Mein Herr hat seine Knechte gefragt, sprechend: Habt ihr noch Vater oder Bruder? (44,18-19)

Wenn man vor einem Herrn steht, der über Leben und Tod zu entscheiden hat, nicht nur deines eigenen, sondern sogar auch das deines ganzen Volkes, tut man schon gut daran, diesen Herrn bei seiner Entscheidungsfindung nicht zornig zu machen. Das leuchtet jedem Menschen ein. Man kennt diesen Herrn doch nicht einmal, wann man dessen „Reizschwelle“ überschreitet, den Bogen dadurch vielleicht final überspannt. Und noch etwas steht in unserer Geschichte ganz außer Frage: Man gehört völlig unterschiedlichen Wertesystemen an! Der eine ist Sohn Jakobs, dem und dessen Volk Gott selbst, höchst persönlich VATER der ganzen Welt, den Namen „Israel“ gab. Der andere ist offensichtlich nicht nur Ismaeli, Araber, sondern zudem der mächtigste Mann der damaligen Welt. Was, um Himmels Willen, kann man da alles Verkehrtes sagen? Zumal Jehuda, als er vor den unbekannten „Herrn“ trat, noch nicht wissen konnte, dass es sich bei diesem Staatspräsidenten des Pharao um seinen eigenen Bruder handelte, sie also ein- und denselben „Vater“ hatten, denn Josef hieß nicht Josef – er hatte einen ägyptischen Namen angenommen – und sie verständigten sich ausschließlich über einen „Dolmetscher“.

Ach wie schön wäre es doch, wenn ich einen wahren „Übersetzer“ meiner unbeholfenen irdischen Worte hätte. Der dem Herrn automatisch nur das übersetzt, was mein Herz, meine Seele und all mein Sein im tiefsten Innern wirklich meint, mag sich da der ein oder andere fragen. Diesen „seelischen Notstand“– schließlich weiß ein jeder um seine Fehler und Fehlbarkeit – nutzten später die unterschiedlichen Imperien von Rom bis Mekka zur Unterdrückung des Volkes durch Inthronisierung sog. „Vermittler“ aus, die in ihren Fake News namens Neues Testament bzw. Koran vor Gott / Allah zur Vergebung der Sünden des einzelnen „Gläubigen“ eintreten.

Matthäus-Evangelium 9,6: „Auf das ihr aber wisset, dass des Menschen Sohn Macht habe, auf Erden die Sünden zu vergeben (soll Jesus zu einem Gichtbrüchigen gesprochen haben): Stehe auf, hebe dein Bett auf und gehe heim!“
Sure 12 (Yusuf/Joseph), 97-99: Sie sprachen: «O unser Vater, bitte für uns um Verzeihung unserer Sünden; denn wir sind fürwahr Schuldige gewesen.» Er sprach: «Ich will Verzeihung für euch von meinem Herrn erbitten. Wahrlich Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.» Als sie vor Joseph traten, nahm er seine Eltern bei sich auf und sprach: «Ziehet ein in Ägypten in Frieden, wie es Allah gefällt.»

Nur das Judentum kennt keine „Vermittler“ zwischen Gott und dem Volk bzw. dem religiösen Juden. Jeder einzelne und das ganze Volk steht direkt unmittelbar vor Gott – also dem „Vater“ gegenüber – als verantwortlicher Sohn / verantwortliche Tochter Israels. Während der vom Imperator und Pontifex Maximus Roms zum Messias erhobene Rabbiner von Nazareth am vom „heiligen Stuhl“ errichteten Kreuz für die Verbrechen jedes Christen des heute noch mit gott- und menschenverachtender Hinterlist regierenden Kirche gestorben sein soll. Was dem noch andauernden kirchlich-staatlichen Terrorismus besonders in Deutschland Tür und Tor öffnete, der bekanntlich weit mehr Menschen das Leben kostete, als nur die beiden von deutschen Christen geführten Weltkriege, an deren Ende noch 95 % der deutschen Bevölkerung in der Kirche organisiert waren!.

photothek/Thomas Köhler

Unter Jesus waren aber auch noch (vermeintlich Gott vertretende) „Dolmetscher“ in Form von bereits ab dem Kindesalter geistlich und sexuell missbrauchender Pfarrer, Ordensleute und dergleichen, in die Bevölkerung eingeschleust worden, die, bis hin zum „heiligen Vater“, vorgaben, als ehrwürdige „Väter“ vor dem Ewigen für die Menschen einzutreten und zu „vermitteln“. Noch schlimmer die Versuche des neutestamentlich-antisemitischen Kirchentagspräsidenten a.D. Steinmeier, kurz nach Amtsantritt als Bundespräsident durch Staatsbesuch am Grabe Jassir Arafats im Nahostkonflikt „zu vermitteln“! Auch war es Bundeskanzler Willy Brandt schon, der vorsätzlich Israels Auslöschung im Jom Kippur-Krieg in Kauf nahm, obwohl er ihn – als einziger Mensch der Welt! – sogar hätte verhindern können | WELT|. Und es ist die aktuelle Vorsitzende des von Fatah & SPD vereint gegründeten „Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem“ |WBC►|, Andrea Nahles, die das Israel vernichten wollende Werk ihres Idols mit katholischem Kniefall vollenden will. Doch – zugegeben – braucht es auch (12.12.2018) „fundierten Widerspruch gegen die staatliche Instrumentalisierung der Geschichte in Osteuropa“ |NZZ|.

Ganz interessant wird es, wenn wir das Wort „Dolmetscher“ der deutschen Luther-Bibel ins Englische oder Französische übersetzen, kommt dabei nämlich soviel wie „Interpreter“ heraus, also jemand, der einen Text bzw. in unserem Fall die ägytische Rede im Hebräischen „inhaltlich interpretiert, erklärt, erläutert oder deutet. Die „Interpretation“ der sich mörderisch-verbrecherisch von Rom angeeigneten Hebräischen Bibel brachte dem Imperator und Pontifex von der Zerstörung des Tempels Gottes in Jerusalem ban is heute die Chance eine Abhängigkeit zu generieren, mit der man wahrhaft „Staat machen“ konnte, wie es die Bundesrepublik Deutschland als lupenreiner Kirchenstaat gott- und menschenverachtender Weise tut. Die Macht der falschen Interpretation der Bibel des himmlischen Vaters zum despektierlich als Altes Testament bezeichneten Werk der Kirche vollbringt das machtstrategische Wunder, dass zwei Bücher mit gleichem Inhalt zu völlig anderen Schlussforderungen führen. Wer jedoch für sein Leben wahrhaftige Schlüsse vom Vater beziehen will, der lasse sich doch gerne ein auf das himmlisch-irdische Drama beim Lernen der Tora vom ehemaligen Großrabbiner des Commonwealth Professor Sir Jonathan Sacks unter der Überschrift:
| → Tora vom Himmel.

Haben die wenigen verbliebenen aufgeklärten Bürger im 21. Jahrhundert hierzulande nicht geradezu die Pflicht und Verantwortung (wenn nicht vor Gott, dann doch wenigstens vor dem Leben), solche mörderischen und Volks verratenden „heiligen Geister“ aus allen Ämtern eines so regierten Staates hinaus zu komplimentieren? Oder, noch positiver gefragt, hat der von Lutherpfarrerstochter Merkel ausgerufene und von Steuergeldern bezahlte Lutherstaat Deutschland es nicht durch Bundestagswahlen/Bundestagsneuwahlen hoffentlich 2019 schon verdient, „in Würde“ zu sterben? Zugunsten eines laizistischen Staates. Denn „Kirche und Staat hängen in Deutschland enger zusammen, als wir das im christlichen Abendland so glauben“, sagt
| ARD MARKT ► Für eine klare Trennung von Kirche und Staat.
| DER SPIEGEL → Staat stützt Kirchen mit [64] Milliarden

Gegendarstellung: Niemals hat jemand seinen leiblichen Vater bestimmen können. So ist dieser – durchaus auch metaphorisch betrachtet – automatisch dem „Heiligen“ zugeordnet, des von Menschen nicht Verfügbaren. Durch Akzeptanz des „Vaters“ kann man sich selbst auch als „heilig“ annehmen und die Welt zum Positivsten verändern (ohne Götzen des Christentums anzubeten, weltherrschaftlichen Unfug der Kirchen zu „glauben“ oder Israels Vernichtung zu finanzieren, um selber Gottes Volk zu werden).

    „Josef sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Josef. Lebt MEIN Vater noch? Aber seine Brüder vermochten ihm nicht zu antworten, denn bestürzt waren sie vor seinem Antlitz. (45,3)

Dieses Possessivpronomen, das besitzanzeigende Fürwort: „MEIN“, nimmt durch Josef an dieser Torastelle bereits den Alleinauftrag Gottes an seinen »Erstgeborenen Sohn« gegenüber der ganzen Nichtjüdischen Welt vorweg, den Gott erst später beim Auszug aus dem Land Ägypten als für alle Zeiten exklusives Sohn ↔ Vater Verhältnis auch Seinerseits bestätigen wird. Nämlich in 2. Moses 4,22: „Israel ist MEIN erstgeborener Sohn“! Zu diesem Possessivpronomen „MEIN Vater“ – Lebt MEIN Vater noch? – sollte sich der geneigte Leser vor Augen führen, dass seine eigene Prophetie, die Josefs, es war, die ihn nach Ägypten brachte. Aber letztlich auch das ganze Volk Israel! Ohne Einzug kein Auszug, ohne Zerreißen, kein Zusammen-Einen und keine Prophetie. Hier zeigt sich – in Josef – Gottes Muster des EINS-Seins Seines Volkes im Singular wie im Plural.

    „Und die Heidenvölker [Christentum, Islam, Buddhismus etc.] werden erkennen, dass ICH der Ewige bin, der Israel heiligt, wenn MEIN Heiligtum für ewig in ihrer Mitte ist“, wie es im letzten Satz unserer Haftara (Hes 37,28), der Prophetenlesung, heißt.

Mag es wohl sein, dass es das ist, was es heißt, auserwählt zu sein?

Schabbat Schalom
Titelbild Frank-Walter Steinmeier © photothek/Thomas Köhler
Hier geht’s zur → Jüdischen Weihnachtsgeschichte Chanukka


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