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WAJESCHEW – Siedlungsprophetie Israels und Russlands

Wie sein Name „Und es siedelte“ (Wajeschew) schon sagt, nähern wir uns mit dem aktuellen Tora-Wochenabschnitt der Siedlungspolitik Israels / Jakobs an. Übrigens der Siedlungspolitik Israels vor fast viertausend Jahren ebenso wie der von heute! Denn wie bei der „Siedlungspolitik“ von Russlands Putin auf der Krim – die entgegen Merkels Propaganda-Märchen „Krim-Annexion“ im Referendum 2014 von 91 Prozent der Bevölkerung befürwortet wurde – ging es den Nationen der Welt sowie der CDU, SPD, FDP und den Grünen hierzulande nie um „Siedlungsfragen“ an sich, sondern ausschließlich um „politisch korrekte“ Volksverhetzung gegen die vermeintlichen „Systemfeinde“. Denn natürlich ist jedem „gebildeten“ Bürger der sogenannten Westlichen Welt völlig bewusst, dass Israel keine Besatzungsmacht in seinem eigenen Lande Israel darstellt beziehungsweise die letzte Annexion der Krim durch Russland auf das Jahr 1783 datiert. Verdammt lang her also. Wie Märchen aus Kindheitstagen, die zum Beispiel im Falle der im Judenfeindlichen DDR-Lutherpfarrershaushalt stehenden Wiege der kleinen Angela mit „es war einmal ein böser Russe und ein böser Jude“ begonnen haben müssen, so gestaltet sich dann eben auch die Politik der vermeintlich erwachsenen Luther-Kanzlerin Lutherdeutschlands: „Im vergangenen Jahr hatte Kanzlerin Merkel die Konsultationen mit der israelischen Regierung aus Verärgerung über deren Siedlungspolitik verschoben“, so der erzkonservative „Merkur“ am 03.10.2018. Nachdem die griechische Macht und Denke zig Jahre lang bis 164 v.u.Z. – der Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem (Chanukka) – versucht hatte, das Israel des Erzvaters Jakob auszurotten, hatte das erzpontifikale Rom (das Amt des „Pontifex“ und heutigen „Papstes“ existiert historisch belegt entgegen christlicher Märchenbildung seit dem 3. Jhdt. v.u.Z.) nachhaltigeren Erfolg. Erst zerstörte es zugunsten des nachherigen Christentums den Tempel Gottes in Jerusalem, erfand sich das seine römischen Götter anbetende Neue Testament und ließ als Besatzungsmacht Israels – um bis heute erfolgreich von seinem Erz-Verbrechen abzulenken) in Palästina umtaufen.
| → Die Jüdische Weihnachtsgeschichte CHANUKKA: „Liebe Kinder . . .
Und heute setzt die ihren gottlosen Kindheitsmärchen antisemitischer Weise nie entwachsene Lutherpfarrerstochter Merkel mit der Inbrunst ihres über Jahrhunderte lang römisch-reichsdeutsch gebliebenen „Glaubens“ die Präsidenten souveräner europäischer Staaten unter Druck, ihre israelischen Botschaften nicht nach Jerusalem zu verlegen und verhängt Sanktionen gegen Russland aufgrund der von ihr selbst erfundenen Krim-Annexionslüge. „Es war einmal eine lutherische Königstochter, die hatte jeder Wirklichkeit zum trotz eine Prophetie . . .

Paraschat „Wajeschew“ (Und es siedelte) 1.Mose 37,1 – 40,23 || Amos 2,6 – 3,8
| → Politischer Sabbat-Kommentar von Eric Martienssen

    „Und es siedelte Jakob im Land der Gastschaft seines Vaters, im Land Kanaan. Dies ist die Geschichte Jakobs: Joseph war 17 Jahre alt, als er mit seinen Brüdern das Vieh hütete, und … hatte einen Traum und verkündete ihn seinen Brüdern; da hassten sie ihn noch mehr … Da sprachen seine Brüder zu ihm: Willst du etwa unser König werden? Willst du über uns herrschen?“ (aus 37,1-8)

Der, der da siedelte, war also niemand geringerer als Jakob, im letzten Wochenabschnitt sagte der Ewige zu ihm: „nicht Jakob soll dein Name fortan gesprochen werden, sondern Isra-El, denn gekämpft hast du mit Gottheit und mit Menschheit“. Israel ist es demnach, der, beziehungsweise das, vor Gott für alle Menschheit streitet. Und Israel hatte zwölf Kinder beziehungsweise Stämme. Ebenso zwölf Stämme übrigens wie Ismael (Mohammed züchtete aus ihnen später den Islam), der den Israelhass Edoms, also Esaus, des Bruders von Jakob, seelisch bis heute in den Muslimen weitertradiert. Wie später durch das Christentum und noch später durch den Islam, war die Eifersucht auf den nicht ihnen sondern Israel / Jakob von Gott zuteil gewordenen Segen also vorprogrammiert. Und dies, obwohl Israel doch ein Segen sein sollte, denn es streitet doch schließlich vor Gott „für jeden einzelnen Menschen“, auch für dich, also direkt in der Sphäre einer Heiligkeit, in der es andere Völker wegen völliger Desorientierung nicht einmal fünf Minuten aushalten würden.

Doch die Dimension Israels als Vorkämpfer für die gesamte Menschheit (vgl. Schöpfungsgeschichte: „zum Bilde Gottes schuf er sie“) wird vom Ewigen im Kampf seines auserwählten Volkes unter sich vorweg genommen, denn „Israel liebte aber Josef [Joseph] VOR all seinen Söhnen, denn ein Sohn des Alters war er ihm.“ (1.Mo.37,3) Seine Brüder (die Menschheit) beneideten ihn dafür, vom Vater – metaphorisch auch dem im Himmel – bevorzugt zu werden, und wollten ihn töten, die auf Josef liegende Verheißung nicht ahnen könnend, dass Josef es sei, der sie einst „retten“ würde, was heute vom Regime Merkel-Abbas-Iran als irreführende “Verschwörungstheorie” der AfD verschrien würde, damit dieser in Wirklichkeit leider nur noch einzigen Alternative für Deutschland niemals jemand Glauben schenken würde…

. . . Denn nur sie, die lutherisch-kindliche Königstochter, wäre doch die Zukunft für die Welt. Und in der geistlich umnachteten Hemisphäre angelanischer Kinderträume, fällt Deutschland dann plötzlich auch wieder ein amalekitisch deutscher Krieg nicht nur gegen Jakobs Israel (5.Mo.25,17: „Gedenke daran, was dir Amalek antat auf dem Weg, als ihr aus Ägypten gezogen seid“) und Putins Russland, sondern auch gegen Trumps USA und seine Botschaft von Jerusalem wieder spielend leicht. Nur, hieß es damals noch „Führer führe (gegen Israel), wir folgen dir“, scheint diese träumerische, fast schlafwandlerische Zerstörungswut heute ganz Europa, die gesamte Europäische Union, und sogar die Vereinten Nationen, die gesamte Weltvereinigung, zu umnachten:

“Exclusive: Merkel urged Romanian president to not move embassy to Jerusalem”
THE JERUSALEM POST 15.11.18: “Exklusiv: Merkel setzt rumänischen Präsidenten unter Druck, die Botschaft nicht nach Jerusalem zu verlegen”
„UNESCO: NO CONNECTION BETWEEN TEMPLE MOUNT AND JUDAISM“
THE JERUSALEM POST 13.10.16: “UNESCO: Keine Verbindung zwischen Tempelberg und Judentum”

Obwohl gebildete Menschen außerhalb Merkels „Traumreiches“ längst die Urheberschaft Russlands an der erneuten Krim-Krise bezweifeln und die Kriegstreiberei endlich am ukrainischen Präsidenten Poroschenko festmachen – tagesschau 29.11.18: „Poroschenko setzt auf Merkel … dass in der NATO jetzt Staaten bereit sind, Marineschiffe ins Asowsche Meer zu verlegen“ – liegt die gegen Israel und Russland anftretende Gefahr wie immer in vorgenannter Weltgemeinschaft (incl. UNESCO). In Jahrtausende alten und von Kirche und Glauben minütlich neu befeuerten „Gefühlen“. An Märchen, ja, aber nie an Fakten. Dieser Märchenverband wird politisch heute ausgerechnet von UN-Generalsekretär Guterres angeführt. Dem, mit EU-Kommissionspräsident Juncker zusammen, einzigen noch amtierenden Politiker aus der Runde des NATO-Gipfels in Madrid 1997, der das von der NATO, namentlich besonders von NATO-Generalsekretär Manfred Wörner, zur Herbeiführung der deutschen Wiedervereinigung den Russen „faktisch“ gegebene Wort, keine NATO-Osterweiterung zu betreiben, (wie Rom die Tora Gottes) vorsätzlich außer Kraft setzte:
| → Nato-Osterweiterung: „Das ist eine brillante Idee! Ein Geniestreich!“

Stets sprechen Fakten gegen Merkels Fake News. Es ist das deutsche Christenvolk, das ihr trotzdem folgt, wider alle Fakten. Und natürlich könnte Gottes Verheißung samt Messias schon morgen beginnen. Doch die Völker / Nationen haben nicht das allergeringste Interesse daran. Allen voran nicht das Volk, welches die Juden – Jehuda, dem wir in dieser Parascha Kapitel 38 intensiv begegnen – mit Martin Luthers Volksverhetzung fast ausgelöscht hätte! (Luther: „Brennt ihre Synagogen nieder, damit Gott sehe, dass wir Christen seien!“) Unser Tora-Wochenabschnitt endet mit den Worten (40,23): „der oberste Mundschenk erinnerte sich Josefs nicht, er vergaß ihn.“ Wir sollten Josefs Traumdeutungen nie vergessen, dann haben wir immer für alle dürren Jahre gut vorgesorgt.

Schabbat Schalom und Chanukka Sameach


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