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HaAsinu – Hüttenfest vor Luthers Bundes-Kristallnacht

|| Da sich die unter dem Namen „Reichskristallnacht“ – klick Video ← bekannt gewordene „Feier in Luthers Geburtstag hinein“ in diesem Jahr zum 80. Male jährt, muss es vor dem aktuellen Laubhüttenfest (hebr: Sukkot) gestattet sein, konsequent über das von Christen und Nazis gleichermaßen aus religiöser Überzeugung verbrannte Haus (hebr: Bet) des Juden laut nachzudenken. War die Pogromnacht 1938 – im Gegensatz zu Gottesstaatlichen Fake News – nicht die faktische Konsequenz aus Luthers Forderung an jeden guten Deutschen, die Synagoge (hebr: Bet Knesset) der Juden niederzubrennen, „Gott zu ehren“? Die „Hütte Gottes“ in Jerusalem war schon von Luthers katholischem Gegenüber, dem Papst, niedergebrannt worden. Denn auch das Amt des „Pontifex“ gab es entgegen kirchlicher Fake News bereits hunderte von Jahren vor der Zeit- und Wahrheitswende. Ob Lügen und Morde auch für die streng lutherische Staatsführung Deutschlands – Bundeskanzlerin: Lutherpfarrerstochter / Bundespräsident: lutherischer Kirchentagspräsident a.D. – der richtige Weg sind, sich den Weg zum Leben nach dem Tode beim Gott der Schöpfung frei zu beten bzw. im Islam frei zu bomben, dieser Frage wollen wir anhand des diesjährig vor dem Laubhüttenfest Sukkot gelegenen Tora-Wochenabschnitts mit Moses universellem Abschiedslied „Ha’asinu“ (Neiget euer Ohr…) nachgehen.

Ha’asinu-Lesungen: 5. Moses 32 || 2. Samuel 22,1-51
| → Kommentar von Eric Martienssen

    „Sehet nur, dass ICH ICH bin, und kein Gott neben Mir; Ich töte und belebe. Ich habe verwundet und Ich heile wieder, und niemand rettet aus Meiner Hand“ (5.Mo.32,39)

Ist die Frage nach dem Ewigen Leben nicht DIE Frage überhaupt, für jeden Menschen auf der Erde? Dieser Vers diente auch als „Beweis“ für die Macht Gottes, Tote wiederzubeleben. Die Gemara diskutiert diese Stelle im Traktat Pessachim (68a) als klaren Hinweis in der Tora für die Wiederbelebung der Toten. Aron Barth nimmt sich dieses schwierigen Themas in seinem Buch „Der moderne Jude und die ewigen Fragen“ an:

„`Ich töte und belebe. Ich habe verwundet und Ich heile wieder, und niemand rettet aus Meiner Hand’“ (Dew. 32, 39). Und wenn jemand sagen wollte, die Reihenfolge der Worte sei hier nicht wesentlich, und die Tora wolle nur sagen, dass Leben und Tod in der Hand Gottes sei, so wird er eines anderen belehrt durch die Parallele: `Ich habe verwundet und Ich heile wieder.’ Aus ihr ergibt sich klar, dass auch bei den Worten: `Ich töte und belebe’ das Nacheinander beabsichtigt ist … Jeschajahu sagt: `Deine Toten werden leben, mein Leichnam wird auferstehen, wacht auf und jubelt, ihr, die ihr im Staube ruht’ (26,19)…“

Scheint die Tora nicht ein völlig auf diese Welt bezogenes Buch zu sein, wenn die Frage nach dem Ewigen Leben heute doch noch unser aller Frage ist? Hier unten, im jüdischen Gedächtnis an unser Leben in Hütten, müssen wir uns als Menschen und als die Seinen, das Volk des Ewigen, bewähren! Ist es nicht interessant, dass die gesamte Hebräische Bibel mit einem Satz an die Seinen, und nur an die Seinen, endet – nicht an die, die ihr Leben im Vertrauen auf Menschen unterjochende Fake News der Götzen Roms im Neuen Testament bzw. Mohammeds im Koran fristen? Der letzte Bibelsatz (2. Chroniken 36,23) hier einmal aus der Buber Rosenzweig-Übersetzung: „So hat Cyrus, der König von Persien, gesprochen: Alle Königtümer der Erde hat mir ER, der Gott des Himmels, gegeben, und er ists, der mir zuordnete, ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen – wer unter euch von all seinem Volk ist: ER sein Gott ist bei ihm, er ziehe hinauf“ (ins Ewige Jerusalem / Leben / Gottesland)! Weil: „mein ist das Land, denn Gäste und Beisassen seid ihr bei mir“ (3.Mo.25,23). Das scheint in „Himmel und Erde“, die Moses beide bereits im voran gegangenen Tora-Wochenabschnitt (WaJelech) zu seinen Zeugen berief, Urteilsgleich zu sein, oder? Warst du hier auf Erden bei ihm, dem Schöpfer von „Himmel und Erde“ – nebenbei: auch deiner einzigen Zeugen vor dem Ewigen –, so mögest du es auch in der kommenden Welt sein?

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Man muss nicht zum Judentum übertreten, um schlussendlich zu den Seinen gezählt zu werden. Beispielsweise müssen ehemalige Christen wie Moslems nur über Zeugen und Zeugnisse glaubhaft machen können, dass sie keine anderen Götter außer dem einzig Einen und Ewigen Israels anbeten und seine Gesetze von ganzem Herzen, ganzer Seele und allem Vermögen beobachten wollen, der Kirche sowie der Fake News N° ONE auf Erden „Neues Testament“ und dessen Götzen Jesus Christus abschwören bzw. dem Koran und allen Islamischen Schriften, um fortan z.B. als „dein Gastsasse in deinen Toren“ zu gasten. Die Buber Rosenzweig-Übersetzung des Tanach, der Hebräischen Bibel, weist in insgesamt 50 Stellen, angefangen vom „Gastsassen Abram“ bis in unsre aktuell kommentierten Jom Kippur und Laufhüttentage „zum Gericht“ nach, wie sehr dem Ewigen an jedem einzelnen Gastsassen gelegen ist (bis – Zieldefinition – irgendwann sich die ganze Welt vor ihm beugen wird):

    (1.Mo.15,13) „Er sprach zu Abram: Erkennen sollst du, erkennen, – dass Gastsasse dein Same sein wird in einem Land, nicht dem ihren, dienstbar machen wird man sie und sie drücken, ins vierhundertste Jahr“…
    (4.Mo.15,15) „Versammlung! Einerlei Satzung sei für euch und für den Gastsassen, der gastet, Weltzeit-Satzung für eure Geschlechter: gleich ihr, gleich sei der Gastsasse vor IHM“…
    (Mal.3,5) „- Dann nahe ich euch zum Gericht, ich werde ein eilfertiger Zeuge wider die Zauberer, wider die Buhler, wider die zum Lug Schwörenden, wider sie, die am Lohn pressen den Löhner, Witwe und Waise, und den Gastsassen beugen, und fürchten mich nicht, hat ER der Umscharte gesprochen“…
    (2.Chr.30,25) „Sie freuten sich, alle Versammlung Jehudas, die Priester, die Lewiten und alle Versammlung derer, die aus Jissrael gekommen waren, und die Gastsassen, die aus dem Lande Jissrael gekommen waren und die in Jehuda Sitz hatten.“
    | Link → Alle 50 „Gastsassen“ Stellen bei Buber-Rosenzweig

Und das priesterliche „Haus [der] Versammlung“ (Bet Knesset / Synagoge / Tempel) in Jerusalem – der Festinstallation der „Stiftshütte“ auf dem Weg der Seinen von Ägypten ins Gelobte Land in Hütten lebend, vergiss es nie! – ließ das pontifikale Amt des Papstes in Rom im Jahre 70 niederbrennen und hernach die Juden (wenn nicht ermordet, was ca. 1 Mio. x geschah) in alle Himmelsrichtungen über die ganze Erde zerstreuen. Martin Luther, der von Kaiser Wilhelm II., Hitler, Merkel, Steinmeier, Brandt-Zentrum Jerusalem Präsidentin Nahles, Göring-Eckardt, der postfaktisch „politisch korrekten“ Fake News Presse der Alt-Lutheranerin Friede Springer und leider allen Bundesparteien verehrte größte Deutsche, in Wirklichkeit aber doch wohl größte Antisemit der Weltgeschichte, forderte die Deutschen in seinem Buch „Von den Juden und ihren Lügen“ (Wirklichkeit verkehrende, Brand aktuelle, politische Fake News hatten damals schon Hochkonjunktur) auf: „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich. Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.“

Wie alle gebildeten Menschen in Deutschland wissen, wurde Luthers „erstlicher“ Wunsch mit der Kristallnachtsfeier in Luthers Geburtstag 1938 und dem gesamten damit erst hoffähig gewordenen Holocaust erfüllt. Wie viel Bundespolitisch korrekten Judenhasses der CDU, mit Adenauer und seinen Verfassungsschutz-Organen beginnend, hatte es bedurft, dass man nicht gänzlich jede Erinnerung an Luther nach Luthers Reichskristallnacht und den durch ihn erst „kultivierten“ Holocaust statt die ihn „belastenden“ Schriften vernichtete. Nicht nur alle Lutherbibeln, auch alle Lutherkirchen! Danach erst könnte man beginnen, in Deutschland von „Kultur“ zu sprechen.

Solange Deutschland jede Kultur vermissen lässt, wie auch die vorsätzlich
| von der Merkel /Steinmeier installierte → Krim-Annexionslüge gegen Russland beweist,
nichts als Lügen und Völkermord, über alle Medienkanäle dem gewogenen, sich gar nie zur Wahrheit wenden wollenden, stattdessen auf eigene Weltmacht statt der Gottes ausgerichteten Deutschen dargeboten, solange bleibt s.G.w. auch des Ewigen Ratschluss über Deutschland bestehen, von dem die Prophetenlesung für den ersten Tag Sukkot zeugt (Sacharja 14):

    „Dies aber wird der Niederstoß sein, mit dem ER auf alle Völker stößt, die sich wider Jerusalem scharten [ob Merkels mit den Palästinensern vereintes Deutschland oder der Papst und seine Kirche?]: er läßt einem modern das Fleisch, während er auf den Füßen steht, seine Augen modern in ihren Höhlen, seine Zunge modert in seinem Mund. – Geschehn wirds an jenem Tag, eine große Verstörung durch IHN wird unter ihnen sein, sie fassen jedermann die Hand des Genossen, dessen Hand hebt sich wider die Hand des Genossen. Und auch Jehuda kriegt in Jerusalem, eingesammelt wird die Macht all der Stämme rings, Gold und Silber und Gewänder, sehr viel. – Und so wird der Niederstoß sein gegen Roß, Maultier, Kamel, Esel und alles Vieh, was immer in jenen Lagern sein wird, diesem Niederstoß gleich. Geschehen wirds, alles Überbliebne von allen Stämmen, die wider Jerusalem kamen, die steigen Jahr für Jahr nun heran, sich hinzuwerfen vor dem König, IHM dem Umscharten, und den Festreihn der Hütten zu reihen. Geschehen wirds, welche von den Sippen des Erdlands nicht heransteigt nach Jerusalem, sich hinzuwerfen vor dem König, IHM dem Umscharten, über ihnen wird Regen nicht sein. Und steigt die Ägyptersippe nicht heran, und es kommt nicht so, auf sie trifft es nicht zu, soll doch der Niederstoß geschehn, mit dem ER auf die Stämme stößt, die nicht heransteigen, den Festreihn der Hütten zu reihen. Dies wird die Entsündung Ägyptens sein und die Entsündung all der Stämme, die nicht heransteigen, den Festreihn der Hütten zu reihen.“ (12-19)

Schabbat Schalom und fröhliches Fest

P.S. Ursprünglich sollten die Feierlichkeiten zum Mauerfallstag die „Erinnerungskultur“ zum Gedenken an Luthers Reichskristallnacht völlig auslöschen. Das war der Plan, warum man den Fall der Mauer „zufällig“ auf die Nacht in Luthers Geburtstag legte, den 9. auf den 10. November 1989. Doch ein Mauerfall passiert im Deutschen Volk ebenso wenig zufällig, wie eine Abschaltvorrichtung von Volkswagen. Hier ein Kommentar von unserem Autor Jehonatan Kiebitz zum Wirken von Ignatz Bubis um
| → die Auslöschung des Reichskristallnachtsgedenkens zu verhindern.



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