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SIEHE Kristallnacht 80 = Luthers Geburtstagsfeier 1938

SIEHE, Deutschland, siehe, Israel: Heute sind es noch drei Monate bis zum 80. Jahrestag der Reichskristallnacht. Sie war mit ihren Synagogenbränden in der Nacht auf den Luthergeburtstag, den 10. November – vorsätzlich und bewusst – eine Erfüllung dessen Forderung an jeden guten Deutschen: „dass man ihre Synagogen mit Feuer anstecke, Gott zu ehren!“ Siehe, wo sind die, die angeblich doch Fakten lieben, aber politisch fromm verschweigen, dass die Kristallnacht ein Volks verhetzendes „Hineinfeiern in Luthers Geburtstag“ war? Wo bleiben die Fakten, wo bleibt ihr Anstand, wo bleibt der Aufstand gegen das Regime der Christen?

Parascha „Re’eh“ (Siehe): Hallel; 5.Mo.11,26–16,17; 4.Mo.28,9-15 || (Rosch Ch.) Jesaja 66
Kommentar von Eric Martienssen ▼ klick: Beitrag als Video

Denn siehe – Zitat: „im Gegensatz zur Darstellung der nationalsozialistisch gelenkten Presse handelt es sich bei der Zerstörung von Synagogen, jüdischen Geschäften, Wohnungen und Häusern nicht um spontane Aktionen der Bevölkerung, sondern um eine lange vorbereitete und reichsweit koordinierte Aktion“. Mit diesen Worten sprach der frühere Bonner Oberbürgermeister Nimptsch zur Pogromnacht 2011 eine Wahrheit an.
Ein Faktum, das weder die heutigen Juden, noch die heutigen Christen, die frommen Kirchen und die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit schon gar nicht, mehr sehen wollen. Besonders nicht unter den mit irreführenden Fake News vom „Großen Deutschen“ Martin Luther Volksverhetzenden Schönmalereien der Lutherpfarrerstochter Merkel und des Kirchentagspräsidenten a. D. Steinmeier. Aber eben auch der Brandt-Zentrum-Jerusalem Vorsitzenden Nahles und der Kirchensynodenpräsidentin a. D. Göring-Eckardt. Wer wollte in diesem antizionistischen Krippen-Idyll deutscher Nation denn Spielverderber spielen, die Fakten mit aller Konsequenz noch einer einzigen Wahrnehmung würdigen?

Indem man nämlich die Kristallnacht bewusst in die Nacht auf den – jedem Deutschen damals bekannten Geburtstag Luthers! – 10. November legen ließ, konnten sich eben jene Führer der Deutschen sicher sein, dass sie bei diesem Hineinfeiern in Luthers Geburtstag mit Synagogenbränden jeden guten Christen geistlich hinter sich scharen würden. Besonders die damals wie heute christlich gelenkten Meinungsmacher, die Presse!

Ist Deutschlands „Kristallnacht“ zu Ehren Luthers wegen dieser Gottesstaatlichen Politik eine „nicht überwundene“ Vergangenheit? Eben eine solche „überwundene Vergangenheit“ wie die Welt einem ach so „politisch korrekten“ Nachkriegsdeutschland – 80 Jahre nach Luthers Reichskristallnacht – doch unterstellen dürfte?

    „SIEHE, ich lege euch heute vor Segen und Fluch“, beginnt Moses den aktuellen Tora-Wochenabschnitt. „Den Segen – wenn ihr hört auf die Gebote des Ewigen, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; und den Fluch – wenn ihr nicht hört auf die Gebote des Ewigen, eures Gottes, und von dem Weg abgeht, den ich euch heute gebiete, anderen Göttern nachzuwandeln, die ihr nicht gekannt.“

Luther und seine Gebote wider Gott sind Götzen. Juden ist es verboten, ihnen nachzuwandeln. Es ist ausdrücklich das Neue Testament Roms, das die „Gebote des Ewigen“ durch neue, römische Gebote austauschte. Und „politisch korrekt“ im Namen des Volkes jeden Tag aufs Neue wieder austauscht.

Flashback, ein Rückblick in die → „Novemberpogrome“ laut Wikipedia:
[Übrigens: Noch 1938 gab der evangelische Landesbischof Martin Sasse unter dem Titel Martin Luther und die Juden: Weg mit ihnen! Auszüge aus Luthers antijüdischer Schrift Von den Juden und ihren Lügen (1543) heraus, in dessen Vorwort er sich als glühender Befürworter der Novemberpogrome bekannte, die dann unmenschlicher aber eben zuhöchst christlicher Weise in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch stattfanden.] Zitat:

„Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird […] die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiet im neuen Deutschland endgültig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des Führers zu völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der als der Deutschen Prophet im 16. Jahrhundert einst als Freund der Juden begann, der getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.“

Sie verstehen es vielleicht als unseriös einen jüdischen Tora-Wochenabschnitt von Segen und Fluch mit Gedanken um den Deutschen heute an sich und den deutschen Christen insbesondere zu verbinden. Ist „Vergessen“ denn ein Segen? Waren Hitler und Luther – besonders im vorsätzlichen Zusammentreffen von Luthers Geburtstag und der Reichskristallnacht vor 80 Jahren – denn kein fürchterlicher Fluch, so dass Merkel und Pfarrer Gauck Deutschland ein 10-jähriges Kirchenfest zu Ehren Luthers oktroyieren konnten? Die Wahrheit ist doch aber vielmehr, dass das deutsche Volk seit fünfhundert Jahren ungebrochen stolz auf seinen Luther ist, den wohl größten Antisemiten der Weltgeschichte. So erklärt sich ist die politische Seele und das Handeln des Deutschen!

Wer sich aber segnen will, der würdigt Fakten. Wer gesegnet sein will folgt seelisch nicht Luther oder Rom hinterher, sondern Gott bzw. dem Ewigen. Der wahre Fluch scheint doch zu sein, das Deutschland nach dem Tausendjährigen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation das eine nicht mehr von dem anderen unterscheiden kann noch will, oder? Glaubt der Deutsche und der ihm politisch gewogene Jude denn, sich damit einen Gefallen zu tun? Es war Rom, dessen Pontifex, es waren die römischen Papstvorgänger, die im 1. Jahrhundert den Tempel Gottes in Jerusalem zerstören, die Israelis töten und den Rest über die ganze Welt vertreiben ließen. Das Amt des heutigen, wie Merkel und Juncker „politisch korrekt“ judenfeindlichen Pontifex gab es bereits hunderte von Jahren vor der christlichen Zeit- und Wahrheitswende!

Wie kann dieses gottlos von jüdischem Blut besudelte Amt heute den Palästinenserchef Abbas unter dem Beifall der Vereinten Nationen als „Friedensengel“ bezeichnen? Wie kann eine deutsche Lutherpfarrerstochter ihr ganzes Volk mit Lutherdekaden und ähnlich perversem Zauber wie der Krim-Annexionslüge auf nie von Herzen gebüßte Flüche wieder politisch korrekt einschwören?

Die Unterscheidung trifft jeder von uns, ob Jude oder Christ. Segen oder Fluch. Durch Absage an das christliche Lutherdeutschland zugunsten Laizismus in drei Monaten beim Gedenken an den „Luthergeburtstag“: Reichskristallnacht. Oder vielleicht am heutigen Tage schon mit aller Konsequenz gegenüber dem aktuellen jüdischen Tora-Wochenabschnitt. Dieser endet mit den drei Wallfahrtsfesten (5.Mo.16,16-17):

    „Dreimal im Jahr soll all dein Mannsvolk erscheinen vor dem Angesicht des Ewigen, deines Gottes, an dem Ort, den er erwählen wird: Am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Fest der Hütten. Man soll aber nicht leer erscheinen vor dem Angesicht des Ewigen; ein jeder nach dem, was er zu geben vermag, nach dem Segen des Ewigen, deines Gottes, den er dir gegeben.“

Schabbat Schalom


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