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WaEtchanan – Israel wisse: Dein Gott ist Gott

Guterres und Juncker sind die beiden einzigen heute noch in gott- und geistlosen Verhandlungen die ganze Welt zerstörenden Politiker, die vor dem NATO-Gipfel in Madrid 1997 schon den russischen Präsidenten Boris Jelzin einschüchterten, der Zerstörung der Zukunft Russlands zuzustimmen. Der Ukraine- und der Syrienkrieg, also sechshunderttausend Tote und dreizehn Millionen Flüchtlinge, sind nur die beiden unmittelbarsten Folgen dieses alle Werte zerstörenden „Wortbruchs“ des römisch geprägten Westens gegen Gott, Israel und – als größtes Land der Schöpfung Gottes – auch Russland. Weltherrschaft statt Gottesherrschaft? Gestern legte Jean-Claude Juncker – ganz Klosterschüler, Lutherpfarrestöchtern in nichts nachstehend – sein teuflisches Meisterstück hin, indem er Donald Trump dazu verführte, Russland mit seinen günstigen Erdgaslieferungen in die EU per Pipeline zugunsten aufwendiger Flüssiggas-Lieferungen aus den USA auszubooten. Immerhin war eben dieses Ausbooten Russlands der Grund für den Syrienkrieg und die Flüchtlingsströme, deren Aufnahme ungebildete und unbelehrbare Europäer heute noch als Gebot der Menschlichkeit statt Gesetz und Geist einer von Angela Merkel hinterlistig indoktrinierten „Humanität“ ansehen. Menschlichkeit, und Leben überhaupt, steht jedoch ihrer Natur entsprechend der Göttlichkeit gegenüber. Die wiederum ist gegründet auf Werten des Ewigen und insbesondere auf Halten des einmal gegebenen Wortes, „es seien diese Worte, die ich heute dir gebiete [365 Ver- 248 Gebote zusammengefasst in den Zehn Geboten], auf deinem Herzen“, wie es unsere Parascha im Beginn des „Schema Israel“ durchaus liebenswürdig ausdrückt. Denn einmal das Wort Gottes grundsätzlich durch das Neue Testament Roms und seiner Götzen gebrochen, tut sich die Religion des sogenannten „Westens“ schwer, jemals wieder irgendeinem – egal welchem gegebenen Wort auch immer – treu zu bleiben. Politik? Schließlich hat der Ewige sein Wort doch auch nur Israel gegeben?

Schabbat Wa’Etchanan / Nachamu: 5. Mose 3,23 – 7,11 || Jesaja 40,1-26

Kommentar von Eric Martienssen

    „Jetzt aber, Israel, höre auf die Gesetze und auf die Rechtsgeheiße, die ich euch lehre zu tun, damit ihr lebet, kommet und das Land ererbet, das ER der Gott eurer Väter euch gibt. Füget nichts an die Rede, die ich euch gebiete, und streicht nichts davon, Seine eures Gottes Gebote zu wahren, die ich euch [heute] gebiete!“ (5.Mo.4,1-2)

Rabbi Schlomo Hakohen von Radimsk weist der in unserem heutigen Wochenabschnitt wa’etchanan (und ich flehte) von Mosche benutzten Wendung „in dem Lande“ (Ba’arez) nicht nur eine typisch chassidische Deutung zu, sondern [gerade in Zeiten des von der EU geförderten antiisralischen Iran-Atomabkommens, welches die Aggressionen aus dem Gazastreifen durch Hamas und Hisbollah und anderer palästinensisch-christlicher Aushöhlungsversuche Israels finanziert] auch eine hoch aktuelle politische Deutung. Denn auch, wenn es sich um irdische, materielle Belange handelt (Ba’arez), sind die Gesetze der Tora baruch haShem (gelobt derName) gültig. Es gibt keinen Bereich menschlichen Lebens, in welchem die göttlichen Vorschriften, Satzungen und Rechte nicht Gültigkeit hätten. Im Prinzip sollte das Judentum, wenn es sich nicht ständig von den Völkern und deren Ba’alim verführen ließe, die Trennung in „profan“ und „heilig“ gar nicht kennen, da jeder Aspekt des tagtäglichen Lebens geheiligt sein will, wörtlich (4,5-6):

    „Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie es mir der Ewige, mein Gott, befohlen hat, auf dass ihr also in dem Lande tun sollt, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen. So beachtet und übt sie aus, denn darin besteht eure Weisheit und Einsicht in den Augen der Völker; wenn sie all diese Satzungen hören, so werden sie sagen: fürwahr, ein weises und verständiges Volk ist diese große Nation.“

Wie wir leider erfahren mussten, erkannten die Völker und Nationen – und wollen bis auf den heutigen Tag nicht erkennen – in Israels göttlicher Gesetzgebung weder Weisheit noch Einsicht, sondern nahmen das Wort Gottes, bezeichneten es abwertend als Altes Testament, Vermächtnis eines toten Gottes, schufen sich einfach neue, jederzeit mit neuen Einsichten auslegbare Ba’alim, gar mit einem Neuen Testament und eigenen Gesetzen. Diese Götter konnten sich der Zeit stets anpassen und waren untereinander stets nach Belieben austauschbar. Ein Landesbischof der Luther-Nachfolgeorganisation Evangelische Kirche wies 1996 sogar nach, dass Gott Jesus ein Schwuler war. Also samt Gesetzen austauschbar. Denn bis vor wenigen Jahren war Homosexualität auch im Deutschland Luthers noch strafbar. Sind „heutige“ Gesetze Ergebnis einer unaufhaltsamen Eigendynamik gegen Gott, gar „Fluch der bösen Tat“? Wann wohl will Deutschland anfangen, Israel zu trösten, statt es mit Palästinensern vereint noch weiter zu vernichten? Dazu gibt der kommende Schabbat Gelegenheit, denn er trägt entsprechend der Haftara aus Jesaja 40 auch den Namen „Nachamu“[ami]: „Tröste, tröste Mein Volk!“

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .
Stichpunkte der Parascha Wa’etchanan nach dem jüdischen Hawdala-Kalender von Jehonatan Kiebitz (gerne jetzt bestellen für 5779, kiebitz.edition[at]gmail.com):
» Wiederholung des Bundes und Bundes-Gesetzes. Gottes Weg mit Israel; Erlösung aus Mizrajim – Erlösung aus allen Völkern zur Erkenntnis des Ewigen || Trost in Offenbarung der Herrlichkeit Gottes « Psalm 90

Hat der Ewige die Anfangs-Worte des 4. Kapitels durch Moses auch „heute“ nur stellvertretend an sein Volk gerichtet? Gar in der Hoffnung, dass viele Völker dereinst, seines Wortes begehrend, den Juden in sein Volk nachfolgen würden? Ohne Missionsgedanken, natürlich (seiner Natur entsprechend)! Dass man sich für ihn entscheidet, für Wahrheit statt römischer oder deutscher Fake News, für das Leben, statt Tot?

Heute braucht Lutherpfarrerstochter Angela Merkel in ihrer Springer-Presse lediglich weise und verständig auszusprechen, „kein Verständnis für die Siedlungspolitik Israels“ zu haben, und jeder Deutsche fühlt sich zum antisemitisch-lutherischen Kampf gegen ganz Israel und alle Juden berufen, Dschihadist, also heiliger Krieger für das geliebte Lutherdeutschland zu sein. Hat man in der Welt „vorsätzlich“ vergessen, dass die heutige Palästinensermisere eine Erfindung Deutschlands war und nach wie vor ist? Ausgelöst durch einen Deutschen Reichsglauben à la Kaiser Wilhelm II. mit seiner Luther geweihten „Erlöserkirche“ gegen den Gott Israels und Juden in Jerusalem, später dann Hitlers Großmufti von Jerusalem al-Husseini und seine arabische „Armee des heiligen Krieges“ zur Befreiung Palästinas?
| DER SPIEGEL 1951 → Dynamit auf Beinen

Die Väter der Kirche, die dem Israel von Gott gegebenen Wort (wissentlich Gesetz verachtend!) ihr vermeintlich Neues Testament hinzufügten, die waren es auch, die Israel vor zweitausend Jahren aus dem Land Gottes vertrieben, in welches Israel in unserer Parascha gerade „heute“ im Begriffe ist, einzuziehen. Das Neue Testament ist der Ursprung des Antisemitismus schlechthin – das Volk des alten Gottes als
| → „aller Menschen Feind … denen man das Maul stopfen muss, damit sie gesund werden im Glauben!

Leben die deutschen Christen somit nicht in weit größerer Entfernung von Gott, als die islamistischsten Mohammedaner, IS- oder Al-Qaida-Dschihadisten, die mit ihren Koran- und Sunna-Bestimmungen lediglich versuchen, einen noch abgöttischeren Gott als die Lutheraner mit ihrem Glauben an die vollständige Verbrennungen (griech: Holocaust) von Synagogen und Juden (Luther: „Brennt jre Synagoga nieder das Gott sehe das wir Christen seien“) zu interpretieren? Werden in diesem Jahr die verlogenen „Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ auch am 80. Jahrestag wieder mit inbrünstiger Scheinheiligkeit politisch korrekt vor ihren Götzen leugnen, dass man ganz bewusst als deutsch „glaubender“ Gutbürger mit der
| → Reichskristallnacht in Luthers Geburtstag hinein feierte?

Gibt es etwas Perverseres, als – wie im Falle Lutherpfarrerstochter Merkel und Klosterschüler Juncker – vorsätzliche Verständnislosigkeit? Jetzt auch seitens des geheimen Papiers des BND, dass, um das Deutsche Volk zusätzlich gegen die Türken und Russen Erdogans und Putins aufzuhetzen, „versehentlich“ an die Presse weiter gegeben wurde. Erinnern wir uns: am Anfang dieser scheinbar unaufhaltsamen Kette gottloser deutscher Verbrechen „heute“ stand der deutsche Wortbruch mit „NATO-Sicherheitsgarantie“ gegenüber den Russen, um sich durch die Scheinzusage „keine NATO-Osterweiterung“ zu betreiben, heimtückisch die Wiedervereinigung zu erschleichen. NATO-Generalsekretär Wörner am 19. Mai 1990 wörtlich:

    „Schon der Fakt, dass wir bereit sind, die NATO-Streitkräfte nicht hinter den Grenzen der BRD zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.“
    | Quelle → Offizielle NATO-Website

Wieder einmal, zum dritten Mal innerhalb von nur 100 Jahren, scheint die christlich-lutherische Todesspirale der Menschen gegen Gott eine deutsche zu sein. Nun besonders warmherzig mit US-Erdgas zur Erlegung Russlands.
Steht der Ewige mit seinen Worten des Lebens dieser Entwicklung „heute“ passiv gegenüber?

    (5.Mo.6,6) „Es seien diese Reden, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen.“ Ihr habt alle meine Rechtsverordnungen gehört! „So sollst du nun wissen“, lässt der Umscharte unsere Parascha enden, (7,9-11) „dass der Ewige, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die IHN lieben und seine Gebote halten, und vergilt ins Angesicht denen, die IHN hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die IHN hassen. So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, dass du danach tust.“

…Und lebst! Schabbat Schalom.


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