cat-right

SCHLACH LECHA : ENTSENDE FÜR DICH Gottesliebe

June 6, 1968 – Vor genau fünfzig Jahren wurde auch Robert (Bob) Kennedy, nachdem fünf Jahre zuvor schon sein Bruder John F. Kennedy ermordet worden war, während des Wahlkampfes um das US-amerikanische Präsidentenamt erschossen – von einem Palästinenser! Wegen seiner Israel freundlichen Politik! Heute ließ Deutschlands Kanzlerin Merkel eben jenen Juden Netanjahu, dessen eigener Bruder von palästinensisch-deutschen Terroristen bei der Befreiungsoperation „Entebbe“ erschossen wurde, in ihrem Bundeskanzleramt stehend eiskalt und Luther treu abblitzen, als Israels Ministerpräsident im Grunde schlicht um das Leben seines israelischen Volkes bettelte, das „der Iran vernichten will“. Stellt sich hier nicht die Frage, ob Juden im Holocaust millionenfach auszulöschen nicht dasselbe ist, wie diejenigen Terror-Völker politisch und Luthergeistlich zu unterstützen, die ganz Israel von der Landkarte ausradieren wollen? Derweil der Gesandte der USA in Deutschland, Seine Exzellenz Botschafter Richard Grenell – dessen Präsident Donald Trump sich entgegen der (q.e.d.) judenfeindlichen Bundesregierung erlaubte, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen – laut latent eingeflochtener „tagesschau“ Volksverhetzungspropaganda (ARD Washington 06.06.2018 07:01 Uhr) „unverzüglich abberufen werden“ müsse.

Parascha „Sch’lach lecha“ (Entsende): 4. Moses 13,1 – 15,41 || Josua 2,1-24
| → Schabbatkommentar von Eric Martienssen

    „Entsende [für dich, Moses] Männer, [und] sie sollen das Land Kanaan abschreiten, das ich den Kindern Israel geben werde; je einen Mann für den Stamm seiner Väter sollt ihr entsenden, jeder ein Fürst unter ihnen.“ (13,2)

Jeder der 12 Gesandten wird hier vom Allmächtigen „Fürst“ genannt, also von hohem Adel, wie ihn auch der Titel „Exzellenz“ ausdrückt: hervorragend, Seine „Vortrefflichkeit“. Den anderen [den verdeckt genannten] Protagonisten dieses einen Satzes am Anfang unserer Parascha „Sch’lach lecha“, hat Gott vor Beginn des Auszugs aus Ägypten sogar höchst selbst zum „Gott“ eingesetzt („der Ewige aber sprach zu Moses: «Sieh, ich habe dich als Gott für Pharao eingesetzt, und Aaron, dein Bruder, soll dein Künder sein“, 2.Mo.7,1.) Unter einem Gesandten oder Entsandten, einem Botschafter, versteht der Ewige also in unserem Kontext gleichzeitig auch einen Kundschafter in Gottes Gnaden. Wenn dieser pro Israel oder sogar pro Jerusalem, Gottes Volk, Land und heiliger jüdischer Stadt Kunde tut, dann ist er in der Tora als einer „der IHM nachfolgt“ genannt („Kaleb Sohn Jefunnes, er soll es sehen, ihm [und Josua] gebe ich das Land, durch das er den Weg zog, und seinen Söhnen, weil er völlig IHM nachfolgte“, 5.Mo.1,36).

Diese beiden aber, Kaleb und Josua (Joschua / Jehoschua), waren in unserem Tora-Wochenabschnitt von zwölf Gesandten die einzigen, die „gut“ über Israel sprachen, das Land, das zu bekundschaften war. Die anderen Zehn dichteten und erlogen sich die wildesten, schlechtesten und verleumderisch bösesten Storys gegen Israel zusammen. Das Land also, von dem der Ewige sie, die Juden, als das Land, wo Milch und Honig fließt, hatte „hören“ lassen. Heute ist das Verhältnis der verleumderischen Kundschafter bedingt durch kirchliche Völkerverhetzung im Neuen Testament vom Verhältnis 12:2 auf 191 Völker gegen zwei Völker, USA und Israel, dezimiert. Die ganze Welt gegen Israel, nur weil Der Gott Der Eine ist, der Gott Israels.

Wir müssen die eingangs umrissene Polit-Geschichte von heute einmal versuchen, als Ein Ganzes zu begreifen, zu hören, im Gott Gehorsam. Denn seine Liebe zu Gott kann der Mensch nun einmal nur beweisen im Gehorsam gegenüber seinem in der Tora, den Fünf Büchern Moses, kund getanem Plan, seiner Ordnung. Vergegenwärtigen wir uns dazu doch nur einmal die mittelalterlichen Bilder von jüdischen „Brunnenvergiftern“ aus der christlichen Volksverhetzungs-Industrie, die die Rede von Palästinenserpräsident Abbas vor dem übervollen EU-Parlament vor ziemlich genau zwei Jahren hatte wachrufen sollen – das perverse EU-Parlamentsdrama hatte eine BILD-Doku fest gehalten:

»„Darüber hinaus möchte ich noch sagen, dass vor nur einer Woche einige Rabbiner in Israel ihre Regierung aufgefordert haben, unser Wasser zu vergiften, um Palästinenser zu töten. Ist das nicht eine klare Anstiftung zum Massenmord am palästinensischen Volk?“ – Standing Ovations. Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) twitterte danach: „Eine inspirierende Rede!« ← / → Wie es sich heute abzeichnet, scheinen sowohl Martin Schulz wie auch seine SPD jetzt nur noch Randfiguren der Geschichte abzugeben; doch ein gerechter Schlach-Lecha Gott?

Die Psyche des Christenmenschen scheint sich, wie die Merkelhafte Politik es abgründig offenbart, grundlegend, geradezu archetypisch gegen die Liebe zu Gott, wie in der Hebräischen Bibel gefordert, gekehrt zu haben (in unserem Wochenabschnitt endet übrigen s. u. das „Schema Israel: Er unser Gott ist Einer. Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Macht“). Besonders im ach so Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, das gem. Petrus im Neuen Testament aus dem vermeintlichen „Herzstück europäischer Kultur“ die „Herrenrasse“ bildete – einen Geist, den man nun nicht mehr los wird? Denn: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht“ (Römische Volksverhetzung à la Neues Testament, 1.Petrus 2,9).

Ausgeburt der von Kirche und Staat in die Seele des „Gläubigen“ gepflanzten lügenhaft Volks verhetzenden Bilder-Welten? Die scheinen gerade jetzt, vor der Fußball-Weltmeisterschaft im archetypisch verhassten Russland, Hochkonjunktur zu haben. Dieses seelisch von Grund auf verhasste „Russland“ – z. B. kam Putin, (tagesschau 05.06.2018), „um für ein Ende der Sanktionen zu werben, doch in dieser Frage kamen ihm weder Österreichs Präsident, noch der Kanzler entgegen“, doch immerhin: „US-Botschaft in Jerusalem entzweit Merkel und Kurz“ (Titelstory JÜDISCHE ALLGENEINE Juni 2018) – wird nur übertroffen vom Feindbild „Judentum“ (gemeinsam Feindbild: „Jüdischer Bolschewismus“). Argentinien sagte, um der BDS-Bewegung und vor allem dem als Nachfolger von Abbas gehandelten palästinensischen Fußballverbandspräsidenten Dschibril Radschub zu gefallen, sogar ein Trainingsspiel vor der Fußball-WM gegen die israelische Nationalmannschaft nach Verlegung in das von der arabischen Welt als Hauptstadt für Palästina beanspruchte Jerusalem ab. Gerade Argentiniern sollte doch vom Ende des Endes der letzten Fußball-WM noch bekannt sein, wie Angst-machend braun gerade der heute wieder von Deutschland gesteuerte Israel-Hass ist, der sich in einem den Endspielgegner „Argentinien“ narzisstisch verhöhnenden „Gauchos-Song“ vor dem Brandenburger Triumphtor Raum brach ► klick erschreckendes WM Heimkehrer-Video 2014: „gebuckelte Welt“ vs „aufrechtem Deutschen“:

Prof. Dr. Yizhak Ahren titelt seinen Kommentar zu dem unserem Tora-Wochenabschnitt beigeordneten Psalm 64 in seinem Buch „Verknüpfungspunkte – Warum gerade dieser Psalm?“ (Kiebitz.Edition[ät]gmail.com) treffender Weise mit der Warnung, „Verleumdung lohnt sich nicht“:

    »Welche Sünde einige Kundschafter begangen haben, verrät uns Raschi zu Beginn des Wochenabschnitts Schelach Lecha: „Warum steht der Abschnitt über die Kundschafter neben dem Abschnitt über Miriam? Miriam wurde wegen Übelrede gegen ihren Bruder (Mosche) bestraft; die Böswilligen sahen dies und haben doch keine Lehre gezogen“ (Kommentar zu Bamidbar 13,2). Was haben die sündigen Kundschafter gesagt? „Und sie brachten nun Verleumdung des Landes, das sie erforscht hatten, unter Israels Söhnen und sagten: Das Land, das wir bereisten, um es zu erforschen, ist ein Land, das seine Bewohner aufreibt, und alle Leute, die wir darin gesehen, sind von großer Länge“ (Bamidbar 13, 22). Die Tora berichtet, dass die Verleumder hart bestraft wurden: „Die Männer, welche die böse Verleumdung des Landes vorgebracht hatten, starben durch eine Plage vor dem Ewigen“ (Bamidbar 14, 37). Raschi bemerkt zu diesem Vers, dass die göttliche Strafe dem Vergehen genau angemessen war.
    Auch im Psalm 64 ist von Verleumdung die Rede sowie von einer Bestrafung der Böswilligen. Der Psalmist bittet Gott um Hilfe: „Du nur kannst mich bergen vor dem geheimen Plan von Bösewichtern, vor dem, was Gewaltvollbringer in Bewegung setzen, die wie ein Schwert ihre Zunge geschärft, das bittere Wort als ihren Pfeil zum Schuss bereit gelegt, im Verborgenen den Unschuldigen zu treffen. Plötzlich wollen sie ihn treffen und fürchten sich nicht“ (Verse 3 bis 5). Amos Chacham erklärt, dass diejenigen, die Böses erzählen, Gott nicht fürchten.
    Aber der ausgeklügelte Plan der Verleumder geht nicht in Erfüllung: „Da traf sie Gott! Ein plötzlicher Pfeil waren ihre Schläge und machten ihre Zunge selbst zur Fallbringerin über sie; bewegt fühlt sich, wer auf sie schaut. Und fürchten lernten alle Menschen und erzählten es als Gottes Werk und begriffen sein Tun“ (Verse 8 bis 10). Rabbiner Hirsch kommentiert: „Der giftige Pfeil ihres Wortes kehrt auf sie selbst zurück, und darin bekundet sich ihr Fall als Gottestat“.«

Der Christliche Gottesstaat Bundesrepublik Deutschland und mit ihm die an Kindheitstraumata der Lutherpfarrerstochter Merkel erodierende Europäische Union scheinen nun endgültig am römisch-katholisch erschaffenen Luftschloss „Palästina“ und der daraus resultierenden Islamischen Republik Islam et al. zu scheitern. Deutschland hat bei seiner durch den selbst mit angezettelten Syrien-Krieg verursachten Flüchtlingskrise die Weltherrschafts-Doktrin der Muslimischen Welt im Koran vorsätzlich ausgeblendet.

Merkels strategisch absichtliches Weggucken, ihr nicht sehen wollen kann, wenn nicht psychotraumatisch bedingt (als pathologische Persönlichkeitsstörung: Turning a blind eye), als Ablenkungsmanöver damit zutun haben, dass nun bloß niemand auf die Idee kommen würde, zu erkundschaften, dass auch das Neue Testament Roms nichts anderes ist als eine seelisch auf ewig manifestierte Weltherrschafts-Doktrin. Besonders weil der damalige Pontifex Roms den Alten Gott und sein Altes Volk in dessem Alten Tempel in Jerusalem vernichtet hat, ist der römische Kirchenstaat – auch wenn er sich durch Merkel lutherisch begründet – bis in die heutige Politik hinein ein für alle „sichtbarer“ und irgendwie doch tatsächlich nett erscheinender Weltherrschaftsanspruch – im „Glauben“, tief seelisch! So nüchtern sollte man die kirchlichen Götzen, nunmehr als Kruzifix auch wieder in allen Amtsstuben Bayerns, betrachten.

Rabbi Sacks Foto: coopermiall

Rabbi Sacks
Foto: coopermiall

Sichtbare Bilder sind in der jüdischen Religion völlig fehl angezeigt. Nur das Ende unsers Tora-Wochenabschnitts mit dem gleichzeitigen Abschluss des täglichen „Schma Israel“-Gebets verpflichtet zum Sehen (des Gehorsams wegen).
| Klick dazu Artikel → Tora vom Himmel – Rabbi Sacks‘ Vergleich: Altes Testament vs. Tanach / Kultur des Sehens – Kultur des Hörens; Offenbarung im Judentum |
Und zwar mit der Ermahnung, nicht (sehend) den eigenen Augen/Gelüsten „nachzuhuren“ (im lutherisch-westlichen Neoliberalismus verniedlichend oft mit „nicht untreu werden“ übersetzt), sondern Gottes Geboten (hörend) gehorsam zu folgen (15,37-41):

    „ER sprach zu Mosche, sprach: Rede zu den Söhnen Israels, sprich zu ihnen, sie sollen sich ein Geblätter machen an die Zipfel [Zizit] ihrer Kleider, für ihre Geschlechter, sie sollen an das Zipfelgeblätter einen hyazinthnen Faden geben, es sei euch zu einem Blattmal: ihr seht es an – ihr gedenkt all SEINER Gebote, ihr tut sie und schwärmt nicht hinter eurem Herzen und hinter euren Augen, hinter denen ihr herhurt. Damit ihr gedenket, tuet all Meine Gebote, heilig werdet eurem Gott. ICH bin euer Gott, der ICH euch aus dem Land Ägypten führte, euch Gott zu sein, ICH euer Gott.“

Schabbat Schalom


Stichworte zum Thema: , , , ,

Kommentarfunktion geschlossen.