cat-right

SPRICH: Diener oder Feind Gottes

Gerade in Zeiten der Verwüstung der Welt, sorry, die Kriege heute haben unbedingt etwas damit zutun, ob man Gott dient oder ein Feind Gottes ist, sollte man sich Fragen der Heiligkeit stellen, oder? Persönlich und Global. Heilige Kriege führten in der gesamten Weltgeschichte, historisch belegt, die Christen, die Kirchen, deren gegen Gott auf der Grundlage von Fake News wie dem Neuen Testament ausgerufenen vermeintlich heiligen Reiche, oder eben der Islam – niemals jedoch der Staat oder das Volk Israel. Natürlich soll es sich gegen diejenigen wehren, die Israel vernichten wollen. Letzteres ist erklärtes Ziel der schiitischen Machthaber sowohl in der Islamischen Republik Iran als auch des Freundes des Ex-Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentages Steinmeier Mahmud Abbas. Ist die größte deutsche Kirchenversammlung, nur weil sie mal von nachherigen Bundespräsidenten wie von Weizsäcker oder Steinmeier geführt wurde deshalb aber ein gottesstaatliches wie auch zutiefst gottloses Unternehmen? Gegen Gott und sein Volk wie der Iran? Heute jedenfalls besinnt sich Merkels Deutschland, das Geschichts-faktisch unwiderlegbar antisemitischste Volk der Weltgeschichte samt seiner Lutherstaatlichen FDJ-Sekretärin a.D., zutiefst, geradezu Abgrund tief wert- und würdevoll auf das Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran und die Vernichtung Israels durch diplomatisch gegen Gott und sein Volk geheiligte Unterstützung einer Zwei-Staaten-Lösung trotz faktischer Abwesenheit des „zweiten Staates“. Den gibt es nämlich ebenso wenig, wie einen Heiligen Geist. Welch Geistes Kind bist du – Diener oder Feind Gottes? Im Zweifel vielleicht für christlichen Frieden vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland? Auch dürften Deutschlands gottesstaatliche Fake News vom vermeintlichen „Überfall der Ukraine durch die bösen Russen“ doch von gebildeten Bürgern nunmehr als alternativ-faktisch dem „jüdischen Bolschewismus“ zugeschriebene Verschwörungstheorie eines postmodernen Nazideutschlands unter Merkel nunmehr gewürdigt werden. – Denn diesen deutschen Lügen steht unser Tora-Wochenabschnitt „Emor“ mit seinen Gesetzen Gottes für ein vorbildliches Leben der Vorsitzenden zum Dienst im „Heiligtum“ diametral gegenüber. Interessanter Weise beginnt das Kapitel 21 und 22 mit der Anrede Moses: „Sprich zu den Priestern“, also den geistlichen Vorstehern des Volkes – erst ab Kapitel 23 soll allen Kindern Israels (ins Gedächtnis) „geredet“ werden.

Parascha EMOR (dt: sprich): 3. Moses 21,1 – 24,23 || Haftara: Hesekiel 44,15-31
Kommentar von Eric Martienssen

    „ER redete zu Moses, sprechend: Rede zu den Söhnen Israels, sprich zu ihnen: Begegnungsgezeiten [Feste] bei IHM, die ihr ausrufen sollt, Ausrufungen der Heiligung, dies sind meine Gezeiten: Sechs Tage werde Arbeit gemacht, aber am siebenten Tag ist Feier, Feiern, Ausrufen der Heiligung! Allerart Arbeit sollt ihr nicht machen, Feier ist’s IHM in all euren Siedlungen.“ (23,1-3)

Die Frage springt einen mit diesen Versen Brand aktuell doch geradezu an, ob es nicht alleine schon das lutherisch vorsätzliche „Unverständnis“ über den Schabbat Gottes (God’s Sabbath) ist, welches im Kirchenstaat Deutschland – bei gleichzeitiger Absage an die im Nachbarstaat Frankreich längst selbstverständliche Trennung von Kirche und Staat (Laizismus) – jegliches Verständnis für die Siedlungspolitik Gottes in seinem Land Israel vermissen lässt? Auch in einem Telefonat mit Regierungschef Netanjahu sagte Lutherpfarrerstochter Merkel im September 2011 schon wortwörtlich, dass ihr „jegliches Verständnis“ für dessen Siedlungspläne in Jerusalem fehle. Bereits am Anfang desselben Jahres hatte sie während der Deutsch-Israelischen Regierungskonsultationen auf israelischem Boden stehend den Kindern Israels gedroht, „sie könnten, wenn sie den Siedlungsbau nicht sofort stoppen würden, schon bald so isoliert sein, dass weder die USA noch die Europäer ihnen weiter helfen würden“,
| ► Tagesschau 31.01.2011.
Realpolitisch umgesetzt bedeutet diese neutestamentarische Drohung für den Lutherstaatlichen Bundespräsidenten Steinmeier

(Luther wörtliche: „Brennt ihre Synagogen nieder, dem Herrn zu ehren, dass Gott sehe, dass wir Christen seien“)

photothek/Thomas Köhler

photothek/Thomas Köhler

geradezu die Pflicht, dass er am Grabe des Mannes, der bei seinem Grabe geschworen hatte, die Kinder und den Staat Israel auszulöschen, staatsmännisch einen Kranz niederzulegen! Jassir Arafats geistlichem und Palästinenserstaatlichen Israel-Vernichtungsnachfolger Mahmud Abbas alias Abu Mazen, der sogar ganz offen im Fernsehen zum Märtyrer-Terrorismus gegen jeden Israeli aufruft, versichert Steinmeier, dass es „aus seiner Sicht keine andere verhandelbare Lösung als die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten gibt.“

(Abbas wörtlich 18.09.2015 im Fernsehen: „wir segnen euch; wir segnen die Mourabitoun-Miliz und die Mourabitat-Miliz. Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der in Jerusalem vergossen wird. Denn es ist reines Blut, sauberes Blut, Blut auf dem Wege zu Allah. Mit der Hilfe Allahs wird jeder Märtyrer im Himmel sein, und jeder Verwundeter wird seine Belohnung erhalten“
| ► TV-Dokumentation)

Steinmeier weiß ebenso gut wie Merkel und Heiko Maas, wonach des Bundesdeutschen Seele dürstet. Es bedarf auch nur eines einzigen Wortes von Mutti, wie „Beschneidung“ oder „Siedlungspolitik“, und schon brennt – wieder – jedes nationalsozialistische Lutherherz lichterloh in der Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium. Bei mutmaßlich 80 % der sich im tiefsten Innern in Wahrheit niemals geändert habenden Deutschen zumindest. Ebenso wie in unserer aktuellen Haftara (dem Prophetenabschnitt) deutlich wird, dass der Ewige und Einzige (Gott) im Erbgut der Priester (Cohanim) liegt, so trifft dies – wie sich durch Steinmeier, Maas und Merkel auf israelischem Land stehend beweisen sollte – wohl auch auf das deutsche Volk zu. Denn schließlich steht deren geistliches und politisches Handeln im Geiste des Neuen Testaments als Gebot der Verbrüderung der deutsch-lutherischen Christenheit mit den Palästinensern wie in Stein gemeißelt: „Euch, die ihr dasselbe erlitten habt von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind.“ (1.Thess.2,14-15)

Wer erlaubt sich priesterlich tarnenden Lutherpfarrern und deren Töchtern eigentlich, Worte wie „Gott“ oder „Kultur“ überhaupt in den Mund zu nehmen, wenn nicht der diese Gottosigkeit Deutschlands – Hauptsache, es geht uns gut – bejahende Wähler! Man sollte bei allem was – wirklich – heilig ist präzise verstehen können, was gemeint ist und dass es gar nichts damit zutun hat, ob „man“ meint, es käme doch schließlich nur auf das „Feiertag halten“ an? Denn am Schabbat ruhte der Ewige selbst in der Schöpfung. Tut Er es auch im Himmel? Würde er Verständnis dafür haben, dass „man“ seine Sabbatruhe verachtet? Wenn “man“ also hier unten bereits vorsätzlich gegen seine Regeln verstoßen hast, wie viel Lust wird er denn auf denjenigen im Himmel und dessen Terror dort haben? Ob Jude oder Deutscher, es gibt keine zwei Standards: Es gilt, sich selbst in all seinen Abgründen zu beherrschen! Mögen diese durch 2000 Jahre alte Hetze gegen Juden im Neuen Testament oder 1000 Jahre Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation (dessen Antisemitismus Adenauer durch seine neoliberalen Römischen Verträge in Gestalt der Europäischen Union und des Papstes in Rom unglückseligerweise bis ins Heute prolongierte) noch so unbeherrschbar und völlig entgleist in eines jeden Seele erscheinen.

Steinmeier, Maas und Merkel haben jeweils für sich und Deutschland in Israel stehend entschieden, dass sie sich nicht beherrschen „wollen“! Sie wollen Israel hassen! Sie wollen das deutsche Volk versteckt in Lutherdekaden „500 Jahre Reformation“ und Zwei-Staaten-Lösungen
| ► ARD-Kontraste vom 25.08.2016: Deutsche Steuergelder für Terroristen?)
gegen Israel verhetzen! Wer sich nicht willentlich in NRW-Landtagswahlen Nordrhein-Westfalens und in deutschen Bundestagswahlen 2017 gegen den christlich-kirchlich indoktrinierten Gottes- und Judenhass der SPD, der CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen entschieden hat, bekundete sein Einverständnis mit dem christlich-neutestamentlichen Antisemitismus. Keinsmal ► vs ◄ Blattmal. Das ist es grundlegend, was auch Juden in den drei letzten Versen des täglichen Schema Israel-Segens beim Betrachten des Blattmals immer wieder neu lernen sollen, um nicht wie Christen in die Unbeherrschbarkeit ihrer eigenen Lüste (gegen Gott und sein Volk) verfallen zu müssen: „ihr seht es an – ihr gedenkt all SEINER Gebote, ihr tut sie und schwärmt nicht hinter eurem Herzen und hinter euren Augen, hinter denen ihr herhurt, damit ihr gedenket, tuet all meine Gebote, heilig werdet eurem Gott. ICH bin euer Gott, der ich euch aus dem Land Ägypten führte, euch Gott zu sein, ICH euer Gott.“ – Gut, dass Juden jetzt endlich in der Wirklichkeit Deutschlands aufzuwachen beginnen! Denn auch unser Prophetenabschnitt Hesekiel 44 spricht ihnen via Verse 15 und 16 überlebenswichtige Aufgaben ins Stammbuch:

    „Die lewitischen Priester aber, die Söhne Zadoks, die die Verwahr meines Heiligtums haben gewahrt, als die Kinder Israel von mir abirrten, sie sollen mir nahen, um mir zu dienen, und sollen vor mir stehen, um mir das Fett und das Blut darzubringen. Erlauten ist’s von IHM, dem Ewigen, zu meinem Heiligtum sollen sie kommen, und sie sollen meinem Tische nahen, um mir zu dienen, und sollen meiner Hut warten.“

Im Tora-Abschnitt wird der begonnene Bogen weiter gespannt, von den Wallfahrtsfesten des von den USA und Donald Trump zum Leidwesen der teuflischen Angela Merkel als Hauptstadt Israels anerkannten Jerusalem, über Pessach, gefolgt, 50 Tage später, von der Übergabe der Zehn Gebote und überhaupt der ganzen Tora an Schawuot, bis zum Sukkot. Doch folgt in der Auflistung nach Schawuot nicht direkt Rosch HaSchana, wie wir es wohl alle erwartet hätten, sondern eine besondere Mizwa unterbricht unsren Ablauf:

    „Und wenn ihr die Ernte eures Landes schneidet sollst du die Ecken deines Feldes nicht ganz fortnehmen indem du schneidest, und das Aufzulesende – versehentlich zu Boden Gefallene – Deiner Ernte sollst Du nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen, ICH bin Gott, euer Gott.“ (3. Moses 23,22)

Finden wir hier nicht die Ahnmutter unsres Königs David, nämlich Ruth, eine Nichtjüdin in unsrer Seele wieder, die von dem, was Juden übrig ließen überlebte, dann in Boas ihren Löser fand um später Ahnmutter Davids zu werden, aus dessen Geschlecht dereinst der Messias kommen wird? Das Liegenlassen der versehentlich, meistens aber absichtlich zu Boden gefallenen Ernte für die Armen und Fremden – und auch für jeden, der es aufheben und dadurch wieder oder erstmals im Angesicht Gottes leben „will“ – das können wir alle, Juden und Nichtjuden, wenn wir „wollen“ aus der vorliegenden Parascha und Haftara für unser eigenes Leben retten und gewinnen. Dass wir es besitzen! Wissend, dass das oder der Ewige alles besitzt, aber gern mit uns teilen will. Auch gibt es eine Alternative für Deutschland. Doch nur bei bedingungsloser Einführung des Laizismus, der vollkommenen Trennung der Kirche vom Staat und Verbannung aller Neuen Testamente, Kruzifixe und Schriften Luthers und Markus Söders aus allen Schulen, Ämtern und öffentlichen Plätzen, damit das Christentum und seine Verbrechen wieder als das angesehen werden, was sie de facto sind – Verschwörungstheorien gegen den Schöpfer der Welt, wie immer „man“ ihn nennen will. „Man“ hat in jeder Sekunde eine Wahl!


Stichworte zum Thema: , , , ,

1 Kommentar to “SPRICH: Diener oder Feind Gottes”

  1. Gods Sabbath sagt:

    | ► „gebuckelte Welt“ vs „aufrechtem Deutschen“? – Hier offizielles Video der deutschen Willkommensfeier vor dem (in dem Moment nach 70 Jahren erstmals wieder martialisch anmutenden) Brandenburger Tor in Berlin nach dem Sieg gegen Argentinien (von der National-Elf als „Gauchos“ verhöhnt) bei der Heimkehr von der Fussball-Weltmeisterschaft 2014.

    Nur wenige Kommentatoren nennen das wieder aufflammende Kind beim Namen:
    – „Hater würden sagen, es sind Nazis!“
    – „nazis are funny“

    taz v. 15.7.2014: „Die Würdigung einer sportlich besonderen Leistung gerät da im Siegesrausch zu einer kriegergleichen Überhöhung des eigenen Selbst, in der man auch dem „Gaucho-Verlierer“ keinen Respekt mehr zollen muss … der einzig annähernd authentische Moment: die Spieler unverfälscht vorm Brandenburger Tor.“

    „Unverfälscht“, gar unabänderlich deutsche Natur – „heute gehört uns Deutschland [Europa], morgen die ganze Welt“?

    Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls auch die Wechselausstellung „Deutsche Mythen seit 1945“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von wegen „Stunde Null“, „Wirtschaftswunder“, „Antifaschismus“ und „Wunder von Bern 1954“! Nicht eher – 1954 wie 2014 – spielerisch-naiv daher kommender Glücksfall der deutschen Volksverhetzungs-Geschichte?

    Bereits die erste Infotafel der Ausstellung verklärt beide Weltmeisterschaftsdaten in:
    „eine Art kollektiver Glückszustand, ein ermutigendes Gegenbild zum Nazi-Reich.“
    Und das im Jahre 2018, kurz vor dem glücklichen Russland-Feldzug?

Kommentar hinterlassen