cat-right

Nach Rom, Mekka oder Israel ziehen? – Pessach 2

→ Heiligkeit. Heiliger Geist oder Jubiläen? Pünktlich zum geistlich eigentlich für alle Zeit den Auszug aus dem Sklavenhaus Ägypten feiernden Pessach – dem Geburtstagsfest des Volkes Israel – lässt eine jede Unterscheidung der Völker liberalisierende Gleichsetzungsfrage ausgerechnet im 70. Jubeljahr der Unabhängigkeit des Staates Israel das vor der Verfolgung durch Heidenvölker schützende Meer wieder austrocknen. Nein, es ist nicht die Frage, ob das Mekka und Medina beherbergende Saudi-Arabien nun – qua Anerkennung dessen Existenzrechtes – den Weg für diplomatische Beziehungen mit dem Gottes Tempelberg in Jerusalem beherbergenden Israel freimachen könnte. Denn ja, es ist eine seelisch noch viel tiefer gehende, derweil zutiefst nebulöse, das Judentum weltweit durch Juden vernebelnde Frage. Die Frage nämlich, was der heute vor 50 Jahren evtl. sogar mit Wissen des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA mutmaßlich durch FBI aus dem Weg geräumte Bürgerrechtler Pfarrer Dr. Martin Luther King und der derzeitige Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Dr. Josef Schuster verheerender Weise im Geiste verbindet. Verkehrung aller Gott gewollten jüdischen Freiheitsgeister ins Gegenteil – hallo, Fleischtöpfe Ägyptens?

Pessach 7. Tag: Kleines Hallel; 2. Moses 13,17 – 15,26; 4.Mo.28,19-25 | | 2. Samuel 22
Pess. 8.T. Sabbat: -“-; Hoheslied; 5.Mo.14,22 – 16,17; 4.Mo.28.19-25 | | Jes. 10,32 – 12,6; Jiskor
Kommentar von Eric Martienssen.

    Am letzten Tag Pessach lesen wir u.a. den hier umklammerten Vers 5.Mo.16,3:
    „Und die Kinder Israels sprachen zu ihnen: Wären wir doch durch die Hand des Ewigen im Land Ägypten gestorben, als wir bei den Fleischtöpfen saßen und Brot in Fülle zu essen hatten! Denn ihr habt uns [in Eile „bechipason“ – 5.Mo.16,3] in diese Wüste hinausgeführt, um diese ganze Gemeinde verhungern zu lassen!“
    (2.Mo.16,3)

Der geneigte Leser möge die Kunstform der [Umklammerung] zur Verbildlichung größter Unfreiheit und größter Eile verzeihen. Im Talmud diskutieren die Weisen sogar, wer es denn hier „eiliger“ hatte: die Ägypter [heute die heidnischen Völker Roms und Mekkas unterstützt von den ihnen hörigen doch insgeheim Israelhetzenden Juden-Kapos] die Juden loszuwerden, oder die Israeliten es „eiliger“ hatten, in die Freiheit zu gelangen [jedoch in der Wüste zu landen und sich dort – Gott verurteilend – vorzumachen, wie wunderbar süß doch ihr Leben in den Steinbrüchen Ägyptens war]. Nach dem Midrasch gab es tatsächlich aber noch eine dritte Partei, die es eilig hatte – Gott selbst! Dieser Midrasch zitiert einen Vers aus dem am letzten Pessachtag [meist Zuhause] in Ruhe und hoffentlich in wahrhaftiger „Nachdenklichkeit“ gelesenen „Hohen Lied Salomos“, dem „Shir haShirim“ (Lied derLieder – 2,8), das in zärtlicher Poesie das Suchen und Finden, das Sehnen und Loben zweier Liebender als Allegorie auf die „Liebe Gottes zu seinem Volk Israel“ spiegelt:

    „Horch! Da, mein Geliebter! Ah, sieh, da kommt er springt über die Berge hüpft über die Höhen.“
    vgl. auch eingangs des Synagogen-Gottesdienstes gelesenes „Hallel“, das den Auszug aus Ägypten in Liebe umarmt:
    „Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakob aus dem Barbarenvolk [vgl. Erstes Gebot], da ward Jehuda ihm zum Heiligtum, Israel ihm zur Herrschaft. Das Meer, es sah und der Jordan kehrte sich zurück, die Berge hüpften wie die Widder, die Höhen wie die jungen Schafe. Was ist dir, Meer, dass du entfliehst dass, Jordan, du dich rückwärts kehrst, ihr Berge, dass ihr hüpft wie Widder, ihr Höhen, wie die jungen Schafe? Erbebe vor dem Herrn, o Erde vor ihm, dem Gotte Jakobs, der wandelt Fels in Wasserteich, Gestein in Wasserquelle.“

Diese Liebe des Ewigen zu den Seinen war und ist nach wie vor für die heidnischen Nationen Grund genug, ständig neu einen vernichtenden Gegenentwurf zu den Texten „Gott Jakobs“ und seinem „Haus Israel – Jehuda, den Juden“ zu verfassen. Zunächst muss einfach nur ein neuer Name für das gottlose Spiel gefunden werden: Das Neue Testament“. In diesem wurde das Hohelied, das „Lied der Lieder“ der Liebe Gottes zu seinem Volk, in einem sog. „Hohelied der Liebe“ süßlich imitiert, nachdem zuvor statt „Auszugs aus der sündhaften Gottlosigkeit Ägyptens“ ein von Rom grausam gekreuzigter Jude mit seinem Tod „für alle künftigen Sünden der gottlosen Römer“, dem heutigen Bürger der christlichen Gottesstaaten, am Kreuz bezahlte, auf dass sie ungestraft sogar mit kirchlichem Segen gegen Gott und Juden durch Lügen gegen eine historisch faktisch niemals statt gefunden habende Besatzung Israels im eigenen Staate Israel hetzen können würden.

Der Titel einer Sendung am heutigen Tag, ausgestrahlt von „Deutschlandfunk Kultur“, fragt scheinheilig sogar nach „Martin Luther King in der Popmusik: Warum ist er tot, der König der Liebe?“ Natürlich ist seit dem neutestamentlichen „Hohelied der Liebe“ jedem Bürger das Recht bekannt, nach Vorbild des Bürgerrechtlers Martin Luther King den Verbrechen der Kirche und ihrer Vollstrecker Namen zu geben, die vermeintlich von Heiligkeit zeugen. Michael King wie auch schon sein „Ebenezer“ Vater ließen sich zum Beispiel baptistisch auf den heiligen Künstlernamen Martin Luther King taufen. Schon während seiner jugendlich fröhlich herum springenden Vorprägung und erst recht später in der Doktoranden Ausbildung zum promovierten Pastor / Referent / Pfarrer in Luthers Gnaden war ihm besser als jedem anderen Otto Normal verbrauchenden Christen klar, dass er sich auf die Erfolgsgeschichte des wohl unbestritten nachhaltigsten Antisemiten der Weltgeschichte hatte taufen lassen. Martin Luther, dessen Antisemitismus schon seit hunderten von Jahren als „Friedensbotschaft gegen Gott und sein teuflisches Volk“ jeden Sonntag von den Kanzeln gepredigt wurde. So sehr, dass die Bürger im Herkunftsland Luthers, dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, knapp 10 Jahre vor Martin Luther Kings Geburt schon vorsätzlich und wissentlich in den jedermann dort bekannten Geburtstag Luthers hinein feierten:
| → Reichskristallnacht, man feierte in Luthers Geburtstag
| → 80 Years „Kristallnacht“ – Luther’s Birthday Party?
Und so wird aus kirchlichen Verbrechen ein Festtag (Wikipedia): „Der Martin Luther King Day ist ein US-amerikanischer nationaler Gedenk- und Feiertag für den im Jahre 1968 ermordeten Martin Luther King, der seit 1986 jeden dritten Montag im Januar begangen wird. Er liegt somit nahe oder sogar auf dem Geburtstag von King am 15. Januar und ermöglicht ein dreitägiges freies Wochenende.“

Selbstredend wurden und werden im Geiste, tief in der schwarzen Seele des Christenmenschen unauslöschbar, bis heute die Juden selbst für diese Kreuzigung im antiken Israel verantwortlich gemacht. Wörtlich machten die Römer aus diesem Juden sogar an Gottes statt einen völlig anderen Gott, sodass deren Propheten sagen können [Rom gab ihnen den Namen „Apostel“ – hier ein Zitat aus Apostel Paulus’ mysteriösem „Ersten Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki“ 2]: „was jene von den Juden erlitten, welche auch den HERRN Jesus getötet haben und ihre eigenen Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind aller Menschen Feind.“ Sogar der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland gibt sich heutzutage nach merkelinisch-lutherischem Erfolgskonzept gottllos deutsche Juden verratend wissentlich nichtwissend. Schlimmer noch. Er lenkt vom Antisemitismus der deutschen Weltherrschaftspolitik, da er die Fakten kennt, vorsätzlich ab, von wegen:

„Meine primäre Forderung muss sein, dass seitens der muslimischen Verbände ganz konkret darauf geachtet wird, was von einigen Imamen innerhalb der Moscheen gepredigt wird.“
Hallo, Fleischtöpfe Ägyptens? Schließlich wird von „allen Pfarrern“ innerhalb „jeder Kirche Deutschlands“ gegen den Gott Jakobs und sein Volk gepredigt – in jedem Sonntagsgottesdienst und in jeder Talk Show! Doch Merkel hat das Geld und die Macht, innerhalb der Freundschaft christlich-jüdischer Verständigung Israel irreführende Reden von Schuster zu verlangen. Doch wie antiisraelisch verbogen und falsch dürfen deutsche Judenführer heute wieder ungestraft von der Weltöffentlichkeit sein? Von wegen:
| ► in Moscheen läge „einiges im Argen“?

Im katholischen Österreich sieht es nicht besser aus, da dessen Antisemitismus noch ältere, ja sogar den Urknall des Christentums umklammernde Wurzeln hat, nämlich in der Zerstörung und Plünderung der Wohnung Gottes daselbst, des Tempels Gottes in Jerusalem [70 u.Z.], um sich vom Erlös der Beute in Rom das Wahrzeichen des Christentums, das Kolosseum, zu finanzieren, in dem Papst Franziskus zum Zeichen seines Triumphes über den Gott Israels am Karfreitag noch den Kreuzweg beging.

Da nimmt es nicht Wunder, dass sie, die Juden, natürlich auch das Blut kleiner Christkinder in ihren Mazzot [Matzen] zum Pessachfest verbacken. [Jedes Kind, besonders kleine Engel von lutherischen Pfarrerseltern wie klein Angela, behalten dieses kindlich eingebläute Feindbild vom Christkinder mordenden und sie dann in Mazzenform essenden Juden im Kopfe, keine wahrhaftigen Gedanken darüber machend, dass sie ihren eigenen Jesus-Gott in ihren Oplaten und gebrochenen Broten verzehren.] Zur Erklärung: Ostern ist das höchste Fest der römischen und lutherischen Kirche zu ehren ihres vermeintlich von den Juden ermordeten Gottes Jesus Christus, mit dem sie das Pessach mit dem Fest des „Auszugs aus Ägypten“ samt des Gottes Jakobs überhaupt annullieren – null und nichtig machen. Für immer und in allen Christen-Seelen. Was man als Kind erlernt, ist für immer erlernt!
| → Pessach 1 – Volksverhetzung gegen Israel…

So einfach erklären sich die politisch geglaubten Märchen um die vermeintliche „Besatzungsmacht Israels“ in den Köpfen vermeintlich aufgeklärter, erwachsener Deutscher heute nach dem Holocaust, für den sie natürlich auch keine Schuld tragen, obwohl sie ihn vorsätzlich wie latent auch im Herzen durch ihre Israel-, Palästina- und Siedlungslügen wie von klein Angela erzählt bis zum heutigen Tag weiter lodern, nein, lichterloh brennen lassen.

Dass seinem Volk solch eine Verirrung in anderen Gottheiten Ägyptens und nachher Roms nicht widerfahre, deshalb das jährlich „eilende“ Erinnern an den Auszug aus Ägypten, so, als hätte ihn der Erinnernde im heutigen Judentum und der Fremde, der bei ihm wohnt, an eigenem Leibe erlebt, selbst mitgemacht. Damals wie heute hatte es Gott sehr eilig mit dieser stetig präsenten Aufklärung. Der geistige und physische Zustand des jüdischen Volkes in Ägypten duldete keinen Aufschub. Es war eine Rettung in letzter Minute, sonst wäre das Volk verloren gewesen.

Chag Pessach Sameach und Schabbat Schalom


Stichworte zum Thema: , , , ,

Kommentarfunktion geschlossen.