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WAERA – Neuwahlen statt Antisemitismus

Dass uns Bundestagsneuwahlen statt Israelhass – mit dem Resultat einer Bundesregierung ohne Beteiligung der antisemitischen Volksparteien – erscheinen mögen, dazu scheint uns geistlich der aktuelle Tora-Wochenabschnitt mit dem hebräischen Namen „WaEra“ (ICH erschien) ermutigen zu wollen. ER sei dem Abraham, dem Isaak und dem Jakob erschienen. ER habe den Bund mit ihnen aufgerichtet, werde ihnen das Land Kanaan geben, habe das Wehklagen der Söhne Israels gehört, und werde sie, das Volk Israel, damit sie ihn „als ihren Gott erkennen“ mit großen Gerichten (10 Plagen, davon 7 in diesem Abschnitt) aus ihrem Leid befreien, lautet Gottes Nachricht. – Durch die Entscheidung für Jerusalem als Hauptstadt Israels haben sich die USA durch US-Präsident Donald Trump, einzig unter allen Völkern der Welt, zum Bund des Gewaltigen Befreiungsgottes der Bibel bekannt. Der Rest der Völker gegen ihn. In Deutschland besonders die Volksparteien und Kirchen. Doch Gott möchte, dass auch alle antisemitisch geistesgleichen „Insassen Ägyptens [NATO, UNO, EU] erkennen, dass ICH es bin“, vermittelt die Prophetie zum vorliegenden Tora-Abschnitt. Deshalb auch für sie „vierzig Jahre Wüste“, „Einöde“, „Zerstreuung unter die Weltvölker“! Die gute Nachricht: Jeder Bundesbürger hat bei hoffentlich stattfindenden Bundestags-Neuwahlen die Möglichkeit, die sich im Gegensatz zur AfD klar gegen Gottes Jerusalem aussprechenden Volksparteien CDU, SPD und Grüne abzuwählen. Lesen Sie gleich im Anschluss wie der „Hawdala-Kalender 5778“ von Jehonatan Kiebitz aus Bet Shemesch unseren aktuellen Tora- und || Propheten-Wochenabschnitt „Wa’era“ (ICH erschien) in wenigen Worten zusammenfasst:

2. Moses 6,2 – 9,35 || Hesekiel 28,25 – 29,21
Kommentar von Eric Martienssen

    „Plagen: Israel von Ägypten geschieden Gott zu dienen, Gottes Name allen Völkern kund || Sammlung Israels aus der Zerstreuung zur Heiligung des Namens Gottes unter allen Völkern“ (Hawdala-Kalender)

US-Präsident Donald Trump – der nicht im Verdacht steht gläubig zu sein – hat in dem für die gesamte Welt wichtigsten Punkt seiner Wahlversprechen tatsächlich „geliefert“, indem er Jerusalem seitens der Vereinigten Staaten von Amerika als Hauptstadt Israels anerkannte. Die Konsequenz aus Trumps Erkenntnis, dass die „NATO obsolet“ sei, steht indes noch aus. Sie muss aus der Frage unseres Wochenabschnitts, welchem „Bund“ man angehören will, dem Bund mit Gott oder gegen ihn, indes ganz weltlich betrachtet auch aus zwei die Spreu vom Weizen trennenden Gründen heraus als ebenso dringlich betrachtet werden:

  • Erstens weil dieses Bündnis [NATO] nominell ohnehin nur „als Beistandspakt gegen eine erneute deutsche Aggression vorgesehen war.“ | vgl. NATO in Wikipedia
  • Zweitens aber, damit Angela Merkel als Vertreterin des deutschen Bundes die NATO im Rücken den Israelis für den Fall weiteren Siedlungsbaus nie wieder vorsätzlich und vernichtend-volksverhetzend drohen kann, sie – die Israelis – „könnten schon bald so isoliert sein, dass weder die USA noch die Europäer ihnen weiter helfen werden!“ |► ARD TAGESSCHAU

Gleiche Israel hassende Hinterlist auch bei Pharao Martin Schulz. Dem Mann, der überhaupt erst bekannt wurde, als ihn Silvio Berlusconi in geradezu prophetischer Geistesgegenwart den Titel „KZ-Aufseher“ verpasste (DER SPIEGEL → „Ich schlage Sie für die Rolle des Lagerführers vor“). Denn diese Bezeichnung „verdiente“ sich Martin Schulz eigentlich erst mit seinem Nazi-braunen Auftritt vor der Knesset, dem israelischen Parlament in Jerusalem, elf Jahre nach Berlusconis Prophetie, als er dort den Juden – welch gottlose Chuzpe – vorwarf, die Palästinenser verdursten zu lassen. Als Beweis für seine Volksverhetzungs-These gab er an, dass ihm das ein „palästinensischer Junge“ gesagt habe. So schaffen deutsche Pharaos heute in Nachrichtensendungen verwertbare Tatsachen: Man schnappt sich einfach einen x-beliebigen Jungen auf der Straße, lässt ihn einen Israel feindlichen Text aufsagen, dann ist die „Tatsache“ fertig. Sie besteht doch alleine schon darin, dass dieser Junge das Gesendete „tatsächlich“ gesagt hat. Fakten braucht man nicht mehr. Hauptsache: gegen Juden gerichtet! Das ist es, was das deutsche Volk hören will.

Reset: Laizismus
„Ein Reset (deutsch: zurücksetzen) ist ein Vorgang, durch den ein elektronisches System in einen definierten Anfangszustand gebracht wird. Dies kann erforderlich sein, wenn das System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und auf die üblichen Eingaben nicht reagiert“, so Wikipedia. Spätestens beginnend mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, also seit weit mehr als tausend Jahren, funktioniert „das System“ im Kopf des deutschen Volkes nicht mehr. Es schlägt staatlicherseits die Juden blutig, vertreibt sie, vernichtet und vergast sie. Es scheint wie ein im Deutschen angelegter Archetypus – eine seit ewigen Zeiten (der Arche) angelegte, unheilbare Geisteskrankheit – die sich wie eine unabänderliche Determination niederschlägt, in der sich, heute vermeintlich demokratisch, der christlich-antisemitische Glauben immer wieder populistische Wege zur Juden- und Gottvernichtung in der deutschen Psyche sucht, wie ARD-Kontraste unter dem Titel → „Deutsche Steuergelder für Terroristen – wie die Palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt“ dokumentiert. Und die Zurücksetzung auf Null kann nur auf einer absolut laizistischen Staatsführung gepaart mit einer Alternative für Deutschland wie der AfD als womöglich einziger Volkspartei hierzulande basieren. Damit die Erinnerung des Deutschen an seine Weltmachtsträume zumindest politisch ausgelöscht wird. Die Abschaffung aller Kirchen und Verstaatlichung aller kirchlichen Einrichtungen wie z.B. Krankenhäuser ist dann noch eine ganz andere Frage des Gott wieder ehrenden Resettings.

Ein Islamischer Staat macht Hoffnung:
„Vor 40 Jahren: Der Pharao in Jerusalem
Vor 40 Jahren staunte die Welt, als der ägyptische Präsident Anwar as Sadat seine überraschende Friedensmission in Israel begann. Am Ende brachte es den Frieden zwischen der größten arabischen Nation und dem jüdischen Staat,“ erinnert die JÜDISCHE RUNDSCHAU Januar 2018-Ausgabe → Artikel lesen.

Es bleibt spannend, wer – die Muslime oder die Christen – denn zuerst geistlich völlig resettende Konsequenzen aus den Prophetien des auch → im Islam anerkannten Propheten Hesekiel ableitet, wenn dieser in der aktuellen Parascha das Wort an alle nichtjüdischen Völker und Volksparteien richtet (Ezekiel 29, 12-15):

    „Ich will das Land Ägypten zu einer schrecklichen Wüste machen inmitten verwüsteter Länder, und seine Städte sollen unter zerstörten Städten 40 Jahre lang verwüstet sein. Aber die Ägypter will ich unter die Heidenvölker zerstreuen und in die Länder versprengen. Ja denn, so hat mein Herr, ER, gesprochen: Wenn die 40 Jahre vollendet sind, will ich die Ägypter aus den Völkern, unter die sie zerstreut worden sind, wieder zusammenbringen. Und ich will das Geschick der Ägypter wenden; ja, in das Land Patros, in das Land ihres Ursprungs, will ich sie zurückbringen, dass sie dort ein geringes Königreich sein sollen. Ja, es soll geringer sein als andere Königreiche, sodass es sich künftig nicht über die Völker erheben wird. Denn ich will sie so vermindern, dass sie nicht mehr über die Völker herrschen werden.“

Es gab nach dem von Luther befohlenen und an → dessen Geburtstag 1938 umgesetzten Holocaust gedankliche Entwürfe, das Nachkriegsdeutschland auf die Größe z.B. Westfalens zu reduzieren, um die Welt vor einer „erneuten deutschen Aggression“ zu schützen. Diese Reduktion hätte die Welt jedoch auch nicht vor dem geistlichen, dem lutherischen Terror wie wir ihn heute alle Werte zersetzender Weise im Neoliberalismus deutsch-antisemitischer Prägung vorfinden gerettet, von dem sich die USA durch Trumps Entscheidung pro Jerusalem und hoffentlich bald gegen die NATO-Mitgliedschaft befreit hat. Der Auszug aus Ägypten in Richtung ewiges Jerusalem scheint für jeden Bürger aus jedem Volk – und das deutsche hat jetzt die vielleicht letzte Wahl durch Abwahl seiner Volksparteien und FührerInnen– der größte, all umfassendste Beweiß für sein Leben wollen, wie es der letzte Vers der Bibel sagt ((2. Chronik 36,23):

    „Alle Königtümer der Erde hat mir ER, der Gott des Himmels, gegeben, und er ist es, der mir zuordnete, ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen. – wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER sein Gott ist bei ihm, er ziehe hinauf!“ … ins Ewige Leben – Jerusalem
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    Im völligen Widerspruch dazu der Abschluss der Christenbibel, des vermeintlich Neuen Testaments, in dem die Kirche Roms und Luthers allen Menschen und besonders Jehuda mit Vernichtung droht (Appokalypse 22,19): „wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. „ Albern, oder?

Schabbat Schalom


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