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Kristallnacht erschien Christen : Gott den Juden – WaJera

Wem wer oder was erscheint hängt auch davon ab, was derjenige wirklich sehen will. Die Deutschen wollten und wollen – von den gottlosen Einstellungen der katholischen Kreuzzugs-, evangelischen Luthergesellschaften und Neuen Testamente über Jahrhunderte zum Judenhass verhetzt – vor der Christnacht 1938 noch eine Kristallnacht mit viel Juden vernichtenden Flammen in ihrem Reich sehen. Und sie erschien ihnen → zur Nacht in Luthers Geburtstag! Heute wollen sie Russland ermordet sehen, als erstes dessen Ruf, und es erschien ihnen Merkel mit ihrem Märchen: Krim-Annexion! Doch ein Bisschen Wahrheit wohnt auch jeder „Agitation und Propaganda“ – Merkels FDJ-Occupation zu DDR Zeiten – inne. Denn faktisch korrekt haben die Russen tatsächlich die Krim annektiert: doch das war 1783! Gelernt ist gelernt. Das Volk will die Russen doch schließlich zerstört sehen.

Tora-Wochenabschnitt „WaJera“ (Es erschien…) 1. Moses 18,1 – 22,24 || 2. Könige 4,1-37
Kommentar von Eric Martienssen

    „Und es erschien ihm [Abraham] der Ewige unter den Terebinthen Mamre’s, da er saß an der Türe des Zeltes um die Glutzeit des Tages. Und er hob seine Augen auf, und schaute, und siehe, drei Männer stehend bei ihm, da er sie sah…“ (Bereschit / 1.Mo.18,1)

Prophetie setzt zum einen voraus, dass Gott dem Propheten erscheinen will! Zum anderen, dass dieser IHN auch sehen will; den Mut und die Gottesfurcht „besitzt“, die Dinge entweder in ihrer gottlos verlogenen Verkommenheit, oder aber in ihrer vollendeten Schönheit zu schauen. So bekommt Abraham in unserer Parascha von den Engeln Gottes prophezeit, dass Sara trotz hohen Alters einen Sohn bekommen wird, und sie bekommt ihn. Eben wie umgekehrt im letzten Wochenabschnitt „die Männer von Sodom aber sehr böse waren und sündig vor IHM. ER sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen und sieh von dem Ort wo du bist nordwärts, südwärts, ostwärts, westwärts: denn alles Land das du siehst [Israel], dir gebe ich es und deinem Samen auf Weltzeit (1.Mo.13,13-15)“ – ein göttlicher Affront für Lutherdeutschlands Gutmenschpolitik. Dazu auch Jehonatan Kiebitz → Mosche Felsenthal und DER STÜRMER Luthers.

Denn heutzutage erscheint es Merkels Bundesregierung in der faktisch von ihrem Geist besetzten Europäischen Union für vom Volke erwünscht, entgegen Gottes Bibel keinerlei »Verständnis für die Genehmigung eines Bauprojekts in Jerusalem« sehen zu lassen. »Laut Seibert rief Merkel Netanjahu auf, dass beide Konfliktparteien „Abstand von provokativen Handlungen“ nehmen müssten», s. DER SPIEGEL. »Sie äußerte Zweifel, dass Israel ernsthaft an Frieden in Nahost interessiert sei.» Ist es nicht eine geradezu sich selbst erfüllende Prophetie, wenn Europa – sich Merkels urdeutscher Sichtweise anschließend – Israels Politik vernichtet sehen will? Denn das Volk Israel, öffentlich in Medien sichtbar, vernichtet sehen zu wollen, wie man es sich dieser Lande in Wirklichkeit wieder wünscht, will einfach nicht zur christlichen Volksdiplomatie unserer Tage passen. Wenngleich das Neue Testament seine Weltherrschaft lüsterne Christenheit klirrend kristallklar dazu verpflichtet, die Juden – egal wie – dem Glauben an das Christuskind zu unterwerfen. In brüderlichster Absicht natürlich, und dem Wesen aller Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit entsprechend. Dieser vermeintlich ehrwürdigen Gesellschaft erscheint es auch seit ihrer Gründung 1949 opportun, jedes Jahr aufs Neue in Gedenkveranstaltungen zur Reichskristallnacht skrupellos dieselbe Sau durch Dorf zu treiben, von wegen dass der Mord eines deutschen Diplomaten in Paris durch Herschel Grynszpan den Nazis als Vorwand für die Pogromnacht gedient habe.

Brauchten sie denn je einen Vorwand für ihren Judenhass? Scheint nicht vielmehr dem deutschen Kirchenstaat in Wahrheit seinen Schäfchen die streng geschichtlich-wissenschaftliche, verantwortliche und korrekte Frage („weil sie von politischer Natur ist“) zu stellen unzumutbar:

„ob der Grund für die Reichskristallnacht vom 9. November 1938 in irgendeiner Weise mit dem Geburtstag von Martin Luther, dem 10. November, verbunden ist? Kritiker von Luthers Antisemitismus bringen vor, dass die Anschläge, Zerstörung und Niederbrennungen jüdischer Geschäfte und Synagogen von den Nazis als Gelegenheit gesehen wurden, Luther an seinem Jahresfest zu ehren indem sie das taten, was Luther in seinen Lehren bzgl. Juden sagte: zerstört ihre Geschäfte, verbrennt ihre Synagogen etc.“ → klick „Social Market Economy: The case of Germany“ S. 42 unten.

»Die Kanzlerin habe Netanjahu aufgefordert, so rasch wie möglich Verhandlungen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas über eine Zweistaaten-Lösung aufzunehmen … Aufgeschreckt von der teilweise harschen Kritik hatte sich Israels Regierung bemüht, die eigene Sichtweise zu verdeutlichen. Offensiv wurde gegenüber ausländischen Journalisten für die Sichtweise der Israelis geworben, wonach Gilo ein „Teil des jüdischen Jerusalems“ sei und neue Wohnungen daher kein Problem darstellten. Doch nicht nur von den Palästinensern, sondern auch von der UNO und den westlichen Staaten wird Gilo als Teil des palästinensischen Ostjerusalem gesehen – und damit gelten israelische Siedlungen dort als illegal.» Ein Meisterstück christlicher Erscheinungsdiplomatie, oder?

    „Auf Sodom und Gomorra aber ließ ER Schwefel und Feuer regnen, von IHM her, vom Himmel“ (19,24).

Auch die „DDR-Vergangenheit holt Merkel ein: Nichts verheimlicht – nicht alles erzählt“, berichtet ein renommierter Nachrichtensender über die uns heute als „FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda“ erscheinende → Kanzlerin (ntv) in Deutschlands vom Himmel regnenden Dämmerung. Schließlich war auch der hinterlistige deutsche Überfall der Sowjetunion trotz bestehendem Nichtangriffspakt schon 1941 von der heillos deutschen Rasse – von allen kirchenpropagandistischen Lügen, heute „Fake News“ bemerkelt, bereinigt – zur damals erstmals so genannten „Endlösung der Judenfrage genutzt worden. Alles zu Ehren christlichen Propaganda-Mechanismus’? |vgl. FAZ → Kühle Ironie der Geschichte

Da jedenfalls steht nun der von allen Guten Geistern verlassen scheinende Gottesstaat Deutschland (Lutherpfarrerstochter als Bundeskanzlerin, Lutherkirchentagspräsident a.D. als Bundespräsident, Präsidentin der Deutschen Lutherkirchensynode a.D. [derzeit noch] als Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag) auf eigenen Wunsch, eigenes Verlangen, eigenen Segen und Bundestagswahlergebnis hin, jetzt im Glanze seiner eigenen Scheinheiligkeit. Mit Gott und der Bibel gebrochen. Auf eigene Faust ins Glück? Doch (22,14-18):

    „Wie man noch heute spricht: Auf SEINEM Berg wird ersehn. SEIN Bote aber rief Abraham ein zweites Mal vom Himmel her zu und sprach: Bei mir schwöre ich – SEIN Erlauten – ja, dieweil du dieses getan hast, hast deinen Sohn, deinen Einzigen, nicht vorenthalten, segne, ja segne ich dich, mehren will ich, mehren deinen Samen wie die Sterne des Himmels und wie den Sand der am Ufer des Meers ist, ererben soll dein Same das Hochtor seiner Feinde, segnen sollen einander mit deinem Samen alle Stämme der Erde, dem zu Folge dass du auf meine Stimme gehört hast.“

„Alle Stämme der Erde“ heißt alle Völker, alle Nationen der Welt sollen durch Israel gesegnet werden. Nur durch Juden, die SEINE Schöpfung und SEINEN Schabbat in SEINEM Sinne – nach SEINEM Wort, der Hebräischen Bibel – bewahren. Schabbat Schalom.


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