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Sukkot – Hüttenfest Israels vs Wiedervereinigung Deutschlands

Das Sukkot-Fest der Juden, mit welchem des langen, in Hütten lebenden Weges aus Ägypten zur ersten Vereinigung des Volkes Israels mit dem Lande Israel gedacht wird, scheint in diesem Jahr ausgerechnet durch die Vereinigungszeremonien des Volkes der widerwärtigsten Vernichter der gesamten jüdischen Religion überschattet zu werden. Nämlich mit der zentralen deutschen Wiedervereinigungs-Feier ausgerechnet in der einst jüdischen SchUM-Stadt Mainz. WDR Aktuell berichtet: „Im Mainzer Dom waren neben tausend geladenen Gästen fast die gesamte deutsche Staatsspitze.“ Und ausgerechnet, obwohl sich an der zum Antisemitismus aufrufenden Religion Luthers in Deutschland nicht ein Deut geändert hat, „rief der Präsident der Evangelischen Kirche Pfalz, Schad, in seiner Predigt zu einer Atmosphäre von Toleranz und Respekt auf.“ Im nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland entstandenen Gemeinwesen, so der WDR weiter, „sei die Glaubensfreiheit ein Grundrecht. Gerade in der aktuellen Zeit der Tyrannei und des Terrors in der Welt müssten die Menschen für dieses Grundrecht einstehen. Jetzt steht der Festakt auf dem Programm. Bundespräsident Steinmeier wird eine Rede zum Tag der Deutschen Einheit halten. Gäste sind unter anderem alle Botschafter die ihre Länder in Berlin vertreten.“

Sukkot: 3.Mose 22,26-23,44; 4.Mose 29,12-16 || Sacharja 14
Kommentar von Eric Martienssen

    „In Hütten sollt ihr sieben Tage siedeln. Jeder Bürger [Esrach] in Israel, sie sollen in den Hütten siedeln, damit eure Geschlechter wissen, dass in den Hütten ich die Söhne Israels siedeln ließ, als ich sie führte aus dem Land Ägypten, ICH, euer Gott. (3. Moses 23,42-43)

Der Kli Jakar, Rabbi Schlomo Ephraim ben Aharon Luntschitz (1550–1619), stellt die Frage, warum die Tora gerade bei diesem Gesetz (Mizwa) das Wort „Esrach“ verwendet. Bürger eines Landes zu sein, ist die höchste Stufe an politischer Zugehörigkeit, an Besitz von Rechten und Pflichten … An Sukkot, nach Abschluss der Erntezeit, mag das Gefühl der Selbstsicherheit und Selbstzufriedenheit äußerst ausgeprägt sein. Darum ist es Zeit, so der Kli Jakar, dem „satten Bürger“ seine Grenzen aufzuzeigen. Der siebentägige Aufenthalt in der Laubhütte soll ihm seine Beschränkung aufzeigen und zu Bescheidenheit anhalten.

luthers-reichskristallnacht-pogromnacht-reformatorAber auch zu Bescheidenheit anhalten seinen Vernichtern gegenüber, den maßgeblich von Deutschland unterstützten Feinden der israelischen Siedlungspolitik? Der Kirchentagspräsident der Lutheraner Deutschlands a.D. Steinmeier (Luther: „Brennt ihre Synagogen nieder, dem Herrn zu ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien!“) fand es zu seinen Zeiten als Außenminister der in der Welt von ihm repräsentierten Bundesrepublik Deutschland auch fast wie selbstverständlich, den größten aktuellen Rüstungsdeal mit Saudi Arabien, den Feinden Israels, zu genehmigen. Auch den terroristischen Freiheitskampf der Palästinenser gegen die Siedlungsgebiete des von ihm, Steinmeier, als Besatzungsstaat gebrandmarkten und damit vom Geiste her zum politischen wie auch religiösen Abschuss freigegebenen Israels bis hin zu Rentenzahlungen an Selbstmordattentäter und der Finanzierung der Fonds für Märtyrer? „Dazu liegen dem Auswärtigen Amt keine Erkenntnisse vor“, teilte deren Sprecherin der Redaktion der ARD-Fernsehsendung „Kontraste“ im letzten Jahr auf Anfrage mit. Woraufhin sich das ARD-Kontraste Nachrichtenmagazin in seinem Bericht den Erkenntnis bringenden Tipp an das Amt nicht verkneifen konnte, „vielleicht einfach mal in Ramallah nachzufragen“. Deren Sendung titelte vor Jahresfrist noch entsetzt „Deutsche Steuergelder für Terroristen? – Wie die Palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt“ → hier eine Zusammenfassung, PDF. Und heute wieder alles Schnee von gestern – Schwamm drüber Politik von beiden Seiten, Israels und Deutschlands? Wiederverbrüderung gegen Gott, von wegen Schema Israel, „du wirst essen, wirst satt werden. Hütet euch: leicht möchte betört werden euer Herz, dass ihr abweichet, andern Göttern dienet, euch vor ihnen niederwerft, dann flammt SEIN Zorn auf euch ein, er sperrt den Himmel“?

Auch am gestrigen Tage hatte der offizielle Newsletter der Botschaft des Staates Israel attestiert: „Die israelisch-deutschen Beziehungen sind nicht nur auf diplomatischer und politischer Ebene hervorragend; auch auf gesellschaftlicher Ebene sind im Lauf der Jahre viele persönliche Freundschaften zwischen Israelis und Deutschen entstanden.“ Wohingegen noch den vorangegangenen Newsletter die Nachricht von einem palästinensischen Terroranschlag mit drei Todesopfern in Har Adar angeführt hatte. Niemand – weder die Regierung in Jerusalem noch die Gesellschaft in Israel – will einen Zusammenhang zwischen dem palästinensischen Terror in Israel und dessen gottesstaatlicher Unterstützung der Staatsspitze der Bundesrepublik Deutschland wahr nehmen – allen voran die Unterstützung durch Lutherpfarrerstochter Angela Merkel, durch Lutherkirchentagspräsident Steinmeier, durch die bisherige Oppositionsführerin und wahrscheinlich neue Regierungsangehörige Luthersynagogenpräsidentin Göring-Eckardt.

Kein Zusammenhang erkennbar zwischen dem lutherischen Palästinenserterror gegen Israel und der Lutherdekade, die ihrem feurigen Höhepunkt in den fröhlichen, rein deutschen Festlichkeiten zu 500 Jahren Reformation am 31. Oktober entgegen schwelt, dessen lutherischen Lügen sich 10 Tage drauf in der Kristallnacht – mit der die nun glorreich wiedervereinigten Stämme deutscher Zerstörungskultur damals wie heute in Luthers Geburtstag hineinzufeiern pflegen, spiegelt wie eineiige Zwillinge? Wenn das lutherische Deutschland sich vom Vernichtungsgeiste her auch nur einen Deut abgewendet hätte, nur ein wenig „anders“ geworden wäre, wäre es dann nicht folgerichtig, die Lutherdekade kurz vor ihrem Höhepunkt öffentlichkeitswirksam abzubrechen. Wäre es nicht auch folgerichtig, alle „Judensäue“ an und in deutschen Kirchen rückstandslos zu „entsorgen“, statt, wie in der Reformationsstadt Wittenberg, die Judensau-Verhetzungsskulpturen für Unsummen zum Lutherfeste – ihm statt Gott zu ehren – aufzupolieren?

Es ist kein Geheimnis, dass sowohl der Geist, die Religion, der Gott den sie anbeten, als auch der Staat der Deutschen die kompletteste Kontradiktion zur Religion, dem Volk, dem Gott als auch dem Staat Israel darstellt. Es kann nur einen Grund dafür geben. Nämlich dass Deutschland umkehrt. So wie Israel umkehren musste und der Israeli heute noch – siehe Jom Kippur im Anti-Gott-Deutschland – umkehren sollte und ab Mittwochabend* in Hütten statt in Palästen des Reichtums und Überflusses lebt.

Chag Sukkot Sameach und
Schana tova – ein fröhliches Neues Jahr.


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1 Kommentar to “Sukkot – Hüttenfest Israels vs Wiedervereinigung Deutschlands”

  1. Gods Sabbath sagt:

    Am 1. Sukkot-Tag, der Heimat in Hütten, dem 05.10.2017, wird mein eigener Sohn, Patric Steven Premper (er musste unter grausamer Vormundschaft seiner Mutter, ihrer Kirche und im Namen des deutschen Luthervolkes seinen Nachnamen Martienssen ändern), 30 Jahre alt. Sei gesegnet, mein geliebter Sohn, woimmer Du auch leben mögest. Shana tova & Mazal tov!

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