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Vor Rosch HaSchana-Frage: CDUs Springerstiefel in Israel

? Ist die Judenfrage heute nicht gleichzeitig eine den Deutschen synonym zu stellende Lutherfrage ? Raschi jedenfalls stellt den Juden mit seinem Kommentar zum aktuellen Tora-Wochenabschnitt „Nizawim-WaJelech“ die gesamte Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit des sog. Deutschen Koordinierungsrats infrage. (Raschi zu 29,15) Denn: „ihr habt die Gräuel der götzendienerischen Völker gesehen, damit sich keiner von euch verleiten lasse, um ihnen nach zu wandeln, darum muss ich euch beschwören. Weil die Götzen so verabscheuungswürdig sind, wie Gräuel. So ekelhaft und verächtlich, wie Unrath. Die Götzen von Holz und Stein habt ihr auf freien Plätzen gesehen, weil man nicht zu fürchten hatte, dass man sie stehlen könnte.“

Parascha: 5. Mose 29,9-31,30; Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 61,10–63,9

(noch bis Hoschana Raba Psalm 27 im Morgen- und Abendgebet)
Schabbat-Kommentar von Eric Martienssen

    „Ihr steht heute alle vor dem Ewigen, eurem Gott … zu schreiten, du, in SEINEN, deines Gottes Bund … damit Er dich heut sich zum Volk errichte und Er dir zum Gotte werde, wie Er dir redete, wie Er deinen Vätern, Abraham, Isaak, Jakob, zuschwor … Denn ihr selber wisst, wie wir im Land Ägypten saßen und wie wir mitten durch die Stämme schritten, die ihr durchschrittet. Gesehen habt ihr ihre Scheusäler, ihre Klötze, Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen sind!“ (aus 29,9-16)

Rosch HaSchana tovaGrenzt Gott hier in der Tora nicht klirrendklar – schon 2.000 Jahre vor Raschi – die Seinen (Juden) vom gottlosen Treiben der heidnischen Religionen (damals wie heute Vielgöttereien wie z.B. im Holzkreuz-Christentum für einen römischen Zweitgott Jesu) ab? Gerade vor Gottes Gerichtstagen; den Hohen Feiertagen zwischen Rosch HaSchana und Jom Kippur?

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Demjenigen zur Erklärung, der sich über die insbesondere deutsche Christen vermutlich kolikartig treffende Kommentierung Raschis erschreckt:
Raschi ([französischer] Rabbiner Schlomo ben Isaak – 1040-1105) lebte bis in die von der Kirche unter Anstiftung des Papstes an Juden verübten Massaker der Kreuzzüge hinein. Viele Jahre seiner Lehre hatte er in den sog. SchUM-Städten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verbracht, dem damaligen, weltweit unangefochtenen und absoluten Zentrum des Diaspora-Judentums ([SchUM = hebräisch שו״מ] Schpira/Speyer – das hebräische Waw (U) für Warmaisa/Worms – Magenza/Mainz). Raschi war – und ist bis heute – der bedeutendste Bibel- und Talmud-Kommentator überhaupt. Wenn irgendjemand – zum Guten der Welt! – aus eigener Erfahrung heraus eine klare Unterscheidung zwischen den (leider bis zum heutigen Tag) Juden verfolgenden Götzen-Religionen der Welt und der Religion Gottes Judentums daselbst machen konnte, dann Raschi. Kaum ein Mensch der sich heute aufgeklärt wähnenden Gesellschaft hat verstanden, dass die Unterscheidung (Hawdala) etwas Gutes, etwas Heilendes, Wiedergutmachendes, Grundlage jedes Arztes, jeder Richterin und jedes Richters ist. Sie/er muss Gut und Böse klar unterscheiden, um zu einem gerechten Urteil / einer klaren Diagnose zu gelangen, durch die Heilung / Gerechtigkeit erst möglich wird.

Ist jedoch der Tumor genauso willkommen wie ein gesundes Herz, der Mörder esbenso willkommen wie der Zaddik (Gerechte)… – muss man weiterreden? Doch genau diese Gleichgültigkeit / Gleichwertigkeit / Gleichschaltung – biep biep biep, wir haben uns alle lieb – ist es, vor welcher der Ewige, gelobt sei Er, die Seinen in unserer Parascha bewahren will. Denn er ist nicht liberal. Er kann und er wird richten. Definitiv. Wer sein Böses bis zum Gerichtstag im Neuen Jahr 5778 nicht bekennt und bereut, Buße TUT, fliegt raus aus dem Buch des Lebens. So dratisch macht Gott es, stellt Gut und Böse gegenüber, damit solche vermeintlich verbrüdernden, doch in Wahrheit bösartig gottlos-metastasiernden „Erklärungen zwischen Jerusalem und Rom“ unmöglich werden, wie die derzeit nach der Dialog-Audienz des – wenn schon heiliger Geist, dann an diesem erkrankten – Papstes vom 31. August verkündete. Von wegen, Katholiken und Christen verbände großes spirituelles Patrimonium → so Papst Franziskus. Eben dessen Amt, der damalige Pontifex Maximus, war es doch, das den Tempel Gottes genau in besagtem Jerusalem des Jahres 70 u.Z. plünderte, um sich von der Beute Erlös das Kolosseum in Rom zu bauen und Israel in Palästina umbenannte, was bis heute den Sprengstoff für den Palästinenserterror birgt.

Die eigentlich gefährliche und den Gott der Bibel negierende Nachricht kommt jedoch – wie könnte es anders sein – aus dem Judentum selbst, indem sogar die Jüdische Allgemeine vom 7. September den Tora-Wochenabschnitt völlig konterkarierenden Artikel über die von allen guten Geistern verlassene „Dialog-Audienz“ begeistert unter die Überschrift „Brüder und Partner“ stellt und vereint mit dem Vatikan über Gott und unseren Wochenabschnitt triumphiert: „das Christentum ist weder Zufall noch Irrtum, sondern von HaSchem gewollt und ein Geschenk an die Völker.“ Der erst Kommentar dazu aus jüdisch-orthodoxem Kreise war: Ja fein, demnach ist ja auch jeder palästinensische Sprengstoffattentäter, der zig Juden mit sich in den Tod reißt, ein Geschenk Gottes an die Völker. So liberal mit der Kirche vereint waren wir doch schon bis 1933. Gut zu sehen gegenüber der just wieder aufgerichteten orthodoxen Synagoge der SchUM-Stadt Mainz.

Da hatte bis zur Reichskristallnacht, mit der die gottgewollte deutsche Christenheit ebenso unzufällig aber umso Volks entflammender → in Martin Luthers Geburtstag hineinfeierte, die liberale Synagoge gestanden, die fröhlich-christlich-naiv am Schabbes im Schacharit ihre Orgel laut zu ehren des vermeintlich liberalen Gottes erschallen ließ. Und apropos Volks entflammend: Luther ist auch heuer wieder das Stilmittel der Wahl, wenn unzufällig die Bundestagswahl 2017 kurz vor den Höhepunkt der von Merkel ihrem Volk gestiftete Lutherdekade fällt, dem 500. Reformationsjubiläum des doch wohl unbestritten nachhaltigsten Antisemiten und Nazi der gesamten Weltgeschichte. So macht Frau heute Nazi-völkischen und gleichzeitig tiefchristlichen Wahlkampf, derweil sie selbst seelenruhig das ganze deutsche Volk mitreißender Weise gegen Rechte, Linke, AfD und Nazis aufziehen lässt. Und, nicht zu vergessen, auch gegen Putin, Erdogan, Trump und, wieder neu mit dabei, Polen. Der gute deutsche Christ merkt wieder nicht, dass er sich mittenmang im Wahlkampf-Feldzug gegen den Rest der Welt befindet. Und gegen den Gott der Bibel. Und gegen sein eigenes Heil, seine Heilung durch eine messerscharfe Diagnose seiner Sünden, der Unterscheidung, Teilung in Gut und Böse, womit wir kurz vor dem Abschluss des ersten Teils unseres Doppelabschnitts der Tora mit der Ermahnung sind…

    …„zu wahren seine Gebote und seine Satzungen … denn du kehrst um zu IHM deinem Gott mit all deinem Herzen, mit all deiner Seele. Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete ist nicht entrückt von dir, nicht fern ist es. Nicht im Himmel ist es, dass du sprächest: Wer steigt für uns zum Himmel und holt es uns und gibt es uns zu hören, dass wir es TUN … sondern sehr nahe ist dir das Wort, in deinem Munde und in deinem Herzen, um es zu TUN. Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Glück, und den Tod und das Unglück vorgelegt … seine Gebote und seine Satzungen und seine Rechte zu beobachten, damit du lebest und dich mehrest … wenn aber dein Herz sich abwendet, und du nicht gehorchst, und du dich verleiten lässt und vor anderen Göttern dich niederbeugst und ihnen dienst, so kündige ich euch heute an, dass ihr gewiss umkommen werdet … das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf dass du lebest, du und dein Same!“ (aus 30,10-19)

Mehr denn je kann uns neben Gotterkenntnis aber auch die Erkenntnis der wahrhaftig in einer Person verkörperten Gegensätze der heutigen – wie oben schon zu Merkel und ihrer maßgeblich von Friede Springer und dem deutschen Bundestag finanzierten kindlich Volksverhetzenden Lutherdekade ausgeführt – weiteren Volksverführer ins Leben zurückführen. Und zur Umkehr bewegen, zur „Teschuwa“ (Reue/Umkehr). Oft reicht es aus, wenn man sich selber Fragen stellt, z.B.:
Wie kann es sein, dass sich ein Fake News-Lügenbaron wie Martin Schulz (SPD) mit der ungerechtesten, an den Haaren herbei gezogensten Verleumdung des ganzen Volkes Israel in der Knesset aufbaut, diese Chuzpe fast monatlich in neuen Kleidern erneuert, und seine deutsche Kanzlerschaftskandidatur dann ausgerechnet unter das Motto „Zeit für Gerechtigkeit“ stellt? Unsere gesamte Parascha lebt von Gegenüberstellungen, Segen und Fluch, und du kannst selber wählen! Wie kann es sein, dass ein Jean-Claude Juncker 1997 höchst selbst beim NATO-Gipfel in Madrid jedes rechtsstaatliches Grundempfinden der Menschlichkeit mit Füßen tretend dafür sorgte, dass das zur Herbeiführung der deutschen Wiedervereinigung den Russen gegebene Versprechen, danach jede NATO-Osterweiterung zu unterlassen, gebrochen wurde und am Mittwoch als Präsident der Europäischen Kommission bei seiner Rede zur Lage der EU in Straßburg ausgerechnet fordert: „Rechtsstaatlichkeit ist in der EU keine Option, sie ist Pflicht“? Ist es folgerichtig dann nicht auch eben dieser völlig rechtslose NATO-Osterweiterungs-Juncker, der in Absprache mit Angela Merkel für den Ukrainekrieg verantwortlich ist – nie möglich geworden ohne den Wortbruch des zur Wiedervereinigung gegebenen → Garantie-Faktes der NATO? Wie konnte die von Merkel und Juncker erfundene Fake News, dass die daraus resultierende, völlig legitime Resolution auf der Krim eine Krim-Annexion gewesen sei, in den Köpfen des deutschen Volkes zur Neuen Wahrheit werden? Etwa so, wie die Fake News des Neuen Testamentes das Wort Gottes außer Kraft setzten und auf diese Weise zum Nährboden des von den Deutschen – nicht irgendwelchen anonymen Nazis – verbrochenen Holocausts geworden ist? Ist es nicht verheerend, eine Meisterleistung der völkischen Presse, dass sich ein Volk heute über Gerechtigkeit gegenüber Flüchtlingen die Köpfe heiß redet, wenn eben dieses Volk – wieder – nicht mehr nach den Verursachern des zugrunde liegenden Krieges fragt? War es nicht so, dass man bzw. Frau (um Putin über die gottlos-verbrecherischen Russland-Sanktionen hinaus wirtschaftlich auszubluten) eine Erdgas-Pipeline von Katar durch Syrien in Merkels und Junckers Europa bauen wollte und Putins Freund Assad sagte: NO? Hauptsache man führt das „C“ oder „S“ im Parteinamen? Von Gott oder Gerechtigkeit keine Spur? Doch mal an Umkehr gedacht?

Die Namensgebung eines Vereins – Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. – verdeutlicht ein wenig, wie Umkehr durch klirrendklare Unterscheidung hier und heute, trotz allem, funktionieren könnte. Wie man Juden und Gott wieder „begegnen“ könnte, wenn man umkehren wollte. Ein in einem Rundbrief der „Denkendorfer“ schwarz-weiß auf Zeitschriftenpapier veröffentlichter Artikel, für den wir liebenswerter Weise die Berechtigung zur Verbreitung im Internet erhielten, gibt eine Idee davon. Das dortige Vorstandsmitglied Dr. Hartmut Metzger leitete seinerzeit besagten Artikel mit folgenden Worten ein:

Der folgende Beitrag knistert vor Spannung. Dabei scheinen die Themen nicht besonders interessant zu sein: Unterschiede zwischen jüdischem und christlichem Bibelverständnis; ein Text – zwei Bücher; Kultur des Sehens – Kultur des Hörens; Offenbarung im Judentum; die Tora ist nicht im Himmel!
Klick → Tora vom Himmel [Ein himmlisch-irdisches Drama beim Lernen der Tora] Von Jonathan Sacks [der jüdischen Neo-Orthodoxie zugerechneter ehem. Oberrabbiner der „United Hebrew Congregations of the Commonwealth“]

Wie Umkehr mit verführerischer „biep biep biep, wir haben uns alle lieb“-Politik nicht funktionieren kann, machen uns nicht nur die unterscheidungsunwilligen und von allen guten Geistern verlassen scheinenden Vertreter der Europäischen Rabbinerkonferenz, des Amerikanischen Rabbinerrats und des Großrabbinats von Israel klar, die dem katholischen Chefantisemiten Papst Franziskus o.g. Dokument „Zwischen Jerusalem und Rom“ übergaben. Nein, insbesondere macht uns diesen malignen Zustand: Neo-Liberalismus gegen Gott und die Tora auch der neue und von Friede Springer für deutsch-lutherische Weltherrschaftsinteressen gleich „kassierte“ Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik klar. Botschafter Jeremy Issacharoff wörtlich: „Das war eine sehr ereignisreiche Woche. Sie begann mit einem Besuch im Axel-Springer-Haus bei der sehr renommierten Veranstaltung BILD 100. Friede Springer hat diese Veranstaltung freundlicher Weise ausgerichtet. Ich hatte dabei die einmalige Gelegenheit, während meiner ersten Tage in Berlin [Lutherpfarrerstochter und Initiatorin der antisemitischen Lutherdekade] Bundeskanzlerin Angela Merkel zu treffen … und das steigerte sich sogar noch, als ich am nächsten Abend in München die Möglichkeit hatte, den Präsidenten des Staates Israel, Seine Exzellenz Reuven Ruvi Rivlin, und seine Frau Nachema zu einem sehr sensiblen und wichtigen Besuch zu begrüßen. Hauptanliegen des Besuchs in München war die Zeremonie zum Gedenken an die 11 ermordeten Athleten bei der Olympiade 1972 … um jener Sportler zu gedenken, die 1972 durch palästinensische Terroristen der Gruppe „Schwarzer September“ getötet wurden … aber auch [Lutherkirchentagspräsident a.D.] Bundespräsident Steinmeier hielt eine sehr gewandte, aufschlussreiche Rede zur Wichtigkeit der Bekämpfung von Antisemitismus.“ – Hallo, die MACHER und FINANZIERER des von Luther ultimativ geforderten Antisemitismus halten Reden zur Wichtigkeit der Bekämpfung desselben, während sie den Co-Chef des München Massakers, Mahmud Abbas, als „Freund“ und der Papst sogar als „Friedensengel“ bezeichnen?

Das ist die Bekehrung, die sich die neutestamentlich verhetzte Welt macht! Du aber: „Wähle das Leben!“ Völliger Laizismus in Deutschland wäre bei absoluter Entmachtung Luthers, der Kirche und der Moscheen ein erster Leben spendender Schritt dazu. Denn nach wie vor geht es – auch und besonders in den Palästinensergebieten – um Umkehr zum und Gehorsam gegenüber Gott Elohim / aram. Elah / arab. Allah. Und unser unermüdlicher Autor Israel Yaoz schrieb uns vor Jahren einmal zu den kommenden Wochen:

    Das jüdische Neujahrsfest fängt an “nach der Schöpfung der Welt”. Um genauer zu sein: dem sechsten Schöpfungstag. Also: dem Geburtstag der Menschheit! Ein Tag an dem der Mensch sich selber Rechenschaft geben soll, was man mit seinem Leben bisher getan hat, und was Gott und du selber von dir verlangt. Auch im Himmel wird festgelegt, was das kommende Jahr bringen wird: zum Guten und zum Bösen. In der Synagoge wird der Schofar (Widderhorn) geblasen, mit dem begleitenden Gebet: “Lieber Herrgott, wenn Du diese Töne hörst, erinnere Dich an unseren Patriarchen Abraham, der bereit war, seinen geliebten Sohn zu opfern, um seine Treue und Gehorsamkeit zu bekunden.“ Stattdessen opferte er einen Widder. Wir, seine Nachkommen, beten um Milde für das kommende Jahr, und hoffen, dass wir eingeschrieben werden im himmlischen Buch des Lebens. Dies ist mein Wunsch für Euch und euren Nächsten.
    Israel Yaoz, Herzeliya-IL, 12.9.2012

God’s Sabbath International wünscht allen, die Gott, den Einzig Einen, Elohim (echad) von ganzem Herzen und ganzer Seele lieben, ein unendlich erfüllendes Neujahrsfest, einen guten Eintrag ins Buch des Lebens, sowie ein Umkehr-volles Jom Kippur.

Schabat Schalum weShana tova u’metuka
Eric C. Martienssen


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