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KI TAWO: Kommt völkisches Lutherdeutschland in Gottes Land

? Wäre nicht alleine die Frage, ob ein christlicher Volksgenosse des deutschen Lutherlandes in den Himmel kommt, in Gottes Ewiges Land, zur „nur den Seinen“ zugesagten ewigen Ruhe, laut unseres Tora-Wochenabschnitts schon ein Widerspruch in sich? Und würde dieser Totalausschluss „heute“ nicht erst recht für einen EU-, NATO- oder UNO-Beamten gelten? Denn nachdem die → Klagemauer für die Vereinten Nationen nicht mehr zu Israel gehört, fasste Premierminister Netanjahu am Montag letzter Woche seinem Gast, UN-Generalsekretär Guterres, in Jerusalem die harte Konsequenz dessen UN-Verbrechen zusammen: „Es steht außer Frage, dass wir eine problematische Beziehung zu den UN haben. Ich denke, sie haben eine absurde Obsession für Israel und offensichtlich diskriminierende Taktiken. Man muss nicht israelischer Premierminister sein, um das zu verstehen, und ich denke, Menschen mit gesundem Menschenverstand verstehen das.“ DER EWIGE hingegen vergegenwärtigt uns im „heutigen“ Abschnitt – DER WELT zum Trotz – seine ewige Verbindung zu seinem Land und seinem Volk.

Parascha „Ki Tawo“: 5. Mose 26,1 || Jesaja 60
(sowie jeden Morgen im Monat Elul und bis Roschana Raba: Psalm 27)
Kommentar von Eric Martienssen

    »Es sei:“wenn du kommst“ in das Land, das ER dein Gott dir als Eigentum gibt, du ererbst es, siedelst darin, nimm vom Anfang aller Frucht des Bodens, die du bekommst aus deinem Lande, das ER, dein Gott, dir gibt, leg es in die Mulde, geh zu dem Ort, den ER dein Gott wählt, seinen Namen dort einwohnen zu lassen.« (26.1-2)

Wenn nun die Weltgemeinschaft der sog. Vereinten Nationen mit der Erkenntnis daher kommt, dass die Klagemauer nicht zu Israel gehört, und der Weltsicherheitsrat erstmals in einer Resolution den Bau israelischer Wohnungen verurteilt, dann ist zunächst ganz sachlich festzustellen, dass dies nicht nur die Verkehrung eindeutiger historischer Fakten durch DIE WELT darstellt, sondern auch beweist, dass DIE WELT an einen anderen GOTT glaubt, als den der Bibel. Heute.

Wir reden heute in unserem Wochenabschnitt also über die krassesten Gegensätze der Menschheitsgeschichte. DIE WELT – wie oben festgestellt – lebt im völligen Gegensatz zu Gott. Gleichzeitig jedoch auch im völligen Gegensatz zu geschichtlichen Fakten. So kommt es heute zu einem „kranken“ Menschenverstand. Als Vorreiter: Die Politik! Beispiel Steinmeier. Er hat sein Amt als lutherischer Kirchentagspräsident nur deshalb nieder gelegt, um das Amt des Bundespräsidenten annehmen zu können. Und sein gegen Israel hetzendes Glaubens-Vorbild Martin Luther ist der völlige Gegensatz zur Bibel. Wohlgemerkt, zur Bibel Gottes. Denn die wiederum steht im völligen Gegensatz zur Bibel Roms mit seinem vermeintlich Neuen Testament. So nimmt es nicht Wunder, dass Bundespräsident Steinmeier kaltblütig am 6. September zum 45. Jahrestag der Ermorderdung elf israelischer Sportler durch PLO-Terroristen während der Olympiade in München 1972 feierlich eine Gedenkstätte einweiht, wo er sich doch völlig offen zur Freundschaft mit dem damaligen Finanzchef dieser PLO-Terroristen bekennt, Mahmud Abbas. Schließlich führt dieser doch nur einen „gerechten“ Kampf der Palästinenser gegen die (s.o.) biblisch attestierte „Siedlungspolitik Israels“. Schon 2012 hatte DIE WELT den Antrag an das IOC abgelehnt, nur eine einzige Schweigeminute zum 40. Gedenken an das Münchener Olympiade-Massaker einzulegen. Was für eine Wahrheitsverachtung. Was für eine Gottesverachtung. Empörung: Was bildet dieser Gott der Bibel sich denn ein, sich ausgerechnet auch noch in Jerusalem „den Ort zu erwählen, darin seinen Namen [im Tempel, davon die Reste die Klagemauer sind] einwohnen zu lassen?

Und überhaupt: Recht, Gerechtigkeit und Wahrheit ist doch wohl viel eher die Domäne der SPD im Bundestagswahlkampf 2017 – verpflichtend nicht nur für den realpolitisch antisemitischen Kanzlerkandidaten Martin Schulz als katholische Speerspitze, sondern besonders auch für den vermeintlich neutralen Bundespräsidenten, der als Kirchentagspräsident a.D. doch schließlich die völkischen Interessen des gemeinen Luthervolkes zu wahren hat, derweil er Gegner des von ihm in DER WELT repräsentierten „völkischen“ Systems die Wahrheit auf den Kopf stellender Weise als Rechte, Nazis und Demokratiefeinde diffamiert. Ist es nicht vielmehr Franz-Walter Steinmeier, der sich „heute“ offen zu den Feinden der Demokratie, der von Mahmud Abbas damals finanziell gemanagten „Volksfront zur Befreiung Palästinas“, stellt? Also stellt zu den Verantwortlichen des sog. „deutschen Herbstes“, den Verantwortlichen des München-Massakers, den Verantwortlichen der „Landshut“ Entführung und den Verantwortlichen der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyers? Noch dazu, wo Schleyer doch hoher NS-Funktionär im Offiziersrang eines SS-Untersturmführers war, gedenkt Steinmeier „heute“ auch feierlich seiner Ermordung. Gedenken an einen vorbildlichen Nazi? Wahrhaft „eine absurde Obsession für Israel mit offensichtlich diskriminierenden Taktiken.“ Die Worte von Israels Premierminister heute kann man nur mit dessen eigenen Worten bekräftigen: „Man muss nicht israelischer Premierminister sein, um das zu verstehen, und ich denke, Menschen mit gesundem Menschenverstand verstehen das.“ Wie sehr DER WELT gegen DEN EWIGEN jedoch ein „kranker Verstand“ leider mit dem Adverb „heute“ zu bescheinigen ist, macht Raschi mit einem Kommentar zur heutigen Gültigkeit seines Worte in unserem Kapitel 26 Vers 16 deutlich: „Mit jedem Tage sollen dir die göttlichen Befehle so neu erscheinen, als wären sie erst heute verordnet worden. Eine Himmelsstimme ertönt segnend: Hast du heute Erstlinge gebracht, so wirst du auch im kommenden Jahre dieses Glück genießen.“ Denn es heißt im Vers 15 – 19:

    Blicke nieder von „der Wohnung Deines Heiligtums“, vom Himmel, und segne Dein Volk, Israel, und den Boden, den Du uns gabst, wie Du’s unsern Vätern zuschworst: Land, Milch und Honig träufend! An diesem Tag gebietet dir Er, dein Gott, diese Gesetze und diese Rechtsgeheiße zu tun: wahre, tue sie mit all deinem Herzen, mit all deiner Seele! IHM hast du dich heuttags anversprochen: dir zum Gott zu sein, – in Seinen Wegen zu gehen, Seine Gesetze, Gebote und Rechtsgeheiße zu wahren und auf Seine Stimme zu hören; und Er hat sich dir heuttags anversprochen: ihm zu einem Sonderguts-Volk zu sein. Wie er dir geredet hat, so: all Seine Gebote zu wahren; und so: dich als höchsten zu begeben über alle Weltstämme, die er gemacht hat, zu einer Preisung, zu einem Namen, zu einem Ruhm, und ein heiliges Volk, du, IHM, deinem Gott, zu sein. Wie Er geredet hat.

Jedem Menschen, ausdrücklich jedem, steht es frei, „heuttags“ im Volk Gottes „zu leben“ und in „das Land“ hinaufzuziehen, zumindest aus der Kirche auszutreten – der ultimativen Zerstörung alles Gott Heiligem! Was die ach so christlichen Politiker der selbstherrlichen Welt, allen voran die Gottesstaatliche Lutherpfarrerstochter Merkel (CDU), der besagte Lutherkirchentagspräsident a.D. Steinmeier und die vermeintlich Opposition führende ehemalige Lutherkirchensynoden-Präsidentin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), gerne unter dem von ihnen ebenfalls selbst verantworteten Dschihad-, al-Qaida- und Islamisch Staat-Zerstörungsterror (IS) vorsätzlich verstecken, ist, dass der Pontifex ihrer heutigen Kirche – dessen Papst nunmehr als reichstes Amt der Welt Armut predigt, statt armen Flüchtlingen sein verbrecherisch angeeignetes Vermögen zuteil werden zu lassen – es war, der die „Wohnung Seines Heiligtums“ unter den Menschen, den Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem, zerstörte und bis heute geistlich und politisch mutwillig im Friedensreich-Glauben der Kirche weiter vernichtet (vgl. Foto Tafel 1 der 2015 Ausstellung “Im Licht der Menora” im Jüdischen Museum Ffm▼):
Kolosseum finanziert mit Gottes Tempelschatz

Wir nähern uns mit unserer Parascha nicht nur der Schöpfungsgeschichte der ganzen Welt, sondern auch den Rosch Haschana-Neujahrsfeierlichkeiten für den Wiederbeginn der Heiligen Schriften dieses Gottes Israels in weniger als zwei Wochen. Quasi der Erneuerung der Heiligen Schriften, die dereinst auch für alle Menschen gedacht waren (wenn sie sich von ihren römisch-dreieinigen und In-die-Luft-spreng-Götzen [für 72 Jungfrauen] verabschieden könnten). Wer sich indes hier unten auf Erden mit den Verbrechern im Namen Jesu, Luthers (s. Lutherdekade und 500 Jahre Reformationsfest zu ehren Luthers) oder Allahs gegen Gott vereint, wird auch in Ewigkeit unter den Verbrechern gefunden werden. Jedoch: “Wenn du in das Land kommst“ (wehaja ki tawo el ha’arez) entspricht dem gleichen Zahlenwert, 792, wie das zwei Kapitel später folgende hebräische Wort Gottes, also Seine Zusage an dich: „Der Ewige wird dich zu Seinem Heiligen Volk erheben“ (jekimcha hashem lo leam kadosch, 28,9). . .

. . . jedoch – ceteris paribus – mit der gleichen Gerechtigkeit, mit der er über die Seinen, das Volk Israel, waltet. So sagt Raschi (zu Vers 28,25): „Zum Schrecken und Entsetzen, es werden alle erbeben, die von deiner Strafe hören und ausrufen: O, dass doch uns nicht treffen möge, was jene getroffen hat.“ Und Raschi weiter zu 29,15: „Ihr habt die Gräuel der götzendienerischen Völker gesehen, damit sich keiner von euch verleiten lasse, um ihnen nach zu wandeln, darum muss ich euch beschwören. Weil die Götzen so verabscheuungswürdig sind, wie Gräuel. So ekelhaft und verächtlich, wie Unrath. Die Götzen von Holz und Stein habt ihr auf freien Plätzen gesehen, weil man nicht zu fürchten hatte, dass man sie stehlen könnte.“
| Raschi-Kommentar zur Tora press Download in der Mitte → dieser Site
| Ebenfalls im Digital-Archiv Uni Potsdam → 111 weitere Judaica

But then again (Jesaja 60,1-5). . .

    Stehe auf, leuchte! denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des Ewigen ist über dir aufgegangen. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der Ewige auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen wandeln zu deinem Lichte hin, und Könige zu dem Glanze deines Aufgangs. Erhebe ringsum deine Augen und sieh! Sie alle versammeln sich, kommen zu dir: deine Söhne kommen von ferne, und deine Töchter werden auf den Armen herbeigetragen. Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird beben und weit werden; denn des Meeres Fülle wird sich zu dir wenden, der Reichtum der Nationen zu dir kommen.

Das ist großteils auch manches persönlichste Hoffnung. Schabbat Schalom!


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