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SCHOFTIM: RICHTER – die Deutschen

Parallel zur jüdischen Woche des Toraabschnitts mit dem Namen „Schoftim“ (Richter) läuft im deutschen 3Sat-Fernsehen die Themenwoche „Demokratie-Dämmerung“. Ein weiterer Versuch zur christlichen Verklärung eines Volkes, das seit Anbeginn seines Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nicht mehr aus seiner Haut als „Richter über die Welt“ heraus kann? Seine „Führer“ – daran hat sich von den gottlosen Kriegen seiner sog. „Päpste und Ordensleute“ bis hin zu Angela Merkel und der von ihr ausgerufenen, vor Antisemtismus nur so strotzenden Lutherdekade nichts geändert – rufen einfach mit dem Impetus ihres vermeintlich Gott achtenden „Glaubens“ eine „Fatwa“ (arab: Rechtsauskunft) gegen ein Volk (von Holocaust bis zur israelischen Besatungslüge) oder gegen ein ausländisches Staatsoberhaupt aus (von wegen Putin habe die Ukraine überfallen oder die Krim annektiert) und das sich geschichtlich völlig unbegründeter Maßen mit weltweit einmalig selbstgerechtem Rechtsempfinden schmückende Volk „glaubt“ ihnen. Einen solchen Menschen- und Gottverachtenden Unfug glaubenden Geistern setzt der Ewige Richter entgegen. Schauen wir uns die Geschichte – die deutsche versus der biblischen – darauf hin genauer an.

Paraschat „Schoftim“ (Richter): 5. Mose 16,18 – 21,9 || Jesaja 51,12 – 52,12
(sowie jeden Morgen im Monat Elul und bis Roschana Raba: Psalm 27)
Kommentar von Eric Martienssen

Richter und Amtmänner sollst du dir in allen deinen Ortschaften, die dir der Ewige, dein Gott, für jeden deiner Stämme gibt, einsetzen, damit sie dem Volk Recht sprechen. Du darfst das Recht [MEINE Rechtsgeheiße] nicht beugen, nicht auf die Person sehen und keine Bestechung annehmen. Denn das Geschenk macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Worte von Gerechten. Einzig und allein Gerechtigkeit sollst du anstreben, damit du am Leben bleibst und das Land in Besitz nimmst, das der Ewige, dein Gott, dir gibt. Du sollst dir neben dem Altar des Ewigen, deines Gottes, den du dir errichtest, keinen Kultbaum, allerart Holz, aufrichten. Dies hasst der Ewige, dein Gott.(16,18-22)

Ein Richter richtet. Er muss unterscheiden zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, sogar Tod oder Leben. Das ist der Tenor unseres Tora-Wochenabschnitts „Richter“. Beispiel: Längst haben sich die USA Kraft eines Interviews ihres damaligen Präsidenten Obama vor Millionenpublikum auf CNN (01.02.2015) dazu bekannt, dass sie – also nicht Putin – es waren, die die Ukraine überfallen haben, um – völlig umgekehrt also, ganz perfide – „Putin mit dem Deal zum Machttransfer in der Ukraine auf dem falschen Fuß zu erwischen“ → so Obama wörtlich. Ukraine-Präsident Poroschenko bezeichnete soeben vor versammelten NATO-Regimentern sowie den Donald Trump in diesem Sinne manipulieren wollenden US-Verteidigungsminister Mattis Russland als „Reich des Bösen“ und die Deutschen „glauben“ lieber weiterhin den Lügen und massenhaft irreführenden Fake News ihrer lutherischen Führerin als der erwiesenen doch unbequemen Wahrheit Glauben zu schenken und erhöhen stattdessen die Sanktionen gegen Russland umso drastischer! Wen soll Der Richter jetzt richten? Das gleiche „Bild“ zu der vermeintlichen, jedoch nie wirklich passierten Annexion der Krim. Sogar die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ kann über soviel sachliche Ungerechtigkeit wie in Deutschland unter dieser Bundesregierung derzeit nur noch kopfschüttelnd eine letzte Unterscheidung versuchen mit der verzweifelten Feststellung, das ist: Kühle Ironie der Geschichte! Wird Der Richter jetzt noch zweifeln? Und wenn Der Richter Wirtschaftszeitschriften liest, wird er aus WirtschaftsWoche (→ Waffen für Nahost, Flüchtlinge für Deutschland)sogar erfahren, dass auch „der Krieg in Syrien eben nicht, wie in den meisten Medien behauptet, ein religiöser Krieg ist zwischen fanatisierten Sunniten und Schiiten, dem der zivilisierte Westen machtlos gegenübersteht.“ Sondern „es geht in erster Linie um Rohstoffe, vor allen Dingen um Erdgas. Die Flüchtlinge sind so gesehen ein Kollateralschaden dieses Rohstoffkrieges. Wer das einmal verstanden hat, kommt einer Lösung des sich gerade wieder zuspitzenden Syrien-Konflikts und der Flüchtlingskrise vielleicht ein Stück näher. Wer Europa aus dem Nahen Osten mit Erdgas beliefern will, kommt an Syrien nicht vorbei.“ Der Richter wird doch spätestens jetzt Eins und Eins zusammenzählen: Europa, war es nicht Europa unter der gegen Russland hetzenden Sanktions-Treiberei der Bundesregierung Merkels, der Lutherpfarrerstochter, sekundiert vom lutherischen Kirchentagspräsidenten und Außenminister a.D. Steinmeier, die kein Erdgas mehr von Putin haben wollte und deshalb wohl zum einzigen Initiator des Syrienkrieges wurde, da einziger Nutznießer, wird sich Der Richter fragen? Und dann wird er – angesichts hunderttausender Toter – und wieder Deutschland, wieder Luther – entscheiden! Oder? Über den Obersten Verfassungsrichter Deutschlands gegen Gott und sein Volk hatten wir schließlich auch schon berichten müssen → Andreas Voßkuhle (Bundesverfassungsgerichts-Präsident) latenter Judenhass kommt zum offenen Ausbruch.

Der Deutsche, „der Luther“, macht gegenüber allen – auch christlichen – Völkern der Welt den entscheidenden Unterschied in der Be-Urteil-ung! Der Richter wird jedoch diesmal keinem Deutschen zugute halten können, dass er doch wieder von nichts gewusst hat. Denn er hat den merkelinischen Fake News doch „Glauben“ geschenkt, sich für sie und gegen Gerechtigkeit entschieden. Obwohl die meisten Medien zwischendurch, doch unüberlesbar – q.e.d. (s.o.) – immer mal wieder die Wahrheit schrieben. Alles wie anno dazumal so bis heute. Merkel hat ganz bewusst jeden Deutschen mit in ihre Lutherdekade einbezogen. Schon die Reichskristallnacht war ein → Hineinfeiern in Luthers Geburtstag. Heute, knapp 80 Jahre danach, will niemand davon gewusst haben, in unserer Mediengesellschaft, und feiert vom 9. auf den 10. November die „Novemberpogrome“ in Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Gedenktage, wo der Anstifter zum Holocaust, Martin Luther, nicht einmal „beim Namen genannt“ wird. Auch nicht von Juden!!!

Irre. Es ist der menschlichen Seele unmöglich, an mehrere Götter zu glauben, geschweige denn an unterschiedliche, sich widersprechende Rechte und Richter. Gar gleichzeitig an ein Neues und ein Altes Recht. Denn jeder Menschen Seele ist einzigartig, singulär. Und sie ruft zu Einem Gott. Sie, die Seele, würde ansonsten grundsätzlich verzweifeln, auseinander gerissen, buchstäblich: entzweit Irre werden, eben Seelenkrank. Und treffender wäre der Zustand der Welt heute, unter christlicher Weltherrschaft mit drei Göttern, wohl auch tatsächlich nicht zu beschreiben. Zumal das Neue Testament in seinem zweiten, dem sog. Paulinischen Teil (nach Apostel Paulus) im völligen Gegensatz zum ersten Teil – den Evangelien über die Lehren des Rabbiners von Nazareth – den Abfall von den Gesetzen Gottes zugunsten des vermeintlichen Herrn des Neuen Bundes und dessen heiligen Geistes predigt. Wörtlich soll der Rabbi von Nazareth nämlich EIN-deutig gesagt haben (Lk 16,17):
„Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Buchstäbchen vom Gesetz fällt.“
Paulus hingegen negiert nicht nur das auf „steinerne Tafeln“ geschriebe Gesetz Gottes (2.Kor.3,6):
„Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig“,
sondern hetzt gegen die Juden ultimativ, sich zum neuen Herrn und dem Geist zu bekehren (15):
„denn wenn sie Moses lesen, hängt eine Decke vor ihrem Herzen.“

In Folge des so propagierten seelischen Entzweiungsdramas folgt jeder Christ in Wahrheit dem Apostel Paulus, um jedoch umso vollmundiger zu betonen, dem Jesukind nachzufolgen. Ein diese größten nur vorstellbaren Gegensätze „im Glauben“ überwunden zu haben bekennender Mensch, wird niemals mehr zugänglich für Fakten, geschweige denn die von Gott allen Menschen gegebenen Gesetze sein. Ein Schöpfer und Richter im Himmel wird unmöglich, unter dessen Einem Gesetz von in Ihm geeinten Richtern nach Einem Maß den Menschen Gerechtigkeit wiederfahre. Im Gegenteil. Man gerät immer tiefer in den Strudel, muss immer mehr eigene, absurdere Gesetze und „Glaubensthesen“ verabschieden. Denn, wie es gleich eingangs in unserem Tora-Wochenabschnitt gesagt war, solltest du „den [einen] Rechtsgang nicht beugen“ … „dem Wahrspruch jage nach, damit du lebest, du das Land ererbest, das Er, dein Gott, dir [letztendlich] gibt“, wenn du „nicht pflanzest dir ein Aschera, irgendein Holz, neben deines Gottes Altar, den du dir machen wirst, aufrichte dir nicht ein Bild-Standmal, das Er, dein Gott, hasst“. (16,22)

Dem Richter zum Trotz hat sich die naiv (in Regime Changes und Kriegen) putzig naiv durch die Welt tollende westliche Glaubensgemeinschaft ein Bild-Standmal aus Holz – gemalt oder als plastische Darstellung – ihres gekreuzigten Christus direkt neben dem Altar ihrer Götter errichtet und würde dafür des Einen Hass erfahren … denn die Abrechnung macht am Ende der Wirt, der Eine Richter also, der ihnen eigentlich eine Herberge für die Zeit nicht nur in der Fremde sondern auch in der kommenden Welt hatte geben wollen. Da man die kommende Welt jedoch nicht sehen kann, können die nach griechisch-römischer Weltordnung richtenden Regierungen ihren Völkern auch erfolgreich weismachen, dass der Gott der Gesetze gestorben, der Eine Gott also tot sei. Nachdem ein bis heute von Rom aus regierender Pontifex Maximus im Jahre 66 dem Ewigen sogar die Herberge auf Erden, den Tempel in Jerusalem, genommen hatte ist dies eine von den christlich-römischen Siegermächten über Gottes Gesetz, Land und Volk nachvollziehbar kommunizierbare These. Sicherheitshalber ließ man jedoch noch besagtes Neues Testament verfassen, demzufolge Gottes ursprünglichen Gesetze veraltet und sogar nichtig seien, stattdessen aber ein neuer Gott mit neuen Gesetzen ewiges Leben bringen würde. Die Völker „glauben“ es! Konnte es denn auch einen größeren Widerspruch als Glauben gegen Gesetz und Bilder gegen das Bilderverbot geben, den nur die Priester der Heiligen Kirche und ihre Pfarrer auflösen konnten, wenn das Seelchen in Brass kam? Von den Priestern Gottes hingegen lesen wir im Kapitel 18: „Denn ihn hat Er, dein Gott, aus all deinen Zweigen erwählt, zu stehen, mit Seinem [einen] Namen zu amten, er und seine Söhne, alle Tage.“

Auch über dieses Amt macht sich die Kirche im Neuen Testament lustig:
„Denn wenn das Amt, das zur Verdammnis führt [jüdisches Priesteramt], Herrlichkeit hatte, wieviel mehr hat das Amt, das zur Gerechtigkeit führt, überschwengliche Herrlichkeit.“ (2.Kor.3,9)
Doch auch diese Negation Gottes war dem personifizierten deutschen Arier, Martin Luther, und kurze Zeit später sogar der Alten Kirche noch als eine zu große Gefahr mit mutmaßlich alle Christenheit zerstörender Sprengkraft erschienen. Deshalb schuf Ersterer – als Ersatztheologie das Gesetz Gottes (GG) austauschend – kurzerhand seinen Großen und Kleinen Katechismus. Die Pontifices ahmten dem im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation waltenden Reformator nach, und „schufen“ einen Römisch-Katholischen Katechismus als Handbuch der Unterweisung in den Grundfragen des christlichen „Glaubens“. In diesen Menschen-Werken wurde das zweite der vom Ewigen einst „auf Stein“ geschriebenen „Zehn Gebote“ – das Bilderverbot – schlicht eliminiert!

So allvernichtend, völlig gegen Gott als Richter gerichtet, wie das mutmaßlich vom jüdischen Joseph Ben Mathitjahu ha Kohen für den Pontifex Imperator Titus Flavius Vespasianus geschriebene Neue Testament, war nicht einmal der Islam in seinem Koran gegen Gott vorgegangen. Doch, um im Bild der von Gott verhassten syrisch-kanaanitischen Meeresgöttin „Aschera“ und der kirchlich geheiligten Kruzifixe gegenüber dem Islam zu bleiben, schrieb die FAZ am 7.1.2015 doch schon unter der Headline: „Gibt es ein Bilderverbot im Islam?“:
…Bis heute ist umstritten, ob es im Islam ein ausdrückliches Bilderverbot gibt oder nicht. Islamische Fundamentalisten behaupten das … Eine Sentenz Mohammeds lautet: „Ich habe den Gesandten Gottes sagen hören: Die Engel betreten kein Haus oder Zimmer, in denen sich ein Hund oder eine bildliche Darstellung befindet.“ Hintergrund für diese Aversion des Propheten war wohl die Anschauung, der Mensch versuche durch die Darstellung lebender Wesen, „Gott nachzuahmen“, was zumindest auf den christlichen NATO-Westen auch zutreffen könnte, oder?

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

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Paraschat Schoftim-Stichpunkte lt. Hawdala-Kalender v. Jehonatan Kiebitz:
< Richterrecht: Schwere Sachen ins Heiligtum. Königsrecht: Tora schreiben, lesen, regieren. Leviten-, Priester- und Prophetenrecht: Erziehung zu Dienern des Ewigen. Vernichtung Götzendienst; Freistätte. Zeugenrecht. Kriegsrecht. || Gottes Recht an Seinem Volk Israel: Gerichtszeit zu Ende – jetzt Israels Quälern. Gott ist König – nach Zion zurückgekehrt, Sein Volk getröstet, Jerusalem erlöst, Israel zieht heim > Psalm 17

Elul ist der Monat, in dem der Jude „und der Fremdling, der bei euch weilt, oder der unter euch lebt … eine Weisung und ein Recht sei für euch und den Fremdling, der unter euch weilt“ (aus 4.Mo.15,14-16) sein Herz auf Jom Kippur vorbereitet, zunächst aber ausrichtet auf den Großen Gerichtstag, auf Neujahr im Herzen, Rosch Haschana, und auf die Hoffnung auf Vergebung (selichot), den „Monat des Erbarmens“ (chodesch harachamim). Toratreue Juden gehen früh morgens in die Synagoge, um beim Blasen des Schofarhorns, ein Weckruf zur Umkehr, zu beten. Die jüdischen Weisen ermahnen uns, niemanden zu richten. Denn Gott wird uns mit demselben Maß richten. Das Vielen wichtigste und nachfolgend zitierte Gebet zu den Schacharit-Gottesdiensten in der Zeit der 50 Tage zwischen dem 1. Elul und Hoschana Raba ist der Psalm 27. Dieses Psalm beschreibt den Geist des Bösen (…der, siehe Heiliger Geist der Kirche, lt. Schiller, „fortzeugend immer Böses muss gebären“) im Gegensatz zum Geist des Gott und Sein Wort beobachtenden Geistes, der sich nichts sehnlicher erwünschet als zu wandeln im heiligen Tempel (dem Geist Gottes, der Tora) alle Tage seines Lebens:

    1 Von David. Der Ewige ist mein Licht und meine Freiheit, vor wem mich fürchten? Der Ewige ist meines Lebens Schutz, vor wem mir grauen?
    2 Wenn sich Bösgesinnte mir nahen, mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so straucheln die und fallen.
    3 Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, so fürchtet sich mein Herz nicht; wenn sich auch Krieg gegen mich erhebt, trotzdem bin ich gesichert.
    4 Eins habe ich vom Ewigen erwünscht, das ist’s was ich suche: zu wohnen im Haus des Ewigen alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des Ewigen und jeden Morgen nachzusinnen in Seiner Halle
    [des Tempel]…

Schabbat SCHOFTIM Schalom.
Und jetzt schon: Einen guten Eintrag (ins Buch des Lebens)


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