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CHUKAT – Römisches oder Gottes Recht

Der aktuelle Tora-Wochenabschnitt beginnt mit den Worten: „Dies ist die Gesetzesvorschrift, die der Ewige befohlen hat…“ Vers 20 sagt: „Wer aber [an diesem Gesetz des Ewigen wie auch immer] unrein geworden ist und sich nicht entsündigt, ein solcher Mensch ist aus der Versammlung auszumerzen; denn er hat SEIN Heiligtum verunreinigt.“ Der Pontifex hatte im Jahre 70 u. Z. Gottes Tempel, Volk und Gesetz zerstören lassen und herrscht seitdem von Rom aus mit eigenen Rechtsverordnungen. Gegen die des Ewigen. Und später auch die Russlands. Denn das Römische Recht bestand im Mittelalter ansonsten auf dem gesamten europäischen Kontinent. Merkels Homo Ehe-Chuzpe nur zu folgerichtig? Die römische Rechtssprache galt und gilt in Europa bis heute … mit Ausnahme von Deutschland. Heute hat man hierzulande auch eine völlig andere Verfassung. Mit einem eigenen Gott, auf den die Präambel des sog. Grundgesetzes (GG) Bezug nimmt. Denn dieser Gott hat nichts mit dem Ewigen, dem Gott Israels, noch weniger mit den Heiligen Schriften und schon gar nichts mit dem Messias Gottes zu tun, gegen den das Neue Testament seine treugläubigen Christen verhetzt. Mit der hier nun folgenden Darlegung überführt der RaMBaM das gottlose Wesen des Messias Roms, dessen Kirche und die gesamte Christenheit des von diesem – damals wie heute – ausgegangenen Betrugs durch gottesstaatlich lancierte Fake News und postfaktisch verbreitete falsche Tatsachen:

Parascha „Chukkat“ (Gesetzesvorschrift): 4. Moses 19,1 – 22,1 || Richter 11,1-33
Kommentar von Eric Martienssen

    „Sollte daher ein König vom Stamme David erstehen, der «seinen Geist der Thora zuwendet» und wie der Stammvater David die Gebote erfüllt, sowohl der schriftlichen wie der mündlichen Lehre, auch ganz Israel veranlasst, nach der Thora zu leben und sie zu befestigen, so kann er für den Messias gehalten werden; nimmt seine Wirksamkeit einen glücklichen Verlauf, besiegt er die Nationen der Umgebung, erbaut den Tempel und versammelt die Zerstreuten Israels, so ist kein Zweifel mehr, dass es der richtige war…(der „Maschiach“ nach Rabbi Ben Maimon [RaMBaM] vgl: Mischneh Torah, Hilchath Melachim, Kap. II.)

Mit anderen Worten hat sich Rom und seine Christenheit auf dem Blut vieler Millionen von Juden einen eigenen, die römische Weltmacht begründenden „Messias“ erfunden. Kann man es den Erfindern des Islams verdenken, es diesem, mit Gottes Gesetzen nichts mehr gemein habenden Ideal gleich zu tun? Noch dazu, wo auch deren muslimische Vorväter im heute vermeintlich von Israel „besetzten“ Land es ihnen in unserem Tora-Wochenabschnitt vormachten, wie man – entgegen aller guten Absichten Gottes und Gutmütigkeit der Juden – alles sich selbst zu Gute vernichtet. So hatte der israelitische Anführer und größte Prophet der Bibel, Moses, einige Männer mit der höflichen Bitte um Durchzug des Landes zum König seines ismaelitischen Brudervolkes Edom (dt: rot) gesandt. Der Name Edom bezieht sich auf die rötliche Haut Esaus (des Bruders von Jakob, dem Gott später den Namen „Israel“ gab), der als Stammvater der damals am süd-westlichen Ufer des Toten Meeres zu Fuße des Moab siedelnden Edomiter gilt. Lesen wir hier zur Verdeutlichung der Wesenseinstellung der heutigen Palästinenser nur einmal aus Kapitel 20 die Verse 14-18:

    „So spricht dein Bruder Israel: Du selber kennst alles Ungemach, das uns betroffen hat, wie unsre Väter hinab nach Ägypten kamen, wie wir viele Tage in Ägypten saßen, wie die Ägypter uns und unsern Vätern übel taten, wie wir zu IHM schrien und er unsre Stimme hörte, einen Boten entsandte, uns aus Ägypten führte. Und da sind wir in Kadesch, einer Stadt am Ende deiner Gemarkung. Lass uns doch dein Land durchschreiten! Wir wollen nicht Feld und Weinberg durchschreiten, wir wollen nicht Wasser aus Brunnen trinken, den Königsweg wollen wir gehen, nicht rechts noch links abbiegen, bis wir deine Gemarkung durchschritten haben. – Edom sprach zu ihm: Du sollst mich NICHT durchschreiten, sonst fahre ich aus mit dem Schwert dir entgegen.“

Die Verse scheinen bis heute der gottlose Stand der Politik zu sein, oder hat sich irgendetwas verändert im in von Rom nach der Vernichtung von ca. eine Millionen Juden in „Palästina“ umbenannten Staate Israel, bei seinem täglichen Kampf gegen die „Rachefeldzüge“ der sich mit den Palästinensern gemein gemacht habenden Welt? Wofür Rache, ist Israel denn der Verbrecher oder nicht eher die römisch-lutherische Weltpolitik? Nehmen wir z. B. einfach einmal den natürlich von Lutherkirchlichen Kindesbeinen an es nicht anders wissen könnenden (ist er aber deshalb unschuldig an seinen antisemitischen Auswüchsen?) Ex-Kirchentagspräsidenten und heutigen Bundespräsidenten Franz-Walter Steinmeier. Er wollte sich im Mai 2015, damals noch Außenminister, mal wieder über seine seit nunmehr fünf Generationen im Libanon und Jordanien als Flüchtlinge lebenden Freunde – die Palästinenser sind das einzige Volk der Welt, das den „Flüchtlingsstatus“ an seine Kinder weiter vererbt – „informieren“. Als er von Beirut dann aber über israelischen Flugraum hinweg nach Amman weiterfliegen wollte, wurde ihm – selbstverständlich, wie jedem anderen Flugzeug auch – der Überflug untersagt. Wofür Rache? Darf Israel sich selbst seinen Luftraum denn nicht einmal mehr schützen? Steinmeier rächt sich heute wie der König von Moab damals für seine eigenen Verbrechen an dem unschuldigen Israel durch seinen Schulterschluss mit palästinensischen Terroristen, wozu de facto an erster Stelle auch Mahmud Abbas mit seinen Hasstiraden gegen Israel in Auslöschungsabsicht zählt. „Freundschaftliche Besuche“ nennt Steinmeier so etwas, derweil selbst die ARD Kontraste vom 25.08.2016 innerhalb ihrer Sendung Deutschland vergeblich darüber aufklärt, „wie die palästinensische Regierung Mörder unterstützt“ und fassungslos über den deutschen Regierungsantisemitismus im Sendungstitel fragt: Deutsche Steuergelder für Terroristen?

Dem Auftrag seiner neutestamentarisch Volks verhetzenden Götter gegen die Juden („die haben auch den Herrn Jesus und ihre eigenen Propheten getötet und haben uns verfolgt; sie gefallen Gott nicht und sind aller Menschen Feind“, 1. Thes 2,15) kommt Steinmeier vermeintlich eben am besten nach, indem er, wie am Mittwochabend, ganz Staatsmann deren Synagogen besucht, die sein geistlicher Vater Martin Luther das deutsche Volk noch aufheizte, „mit Feuer niederzubrennen, Gott zu ehren, dass Gott sehe, dass wir Christen seien“, was das deutsche Volk in der Kristallnacht: Luthers Geburtstagsfest, denn auch tat. Merkel stiftete dem großen Andenken Luthers sogar eine zehnjährige Lutherdekade mit abschließendem 500 Jahre Reformationsfest. Zum Feste 100 Jahre Synagoge Augsburg gab Steinmeier also gestern Abend in seiner Rede durch eine Augen wischende Bemerkung den eindeutig sophistischen und deshalb „echt Steinmeier“ Drall, dass Antisemitismus „in der tumben Hetzparole ebenso wie in der versteckten, scheinbar entgleisten intellektuellen Nebenbemerkung“ stecke. Ganz er, in jedem seiner gottlos intellektuellen Nebenbemerkungen und politisch „freundschaftlichen“ Gesten? Handelt es sich dabei um eine Fake News oder nicht eher um eine lutherstaatlich und politisch korrekte Verkehrung von Fakten – in seiner eigenen Skrupellosigkeit – ins Deutschland vermeintlich segnende Gegenteil? Die Deutschen glauben und unterstützen sein und Merkels Treiben wie anno dazumal das Treiben eines anderen Kanzlers des wundersam inszenierten Reiches. So macht man Lutherstaat, heute?

Festzustellen bleibt, dass dieser Art politisch korrekte Volksverhetzung auch von dem in der Präambel des Grundgesetzes in Bezug genommen Ersatzgott – gegen den Gott Israels – gedeckt zu sein scheint. Deshalb war ein solcher Gottesbezug wie der des neuzeitlichen Deutschlands bei Erarbeitung der Europäischen Verfassung auch umstritten. Besonders die „laizistische“ Staatsauffassung Frankreichs mit völliger Trennung zwischen Staat und Kirche stand gegen jedweden deutsch-völkischen Gottesbezug. Was die vehemente Einflussnahme der alles Göttliche vernichten wollenden heiländlichen Seilschaften der römisch-katholischen Kirche, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sowie Polens mit dem Vorschlag einer Formulierung auf die Agenda rief, die mit flankierender Unterstützung durch alle NATO- und Merkel-Lügen dem „jüdischen Bolschewismus“ als Gefahr für die Europäische Union in Presse, Funk, Fernsehen und Cyberspace jede Glaubhaftigkeit nehmen und für immer den Garaus machen sollte. Denn: „die Werte der Europäischen Union umfassen die Wertvorstellungen derjenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch derjenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten.“ Der Versuch dieses Gottesbezug in der EU-Verfassung ist, Baruch HaSchem (gelobt [sei] DER Name) gescheitert. Stattdessen kam es zu einem Kompromiss ohne dezidiert christlichem Gottesbezug, indem auf das „kulturelle, religiöse und humanistische“ Erbe Europas Bezug genommen wird. Ein Erbe, das im Namen seiner christlichen Götzen Zig-Millionen Russen und Juden das Leben raubte. Wohingegen Russland niemals in der Weltgeschichte ein westliches Land überfiel und bei religiös motivierten Kriegen und Morden sowohl Juden im Allgemeinen und der Staat Israel im Besonderen eine Schwarze NULL zu verzeichnen haben. Der Finanzchef des Vatikanstaates – drittmächtigster Mann der römischen Kirche – trat bislang öffentlich als entschiedenster Kämpfer gegen Vertuschung sexueller Missbrauchsfälle katholischer Geistlicher auf, egal wo auf der Welt. Heute wurde er selbst wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Ein aussagekräftiges Bild über die „Geistlichkeit“ der Kirche und ihrer Staaten, oder?

Merkel_an_Obama_Presidential_Medal_of_Freedom_gemeinfreiUnser Tora-Wochenabschnitt warnt die palästinensisch-christlichen Gottesstaaten wie Deutschland (21,29): Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kemosch! Er hat seine Söhne zu Flüchtlingen und seine Töchter in Gefangenschaft dahingegeben: zu Sihon, dem König der Amoriter.“ Tit for tat, wie du MIR so ICH Dir, scheint der Ewige mit diesem Vers – Gleiches mit Gleichem vergeltend – auszudrücken zu wollen. Schließlich ist das Wort „Flüchtlinge“ im Raum und selbst dem ignorantesten Bundesbürger wird mittlerweile aufgegangen sein, dass das vermeintliche Erfolgsduo des Weltchristentums, Merkel/Obama, es war, das, um die Europäische Union unabhängig von Putins russischem Gas zu machen (Russland erneut und diesmal endzeitlich in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben), in Syrien einen gefakten „Bürgerkrieg“ anzettelte, damit das Gas von Katar für Europa künftig durch das von Putin-Freund Assad befreite Syrien geleitet werden kann. Ergebnis: 400.000 Tote und 12 Millionen Flüchtlinge. Auf Merkels Geheiß hin. Ein paar Jahre später, 10.000 Tote in der Ukraine, 2 Millionen Binnenflüchtlinge. Diesen „Job“ vollbracht zu haben, hat Obama vor laufender Kamera sogar zugegeben → CNN-Interview vom1.2.2015. Um ihren eigenen Missbrauch am deutschen Volk durch Flüchtlinsströme zu vertuschen, verkündet Merkel Sanktionen gegen das daran völlig unschuldige Russland. In Italien sind alleine am heutigen Donnerstag 4.000 Flüchtlinge auf Booten aus dem christlich-westlicherseits ins vorletzte Jahrtausend gebombten Nordafrika angekommen. – Und gleich den nächsten Versen unserer Parascha scheint eine ewige Prophetie gegen das gottlos-messianische Christentum und den sunnitisch-schiitischen Mahdi-Glauben des Islam inne zu wohnen:

    „Da haben wir sie beschossen: es ist verloren von Hesbon bis nach Dibon, da haben wir verwüstet bis nach Nophach, das bei Medeba liegt! So wohnte Israel im Land der Amoriter. Und Moses sandte Kundschafter aus nach Jaeser, und sie nahmen seine Tochterstädte ein und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten.Und sie wandten sich um und zogen nach Baschan hinauf. Da zog Og, der König von Baschan, mit seinem ganzen Volk aus, ihnen [Israel] entgegen, zum Kampf bei Edrei. Der Ewige aber sprach zu Moses: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ICH habe ihn mit Land und Leuten in deine Hand gegeben! Und du sollst mit ihm verfahren, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, verfahren bist, der in Hesbon wohnte! Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Volk so, dass man ihm niemand übrig ließ, der entkommen wäre; und sie nahmen sein Land in Besitz.“ (21,30-35)

„Entsündigen“ macht Leben und Gemeinschaft in Freude,
Schabbat Schalom.


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