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Judenhass: BILD-Sendung vs HÖREN Israels – Schlach Lecha

Klick: Juden-Hass || „BILD zeigt die Doku, die ARTE nicht zeigen will“. Unter diesem Titel bekam Deutschland am Dienstag exklusiv für nur 24 Stunden auf der Website seiner größten Tageszeitung wider Willen einen Spiegel seiner grausamen Wirklichkeit vorgehalten. „Seit Wochen wird über diesen Film diskutiert, ohne dass wir ihn sehen dürfen“, so die BILD-Redaktion weiter, „denn der Verdacht liegt nahe, dass die Dokumentation deshalb nicht gezeigt wird, weil sie ein antisemitisches Weltbild in weiten Teilen der Gesellschaft belegt, das erschütternd ist … Antisemitismus ist ein unzivilisiertes Herzstück europäischer Kultur … Apropos Kultur. Die christliche Kultur: Die MUTTER allen Judenhasses. Jedes Kruzifix ein Zeugnis des christlichen Plotts [(angeborenes) Handlungsschema, Verschwörung]!“ – Wo bleibt da der VATER, fragen wir uns in diesem Artikel. Denn wenn – so gerechnet – 8 von 10 deutsche Bürger qua Geburt gegen Israel disponierte Menschen sind, so scheint dies bei 10 von 12 in unserem aktuellen Tora-Wochenabschnitt aus der Wüste zur Erkundung Israels ausgesandten Juden nicht anders zu sein. Zehn auf Gott nicht „hörende“ Kundschafter wollen dort nämlich ihr eigenes Volk fressende Riesen „gesehen“ haben. Mit politisch hoch aktiven Lügen macht man auch heute in Deutschland wieder Gottesstaat – den lutherischen! Gottes Strafe damals: 40 Jahre Wüste.

Parascha „Sch’lach lecha“ (Entsende): 4. Moses 13,1 – 15,41 || Josua 2,1-24
Sabbatkommentar von Eric Martienssen

    „Sende vor dir her Männer aus, und sie sollen erkunden das Land Kena’an [Kanaan], welches ICH den Söhnen Jisraels geben werde…“ (13,2)

Gott gab hier hörbar das Versprechen, ihnen das Land Kanaan zu geben, dem sein Volk ohne Angst „gehorsam“ hätte sein können. Aber nein, hier steht Gottes „Wort“ gegen das der wahrhaft „sehenden“ Bedenkenträger. Der heilig-geistlich verwirrten Kirche ebenso wie der unter der selbsterwählt teilweise in siebter Generation hausenden Palästina-Flüchtlinge, aber eben auch – damals wie heute – der hadernden Juden in aller Welt. Sie bilden in den Augen der Welt vermeintlich gar die Mehrheit gegen Gott, die zehn der zwölf Kundschafter mit dem wissenschaftlich unwiderlegbaren Gefühl attestieren, tatsächlich „ein zu starkes Volk“ gesehen zu haben, im „Land, das seine Insassen frisst, alles Volk, Leute von Übermaß, die Riesen haben wir dort gesehen: die Anaksöhne, von den Riesen, wir waren in unsern Augen wie Grillen, und so waren wir in ihren Augen. “ (Verse 31-33) – Was sie, statt Gott „gehorsam“ zu sein, in vorauseilender Verblendung aber tatsächlich in den Insassen des Landes „gesehen“ haben könnten, waren die riesigen, unbezwingbar Juden auslöschenden Lügen der durch die römisch-pontifikale Zerstörung Gottes Tempels in Jerusalem VATER los gewordenen christlichen Kultur: Der MUTTER allen Judenhasses. Diese Kultur war es, die den ersten Staat der Welt, Israel, nach dem von ihr selbst verbrochenen „Holocaust 1“ (vgl. Kommentar letzter Woche „BeHaalotcha“) selbstheilig und –herrlich in „Palästina“ umbenannte.

Das hat die Psyche des Christenmenschen – wie es die Psychologie grundlegend ausdrückt – „archetypisch“ gegen den Gott der Hebräischen Bibel verkehrt. Besonders im ach so Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, das entsprechend Petrus im Neuen Testament aus dem vermeintlichen „Herzstück europäischer Kultur“ die „Herrenrasse“ (einem Geist, den man nun nicht mehr los wird) formte: „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht“ – 1. Brief des Apostel Petrus 2,9. Können sich die statt Gott nun den Palästinenser-Chef gerne „hörenden“ Deutschen (vgl. ARD-Kontraste vom 25.08.2016: Deutsche Steuergelder für Terroristen?) vor diesem Hintergrund denn wirklich wundern, wenn Mahmud Abbas in besagter BILD-Doku fest gehalten am 23. Juni 2016 im EU-Parlament vorsätzlich folgende Lügen behauptet, vgl. Antisemitismus getarnt als Israelkritik. Hören Sie durch Lesen dieser christlich-palästinensischen Prophetie genau zu:

„Doch sobald diese Besatzung endet, werden die Ausreden verschwinden. Dann werden der Terror, die Gewalt und der Extremismus auf der ganzen Welt und im Nahen Osten sowie in anderen Erdteilen enden. Darüber hinaus möchte ich noch sagen, dass vor nur einer Woche einige Rabbiner in Israel ihre Regierung aufgefordert haben, unser Wasser zu vergiften, um Palästinenser zu töten. Ist das nicht eine klare Anstiftung zum Massenmord am palästinensischen Volk?“ – Standing Ovations. Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) twitterte danach: „Eine inspirierende Rede!“ Wie bitte? Rabbiner planen, palästinensische Brunnen zu vergiften, um ihnen Land zu rauben? Das ist eine der Ritualmord-Legenden, die seit dem Mittelalter in Europa kursieren, um Juden zu vertreiben und zu ermorden. Zwei Tage später bezeichnet Abbas die Rede zwar als unbegründet, aber sie ist in der Welt und in Millionen Köpfen … Über 70 Jahre nach dem Holocaust geht offenbar so einiges wieder. In Europa liebt man Traditionen. Das kollektive Gedächtnis vergisst nichts … Zurück zu 1949. Um die Zahl der damals vertriebenen Araber wird bis heute gestritten, wie hier auf dem Evangelischen Kirchentag. „Halleluja, halleluja!“ Die „Nakba“ Wanderausstellung betreibt Heimatvertriebenen-Kult und deutet Geschichte um. Verschwiegen wird, dass im Zuge des Krieges der Judenhass in den umliegenden arabischen Ländern die dortigen Juden zur Flucht zwingt. Eigentum und Konten werden konfisziert. Um die 850.000 Juden verlassen ihre Heimat in Richtung Israel. Ohne Rückkehrrecht! Viele davon aus Ägypten und dem Irak. Faktisch: ein Bevölkerungsaustausch! Auf dem Evangelischen Kirchentag widmen sich duzende NGO’s notorisch „dem Wohl der Palästinenser“. Diese Nichtregierungsorganisationen sind getragen von Kirchen, Spenden und vor allem von Ihrem Steuergeld! So z. B.: EAPPI, PAX CHRISTI, Amnesty International, OXFAM, medico, fidh, WORLD VISION u. v. m. Diese großen Organisationen finanzieren hunderte von kleinen NGO’s, teils unter palästinensischer, teils unter israelischer Leitung … dieser Holocaust-Vergleich wurde Ihnen von BROT FÜR DIE WELT präsentiert, denn auch die unterstützen EAPPI. Der evangelische „Riese“ leistete sich 2015 über 5.600.000 € für Projekte in Israel und den palästinensichen Gebieten. 2012 fusionieren sie mit dem EED und gründeten damit eine neue Organisation „BROT FÜR DIE WELT – Evangelischer Entwicklungsdienst. Zwischen 2013 und 2015 überwiesen sie zusammen über 800.000 € an B’TSELEM, eine israelische Organisation, die Israel Nazi-Methoden vorwirft und den Holocaust leugnet.

Bei seinem Antrittsbesuch in Israel wollte Bundespräsident Steinmeier eigentlich neuen Ärger, wie den von seinem ebenfalls evangelischen Parteigenossen Sigmar Gabriel mit seinem Besuch eben bei jener Organisation B’TSELEM herauf beschworenen, vermeiden. Steinmeier würde daher bei seinem Auftritt Position beziehen, mutmaßte DER SPIEGEL, die ungefähr so lauten würde: „Organisationen wie Breaking The Silence und B’Tselem stärken die israelische Demokratie, sie sind keine Nestbeschmutzer oder Volksverräter, als die sie von der rechtsgerichteten Regierung Netanyahus dargestellt werden. Schädlich für die Demokratie, so der Gedanke, sind eher Kräfte, die Missstände und schmerzhafte Wahrheiten unter den Teppich kehren wollen.“ Was der oberste „Unter den Teppich Kehrer der Nation“ indes ebenso wie DER SPIEGEL unter den Teppich gekehrt haben wollen, hat jedoch Staatstragende Chuzpe: Der einfache Deutsche soll nicht gewahr werden, weder hörend noch sehend, dass er, Steinmeier, zuvor in seiner Funktion als Präsident des Evangelischen Kirchentages – das Amt gab er nur zurück, um Bundespräsident werden zu können – bereits einer der Israel-Verhetzer N° 1 der vermeintlichen „Republik“ war, die neben ihm selbst nun Weltmachtpolitisch und Volks verhetzend-ideologisch angeführt wird von Kirchentags Hauptrednerin CDU-Lutherpfarrerstochter Angela Merkel. Sogar die kirchenstaatliche Opposition im Boot. Denn Katrin Göring-Eckardt war vor ihrem Amt als Oppositionsführerin schließlich Präsidentin der Deutschen Kirchensynode. Ist das, was wir heute bei genauem Hingucken „sehen“, in Wirklichkeit und ohne Pathos nicht ein verzweifelter letzter Versuch der Islamischen Gottesstaaten, sich gegen die geistliche und militärische Unterwerfung durch die christlichen Gottesstaaten zu wehren? Aber ist man im Islamischer Staat IS-Koran-Glauben dem „unzivilisierten Herzstück europäischer Kultur“ nicht auch dankbar, mit welcher verlogenen und würdelos zusehenden Unmenschlichkeit diese Israel seit 2.000 Jahren bis heute unvermindert zu vernichten sucht: Sogar die Menschenrechtsbeauftragte der Linkspartei, Annette Groth, warnt im BILD-Film vor „den ganzen Chemikalien, Tonnen, Tonnen“, mit denen „die Wasserversorgung in Gaza kaputt gemacht“ werde. Das sei „hoch gefährlich, für alle“. Auch für diese Behauptung gibt es keinen Beleg.

Passiert das alles auch Brand aktuell wieder nur durch Glauben, bloßes „Sehen“ des von Rom erschaffenen Kreuzes statt „Hören“ des Wortes Gottes? Die Episteln des Neuen Testaments waren der Beginn Roms/der vermeintlichen „Kultur“ der Westlichen Welt, die Gesetze Gottes – ganz demokratisch und im christlichen Glauben sogar einstimmig – auszuhebeln, so dass man nach eigenem Gusto leben und Leben zerstören können würde, der heutige Neoliberalismus der westlichen „Demokratien“. Diejenigen, die diesen Menschenunwürdigen Unfug nicht mitmachen wollten, wurden mit demokratisch gewählter Regierungsmacht verfolgt, ermordet und zuletzt sogar, der Holocaust war – um im heutigen BILD zu bleiben – schließlich eine christlich-deutsche Herrschaftsveranstaltung, vergast. Kultur?

Auszug aus einem erstmals auf GSI im deutschsprachigen Internet veröffentlichten Hör-Vortrag → Tora vom Himmel:

former Chief Rabbi Jonathan Sacks Foto: coopermiall

Im Judentum sagt nicht das, was man sieht, die Wahrheit, sondern das, was man hört – und das ist alles. Wenn man sich auf das Sehen verlässt, geht man in die Irre. Was sollen wir anschauen, um es richtig zu erfassen? Die „Zizit“. „ure’item oto usechartem“ – „ihr sollt sie sehen und gedenken“. Und wie fängt der Wochenabschnitt an, in dem die Zizit eine Rolle spielen? „Schelach lecha“ [„Sende aus“! 4. Mose 13,1 – 15, 41] – es ist der Abschnitt über die Kundschafter. Da werden dieselben Worte gebraucht: „ure’item et ha’arez“ – „und ihr sollt ansehen das Land…“ Das ist das Leitwort. „Und ihr sollt sehen“ – das Wort kommt nur drei Mal in der Tora vor, zwei Mal in diesem Abschnitt.
Die Kundschafter sahen – und zogen daraus bestimmte Schlüsse. Es waren falsche Schlüsse. Was sahen sie? Wann immer Sie eine Verteidigung des Judentums brauchen, hier ist sie. Erinnern Sie sich, dass Mose unter den vielen Dingen, die er den Kundschaftern aufgetragen hat, sagte: „Seht, was es für Städte sind, in denen sie wohnen, ob sie in Zeltdörfern oder in festen Städten wohnen!“ Und sie kamen zurück und sagten, die Städte seien befestigt und sehr groß. Im 5. Buch Mose , Kapitel 1, fügen sie noch hinzu, sie seien bis an den Himmel ummauert. Also: Was machen die Kundschafter? Sie folgerten, wenn die Städte stark sind, dann ist auch die Bevölkerung stark. Das war ihre Schlussfolgerung…

Schließlich wird unser Wochenabschnitt mit den Worten des täglichen „Schma Israel“-Segens beendet. Eine Ermahnung, nicht den eigenen Augen/Gelüsten „nachzuhuren“ (im lutherisch-westlichen Neoliberalismus oft übersetzt mit: Gott nicht untreu zu werden), sondern Gottes Geboten gehorsam zu folgen (15,37-41):
ER sprach zu Mosche, sprach: Rede zu den Söhnen Israels, sprich zu ihnen, sie sollen sich ein Geblätter machen an die Zipfel [Zizit] ihrer Kleider, für ihre Geschlechter, sie sollen an das Zipfelgeblätter einen hyazinthnen Faden geben, es sei euch zu einem Blattmal: ihr seht es an – ihr gedenkt all SEINER Gebote, ihr tut sie und schwärmt nicht hinter eurem Herzen und hinter euren Augen, hinter denen ihr herhurt. Damit ihr gedenket, tuet all Meine Gebote, heilig werdet eurem Gott. ICH bin euer Gott, der ICH euch aus dem Land Ägypten führte, euch Gott zu sein, ICH euer Gott.

Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “Judenhass: BILD-Sendung vs HÖREN Israels – Schlach Lecha”

  1. […] palästinensischen Territoriums seitens Israels, wie im Schabbatkommentar letzter Woche → BILD-Sendung versus SEHEN Israels historisch eindeutig berichtet. „Gott will es“ – nicht! Die Kirche will es. Aus […]