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Reichskristallnacht vs Zehn Gebote Gottes – Schawuot 3

...von Jehonatan Kiebitz...

…von Jehonatan Kiebitz…

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In der „Reichskristallnacht“, also Martin Luthers Geburtstag-Nacht zum 10. November 1938, haben die Nazis nichts anderes gemacht als das durchzuführen, was dieser Mörder Martin Luder in der Rolle und dem Ansehen des deutschen Reformators Luther in seinem Buch „Von den Juden und ihren Lügen“ verordnet hat. In 2016 ist dieses Buch in zwei Verlagen wieder zur Auflage gekommen: Verlag Alibri und vom VERLAGSHAUS RÖMERWEG.
Auf dem Alibri-Umschlag lesen wir:
Mit Martin Luther hat die Evangelische Kirche ein erhebliches Problem: Der Reformator war ein wirkmächtiger Judenhasser. Unter seinen judenfeindlichen Hetzschriften sticht sein Buch Von den Juden und ihren Lügen von 1543 in makabrer Weise hervor. Darin entwickelt er sein berüchtigtes Sieben-Punkte-Programm zur Beseitigung des Judentums in Deutschland.

  • Verbrennen ihrer Synagogen
  • Zerstörung ihrer Häuser und Zwangsunterbringung
  • Wegnahme ihrer religiösen Bücher
  • Lehrverbot der Rabbiner bei Androhung der Todesstrafe
  • Aufhebung der Wegefreiheit
  • Zwangsenteignung
  • Zwangsarbeit

Hatte der Philosoph Karl Jaspers also recht, als er bemerkte: „Was Hitler getan, hatte Luther geraten, mit Ausnahme der direkten Tötung durch Gaskammern“? *
Diese Ausgabe stellt erstmals Luthers Originaltext einer werkgetreuen Übertragung in heutiges Deutsch gegenüber – ergänzt durch eine Einführung und rund 200 Begriffserklärungen. Dies ermöglicht es, die Fatale Wirkung des Reformators zur Verbreitung der Judenfeindschaft in Europa zu erkennen.

*) Anm.: Kaiser Wilhelm, der Lutheraner, hat einmal den Ausspruch getan: „Die Presse, die Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muss – I believe the best would be gas.“


Der Umschlagtext des Verlages Römerweg beginnt mit:

Luthers Judenschrift von 1543 – ein »Dokument der Schande«.
Die erste Neuübertragung seit 1936, kommentiert aus Sicht der Judaistik und mit einem umfangreichen Glossar.
Im Jahr 1543 veröffentlichte Martin Luther eine theologische Widerlegung des jüdischen Glaubens, die als Aufruf zur Gewalt und Brutalität kaum zu überbieten ist. »Von den Juden und ihren Lügen« fordert eine Debatte, welche keinesfalls auf Grundlage ihrer letzten Bearbeitung aus der NS-Zeit geführt werden darf. Die Kommentierung aus Perspektive der rabbinischen Literatur stellt somit eine einzigartige Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Schattenseite der Reformation dar, welche erstmals auch die Seite der Opfer zu Wort kommen lässt.


Wie ist nun der Mörder Martin Luder zum Reformator geworden?

Wir gaben zu verstehen, dass er durch die Flucht ins Kloster dem Galgen entkommen ist. Was die Welt ebenfalls gewöhnlich nicht zu erfahren kriegt, ist sein Tod dadurch, dass er sich schließlich selbst erhängt hat, und zwar im Zustand der Trunkenheit. Wer mir vorwerfen will, dass ich in diesen Sachen keine Quellen angebe, den will ich nur auf das Internet verweisen. Das lässt sich ja heute alles ergoogeln. Ich bange aber bereits darum, dass dort enthaltene Wahrheit auch bald „verbrannt“ wird.
Im Kloster hat Luther dann die Priesterweihe absolviert und schließlich in der Theologie promoviert und als Professor Dr. dem theologischen Lehrstuhl der Universität in Wittenberg vorgestanden. Ihn hat sich der Kurfürst von Sachsen Friedrich „der Weise“ ausersehen, vom Augustiner-Orden heraus die im Volk bereits verhassten Miss-Stände in der Katholischen Kirche an den Pranger zu stellen und die Absicht zu entwickeln, dass er selbst, Dr. Martin Luther, ein „Erlöser aller Deutschen“ sein wollte, und zwar vom „papistischen Joche“ (dem Papsttum). Der Mörder in der Rolle des Erlösers, seit dem Sündenfall die Rolle der Schlange?
An dieser Stelle folgt ein Einblick in die Reformation aus jüdischer Sicht anhand von Original-Dokumenten aus dem Buch „Rabbi Joselmann von Rosheim“ von Markus Lehmann (Rabbiner in Mainz, Band I Seite 272, Morascha – Verlag 1988), in dem Fall aus dem erhalten gebliebenen Tagebuch des vom Kaiser Maximilian eingesetzten und von dessen Enkel und Nachfolger Karl V. bestätigten „Oberbefehlshaber aller Juden deutscher Nation“ (Wikipedia → Josel von Rosheim) kurz vor dem berühmten Reichstag in Worms, an dem Martin Luther im Rampenlicht stand:

Israel: rette deine Juden vor dem deutschen Lutherhochfest am 31.10.2017 – Stopp endlich die Lutherdekade von Springer, Merkel, Steinmeier, Göring und Gauck!

Israel: rette deine Juden vor dem deutschen Lutherhochfest am 31.10.2017 – Stopp endlich die Lutherdekade von Springer, Merkel, Steinmeier, Göring und Gauck!

Zitat: Als sich Rabbi Joselmann zur Reise nach Worms rüstete, klopfte es an die Tür seiner Wohnung zu Frankfurt, und ein Mann im Gewande der Mönche des Augustinerordens trat ein.
„Seid Ihr Joselin, der Befehlshaber der Juden?“ fragte der Mönch.
„Der bin ich“, antwortete der Angeredete, „und Ihr seid Martinus Luther, Doktor der Theologie und Professor an der kurfürstlichen Universität zu Wittenberg“. –
„Ihr kennt mich?“
„Euer Name ist in aller Mund und Euer Bild in allen Händen!“
„Ich komme, um Euch meinen Dank zu sagen. Ihr habt auch für meine Sache gewirkt, indem Ihr den Anschlägen der Domonikaner entgegentratet, – Joselin, ich bin ein Freund der Juden; ich habe gegen ihre Bedrückung und Verfolgung geschrieben.“
„Ich weiß es, ich habe Eure Schrift darüber gelesen und weiß Euch Dank dafür, daß Ihr von der Verfolgung meiner Brüder abratet; noch mehr weiß ich Euch Dank dafür, daß Ihr dazu mahnt, uns bürgerliche Hantierung zu gestatten, und daß Ihr jene abscheulichen, sinnlosen Beschuldigungen, daß die Juden Christenblut brauchen, für abgeschmackte Märchen erklärt.“
„Ihr seid ein unterrichteter Mann, Joselin, mit Euch kann man ein vernünftiges Wort reden. Ich habe viel von Euch gehört. Ihr seid der erste und angesehenste Mann der ganzen Judenheit. Wisset, Joselin, ich habe viel darüber nachgedacht, warum ihr Juden bei euren Irrtümern verharret, warum ihr nicht längst erleuchtet seid vom wahrhaften Christenglauben. Und da scheint es mir, daß es fast kein Wunder ist. Unsere Narren, die Papisten, Bischhöfe und Mönche haben bisher die Juden behandelt, als wären sie Hunde und keine Menschen. Jetzt aber soll das Christentum gereinigt werden von allem papistischen Beiwerk und allen schändlichen Mißbräuchen. Ich gehe zurück auf den Wortlaut der Heiligen Schrift. Da ist ein Boden gewonnen, der uns und euch gemeinsam ist. Joselin, die Kraft des heiligen Wortes wird den Kaiser und die Fürsten, ich bin dessen gewiss, überzeugen. Leget auch Ihr Eure Verstocktheit ab und nehment den reinen Christenglauben an, wie ich ihn lehre und predige.“
„Herr Pater, wenn ich Euch recht verstanden habe, so wollet Ihr die Kirche reformieren, das heißt, Ihr wollet den ursprünglichen Zustand der Kirche, wie er war, noch ehe es einen Papst gegeben hat, wieder herstellen.“
„So ist es. Die Fasten, der Ablaß, die Verehrung der Heiligen und Reliquien, die euch Juden mit Recht als ein schlimmer Götzendienst erscheinen muss, sollen abgeschafft werden. – Ihr Joselin, müsset mit gutem Beispiel vorangehen; dann werden Eure Brüder Euch folgen. Nehmet die Taufe an, und werdet Euren Brüdern und Verwandten ein Erlöser und Befreier, wie ich dem deutschen Volke zu werden hoffe, ein Befreier und Erlöser vom papistischen Joche!“
„Wie könnt Ihr, Herr Pater, ein solches Ansinnen an mich stellen? Wir, wir glauben an den einzigen Gott und an niemanden außer Ihm. Für diesen erhabenen Glauben haben unsere Väter gelitten und geblutet, in diesem Glauben wollen auch wir leben und sterben. Und wenn euer Meister selber wiederkäme und uns gewinnen wollte für seine Lehre, so würden wir heute zu ihm sprechen wie unsere Väter vor 1500 Jahren: Geh` hinweg von uns; wir haben keinen Teil an dir. Wir bleiben treu der reinen, unverfälschten Lehre unseres Gottes.“
„Und Ihr meint, Ihr hättet den rechten Glauben, Ihr mit Euren einfältigen Gesetzen ohne Ende, mit Euren vielen Vorschriften, Gebräuchen und äußeren Werken?“
„Wahrlich, Herr Pater, Ihr stehet dem Judentum ferner als die Kirche, die Ihr bekämpfet! Eine der Hauptsäulen unserer heiligen Religion ist die Lehre von der Freiheit des Willens. Gott hat den Menschen zur Freiheit erschaffen; der Mensch kann das Böse wählen oder das Gute, den Tod oder das Leben. Und Gott befielt ihm, ermahnt ihn, daß er wähle das Leben, daß er durch gottgefälligen Wandel, durch gute, edle Taten seine Seele vervollkommne. Das erste und vorzüglichste ist die Tat, die echte, rechte, gottgebotene Tat. Nicht die Lehre ist die Hauptsache, sagen die Weisen der Mischnah, sondern die Tat. Und Ihr, Herr Pater, Ihr leugnet den hohen Wert der guten Werke? Der Glaube und nur der Glaube allein ist Euch das einzige Mittel, selig zu werden! Ich habe Eure Schrift über die Freiheit des Willens gelesen. Sie ist voller Irrlehren, voller Irrtümer – nein, nicht voller Irrtümer, sondern von vorn bis hinten ein Irrtum. Ihr habt den Sinn der Heiligen Schrift nicht verstanden, weil Ihr der hebräisch Sprache nicht genugsam mächtig seid, weil Ihr die Auslegungen und Erklärungen der Rabbinen nicht kennt, weil Euch das Eindringen in den Talmud und in die Kabbalah versagt und verschlossen ist!“ –
„O, ihr heillosen, elenden Leute! Jetzt sehe ich, dass ihr unverbesserlich seid, daß man recht getan hat, euch wie schädliche Tiere zu behandeln, euch zu zertreten, zu zerfleischen und niederzumetzeln. Wohlan, ich werde Kasiser und Reich für meine Lehre gewinnen. Dann werde ich dazu raten, eure Synygogen einzuäschern, eure Häuser zu zerstören, euren Talmud und eure Gebetsbücher und sonstigen Teufelskram zu verbrennen. Euer Geld muß euch genommen werden, und euren Rabbinen und Schriftgelehrten muß die Zunge ausgeschnitten werden hinten im Halse; Eure Männer und Frauen sollen als Leibeigene verkauft werden und mit nichts anderem hantieren, als mit Flegel, Axt, Spaten, Rocken und Spindel. Dann sollet ihr noch behaupten, daß ihr den rechten Glauben habt und daß das Christentum drei Götter lehre.“
In hellem Zorn schritt er von dannen.
Rabbi Joselmann aber erhob seine Hände gen Himmel und sprach:
Allmächtiger Gott, so ist denn in diesem Martinus Luther deinem Volke ein schlimmerer Feind erwachsen, als jemals zuvor einer gelebt hat. Du aber, o Gott, laß seine bösen Anschläge nicht gelingen! Du allein bist unser Erretter und Beschützer, auf dich allein vertrauen wir. Auf dich haben vertraut unsere Väter, sie haben vertraut und wurden errettet. Zu dir flehten sie und wurden errettet, auf dich haben sie vertraut und wurden nicht beschämt. O, du mein Gott, sei nicht fern, du meine Stärke, eile zu unserer Hilfe!“
Zitat Ende

Einer der Luther am nächsten stehenden Schüler war Thomas Müntzer, sagen wir in Sachen „Bauernkrieg“ die rechte Hand Luthers. Er führte den Bauernkrieg an und wurde dafür selbst an den Galgen gehängt. Luther hat im Moment, in dem dieser Krieg kippte, die Fahne gewechselt und sich auf die Seite der Fürsten gestellt. Er hat aber sicher nicht dem Thomas Müntzer den Fluchtweg ins Kloster gewiesen. Ergebnis: War das Ziel, die Bauern vom Papst abzunabeln, deren Tod?
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1 Kommentar to “Reichskristallnacht vs Zehn Gebote Gottes – Schawuot 3”

  1. […] und alles Gute, kein Gut wirst Du uns fehlen lassen.“ Klick Schawuot 3 nächste Woche ► Reichskristallnacht vs Zehn Gebote Gottes Stichworte zum Thema: Dreieinigkeit, Glauben, heilig, Pfingsten, […]