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Tasria-Mezora: Aussatz Gabriels

Der brandaktuelle Antisemitismusbericht würde Bundesaußenminister Sigmar Gabriel nicht einmal zu den Antisemiten rechnen. „Klassischer Antisemitismus geht weiter zurück“, stellen Experten fest. Aber „neue Formen wählen den Umweg über Kritik an Israel als Staat“, klagt DER TAGESSPIEGEL unter der Überschrift „Was der Nahostkonflikt mit Judenhass zu tun hat“ an. Nicht nur der. Sondern auch Gott. Wo? Im ebenso brandaktuellen Tora-Wochenabschnitt („ein aussätziger Mann ist er“), Altes Testament! – Erleichtertes Aufatmen seitens der unschuldig geschundenen Christenheit … denn genau um solchen boshaften Anschuldigungen Gottes wie Lashon haRa („böse Zunge“) zu entgehen, wurde uns durch den Erzengel Gabriel doch der Koran und zuvor durch den Pontifex Roms das Neue Testament geschenkt, gleich nachdem dieser Gottes Tempel in Jerusalem vernichtet, das mörderische Gottesland Israel in Palästina umgetauft und Gottes Volk Israel über die Welt zerstreut hatte. Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen? Der Doppelabschnitt Tasria-Mezora beginnt jedoch nicht mit dem vom kranken Geist eines Menschen (z. B. durch vorsätzliche Verleumdung des demokratischen Rechtsstaates Israel) hervorgebrachten Aussatz („Zara’at“), sondern mit der ebenfalls 2012 schon wieder – von wegen: 20 % Antisemitismus – völkisch-staatsmännisch von der überwiegenden Mehrheit der Deutschen menschenrechtlich korrekt verurteilten Jüdischkeit im Allgemeinen und der Beschneidung im Besonderen:

Tasria-Mezora: 3. Moses 12,1 – 15,33 || 2. Könige 7,3-20
Kommentar von Eric Martienssen.

    „Er redete zu Moses und sprach: Sprich zu den Kindern Israels: eine Frau, die ein Kind gebärt, und das Kind ist männlich, so ist sie sieben Tage unrein; gleich der Sonderungstage ihres Erschwachens, muss sie unrein sein. Und am achten Tage soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden.“ (12,1-3)

. . . Gestern fragte die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in der Beschneidungsdebatte (Süddeutsche Zeitung 25.9.2012) entsetzt: “Wollt ihr uns Juden noch“:
„…Seit bekannt wurde, dass ein Richter in Köln im Mai das Verdikt „Straftat“ aussprach, ereifert sich die ganze Republik über das Pro und Contra der Entfernung eines winzigen Hautstücks … Unvermindert tauchen vermeintliche Experten auf und behelligen uns ungefragt mit ihren medizinischen, juristischen, psychologischen oder moralischen Assoziationen. Die selbsternannten Retter der Säkularität und des deutschen Rechtssystems schwingen sich auf, das vermeintlich brutale religiöse Ritual auf seine Legalität, Modernität und Sozialverträglichkeit hin zu überprüfen … Wir hören uns weit mehr an als die Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften. Wir ertragen es, dass alternde Literaturnobelpreisträger mit SS-Vergangenheit ihre letzte Tinte dafür opfern, Deutschland und die Welt vor der kriegslüsternen Atommacht Israel zu warnen. Wir ertragen, dass obsessive Weltverbesserer dazu aufrufen, Produkte aus Israel zu boykottieren und Unterschriften sammeln, wohl wissend, dass sich kein Mensch für sie interessieren würde, wenn sie die humanitären Katastrophen in Gambia, Somalia, Weißrussland – jenseits der besetzten Gebiete anprangerten. Wir ertragen das Verständnis, das palästinensischen Selbstmordattentätern entgegengebracht wird, weil ihnen das Verhalten Israels ja keine Alternative lasse“ …ganzen Artikel lesen »

. . . Heute ist Deutschland – wieder – einen Schritt weiter am gottlos und sophistisch Juden ausmerzenden Abgrund. Im Unterschied zu damals entsendet man heute als überzeugte Lutherpfarrerstochter und gewiefte FDJ-Sekretärin für „Agitation und Propaganda“ (DER SPIEGEL 13.05.2013) seine entweder in Präsidentenehren der Deutsch-Israelischen Gesellschaft getarnten Bundesminister zu einem „Orientierungsbesuch“ in den Gazastreifen, um durch den zwangsläufig auftretenden Eklat – da die israelische Regierung natürlich jedem Israel vorsätzlich Verbrechen unterstellen wollendem Fremdpolitiker den Gaza-Zutritt verweigert – das jederzeit wieder entflammbare deutsche Volk politisch korrekt gegen Israel zu verhetzen (gemeinsam mit der fast gleichzeitig stattfindenden „Flottillen-Affäre Mavi Marmara“ berichteten wir am 24. Juni 2010 in unserem Artikel → DIG Deutschland mit Niebel und Gysi vor Gaza gegen Gott und Israel). Oder man schickt reichskanzlerisch-jovial einfach seinen (aus seiner Freundschaft zum Israel auslöschen wollenden Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas nicht den geringsten Hehl machenden) Chef-Diplomaten in wahrhaftig dämonisch-kranker Absicht zum Antrittsbesuch Straßenmädchenhaft nach Israel wie geschehen. POLITICALLY INCORRECT findet für Sigmar Gabriels deutsch-perfide Aktion die einzig angebrachte Überschrift: „Nach Treffen mit Judenhassern: Netanjahu lässt Gespräch mit Außenminister Gabriel platzen.“ Laut „Haaretz“ wollte der israelische Staatschef am Dienstagnachmittag mit Sigmar Gabriel telefonieren, um persönlich zu erklären, warum er Vorbehalte bezüglich des Treffens mit “Breaking the Silence” und “B’Tselem” habe, Gabriel aber weigerte sich das Gespräch anzunehmen.

Deutsch-christliche Verkehrung jüdischer Verblendung, Verstockung und Perfidie
Jedem, der einmal länger als für einen „Orientierungsbesuch“ allein mit deutschen Ordensbrüdern oder Ordensschwestern hinter dicken Klostermauern gelebt hat, ist eines völlig klar: Deutschland ist der christliche Gottesstaat in Reinkultur. Betonung auf Kultur. Politik ist lediglich die nach außen gelebte religiöse Weltherrschafts-Überzeugung! Gegen Gott? Natürlich gegen Gott! Im Grunde nur gegen Gott, da dieser in seiner „Lehre“ den Weltherrschaftsanspruch für sich allein beansprucht. Da man gegen Gott aber heute nun einmal politisch keinen Staat machen kann, den Heiligen Römischen Gottesstaat Deutscher Nation, nimmt man sich stattdessen ganz weltlich „seiner Kinder an“ (2.M.4,22: „Israel ist mein erstgeborener Sohn“). Und, nachdem man sie nicht vollständig hat vergasen können, verbündet man sich politisch korrekt mit denjenigen, die diese Endlösung der Judenfrage – als unabhängiger Staat von mittlerweile 136 Nationen in der UNO anerkannt – alleine schon aus Eigeninteresse einem für alle Nationen ersehnten Ende zuführen wollen, also wie Bundesaußenminister Gabriel mit seiner Freundschaft zu Mahmud Abbas und seinen palästinensischen Terrororganisationen (→ ARD-Kontraste vom 25.08.2016: Deutsche Steuergelder für Terroristen?). Der Freiheit für Presse und Bürger der ganzen Weltgemeinschaft kommt – statt Errettung durch den Auszug aus Ägypten im Ersten Gebot – auch eine christlich-römische Verbrüderung mit „Hilfsorganisationen für die Befreiung Palästinas“, entgegen, oder, die Unterstützung von Springer-Merkels Volks verhetzendem „500 Jahre Reformationsfest“ – Lutherdekade 2017. Wer’s aber ganz fromm und politisch korrekt haben will, der bejubelt eben die erwähnte, scheinheilig säkularisierte deutsche Außenpolitik . . . und betet mit Klosterfraus Melissengeist nicht nur am Karfreitag sondern das ganze Heilige Jahr Deutscher Nation hindurch: „Gott möge die [verblendeten, verstockten und perfiden] Juden erleuchten, damit sie Jesus Christus als den Heiland der Welt anerkennen “ → Raubmord Gottes Tempelschatzes durch Kirchenpapst in Rom!

Weil, wie durch Sigmar Gabriels perfides Handeln in Israel erneut zu beweisen war, die geistliche Zersetzung der Menschheit durch Lashon haRa (böse Zunge – Üble Nachrede) ebenso verheerend erscheint, wie deutsche Reichskristallnächte (Pogromnacht → Man feierte in Luthers Geburtstag) und christliche Kreuzzüge im Namen eines von Rom erfundenen Gottes Jesu, deshalb fordert Gott wohl in unserem Wochenabschnitt den ultimativen Ausschluss des – für jedermann (wenn er will) sichtbar – Aussätzigen aus aller Gemeinschaft. Und, Hand aufs Herz, schreien die überdimensionalen Kirchtürme im Grunde genommen nicht all das aus ihren Glocken über die ganze Stadt hinaus, was die Seele des einzelnen Christen im tiefsten Innern doch weiß,: Ich bin aussätzig – nicht zu Gottes Volk gehörig. Umso schriller, je Gott- und Israelhassender eine Regierung seelisch und politisch agiert, wird auch deren Presse. Sie verschmilzt wie derzeit in Deutschland förmlich zu Einem, Gleichschaltung. Und plötzlich mutieren deren Menschen und Gott verachtenden Lügen zur vorbildlich auch „fühlbar“ (Fakten werden durch Gefühle ersetzt) Einheitsfördernden Staatsräson, faktisch belegbare Tatsachen jedoch zur Propaganda Putins oder postfaktischen Israel-Politik eines bedauernswert desorientierten US-Präsidenten Donald Trump. Hat der Ewige, gesegnet sei Er, keine Chance mehr gegen diesen, übrigens auch Diaspora-Juden besonders im Zentralrat der Juden in Deutschland befallenden Christen-Hoch-Jubel? Doch. Er hat: Aussatz! Dann werden sie hier wie da wieder schreien, „wo war denn Gott im Holocaust“ oder „wir haben doch von nichts gewusst“. . .

. . . aber es hat doch in allen Gazetten Deutschlands gestanden! 2009, da hatten Palästinenser nach dem Gaza-Krieg in der schwedischen Tageszeitung Aftonbladet ungehindert völlig frei erfundene, schwerwiegende Vorwürfe gegen Israel erhoben, die behaupteten, dass toten Verwandten in Israel Organe gestohlen worden seien. Der Bericht wurde mit keinen Beweisen untermauert und führte – da die Regierung des (mit Norwegen und Finnland) weltweit lupenreinsten Lutherlandes Schweden eine öffentliche Verurteilung der Zeitung unter Verweis auf die Meinungs- und Pressefreiheit ablehnte – zu einer diplomatischen Krise zwischen Israel und Schweden. Gleich im Anschluss hatte die UNO den jüdischen Richter und ehemaligen UN-Chefankläger Richard Goldstone – wenn man will findet man immer Juden und jüdische NGOs die Israel vernichten wollen – in Südafrika aufgespürt, der die „Kriegsverbrechen“ Israels untersuchen und verurteilen sollte. Israel bekam daraufhin seine UN-Resolution wegen bewiesener Kriegsverbrechen, doch der Richter Gewissensbisse wegen seiner vorsätzlichen Lügen. 2011 verlangte Richter Goldstone die Rücknahme der Resolution. Aber zu spät, denn die UNO hatte die Verurteilung Israels doch zur Bedingung für seine Beauftragung gemacht. Nach gleichem Prinzip funktioniert auch Lutherpfarrerstochter Merkels (CDU), der Luther-Kirchentagspräsidentens Steinmeier (SPD) und de Maizières (CDU) und Luther-Kirchensynodenpräsidentin Göring-Eckardts Fakten-Verkehrungspolitik. Denn vermeintlich ist Pressefreiheit – statt Freiheit auf der Grundlage von Gottesgesetzen und Menschenwürde – die Basis einer demokratischen Gesellschaft.

„Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ Artikel 19 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen (Dezember 1948).

So tut es nicht wunder, dass ausgerechnet die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ in ihrer diese Woche veröffentlichten Rangliste unter dem Titel „Pressefreiheit weltweit in Gefahr – auch in Demokratien“ beklagt, dass sich in zwei Dritteln der 180 untersuchten Länder die Situation für freie Medien verschlechtert hat. Natürlich auch in den nunmehr Israel- und Siedlungsfreundlichen USA, neben Deutschland und EU unter Barack Obama doch noch Hauptfinazier des Palästinenser-Terrors und Luther-Hypes zur Vernichtung Gottes und Israels. Doch positiv – wer hätte das gedacht – wird die Weltrangliste in Sachen „Pressefreiheit“ von den reinsten Lutherländern der Welt angeführt, Schweden, Norwegen und Finnland: Gott ist tot, es lebe Luther?“ – Was für einabgrundschlechter und böser Gott, hört man sie im Voraus jetzt schon wimmern, wenn dann eine Zeit der Gerechtigkeit käme, in der „Aussatz“ noch das geringste Problem darstellte.

Allen Lesern wünschen wir – mit Hilfe des Himmels – eine freundliche, Menschen und Gott würdigende Reinheit, Freiheit und Shabbat Schalom!


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2 Kommentare to “Tasria-Mezora: Aussatz Gabriels”

  1. BS“D
    Schalom, lieber Eric, Dir und Deinen lieben Lesern!

    Es ist nur gut, wie Du die Verbrechen sichtbar machst, die hinter dem Begriff „Reformation“ versteckt werden, und nun zu Ehren des Verbrechers, der unter dem Titel „Reformator“ mit einer Lutherdekade zum Ziel eines 500-jährigen Jubiläums geehrt wurde, wie ihn die NAZI´s, deren Idol (Götze) er war, ihn 1938 mit einem Geburtstagsgeschenk in Form ihrer „Reichs-Christ-All-Nacht“ gefeiert haben.
    Es ist auch wwe. (weltweiteinmalig.), wie Du das völlige System der Verblendung, mit dem damals die Welt eingefangen wurde, das über den Höhepunkt der NAZI-Propaganda hinaus auch heute noch ungebremst weiterläuft, durchschaubar machst. In meinem Gedicht „WIEDERGUTMACHUNG?“, das ich schrieb, als ich selbst noch in Deutschland wohnen musste, sind folgende Verse enthalten:

      Immer öfter kam die Meldung: „Judenrein“ ist jetzt das Land – bis Europa sah Vergeltung und die Naziherrschaft schwand.
      Heute gehört das zur Geschichte und – zur neuen Weltordnung! Doch in welcher Deutung Lichte erscheint die Verantwortung?
      Beleuchtete Marionetten lässt die Rückschau aufersteh´n. Doch die Drahtzieher selbst wetten: „Niemand kriegt uns je zu seh´n!“
      Schnell vergisst die Welt die Trauer und fällt bald erneut d´rauf rein: Hintermänner auf der Lauer haben einen frommen Schein! …

    In Deiner Betrachtung zu dem Tora-Abschnitt, in dem mit dem Aussatz eine Folge der Laschon Hara (böse Zunge) behandelt wird, schreibst Du über die Rolle der Schweden inmitten des Geschens der Reformation, die scheinbar nach dem Bauernkrieg, dem Böhmischen Krieg, dem Schmalkaldischen Krieg und dem Dreißigjährigen Krieg nur noch in Form von Kriegen und Mordtaten bestand. Das wird nun alles in der Luther-Dekade mit verherrlicht und gefeiert. Dabei war doch Luther als scheinbarer Rädelsführer auch nur eine Marionette, der als Jurist seinen Studienkamerad Hieronymus Bunz mit einem Messer erstochen hatte und durch die Flucht ins Augustiner-Kloster dem Galgen entkam und in die Theologie umsattelte.
    Der König Gustaf „Adolf“ von Schweden, der nahe Lützen bei Leipzig gefallen und begraben ist (Das Terrain um sein Grab ist heute noch schwedisches Staatsgebiet), war mit seinen Truppen bis Basel gekommen und hatte im Markgräfler Land keinen Menschen am Leben gelassen, weder Kind noch Greis. In Sachsen wird er heute noch besungen: „Gustaf Adolf. Christ und Held, rettete bei Breitenfeld Glaubensfreiheit für die Welt. – Glaubensfreiheit für die Welt rettete bei Breitenfeld Gustaf Adolf, Christ und Held.“ usw.
    Das einzige Thema bei all dem ist der Glaube! Was ist das eigentlich? Was macht der Glaube eigentlich für einen Sinn, ohne Berge von Leichen zu hinterlassen? Vor geraumer Zeit fand ein Zehnjähriger (Dekade) Glaubenskrieg zwischen Schiiten und Sunniten (Persien und Irak) mit Millionen Toten statt, der sich heute scheinbar in Syrien fortsetzt. Sind da Christen oder Moslems besser? Warum werden sie sich aber immer wieder einig gegen die Juden? Wer hat eigentlich den „Glauben“ in die Welt gebracht? Dass hat etwas mit dem Sündenfall zu tun, ganz am Anfang der Weltgeschichte. Der Mensch war von seinem Schöpfer geschaffen worden zu unterscheiden, z.B. zwischen Licht und Finsternis oder Wahrheit und Lüge, und verantwortlich, sich zu entscheiden. In dem Moment, wo Adam einer Lüge geglaubt hat, war mit der Sünde und dem Tod der Glaube in die Welt gekommen. Die Schlange spielt seitdem den Erlöser. Es lebe der Glaube? Wenn Juden lieber unterscheiden lernen, muss man sie da als die Ungläubigen bekämpfen?
    Das Glaubensdilemma ist immer dasselbe! Die Menschen werden, egal ob politisch oder religiös, immer wieder so zum Glauben erzogen, dass sie nichts zu unterscheiden brauchen, dafür aber „Freie Wahlen“ beanspruchen dürfen, bei denen Nüchterne und Betrunkene gleichermaßen wahlberechtigt sind. Es lebe die Demokratie? Luther war bei dem Allen der Erfinder des Glaubens-Absolutismus! Dazu am Ende der Luther-Dekade zur Unterscheidung des Geschehens bei der sogenannten Reformation aus dem Buch „Joselmann von Rosheim“ von Marcus Lehmann, Band I ab Seite 272 (MoraschaVerlag 1988) aus historischen Dokumenten, das die Stunden miterleben lässt, in denen Luther auf dem Wege zum Reichstag in Worms war:

    Zitat:
    Als sich Rabbi Joselmann zur Reise nach Worms rüstete, klopfte es an die Tür seiner Wohnung zu Frankfurt, und ein Mann im Gewande der Mönche des Augustinerordens trat ein.
    „Seid Ihr Joselin, der Befehlshaber der Juden?“ fragte der Mönch.
    „Der bin ich“, antwortete der Angeredete, „und Ihr seid Martinus Luther, Doktor der Theologie und Professor an der kurfürstlichen Universität zu Wittenberg“. –
    „Ihr kennt mich?“
    „Euer Name ist in aller Mund und Euer Bild in allen Händen!“
    „Ich komme, um Euch meinen Dank zu sagen. Ihr habt auch für meine Sache gewirkt, indem Ihr den Anschlägen der Domonikaner entgegentratet, – Joselin, ich bin ein Freund der Juden; ich habe gegen ihre Bedrückung und Verfolgung geschrieben.“
    „Ich weiß es, ich habe Eure Schrift darüber gelesen und weiß Euch Dank dafür, daß Ihr von der Verfolgung meiner Brüder abratet; noch mehr weiß ich Euch Dank dafür, daß Ihr dazu mahnt, uns bürgerliche Hantierung zu gestatten, und daß Ihr jene abscheulichen, sinnlosen Beschuldigungen, daß die Juden Christenblut brauchen, für abgeschmackte Märchen erklärt.“
    „Ihr seid ein unterrichteter Mann, Joselin, mit Euch kann man ein vernünftiges Wort reden. Ich habe viel von Euch gehört. Ihr seid der erste und angesehenste Mann der ganzen Judenheit. Wisset, Joselin, ich habe viel darüber nachgedacht, warum ihr Juden bei euren Irrtümern verharret, warum ihr nicht längst erleuchtet seid vom wahrhaften Christenglauben. Und da scheint es mir, daß es fast kein Wunder ist. Unsere Narren, die Papisten, Bischhöfe und Mönche haben bisher die Juden behandelt, als wären sie Hunde und keine Menschen. Jetzt aber soll das Christentum gereinigt werden von allem papistischen Beiwerk und allen schändlichen Mißbräuchen. Ich gehe zurück auf den Wortlaut der Heiligen Schrift. Da ist ein Boden gewonnen, der uns und euch gemeinsam ist. Joselin, die Kraft des heiligen Wortes wird den Kaiser und die Fürsten, ich bin dessen gewiss, überzeugen. Leget auch Ihr Eure Verstocktheit ab und nehment den reinen Christenglauben an, wie ich ihn lehre und predige.“
    „Herr Pater, wenn ich Euch recht verstanden habe, so wollet Ihr die Kirche reformieren, das heißt, Ihr wollet den ursprünglichen Zustand der Kirche, wie er war, noch ehe es einen Papst gegeben hat, wieder herstellen.“
    „So ist es. Die Fasten, der Ablaß, die Verehrung der Heiligen und Reliquien, die euch Juden mit Recht als ein schlimmer Götzendienst erscheinen muss, sollen abgeschafft werden. – Ihr Joselin, müsset mit gutem Beispiel vorangehen; dann werden Eure Brüder Euch folgen. Nehmet die Taufe an, und werdet Euren Brüdern und Verwandten ein Erlöser und Befreier, wie ich dem deutschen Volke zu werden hoffe, ein Befreier und Erlöser vom papistischen Joche!“
    „Wie könnt Ihr, Herr Pater, ein solches Ansinnen an mich stellen? Wir, wir glauben an den einzigen Gott und an niemanden außer Ihm. Für diesen erhabenen Glauben haben unsere Väter gelitten und geblutet, in diesem Glauben wollen auch wir leben und sterben. Und wenn euer Meister selber wiederkäme und uns gewinnen wollte für seine Lehre, so würden wir heute zu ihm sprechen wie unsere Väter vor 1500 Jahren: Geh` hinweg von uns; wir haben keinen Teil an dir. Wir bleiben treu der reinen, unverfälschten Lehre unseres Gottes.“
    „Und Ihr meint, Ihr hättet den rechten Glauben, Ihr mit Euren einfältigen Gesetzen ohne Ende, mit Euren vielen Vorschriften, Gebräuchen und äußeren Werken?“
    „Wahrlich, Herr Pater, Ihr stehet dem Judentum ferner als die Kirche, die Ihr bekämpfet! Eine der Hauptsäulen unserer heiligen Religion ist die Lehre von der Freiheit des Willens. Gott hat den Menschen zur Freiheit erschaffen; der Mensch kann das Böse wählen oder das Gute, den Tod oder das Leben. Und Gott befielt ihm, ermahnt ihn, daß er wähle das Leben, daß er durch gottgefälligen Wandel, durch gute, edle Taten seine Seele vervollkommne. Das erste und vorzüglichste ist die Tat, die echte, rechte, gottgebotene Tat. Nicht die Lehre ist die Hauptsache, sagen die Weisen der Mischnah, sondern die Tat. Und Ihr, Herr Pater, Ihr leugnet den hohen Wert der guten Werke? Der Glaube und nur der Glaube allein ist Euch das einzige Mittel, selig zu werden! Ich habe Eure Schrift über die Freiheit des Willens gelesen. Sie ist voller Irrlehren, voller Irrtümer – nein, nicht voller Irrtümer, sondern von vorn bis hinten ein Irrtum. Ihr habt den Sinn der Heiligen Schrift nicht verstanden, weil Ihr der hebräisch Sprache nicht genugsam mächtig seid, weil Ihr die Auslegungen und Erklärungen der Rabbinen nicht kennt, weil Euch das Eindringen in den Talmud und in die Kabbalah versagt und verschlossen ist!“ –
    „O, ihr heillosen, elenden Leute! Jetzt sehe ich, dass ihr unverbesserlich seid, daß man recht getan hat, euch wie schädliche Tiere zu behandeln, euch zu zertreten, zu zerfleischen und niederzumetzeln. Wohlan, ich werde Kasiser und Reich für meine Lehre gewinnen. Dann werde ich dazu raten, eure Synygogen einzuäschern, eure Häuser zu zerstören, euren Talmud und eure Gebetsbücher und sonstigen Teufelskram zu verbrennen. Euer Geld muß euch genommen werden, und euren Rabbinen und Schriftgelehrten muß die Zunge ausgeschnitten werden hinten im Halse; Eure Männer und Frauen sollen als Leibeigene verkauft werden und mit nichts anderem hantieren, als mit Flegel, Axt, Spaten, Rocken und Spindel. Dann sollet ihr noch behaupten, daß ihr den rechten Glauben habt und daß das Christentum drei Götter lehre.“
    In hellem Zorn schritt er von dannen.
    Rabbi Joselmann aber erhob seine Hände gen Himmel und sprach:
    „Allmächtiger Gott, so ist denn in diesem Martinus Luther deinem Volke ein schlimmerer Feind erwachsen, als jemals zuvor einer gelebt hat. Du aber, o Gott, laß seine bösen Anschläge nicht gelingen! Du allein bist unser Erretter und Beschützer, auf dich allein vertrauen wir. Auf dich haben vertraut unsere Väter, sie haben vertraut und wurden errettet. Zu dir flehten sie und wurden errettet, auf dich haben sie vertraut und wurden nicht beschämt. O, du mein Gott, sei nicht fern, du meine Stärke, eile zu unserer Hilfe!“

    Zitat Ende

    Das Dokument der Schande, Luthers Judenschrift von 1543, das 2016 von zwei Verlagen mit Luthers Originaltext und in verständlichem Deutsch und mit wertvollen Kommentaten wieder zugänglich gemacht wurde, erscheint wie eine Fortsetzung der Szene Luthers, die wir hier gerade lesen konnten. Das haben die NAZI´s zur Durchführungs-Verordnung gemacht, und es wurde mit der Luther-Dekade keinesfalls bloßgestellt. (VERLAGSHAUS RÖMERWEG oder Alibri)
    Die so völlig unberechtigte Glorifizierung dessen, der in der Lutherkirche an der Stelle des Papstes steht, aber seit seinen Tod noch nie einen Nachfolger bekommen hat, wird nirgends als Götzendienst verurteilt. Wäre der Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag nicht für dessen Verurteilung zuständig?

    Schabbat Schalom!

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