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WaJakhel-Pekudai: Römische oder göttliche Heiligtümer

Hierzulande startete die zweifelhafte Wahrnehmung von Heiligem durch Wahrung der Interessen des neutestamentarisch ermächtigten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Nach dessen vermeintlichem Ende 1806 wurde dieser „Geist“ durch die Preußen und deren „heilige Orden“ bis ins Dritte Reich – das Reich des, nach Vater und Sohn, nunmehr Heiligen Geistes – fortgeschrieben. Nach dem Holocaust – ebenfalls eine rein christliche Veranstaltung – wurde ausgerechnet der dem preußischen Herrenhaus angehörende Präsident des Preußischen Staatsrates, Konrad Adenauer, für einen Neuanfang berufen. Hatte das zertrümmerte Europa schon wieder vergessen, wohin dessen „Geist“ führte? Jedenfalls wurden entsprechend arglos die ausgerechnet am kommenden Schabbat WaJak’hel-Pekudai (25. März 1957) 60 Jahre alt werdenden Römischen Verträge unterzeichnet, die zur heutigen Europäischen Union und zwangsläufig zur deutsch-heiliggeistlichen Zerstörung der gesamten Weltordnung Gottes führten. Als Beispiel dafür mögen hier die Anfangsworte unserer aktuellen Tora-Wochenlesung dienen:

2. Moses 35,1 – 40,38; Hesekiel 45,16 – 46,18
Seele & Körper – Das Wesen des Schabbats | Kommentar von Eric Martienssen:

    „WaJak’hel Moscheh et-kol-haAdat Bnei Jisrael waJomer alehem eleh haD’warim …“ – „Und es versammelte Moses die Gemeinschaft der Söhne Israels und sprach zu ihnen: Dies ist die Rede, die ER gebot, sie zu tun: Ein Tagsechst werde Arbeit gemacht, aber am siebenten Tag sei euch Heiligung, Feier, Feiern, IHM, allwer an ihm Arbeit macht, sterbe.“ (2. Moses 35,1-2)

Deutliche Worte über „allwer am Schabbat Arbeit macht“, denn wer der Weltgemeinschaft, außer religiösen Juden, ist denn hier vom Sterben ausgenommen? Diese Wochenlesung in einem Satz ausgedrückt würde wohl so lauten:
[nur] die jüdische Seele wohnt im Tempel! So vereinfacht stellt es sich jedenfalls dar, wenn man die hebräischen Namen dieser Doppelwochenlesung in der deutschen Übersetzung liest, also „Er versammelte“ [die heilige Versammlung] + „Aufnahmen“ [in die Wohnung der Heiligkeit], denn es kommt nur in dieser Verbindung zur vollendeten Vereinigung von Geist und Körper, also zur Verbindung der Seele als Wohnsitz Gottes Geistes im Menschen und der Stiftshütte, dem Tempel als Wohnung des Ewigen in Seinem Volk. Hier sogar in der „Wüste“. In wörtlichstem Sinne ist außerhalb dieser → Einheit mit Gott bis zum heutigen Tag nichts als Wüste.

Den Tempel, Gottes Wohnsitz unter den Juden, Seinem Volk, hat der römische Pontifex der Kirche physisch wie später auch die aus Adenauers Herrenhaus-Geist entstandene Europäische Union geistlich höchstselbst zerstört und geplündert, um sich von diesen Schätzen Gottes und dessen Volkes ein eigenes „Heiligtum“ für seine Christenheit zu finanzieren, das Kolosseum in Rom . . .

[s. Foto Tafel 1 Ausstellung ▼ „Im Licht der Menora“; 2015 im Jüdischen Museum Ffm]
Kolosseum finanziert mit Gottes Tempelschatz

. . . DAS Bollwerk gegen Gott, wohin dieser Papst völlig geschmackloser Weise auch am kommenden Karfreitag zu Beginn seines Osterfestes, während das Volk Gottes sich auf Pessach vorbereitet und Erew Schabbat feiert, Gotteslästernd triumphierend pilgern wird. Folgerichtig wäre der einzige Ausweg eines Christen aus dieser Gotteslästerung der SOFORTIGE Austritt aus der Kirche, wollte er denn die aller geringste Chance wahren, jemals mit Gott zusammen zu wohnen. So jedenfalls scheint es die Prophetie im letzten Satz der Bibel Gottes, der Tanach, vermitteln zu wollen (2. Chronik 36): Wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER, sein Gott, ist bei ihm, er ziehe hinauf! → Jerusalem

„Und es waren vollendet die Himmel und Erde und all ihr Heer. Und Gott hatte vollendet“ ↔ was Er „im Anfang schuf“, die Ruhe in Gott, der Schabbat, heiligste Versammlung der B’nei Israel – der Kinder Israels („Israel ist Mein Erstgeborener Sohn“ sagt der Ewige, gelobt sei Er, in 2. Moses 4,22) – im Tempel / Stiftshütte / Mischkan der Wüste.

Eine 2. Parallele von „Im Anfang schuf“ (Bereschit/Genesis) bis zur Vollendung im Buch Schmot/Exodus finden wir an dessen Ende (2. Moses 40,13) in den Worten

  • „und Mosche hatte vollendet“/“und Mosche sah die ganze Arbeit, und siehe, sie hatten (beim Bau des Körpers der Stiftshütte) dieselbe gemacht; da segnete sie Mosche“ (39,43).
  • Erinnert uns das nicht an die im Grunde die ganze Seele aller Menschen begründenden Worte: „Und Gott sah an alles, was Er gemacht, und siehe, es war sehr gut … Und Gott segnete den siebten Tag“ (1.M.1,31)?

Doch auch innerhalb der mit dem jeweiligen unserer beiden Paraschot verknüpften Psalmen (Wajakhel → Psalm 61; Pekudej → Psalm 45) finden wir seelisch ↔ körperliche Vereinigungen und Parallelen in Vollendung. So hat Prof. Dr. Yizhak Ahren in seinem Buch „Verknüpfungspunkte – Warum gerade dieser Psalm?“
(Verlag Kibitz Edition, kiebitz.edition[at]gmail.com)
die Sicht auf Psalm 61 mit dem Satz begonnen: „Zur Errichtung des Heiligtums in der Wüste haben viele Männer und Frauen beigetragen“, und die Sicht auf den Psalm 45 begann er mit der „… Vollendung der Konstruktion des Heiligtums“. Prof. Ahren führt in der Frage, warum Psalm 45 dem Wochenabschnitt Pekudej zugeordnet wird, aus, dass dieser Psalm zur „Hochzeit eines Königs“ verfasst wurde. Ahren weiter: „Bei einem solchen Anlass kommt eine freudige Stimmung auf, und auch die Vollendung des Heiligtums war ein erhebender Moment. Nur durch eine kordinierte Zusammenarbeit wurde das Heiligtum vollendet; eine Hochzeit markiert den Beginn eines Zusammenlebens von Braut und Bräutigam. Mosches Segen haben wir bereits zitiert. Dem König wünscht der Psalmist: » An deiner Väter Stelle mögen deine Söhne treten, mögest du sie setzen zu Fürsten im ganzen Land « (Vers 17).“

Nur in der Exklusivität, der Ausschließlichkeit zweier Partner in einer Beziehung Braut ↔ Bräutigam, Königin ↔ König, Schabbat ↔ Judentum, lässt sich Liebe lieben, Heiligkeit heiligen, die bereits angesprochene Einheit namens Sabbat ↔ Ruhe leben!

Entgegen des gottlosen Geistes der Römischen Verträge – von wegen friedliches Europa – der lutherischen Fake News Angela Merkels, ihrer Springer’schen Lügenpresse, aber auch der des Israel mit römisch-katholisch wie auch staatsmännisch vorgetragener Übler Nachrede (LaSchon hara) verleumdende ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz („EU-Betrugsermittler prüfen Vorwürfe gegen Schulz“| DIE ZEIT) ist also in der Wirklichkeit der Tora der Schabbat der Tag der Harmonie. Der Harmonie von Körper und Geist (Seele, eben keine irdisch erfassbare Dimension). Des Einzelnen ebenso wie auch der Tag der Harmonie der Gemeinschaft, der seelischen Versammlung in der ruhigen Wohnung Gottes. Mitten in der Wüste!
Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “WaJakhel-Pekudai: Römische oder göttliche Heiligtümer”

  1. […] den Heiligen Schriften Gottes sind Götzendiener → und der Kommentar letzter Woche weist aus, dass alle, die den heiligen Geistern Adenauers Römischer Verträge bis zur […]