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Wenn du Gottes Gebote und Geist aufnimmst

Die Schabbatfeier ist nicht nur das dritte Zeichen des Judentums, sondern auch das auf ewig „vereinende Zeichen“ zwischen Gott und allen Menschen, die definitiv zu Seinem Volk gehören. Das sind qua Definition bislang zwar leider fast ausschließlich gebürtige Juden, aber natürlich – Seiner Natur entsprechend – will Gott, dass nicht nur die „Söhne Jisrael“, sondern auch jeder Mensch wieder zu Ihm hinauf, also aus der Fremde Ägyptens/der Welt zurück zu Ihm ins Gottesreich kehrt. Denn dann hat Er deine Seele auch endgültig gerettet (vgl. Erstes Gebot 2.M.20,2). Und deinen Geist? Ist er es nicht, der dich bereits hier unten rettet, „wenn du aufnimmst“ (KI TISSA) die Seinem Volk gegebenen Gebote und Er dich dafür dann auch „da oben“ aufnimmt?

2. Moses 30,11 – 34,35 [Parah: 4.M.19]||[Hesekiel 36,16-38]
Kommentar von Eric Martienssen.

    ER sprach zu Mosche, sprach: Und du, rede zu den Söhnen Jisraels, sprich: Jedoch meine Wochenfeiern wahrt! Denn ein Zeichen ist sie zwischen MIR und euch in eure Geschlechter, zu erkennen, daß ICH es bin der euch heiligt. Wahret die Feier, ja, Heiligung sei sie euch; die sie schänden: sterben muss der, sterben! ja, allwer an ihr Arbeit macht, gerodet werde solch Wesen aus dem Innern seiner Volkleute. (2.M.31,12-15) – Weltzeit-Bund (16)…

. . . auch für die Frauen! Denn dass mit der Wiedervereinigung Israels mit Gott auch die Frauen gemeint sind liegt auf der Hand, wenn man erkennt, dass die beiden ersten sichtbaren Zeichen/Symbole des Judentums das Gebet und die Beschneidung sind, die eben ausschließlich von/an männlichen Juden vollzogen werden, während die Schabbatfeier von beiden Geschlechtern gehalten wird. Aber dereinst auch vereint mit allen Menschen? In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass 2012 wieder die Deutschen – diesmal nicht unter Kanzler Hitler sondern Kanzler Merkel – alleine unter allen Völkern der Erde es waren, die Juden an dieser bezeichneten, grundlegenden Stelle, durch Beschneidungsverbot, ihr Existenzrecht als Gottes Volk absprechen wollten. Denn es geht dem Christen-Establishment, besonders Lutheranern wie die ihrem Höhepunkt entgegen fibernde Gott- und Geistlose Lutherdekade beweist, nach wie vor um die Vernichtung des Judengeistes, ewiger Werte, damit es seinen selbsternannten heiligen Geist mit Bundestagswahl-Zustimmung des Volkes manifestieren kann. Besonders wertvoll auf diesem Weg zur totalen Wertevernichtung erscheinen besagten Gottesstaatlern dann die vor fast exakt drei Jahren (12.02.2014) in der Knesset getätigten Worte des „Kauft nicht bei Juden“ Kennzeichnungs-Präsidenten Martin Schulz, der seine Israel schändlich diffamierende Kritik – entgegen aller Fakten (was die faktische Natur Merkels „Postfaktivismus“ ausdrückt) – auf Äußerungen eines Palästinenserjungen stützte. Ergebnis: Boykott des Grausamen Israels. Noch gottloser das Werte-Bewusstsein der Deutschen zur lutherisch dominierten Rechtfertigung der Sanktionen gegen Russland, zu der sich sogar die FAZ, einfachste Begriffe für das schon wieder begriffsstuzige deutsche Volk deffinierend, am 7.4.2014 – also kurz nach Schulzens antisemitischen EU-Vorstoßes – im Artikel über „Die Krim und das Völkerrecht – Kühle Ironie der Geschichte“ äußerte:

Russland hat völkerrechtliche Ansprüche der Ukraine verletzt. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Wer am lautesten nach Sanktionen schreit, lenkt nur ab von der eigenen Blamage. Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts) … Das ist nicht der einzige Grund, den regierungsamtlichen Vokativen von Berlin bis Washington zu misstrauen. Sezession, Referendum, Beitritt ist etwas anderes als Annexion. „Annexion“ heißt im Völkerrecht die gewaltsame Aneignung von Land gegen den Willen des Staates, dem es zugehört, durch einen anderen Staat. Annexionen verletzen das zwischenstaatliche Gewaltverbot, die Grundnorm der rechtlichen Weltordnung. Regelmäßig geschehen sie im Modus eines „bewaffneten Angriffs“, der schwersten Form zwischenstaatlicher Rechtsverletzungen. Dann lösen sie nach Artikel 51 der UN-Charta Befugnisse zur militärischen Notwehr des Angegriffenen und zur Nothilfe seitens dritter Staaten aus – Erlaubnisse zum Krieg auch ohne Billigung durch den Weltsicherheitsrat. Schon diese Überlegung sollte den freihändigen Umgang mit dem Prädikat „Annexion“ ein wenig disziplinieren.
Ex CIA Offizier: Das sind die wahren Schuldigen am Ukraine Krieg:

Können in Deutschland – wie in den Niederlanden, wo der Wahlunterlegene Geert Wilders ein klirrendklarer Israelfreund ist – denn nur ausgemachte römisch-lutherische Judenhasser Kanzler werden? Ist das chronologische Zusammentreffen der merkelinisch euopäisierten Israelprodukt-Kennzeichnung und der Sanktionen gegen Russland etwa ein Zufall? Doch wohl eher nicht, geht es letztlich prinzipiell, wie vorgenannt, um die ständige Reaktivierung der Lügen gegen Israel und den Kommunismus durch geistliche Vernichtung der Werte Gottes. (Merkel, Lutherpfarrerstochter, hat von Kindesbeinen nichts anderes gelernt.) Zumindest soll das Luthergläubige deutsche Volk wohl ihres Erachtens „mit Nichtwissen widerlegen“ können, wenn, was heut‘ auf morgen durchaus wieder passieren könnte, alles in Schutt und Asche liegt. Es sind immer die ewigen Werte, die zuerst dran „glauben“ müssen. Kann man dem Ewigen, gelobt sei Er, verdenken, dass Er sich aber wenigstens an Sein eigenes Wort hält? Unsere Parascha stellt klar: „Wenn du die Zahl der Söhne Israels aufnimmst in der Musterung, so soll ein jeder für seine Seele dem Ewigen ein Sühnegeld geben…“ Heißt, Tacheles gesprochen, dass NUR eines jeden Seele, die tatsächlich Sühne/Buße gibt, aufgenommen wird! Heißt für Nichtjuden – first thing here on earth: Austritt aus der Kirche!

Im 4. Toraleseabschnitt (33,17-23) möchte Mosche Gottes Angesicht sehen. Der aber sprach: „Mein Antlitz kannst du nicht sehen, denn nicht sieht mich der Mensch und überlebt.“ Warum? – Versuch einer Erklärung: Sobald ich etwas „sehe“, glaube ich zu wissen – weil Augenzeuge – kann aber nicht mehr glauben, was außerhalb meines winzigen, menschlichen Sichtfeldes (dessen, was ich nicht mehr begreifen kann) liegt.

5. Toraleseabschnitt: „ER sprach zu Mosche: Haue dir zwei Tafeln von Stein, den ersten gleich, und ich will auf die [Gebots]Tafeln schreiben die Worte, welche auf den ersten Tafeln waren, die du zerschlagen hast.“(34,1)

Im 6. Abschnitt gebietet der Ewige, dass die Seinen keinen Bund mit den Völkern der Länder schließen sollen, durch die sie ziehen, damit sie nicht verleitet werden, deren (Viel- und Dreigeteilten) Göttern (und vermeintlich heiligen Geistern und Fake News) zu dienen, „ihre Standmale [Kreuze, Christusse usw.] sollt ihr zertrümmern, ihre Pfahlbäume sollt ihr ausroden. Denn: du sollst dich einer andern Gottheit nicht neigen! Denn ER, Eiferer, ist Sein Name, eifernde Gottheit ist Er.“

Dann geschah es, im letzten Abschnitt unserer Parascha, „als Mosche vom Berge Sinai herabstieg die zwei Tafeln der Vergegenwärtigung in Mosches Hand, als er vom Berg herabstieg – Mosche wusste aber nicht, dass von Seinem Reden mit ihm die Haut seines Antlitzes strahlte -, sah Aharon und alle Söhne Jisraels Mosche an: da, die Haut seines Antlitzes strahlte, und sie fürchteten sich, zu ihm hin zu treten. Mosche rief ihnen zu, so kehrten sich zu ihm Aharon und alle Fürsten in der Gemeinschaft, und Mosche redete zu ihnen. Und hernach traten alle Söhne Jisraels hin, und er gebot ihnen alles, was ER mit ihm auf dem Berg Sinai geredet hatte.“
Schabbat Schalom


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