cat-right

SCHMOT – Auszug aus Ägypten ins Leben

Jedes – wie damals das von einem neuen Pharao geführte Ägypten und heute das Dank Merkel wieder Luther verhetzte Heilige Brüsselsche Reich Deutscher Nation – auf Judenvernichtung ausgerichtete System beschwört seinen eigenen Untergang. Das war vor dem 1. Weltkrieg so, da Kaiser Wilhelm II. meinte: „Die Presse, die Juden und Mücken sind eine Pest, von der sich die Menschheit so oder so befreien muss – I believe the best would be gas.“ Desgleichen, als das deutsche Volk mit der Reichskristallnacht in Luthers Geburtstag hinein feierte, was im Zweiten Weltkrieg endete. Der noch aktuelle Bundespräsidentenpfarrer Gauck bezeichnet deutsche Katholiken als „Gottes Volk“, während sein Nachfolger, Kirchentagspräsident Steinmeier, die Israelfeindliche Politik seines Freundes Kerry vehement verteidigt und die Außengrenzen seines Reiches im Baltikum mit Bundeswehrtruppen gegen das mit Fake News – wieder, wie 1941 – zum Staatsfeind stilisierte Russland Putins verteidigen lässt. Gibt es ein Entrinnen vom Untergang dieses Staates gegen Gott? „ER sprach zu Mosche: Jetzt wirst du sehn, was ICH an Pharao tue: ja, unter starker Hand schickt er sie frei“. (6,1)

Parascha „Sch’mot“ (Namen) 2. Moses 1,1 – 6,1 || Jes. 27,6 – 28,13; 29,22-23; Jer. 1,1 – 2,3
Kommentar von Eric Martienssen.

    „So hat ER gesprochen: Mein Erstgeborener Sohn ist Israel. (4,22)

Israel darin Westjordanland und Gazastreifen - c Eric Gaba and NordNordWest

Israel darin Westjordanland und Gazastreifen – c Eric Gaba and NordNordWest

Dieser eine dem Mosche / Moses eingeflösste Satz in der aktuellen Tora-Wochenlesung scheint es zu sein, der die Völker der Welt rasend und auf himmelschreiend vergasende Weise findig macht bis zum heutigen Tag. Doch – wie man es auch christlich verdreht und gegen Gott verwendet – o. g. Satz ist faktisch nur authentisch mit dem Namen „Moses“ drauf, wie man in einem TV-Spot unserer Zeit wohl fokussieren würde. Denn der Name setzt sich aus dem ägyptischen Wort für Wasser „Mo“ und „usus“ („herausgezogen aus“) zusammen. Wer sich nicht vom Gott Israels, der Israel hier als seinen Erstgeborenen Sohn bezeichnet, bei der Flucht aus seinem Ägypten (den Fake News, Weihwassern der Kirche und Lutherpfarrerstöchtern) am Schilfmeer aus dem Wasser zum Leben (hebr: leChaim) im Angesicht des Ewigen als sein Sohn / seine Tochter befreien lässt, wird untergehen. So kann sich dem Einzig Einen (hebr: echad) geneigten Erdenbürger auch mühelos das Erste Gebot erschließen:

    „Gott redete all diese Rede, er sprach: ICH bin dein Gott, der ich dich führte aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus [in die Freiheit].“ (20,1-2)

Vielleicht wird einem bei diesem Denkprozess über die Identität Gottes und seines Volkes sogar die Wertigkeit vom Zahlwort Eins im Einssein mit dem Ewigen, dem Erstgeborenen Sohn und Ersten Gebot – was hat das mit mir zu tun – bewusst? Oder der Gegenentwurf zum Gott Israels, der von einer Jungfrau geborene eingeborene „Sohn“ Gottes des vermeintlich neuen Testaments, der sein gefaktes ans Licht-der-Welt-Kommen einzig dem Umstand verdankt, dass die römischen Gründungsväter dieses lächerlichen, zumindest aber bizarren Glaubens – immerhin hätte Jesus bei seiner Geburt seine eigene Mutter entjungfert – das hebräisch eindeutig für eine „junge Frau“ stehende Wort „alma“ kurzerhand in eine „Jungfrau“ (betula) umtexteten. Sodass in den vermeintlich heiligen Schriften der Christenheit statt „die junge Frau“ nunmehr „die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären“ zu Lesen steht (Jesaja 7,14). Vorsicht also bei der Wahl deines „Messias“! Denn aus diesem gefakten Messias entstand nicht nur das Luthergläubige Deutschland und sein Holocaust (Kristallnacht: Man feierte in Luthers Geburtstag), sondern auch der vermeintliche Messias der Kirchenoktroyierten „Erinnerungskultur“ Hussein Obamas, der aus Israel wieder ein Palästina macht, oder die Bürger Lutherdeutschlands einfach einmal durch ein „Denkmal der Schande“ wandern lässt und – Schwamm drüber – alle Süden sind dir vergeben. Das lässt doch jedem Kamel die Höcker platzen, oder?

Erinnern wir uns auch des Beginns von Obamas Fake News-Politik, vor der er nun scheinheilig durchtrieben in seiner letzten Pressekonferenz Donald Trump warnt. Hier am 11.10.2013 vom renommierten „Handelsblatt“ unter der Headline offen gelegt → Obama-Regierung bedroht Pressefreiheit in USA! – Dann schwappte die Fake News-Politik auch in Merkels Propaganda-Repertoire. Wegen fehlendem Laizismus derart völkisch verstärkt allerdings, dass nun wieder Kanzler entgegnende Menschen, die alleine nur Fakten mit beigeordneten Beweisen öffentlich schreiben, vom deutschen Regime verfolgt und gegebenenfalls „gelöscht“ werden. Fakten wie z. B. gegen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der im Juni 2016 vor dem EU-Parlament statuierte, Rabbiner hätten die israelische Regierung aufgefordert, von Palästinensern genutztes Wasser zu vergiften. Die Sitze aller Fakten-Verkehrungen lieferte jedoch Martin Schulz, der sich nicht zu nazibraun war, im Februar 2014 sogar vor der Knesset die unwahre Aussage zu postulieren, einem Palästinenser stünden täglich nur 17 Liter Wasser zur Verfügung und einem Israeli 70 Liter. Der gemeine Deutsche gesteht ihm dafür vielleicht sogar das Amt des Bundeskanzlers zu.

Nein, siehe, ernst zu nehmen ist die Umkehr eines Lutherdeutschen Bürgers frühestens, wenn er aus der – leider andauernden und Politik bestimmenden – Kirche und deren Nazi-Verbrechen austritt, die Fake News Merkels gegen Israel und Russland verurteilt und stattdessen die Söhne sowie das Existenzrecht Israels – nur politisch, nicht zwingend auch religiös – anerkennt, mit deren Namen das 2. Buch Moses beginnt:

    „Und dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten gekommen waren; sie kamen mit Jakob, jeder mit seinem Haus: Ruben, Simeon, Levi und Juda; Issaschar, Sebulon und Benjamin; Dan und Naphtali, Gad und Asser. Und die ganze Nachkommenschaft Jakobs betrug damals 70 Seelen. Josef aber war schon [vorher] in Ägypten. Und Josef starb und alle seine Brüder und jene ganze Generation. Die Söhne Israels fruchteten, sie wimmelten, sie mehrten sich, sie erstarkten, sehr, gar sehr, das Land füllte sich mit ihnen. Ein neuer König erstand über Ägypten, der hatte Josef nicht gekannt.“

Der Anfang der christlich-demokratischen Politikerverbrechen – heute jedoch von SPD-Kirchentagspräsidenten, Die Grünen-Kirchensynodenpräsidentinnen und dem Zentralrat der Juden in Deutschland politisch mit getragen – ist im Vorsatz des Nicht-Kennen-Wollens, dem vorsätzlichen Nichtwissen und entsprechenden „Widerlegen mit Nichtwissen“ zu suchen. Das führt zur Vernichtung des Lebens. Des eigenen.

Auf Fakten in „guten“ Büchern lässt sich Leben begründen. Auch meines? Man kann den (Neu)Anfang einfach mal mit dem Propheten Moses versuchen, denn – wie es am Ende der Tora heißt (5. Moses 34,10):

    „Nicht aber erstand seither ein Prophet in Israel Mosche gleich, den ER Antlitz zu Antlitz erkannte.“

Ein wenig Herz erwärmender, ergreifender und appellierender endet der sephardische Prophetenabschnitt (Haftara) zu unserem Tora-Wochenabschnitt „Namen“, der in unvergleichlicher Liebe und Würde zum Auszug ins Leben mit dem Ewigen ermutigt (Jeremia 2,1-3):

    „SEINE Rede geschah zu mir, es sprach: Geh, rufe in die Ohren Jerusalems, sprich: So hat ER gesprochen: Ich gedenke dir, der Holdschaft deiner Jugend, der Liebe deiner Brautschaft, da du mir [sogar] in die Wüste nachfolgtest, in unbesätes Land: ein Geheiligtes ist Israel IHM, sein Anfangsteil von der Ernte, alle, die den verzehren wollen, müssen es büßen, Böses kommt an sie, ER hat’s gesagt.“

Der Auszug ins Leben ist ergo deine Entscheidung.
Schabbat Schalom.


Stichworte zum Thema: , , , ,

Kommentarfunktion geschlossen.